Posts by dokj

    Moin Mario!


    Danke für das schnelle Feedback.
    Ich werde noch ein paar Infos sammeln und dann mal weiter sehen. Wenn nicht zu viele Probleme mit dem Teil berichtet werden, will ich mir das so bestellen, das es zu Ostern da ist, da kommt mein Sohn mal wieder für einige Tage zu Besuch und wir wollen dann den Aufbau zusammen beginnen.


    Den doppelten Extruder dachte ich nicht für Zweifarbigkeit sondern eher, dass man den ggf für Stützkonstruktionen benötigt - aber da habe ich mich noch nicht genug eingelesen.


    Auf dein Angebot werde ich sicher zurückkommen.


    Hast du ggf einen Tipp für Online-Literatur (weitere Foren etc) ?

    Moin zusammen!


    Um die Überschrift gleich zu beantworten: nein, natürlich nicht. Sondern: auch. :D


    Main Fräsen-Projekt zieht sich ja doch ein wenig hin, da es doch etwas mehr zu Planen und Zeichnen und zu Überlegen gibt. (Mittlerweile habe ich die gefühlte hunderste Version durchgeplant.) Aber die Zeichnung in openSCAD wird langsam und ich habe mir die letzten Tage mal die aktuelle Dev-Version runtergeladen, in der man über consumer-addons die Parameter dynamisch ändern kann. Aber das ist ein anderes Kapitel ...


    Zurück zur Überschrift:
    also den 3D-Drucker möchte ich als Add-On bauen - frei nach dem Motto: "because I can" (hoffentlich :-) ), zum einen um, wie schon Heiko (drillingmill) schrieb, um die Technik näher kennen zu lernen und die Sache mit dem "3D-Dings" mal besser zu begreifen, zum anderen fällt dabei ggf etwas für die Fräse bei ab - und natürlich für den geplanten Modellbau. Also erstmal preiswert anfangen und mal sehen was daraus wird.
    (Soviel zu den Rechtfertigungen, warum das nun unbedingt sein muss ;-) )


    Nach einer Nacht des Googeln habe ich von geeetech einen Bausatz mit Rahmen aus Holz oder in Alu-Ausführung ins Auge gefasst:


    * Holz: https://www.amazon.de/Schreibt…fkmr0&keywords=geetech+i3


    * Alu: https://www.amazon.de/Geeetech…fkmr0&keywords=geetech+i3


    Die Acryl-Rahmen-Ausfertigung habe ich verworfen, als ich einen Make-Testbericht gelesen hatte, der die Holzausführung als stabiler bewertet hatte. (Ob das richtig ist ? ?( )


    Beide werden mit einem oder zwei Druckköpfen angeboten.


    Hier mal die technischen Daten:


    Spezifikationen:
    Druck-Verfahren/Technologie: Fused Filament Fabrication (FFF).
    Bauraum: 200 x 200 x 180mm
    Schicht-Auflösung: 0.1-0.3mm
    Positionier Genauigkeit: 0.1-0.3mm
    Filament Durchmesser: 1.75mm
    Nozzle Durchmesser: 0.3mm,
    Filament Typen: PLA, ABS, Holz-Polymer, flexible PLA und PVA

    Software:
    Operating system: Windows/Mac/Linux
    Steuerungs-Software: GT-host, Repetier-Host, Printrun
    Datei-Formate: .STL, G-code

    Temperaturen:
    Maximale Heizbett Temperatur: um 110°C
    Maximale Extruder Temperatur: um 240°C

    Elektrische Angaben:
    Netzteil:Eingang: 115V/1.5A or 230V/0.75A
    Ausgang:DC12V/15A
    Connectivity: USB, SD card (support stand-alone printing)

    Mechanische Angaben:
    Gehäuse: Aluminum Plattenmit 6 mm Stärke (silber-grau)
    Bauplatform: Super-ebene Aluminum-Platte + HeizBett
    XYZ Achsen: Abnutzungsarm, Rostfrei, V2A
    Stepper Motoren: 1.8°step Winkelmit 1/16 micro-stepping

