Posts by Joerg

    Hallo Manfred!


    Willkommen im Forum unter lauter Unvollkommenen.

    Den Rahmen hast du auch 3D gefräst? Den würde ich in einem separaten Fräsgang in 2d Fräsen. 3D müsste auch gehen, wenn du konturfolgend fräst. Dauert aber länger. Wichtig ist, dass du zwischen den beiden Bearbeitungen deinen Nullpunkt nicht verlierst oder ihn rekonstruierbar machst. Z.Bsp. Die Blattspitze einer Blume oder so etwas. Den Rahmen musst du natürlich separat zeichnen, einfach im CAM am Arbeitsbereich entlang oder auch im CAD und dann als DXF in Estlcam öffnen. Nun noch zum "Brett": Brett ist ja nicht gleich Brett. Am besten für so ein Bild ist Linde. Das ist recht kurzfasrig, hat wenig Maserung und bleibt lange hell. Buche geht auch. Fichte bringt durch ihre Maserung das Bild manchmal um. Außerdem franst es gerne aus, da hilft der schärfste Fräser nicht, da hilft nur Nachbearbeitung mit Schleifmittel.

    Hallo Patrick!

    Ich würde die Löcher nicht größer machen. Bei mir funktioniert ein ähnlicher Aufbau einwandfrei und ich habe gar keine Löcher durchgebohrt. Die größeren Löcher sind bei mir Sacklöcher und es bleibt ein Boden von 1mm MDF stehen. Durch den saugt der Sauger mühelos.

    Stattdessen würde ich mit Nebel (Zigarettenqualm) nach (Unter-) Druckverlusten vom Sauger bis zu den Plattenanschlüssen fahnden. Also erst einmal Platte ab und Schläuche verschließen dann Sauger an und so Schritt für Schritt weiter. Die Röhrchen in der Multiplexplatte sind eingeklebt und haben Verbindung zu der Tasche zwischen den Stegen?

    Mir kommen auch die Dichtflächen zu den Befestigungsschrauben und den sonstigen Löchern (für was?) zu schmal vor. Da könnte die Luft von unter der Platte angesaugt werden. Und natürlich immer den Rest um das Werkstück mit Folie oder Plastikplatten abdecken. (nur weil auf den Fotos nichts davon zu sehen ist) Die Deckplatte ohne Löcher (falls du noch eine hast) darf sich mit bloßen Fingern gar nicht abheben lassen.

    Hallo Daniel!

    Klaus hat recht. Man sollte der CNC14 nicht zu viel zumuten. Das stellt ihre Qualität in keiner weise in Frage. Es stellt ihre Möglichkeiten nur in Relation zum einfachen Aufbau und der überschaubaren Kosten. Ich habe bei dem Wort "Fräse" noch richtig schwere Gußteile mit überdimensionalen Schwalbenschwanzführungen vor Augen. Das haben die Erbauer damals nicht umsonst so ausgeführt. Wenn wir heute eine Fräse aus Holz bauen (mit einer besseren Handbohrmaschine als Spindel) und diese dann noch fast komplett aufgebaut im PKW transportieren können sollten wir das bei der Belastung in Rechnung stellen.

    Hallo Volkhard!


    Ich habe bisher noch nichts auf dem Rastertisch gefräst. Aber ich habe mir vorgenommen die Matte zu verwenden. Kann natürlich sein, dass ich damit scheitere weil die Pumpen das Volumen nicht bringen. Auf dem (festen) Tisch mit dem Staubsauger habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht wie du.

    Alex: Das Handy sagt max. 70db im ( Dieter) Blechgehäuse (Bild1). Das lässt sich bestimmt mit etwas Matte noch dämmen. Klingt aber jetzt schon nicht so nervig wie ein Staubsauger (Kärcher WD5).

    Dieter: die Größe ist 34x42cm.

    Patrick: Ja, vollkommen richtig. Zum durchfräsen (Sperrholz für Rippen und Spanten) benutze ich den Großen Tisch mit Staubsauger. Bei dem Kleinen könnte man aber auch durch zu fräsende Bereich durch entsprechendes Anordnen der Moosgummis aussparen. Die anderen Möglichkeiten haben Daniel, Andreas und Volkhard schon genannt. Natürlich muss man immer Durchfräsmatte unterlegen, um den Tisch selbst zu erhalten. Ich hoffe auch dünne (2-4mm) Platten oder Bleche, die nicht ganz eben sind auf diese Weise zu zwingen. Habe da schon einige Fräser zerstört, weil das Alublech nicht eben und damit plötzlich zu hoch war und der Fräser damit überlastet wurde.

    Hallo Dieter!


    Gefräst habe ich damit noch nichts, aber die Haltekraft von dem kleinen Bereich im Bild auf den nur zwei Pumpen wirken ist sehr überzeugend. Ein Stück Alu ist mit Muskelkraft weder zu trennen noch zu verschieben. Auch nach dem Abschalten musste ich eine ganze Weile warten bis ich das "Werkstück" wieder lösen konnte.

    Hallo liebe Unterdruck, Bar und Atü Gemeinde!

    Ich reiche mal die angekündigten Fotos noch nach. Durch die 4 Pärchen von Pumpen und die 4 Kanäle kann ich durch verschiedene Anordnung der Moosgummischnüre immer die passende Fläche ansaugen lassen. Auch wenn ein Kanal einmal Luft zieht geht dann nicht gleich das ganze Werkstück fliegen. Der Spalt bekommt noch eine Borstenreihe als Abdichtung gegen Späne. Die blauen Rohre im Hintergrund gehören zum schon erwähnten großen Vakuumtisch mit Staubsaugerbetrieb.


    Hallo Andreas!

    Der Post von der Minipumpe hat mich auch animiert mir einen zweiten Vakuumtisch zu bauen. Der Erste wird mit einem Staubsauger betrieben und eignet sich für sehr großflächige und dünne Werkstücke sehr gut.

    Anders als du bin ich bei der Minipumpe geblieben und bin angenehm überrascht von der Leistung. Mit zwei dieser Pumpen parallel wird der angegebene Unterdruck von 0,8 bar erreicht. Bei Gelegenheit mache ich ein paar Bilder von meinem Konstrukt. Im CAD sieht es so aus. Einige Schlauchverbindungen habe ich beim Zeichnen eingespart.

    Hallo Fritz!


    Wie Georg schon schrieb würde ich es auch mit einem Akku probieren. Da umgehst du schonmal die ganzen Sachen von Welligkeit des Gleichstromes und Spannungseinbrüchen durch Anlaufstrom. Ich habe (lang ists her) die Bürstenmotoren immer unter Wasser mit geringer Drehzahl (Spannung) einlaufen lassen. War nie ein Problem ohne Regler und Funke.

    Hallo Peter!

    Wobei die Einstellung auf dem Maschinenbett auch seine Vorteile hat: Man hat immer eine Referenzfläche, auch wenn man die gesamte Rohteiloberfläche weggefräst hat. Nach einem Fräserbruch oder Schrittverlusten manchmal die letzte Rettung! Ferner wird es schwerer ins Maschinenbett zu fräsen und bei manchen Jobs spielt die evtl. etwas ungenaue Materialdicke keine Rolle bzw. lässt sich das Werkstück auf ein exaktes Maß planen, ohne dass man genau weiß wie dick es ist (und das Aufspannen hat schon eine "Ewigkeit" gedauert).

    Am Anfang muss man die Gedanken ein wenig zusammennehmen aber es ist eben alles eine Frage der Gewöhnung.