Posts by fraesoholic

    Du willst Aluminium sicher und relativ genau verarbeiten, dann kauf ne SKCNC 0704....

    Uhhh, das ist aber ein gewagter Vergleich.

    Die oben aufgeführten Fräsen sind alle im Hobbybereich anzusiedeln und alle aus Alu hergestellt. Man kann mit so einer Fräse auch "mal" Alu 30mm dick fräsen. Die betonung würde ich auf "mal" legen weil die Maschinen nicht steif genug sind um das jeden Tag zu machen. POM ist dagegen weniger das Problem, da kommt es eher auf scharfe Fräser an als auf extreme Maschinensteifigkeit.

    Wobei ich nichts von Maschinen aus stranggepressten Profilen halte. Daraus kann man Messestände oder Förderbänder bauen aber keine stabile, verwindungssteife Maschine.

    Stefan Köhler baut Profi-Stahlmaschinen, geglüht und gefräst. Auch wenn sich im Hobbybereich jeder die Finger nach so einer Maschine lecken wird, das ist eine ganz andere Kategorie. Auch was den Preis betrifft.

    Ich würde mir aber auch eher an so einer Maschine die Elektrik nachrüsten, als ein Alugerippe zu kaufen. Fertig ausgerüstet würde ich noch 1000€ drauflegen und die SK-0906-GA "Plug & Play"

    kaufen. Die ist für weiche Materialien wie Alu und Kunststoff ausgewogener.


    grüße

    ralfg

    Hallo

    meine Meinung:


    • In meiner Steuerung kann ich eine maximale Tiefe, das ist praktisch eine Sicherheitstiefe, einstellen. Wenn ich irgend etwas falsch einstelle, egal in welcher Richtung, bekomme ich eine Warnung das die Maschinengrenzen, auch nach unten hin, überschritten werden, "wollen Sie das wirklich?"


    • Als "schnelle Reparatur" ist ein "Flüssigmetall" gut. Es sollte eine Mischung aus Epoxidharz und Aluminiumpulver sein. Man kann auch Alupulver kaufen und es selbst mischen. Ich habe AGT Kaltmetall (1-komponentig, härtet in 24 Std.) und AGT Kraftknete (2-K) immer im Haus. Das Kaltmetall lässt sich gut mit dem Kunststoffspachtel auftragen.

    Ich würde die Grate der Platte abplanen, dann die Nut komplett zuspachteln und dann die Löcher neu bohren.


    • Dort ein Teil einzusetzen halte ich auch für einen guten Vorschlag. Zum dichten der Naht würde ich wieder ein Epoxy/ Alu-Gemisch nehmen.

    Ich würde zum verfüllen die Multi-Spachtel von CarSystem verwenden.

    Nein, bitte, das ist Polyesterharz. Das taugt aus mehreren Gründen nicht. Schrumpf des Materials während der Polymerisation erfordert mehrere Gänge und schleifen, Polyester ist thermisch empfindlich, es enthält Kunststoffe als Füllmittel, etc. Das Zeug ist nur vordergründig zum schnellen Spachteln auf Blech gemacht, eigentlich soll es nur schnell Geld verdienen, an Leuten die sich keine ordentliche Reparatur leisten wollen. Eine wirklich gute Reparatur ist damit nicht möglich.


    grüße

    ralfg

    5. Winpcnc wer benutzt das

    Ich verwende WinPCNC, allerdings noch die alte Pro Version. Also nicht dier USB-Version sondern noch über die parallele Schnittstelle IEEE 1284.

    Ich verwende sie, weil sie stabil wie ein alter Traktor seit vielen Jahren die Fräse treibt und das bei 3D Arbeiten auch mal 30 Stunden am Stück.

    Nachteil von WinPCNC ist der etwas begrenzte G-Code. Bohrzyklen werden z.B. nicht alle unterstützt. Die Zuverlässigkeit überwiegt für mich aber immer noch die Mankos.

    In der Liste steht WinPCNC nicht drin, also kann ich da nichts ankreuzen. Eine Auswahl "Andere" ist bei einer Suche nach einer Steuerung extrem kontraproduktiv, wenn man mal kurz darüber nachdenkt.

    Einer Steuerung über USB, egal welcher, würde ich EdingCNC vorziehen.

    Estlcam ist ja eine Steuerung über Grbl und kann ebenfalls nicht alle G-Codes. Über Grbl kann man auch direkt mit dem kostenlosen Plugin aus CamBam heraus die Fräse in Echtzeit steuern.


    grüße

    ralfg

    Fertig...

    Nein, nur eine 3D Datei ist fertig.