    Physikalische Abmessungen & Gewicht:
    Abmessungen: 450x 380 x 435 mm
    VersandKiste:: 520 x 420 x 230 mm
    Netto Gewicht: 7.2kg
    Versandgewicht: 11.5kg

    Package list:
    1x Geeetech i3 Aluminum 3D Printer Kit
    1x tool set
    1 x 3 meter starter filament


    In den Rezensionen von Amazon kam der durchweg gut weg, inkl des Supports des Herstellers, wenn auch in einigen Fällen einige defekte Teile ausgeliefert wurden, die aber wohl anstandslos und schnell ersetzt wurden (Die Frage ist: wie sehr kann man den Rezensionen auf amazon Vertrauen schenken )


    Evt bestelle ich gleich einen MOSFET (?) für die Trennung der Stromversorgung vom Controller mit und einen Sensor für die Druckplattenkalibrierung. Alles weitere sehe ich dann ....




    Also wenn ihr Zeit und Lust habt, ich hätte da drei Fragen:
    * Alu oder Holz ?
    * ein oder zwei Druckköpfe ?
    * womit druckt man für Anfangstest am besten (welcher Filament-Typ?) (um gleich ein "paar" Pfund mit zu bestellen)


    Schönen Sonntag!

    Festplatte sollte für das Linux-System reichen. Wir verwenden selbst für die Root-Partition von Servern (also ohne die Datenpartition) 20 GB und das reicht meist dicke. Und 20 GB für Daten würde ich mal auch als ausreichend nennen.


    Du solltest aber wenn, dann eine resourcensparende Distribution verwenden. Gleiches gilt für das Desktop. Bsp: Ubuntu XFCE (aber möglichst nicht das "volle" Programm installieren, sondern nur die benötigten Komponenten. Bei Bedarf könnte ich dir da eine Liste der wichtigsten Programme nennen.
    Oder hier ist noch ein erfahrener Fräser mit Tipps für eine geeignete Distribution


    Ext Nummernfeld siehe meinen Beitrag oben. 5 € bei reichelt sollte eigentlich ok sein für so etwas.
    Linux läuft mit viel RAM am besten, aber es ist die Frage, ob ein Aufrüsten da nicht teurer kommt als ein anderes gebrauchtes Gesamtsystem.


    Frage an alle anderen: reicht die Auflösung 1024×768 ? Wenn nicht, mal nachsehen, ob ein extern angeschlossener Monitor nicht mit einer höheren Auflösung betrieben werden kann als der Notebook-Bildschirm. 19" mit 1280 x 1024 gibt es auch preiswert bei ebay



    Ach ja, und wie bastlerhh schon schreibt: andere Farbe wäre evt. performanter unter Linux ... :D

    Moin!


    Also ich habe (aktuell) Folgendes vor:
    - CAD auf Linux (openSCAD oder FreeCAD) ("dickes System")
    - via Netzwerk von dort auf CAM unter Linux: bCNC (Laptop IBM Thinkpad 7xx-Serie, 4 GB RAM)
    - via USB auf Arduino Mega mit GRBL
    - dann die Treiber der letmathe Powerfräse 2 (oder 4?) (= Endstufe und Motoren und Schalter plus extra Verbindungsstecker für Arduino Mega => musst du extra angeben, weiss aber im Moment nicht wie das heisst) ansteuern
    - Motorwahl wie deine
    - Z-Achse: ggf selbst bauen, Anleitungen aus Videos von Andreas (der andere ;-) - auch für die anderen Themen sher schön anzusehen, da kann man viel lernen
    - vorhandene Frässpindel und 2W Laser (s. auch Fräse Huy Do)


    Bin allerdings derzeit erst an der Konstuktion der Mechanik dran (mach ich mit openSCAD) - wenn ich denn Zeit habe. Habe leider noch kein Übersichtsplan, was die Elektronik / PC-Systeme angeht, aber das könnte ich dir nächste Woche mal genauer aufzeichnen. Irgendwo habe ich schon eine (Wunsch)-Stückliste erstellt.


    Sonst schau doch zwischenzeitlich mal in meine Fragen-Threads rein - die Fragen ähneln deinen - da wurde mir auf meinem Wege schon viel hier geholfen.


    Aber wie gesagt: es fehlt mir aktuell ein wenig an Zeit, das Ganze zusammenzufassen


    Übrigens: Habe mir für die Einzelsteuerung von bCNC über den Laptop das hier besorgt:


    https://www.reichelt.de/Tastat…YSONIC-12523/3/index.html


    wasser- und staubdicht; einfach per USB an den Laptop; per Linux (oder bCNC) ggf Tastencodes an die Funktionen anpassen


    Das dann direkt an der Maschine - so hoffe ich mir ein Eingabepanel zu ersparen

    Moin!


    Laut MDLCNC-ESTLCAM-Interfacekarte benötigst du doch kein LPT-Anschluss am PC, sondern die LPT-Schnittstelle wird vom Interface zu den Treiberendstufen genutzt:


    Zitat von der Webseite (https://www.rc-letmathe.de/en/…on--MDLCNC-Interfaceboard) :


    Das MDLCNC Estlcam Interface wird auf den LPT Anschluss des MDLCNC Interfaceboard für Einzelendstufen gesteckt und über das mitgelieferte USB Kabel mit dem PC verbunden


    Arduino benötigst du nur anstatt der Interface-Karte (das will ich machen, da ich Linux+bCNC und nicht Windows+Estlcam einsetzen möchte).


    Ruf doch am besten bei Letmathe einmal an (abends ist es am besten). Hab ich auch gemacht. War gute Beratung.


    (werde "meine" Steuerung - auch von Letmathe - hoffentlich im März bestellen ... wo bleibt nur die Zeit !)

    Moin, moin!


    Weihnachten hat mich (rein resourcenmäßig = Arduino-Komponenten) ein kleines Stück weiter gebracht ;-) - zeitlich bzgl des Fräsebaus allerdings überhaupt nicht. Verschiebe also alles getrost ins nächste Jahr.


    Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und meinen Dank für eure Hilfe, Unterstützung und Tipps.

    Moinsen!


    Mittlerweile bin ich schon sehr viel weiter gekommen mit OpenSCAD. Hat allerdings auch einiges an Zeit gebraucht.
    Habe mir eine kleine eigene Modul-Bibliothek für Stepper, Motorhalterung, Linearschienen, Schrauben etc zusammen programmiert und kopiert.
    Es gibt aber auch schon zahlreiche Module fertig im Netz, die man nutzen kann. Die Neuprogrammierung habe ich eigentlich nur gemacht, damit ich das Ganze besser kennenlerne.
    Mittlerweile habe ich es auch raus, aus einem 3D-Model Teile als 2D-Zeichnung zu exportieren und zu drucken (via Inkscape), z.B. als Bohrvorlage. Das geht wahrscheinlich in anderen CAD-Systemen sehr viel einfacher, aber ich bleibe erstmal bei der etwas umständlicheren Methode.
    Später werde ich mir entsprechene Scripte - wahrscheinlich in python - schreiben, um das Ganze zu vereinfachen.
    Ich finde auf jeden Fall schon das Konstruieren spannend.


    So weit bin ich übrigens schon:

    (wie man unschwer erkennen kann, sind noch einige Parameter falsch :D )


    Mit STL-Import habe ich noch nicht gearbeitet und ja, die translate() Methode ist immer relativ zum übergeordneten Kontext.
    Das macht es aber auch einfach, Objekte zunächst mit dem Ursprung [0,0,0] zu entwicklen und anschliessend an die richtige Position zu verschieben oder aber Objekte relativ zu einem übergeordneten Objekt zu platzieren.
    Aber wenn du keine Lösung findest, schick einfach mal die betreffende STL-Datei und sag was du als Ergebnis erwartest, vielleicht kann ich dir da weiter helfen.


    ... natürlich nur, wenn du uns deinen Namen verrätst ;-)

    Hallo Birgit!


    Schon klar, der Dom ... ;-) So was großes Altes haben wir hier nicht.


    Sind in der letzten Zeit oft an Köln vorbeigefahren - auf dem Weg nach Aachen, wo unser Sohnemann derzeit studiert.
    War aber schon früher öfters da - Ist 'ne tolle Stadt ! Mit mindestens genausoviel Überschwemmungen wie bei uns :-)


    Ja, ich versuche zumindest selbst zu bauen ... im Moment weiß ich gar nicht, wo mir der Kopf steht vor lauter Planen ..
    Aber so ein Workshop - oder auch Co-Workshop ist schon nicht zu verachten ! Ich werde das verfolgen ...
    Mal sehen, wie weit ich im Februar bin, vielleicht schaue ich doch noch mal vorbei.
    Oder mal in der Dingfabrik ...


    Ich finde es auch wirklich super, was ich hier im Forum für andere Ideen mitbekomme, anfangs wollte ich ja die Fräse nur für den Modellbau .. aber da gibt es ja so viel mehr, was man machen kann. Naja, genug Stoff für die Zeit nach dem Job ;-)
    Mal an alle: ein dickes Lob!


    So, genug geplant - Schluß für heute.


    Grüße vonne Nordseeküste


    Knut

    Hallo!


    Hatte vorhin endlich mal bei Herrn Letmathe angerufen, um in Sachen Powerfräse 2 oder 4 mehr Klarheit zu bekommen.


    Werde mir wohl das Set dort holen, vielleicht spare ich mir da einiges an Bastelarbeit. Der Testbewertung hier war für mich ganz positiv. Etat-mässig ist das auch ok.


    Bin zwar immer noch am Schwanken zwischen Einzelansteuerung (Powerfräse 4) und einer Ansteuerung für 4 Motore (Powerfräse 2) aber ich werde mal morgen 'ne Vergleichstabelle erstellen (so wie in der ct oder ix von heise, die liebe ich ;-) ). Die ersten Aspekte:


    - Bei der Einzelansteuerung gibt es mehr "Kabelsalat".
    - Die Einzelansteuerung kann 1/32, die 4-er Karte 1/16.
    - Frage an alle Profis: ist 1/16 ok ?
    - Einzelansteuerung : 4 A, 4-er-Karte 4,5 A (beide reichen wohl für die gewählten Motore)
    - Einzelansteuerung: Anschluß für 5 Motore, 4-er Karte: Option für 5. Motor


    Andreas (der andere, d.h. Ghostrider ;-) ) schrieb hier , das man mit 180 Ncm wohl dicke auskommt. Die werde ich dann auch nehmen.


    Welchen Wellendurchmesser haben deine geplanten Motore ?
    Die von Letmathe haben 6,3 mm - da habe ich noch nicht so richtig passende Zahnriemenscheiben gefunden - ich meine auch dazu stand hier irgendwo was im Forum. D.h. aber, ich muss da aufbohren.


    Aber das Ganze vertage ich erstmal auf morgen.


    Gruß


    Knut


    PS: Da fällt mir auf ... ich muss immer noch dringend die Artikel der ct nachbestellen ... wo bleibt nur die Zeit !

    Moin Marco!


    Bin etwa im gleichen Statium ;-)


    Plane gerade den Unterbau mit openSCAD. Maße Platte ca 110 x 65, daraus ergibt sich das Weitere.


    Was die Elektronik angeht: hab mich jetzt für die Sachen von Letmathe entschieden, Powerfräse 4 oder 2 (einzelne oder 4-er Motoransteuerung, das muss ich noch entscheiden), dazu NEMA 23-Motore mit 2,5 A / 180 Ncm inkl Netzteil. Das Ganze an einen Arduiono Mega mit GBRL 1.1, so wie du beschrieben hast.
    Dann soll das Ganze aber weiter gehen mit einem Linux-System und bCNC.


    Damit will ich erstmal "Trockenübungen" fahren - Zusammenbau und Test der Motoransteuerung, erstmal noch ohne Schienen. Die kommen dann mit dem Unterbau (aus Zeitgründen erst) im Februar dran, als letztes dann die Z-Achse.


    Bin mal gespannt auf deine Erfahrungen. :D
    Halt uns auf dem Laufenden!


    Gruß Knut

    Hallo Andreas*2! ;-)


    Danke euch beiden.


    Ich glaube, jetzt habe ich genug Infos um die Elektronik zu planen.
    (Brauche jetzt nur noch ein wenig Zeit für mein CNC-Projekt, hat einer einen Tipp, wo man die - ggf preisgünstig - bekommen kann ? :D )


    Beste grüße aus dem Norden.


    Knut


    PS: wer hat mich denn plötzlich zum Vorschüler hochgestuft ? Bin immer noch (blutiger) Anfänger ... :D

    Moin!


    Ich dachte, das Thema ist in einem eigene Thread besser aufgehoben ... bin mir noch nicht mal sicher, ob das Thema dann noch stimmt (baubereichte Eigenbau => CNC14), wohl eher, nicht .. was sagen die Moderatoren dazu ?


    Aber ich wollte Andreas noch auf das im Thread CNC für Dummies "Die Steuerung" gesagte antworten ...


    Also zunächest gilt mein Dank ja Huy, der mich in einem seiner Videos erst auf die Software gebracht hat.


    Als hautberuflicher "EDFauler" liegt mir das Thema Programmierung quasi im Blut, so das diese Art und Weise etwas zu "bauen" mir deutlich besser gefällt als das Zeichnen (das konnte ich schon in der Schule nicht so gut ;-) ).


    Schwer getan hatte ich mich zuerst damit, das ich nicht beachtet hatte, das es sich hier (mehr?) um eine funktionale Sprache handelt, damit hatte ich - ausser mit Lisp mal vor Jahren - bisher wenig zu tun.


    Was heisst das genau:


    - Alle varaiblen Werte werden zwar in Form von variablen definirt (z.B. Hoehe=10;) aber in Wirklichkeit kann dieser Wert zur Laufzeit nicht mehr geändert werden, also eine Anweisung (z.B. innerhalb einer Schleife) wie "a = a + 1" funktioniert nicht bzw ist ungültig. Es handelt sich also eher um Konstanten, also Platzhalter, die nach dem Einlesen bis zur letzten Zeile vor der Interpretation aller module und Funktionen nicht mehr geändert werden können. Die Krux ist ggf, das man eine bereits definierte Variable zwar überschreiben kann, aber der zuletzt zugewiesene Wert dann "zieht". ist prima für das Überschreiben von Standard-Werten aber blöd, wenn man sich in den Namen vertan hat.
    => das hat mich einige Zeit an Fehlersuche gekostet ;-)


    - dann die Module - eigentlich sind das a) Objekte oder b) Methoden oder Modifier (schade, dass man das nicht so implementiert hat, ich fände es sprechender)
    Da muss man dann jede menge Mengenlehre wieder auskramen und dann noch auf englisch - das muss ich zugeben: englisch-mathematisch bin ich nicht so bewandert, aber das lässt sich lernen ... ;-)


    - bei der Einbindung von Mudulen via use und include muss man einiges beachten: Variablen aus einem Modul werden per use nicht in das Hauptmodul übertragen, d.h. sind dann nicht verfügbar. (bei metamachina, s.u., ist das durch Trennung in h- und scad-Dateien gelöst)



    Und wie bin ich an die Sache rangegangen ?


    Ich sehe mir meist bestehende Beispiel an. Genial fand ich dafür in diesem Fall den per Lasercut hergestellten und mit openSCAD gezeichneten 3D-Drucker von Felipe Sanches (siehe https://github.com/Metamaquina/Metamaquina2).
    Nicht nur anhand der Maschinendefinition, sondern auch anhand der dafür erstellten Bauteilemodule (z.B. bolts.scad) kann man sich richtig was abgucken.
    Ich finde diese Methode - Abgucken - auch in der "normalen" Programmierung als durchaus gute und schnelle Methode: a) man muss nicht immer alles selber erfinden und b) man kann von anderen jede Menge lernen :thumbsup:


    Handbücher für Programmierung sind für mich ok, aber dienen in erster Linie als Nachschlagewerke, da - wenn man eine Programmiersprache dieser Art (prozedural, funktional etc) kennt, sich den Konstrukt der neuen schnell erschliessen kann und dann "nur" nachschlagen muss, wie die entsprechde Methode in der "neuen" programmeirsprache heisst - ok, ganz vereinfacht erklärt. (ich nutze übrigens die "printed version" und nicht die einzelnen verlinkten Webseiten, so kann man nach einem Begriff in der gesmaten Doku suchen)


    Ja, und wenn man dann nicht weiterkommt - es gibt auch dafür einiges an Foren, wo man fragen kann und - genauso wie hier - gerne eine prompte und gute Antwort bekommt



    Ja und so ist die erste Skizze (eine Zeichnung ist das ja noch lange nicht) meiner geplanten Fräse entstanden. Gestern habe ich mich allerdings erstmal hingesetzt und aus dem gelernten eine neue Bibliothek zum Zeichnen von Schrauben und Muttern erstellt. Und ich muss sagen: es macht richtig Spass. Schwupps war es halb zwei morgens 8)


    Ach so: so "richtig" für das Fräsen nutze ich OpenSCAD ja noch gar nicht, sondern ja erstmal nur um ein 3D-Modell der geplanten Fräse zu erstellen. Aber das kann man dann ja nur ansehen und nicht fräsen (obwohl der Gedanke ja mal was ganz Geniales wäre ... :D )


    Eine Bitte: das hier bitte nicht als Besserwisserei auffassen, wollte nur erzählen, wie ich daran gehe.


    In der Hoffnung, das es ggf auch anderen weiterhilft verbleibe ich mit (noch) sonnigen Grüßen von der Nordseeküste


    Knut

    Moin!


    Ich dachte, das Thema ist in einem eigene Thread besser aufgehoben ... bin mir noch nicht mal sicher, ob das Thema dann noch stimmt (baubereichte Eigenbau => CNC14), wohl eher, nicht .. was sagen die Moderatoren dazu ?


    Aber ich wollte Andreas noch auf das im Thread CNC für Dummies "Die Steuerung" gesagte antworten ...


    Also zunächest gilt mein Dank ja Huy, der mich in einem seiner Videos erst auf die Software gebracht hat.


    Als hautberuflicher "EDFauler" liegt mir das Thema Programmierung quasi im Blut, so das diese Art und Weise etwas zu "bauen" mir deutlich besser gefällt als das Zeichnen (das konnte ich schon in der Schule nicht so gut ;-) ).


    Schwer getan hatte ich mich zuerst damit, das ich nicht beachtet hatte, das es sich hier (mehr?) um eine funktionale Sprache handelt, damit hatte ich - ausser mit Lisp mal vor Jahren - bisher wenig zu tun.


    Was heisst das genau:


    - Alle varaiblen Werte werden zwar in Form von variablen definirt (z.B. Hoehe=10;) aber in Wirklichkeit kann dieser Wert zur Laufzeit nicht mehr geändert werden, also eine Anweisung (z.B. innerhalb einer Schleife) wie "a = a + 1" funktioniert nicht bzw ist ungültig. Es handelt sich also eher um Konstanten, also Platzhalter, die nach dem Einlesen bis zur letzten Zeile vor der Interpretation aller module und Funktionen nicht mehr geändert werden können. Die Krux ist ggf, das man eine bereits definierte Variable zwar überschreiben kann, aber der zuletzt zugewiesene Wert dann "zieht". ist prima für das Überschreiben von Standard-Werten aber blöd, wenn man sich in den Namen vertan hat.
    => das hat mich einige Zeit an Fehlersuche gekostet ;-)


    - dann die Module - eigentlich sind das a) Objekte oder b) Methoden oder Modifier (schade, dass man das nicht so implementiert hat, ich fände es sprechender)
    Da muss man dann jede menge Mengenlehre wieder auskramen und dann noch auf englisch - das muss ich zugeben: englisch-mathematisch bin ich nicht so bewandert, aber das lässt sich lernen ... ;-)


    - bei der Einbindung von Mudulen via use und include muss man einiges beachten: Variablen aus einem Modul werden per use nicht in das Hauptmodul übertragen, d.h. sind dann nicht verfügbar. (bei metamachina, s.u., ist das durch Trennung in h- und scad-Dateien gelöst)



    Und wie bin ich an die Sache rangegangen ?


    Ich sehe mir meist bestehende Beispiel an. Genial fand ich dafür in diesem Fall den per Lasercut hergestellten und mit openSCAD gezeichneten 3D-Drucker von Felipe Sanches (siehe https://github.com/Metamaquina/Metamaquina2).
    Nicht nur anhand der Maschinendefinition, sondern auch anhand der dafür erstellten Bauteilemodule (z.B. bolts.scad) kann man sich richtig was abgucken.
    Ich finde diese Methode - Abgucken - auch in der "normalen" Programmierung als durchaus gute und schnelle Methode: a) man muss nicht immer alles selber erfinden und b) man kann von anderen jede Menge lernen :thumbsup:


    Handbücher für Programmierung sind für mich ok, aber dienen in erster Linie als Nachschlagewerke, da - wenn man eine Programmiersprache dieser Art (prozedural, funktional etc) kennt, sich den Konstrukt der neuen schnell erschliessen kann und dann "nur" nachschlagen muss, wie die entsprechde Methode in der "neuen" programmeirsprache heisst - ok, ganz vereinfacht erklärt. (ich nutze übrigens die "printed version" und nicht die einzelnen verlinkten Webseiten, so kann man nach einem Begriff in der gesmaten Doku suchen)


    Ja, und wenn man dann nicht weiterkommt - es gibt auch dafür einiges an Foren, wo man fragen kann und - genauso wie hier - gerne eine prompte und gute Antwort bekommt



    Ja und so ist die erste Skizze (eine Zeichnung ist das ja noch lange nicht) meiner geplanten Fräse entstanden. Gestern habe ich mich allerdings erstmal hingesetzt und aus dem gelernten eine neue Bibliothek zum Zeichnen von Schrauben und Muttern erstellt. Und ich muss sagen: es macht richtig Spass. Schwupps war es halb zwei morgens 8)


    Ach so: so "richtig" für das Fräsen nutze ich OpenSCAD ja noch gar nicht, sondern ja erstmal nur um ein 3D-Modell der geplanten Fräse zu erstellen. Aber das kann man dann ja nur ansehen und nicht fräsen (obwohl der Gedanke ja mal was ganz Geniales wäre ... :D )


    Eine Bitte: das hier bitte nicht als Besserwisserei auffassen, wollte nur erzählen, wie ich daran gehe.


    In der Hoffnung, das es ggf auch anderen weiterhilft verbleibe ich mit (noch) sonnigen Grüßen von der Nordseeküste


    Knut