    Um bei einer STL Datei gerade scharfe Kanten zu bekommen brauchst Du eine sehr hohe Auflösung. Das wird eine richtig große Datei. Und STEP kann Dein CAM nicht.

    Dann kommt das Fräsen.

    Um scharfe Kanten zu fräsen brauchst Du eine sehr hohe Auflösung mit einem dünnen Fräser. Wenn die Fräsbahnen parallel zur Kante gehen musst Du die Kante erstmal treffen. Selbst mit 10% seitlicher Zustellung bei einem 1mm Fräser würdest Du nur alle 0.1mm eine Fräsbahn haben. Und so eine Fläche mit einem 1mm Fräser abzuarbeiten dauert Wochen.

    Wenn die Fräsbahnen nicht parallel zur Nut liegen wird es nicht einfacher. Die Auflösung mit der ein CAM die 3D Oberfläche abtastet kann zwar eingestellt werden, aber hohe Auflösungen erzeugen unglaublich lange Berechnungen. Und selbst wenn Du alle o.1mm abtasten lässt wird die Kante um 0.2mm unscharf.

    Es wird immer sauberer die Nuten später einzufräsen und es geht schneller mit einer Gravur.


    Das sind die Gründe weshalb ich das Fräsen des Tellers vom Fräsen der Nuten getrennt habe. Die Fräszeit mit einem 10mm Radienfräser ist selbst bei 5% seitlicher Zustellung überschaubar. Und mit 5% seitlicher Zustellung bekommt man eine riefenfreie, saubere, glatte Oberfläche.


    In Estlcam gibt es nur mäßige Begrenzungsmethoden für 3D Objekte. So ist es schwierig und mit viel Handarbeit verbunden wenn Du nur die Nuten mit einem kleinen Fräser sauber nacharbeiten willst.

    In CamBam kann man eine Bregrenzung nach Winkel erzeugen. Du kannst einstellen das nur Bereiche gefräst werden die >85° Schräge haben. Damit könntest Du die Fläche des Tellers mit einem dicken Fräser glätten und nur die Nuten mit einem dünnen Fräser nacharbeiten.

    Die extremen Nachteile einer 3D Fräsung für so etwas bleiben aber bestehen. Das hat nichts mit dem CAM zu tun, es ist allgemein das Problem einer 3D Fräsung.


    grüße

    Ich lad mir mal die Demo von Cambam runter und schau mal ob ich das auch hinbekomm.

    Hier, kurzes Video, ungefähr 7 Minuten.

    Es ist ein bischen zappelig, bin auf der Arbeit und da ist Windows auf dem Mac nicht wie gewohnt eingerichtet.

    Die Werte für den Bogen sind am einfachsten über die Koordinaten der Knotenpunkte zu korrigieren, also erst Bogen erzeugen und dann die Knotenpunkte über die Punktematrix verschieben.

    Zeiten, Schnittwerte, etc. müssen für Deine Fräse und das Material angepasst werden.

    Bei Fragen -> Fragen


    grüße



    als Privatmensch wirst du das kaum merken

    Die Pumpen laufen bei mir ebenfalls den ganzen Tag. Im Vakuum-Kopierrahmen, an der Fräse, im Flachbett Digitaldrucker. Das sind aber allesamt trockenlaufende Drehschieber-Pumpen, die Busch Seco z.B. da ist kein Öl drin.

    Eine Kältefalle brauchen die Pumpen nicht. Wie geschrieben, die werden ca. 60°C warm. Eigentlich reicht es die Pumpen noch ein paar Minuten weiter laufen zu lassen. Ansonsten werden nach getaner Arbeit ein paar Tropfen Luftdrucköl in die Ansaugung gegeben wenn mit MMKS gearbeitet wurde. Bei anderen Luftdruckwerkzeugen machen wir das ja auch.

    Das Problem mit angesaugten Flüssigkeiten sehe ich bei Privatanwendung eher, denn dann laufen die Pumpen nicht lange haben aber lange Stillstandszeiten. Die Lamellen hängen nicht fest weil da was oxidiert, sondern weil in der angesaugten MMKS Flüssigkeit bei mir etwas Seifenlauge/ähnlich Spüli ist. Diese Rückstände halten die Lamellen fest.


    grüße

    ralfg

    Hallo

    das ist nicht kompliziert.

    ich würde diesen Teller in 3D fertig fräsen.

    Die Linien würde ich als Zeichnung auf diesen Teller projizieren, was Linien erzeugt die genau dieser Oberfläche in Z-Richtung folgen. Diese Linien würde ich dann mit einer Gravur-Bearbeitung nachträglich in den fertigen in den Teller fräsen. Das ist eine Aktion von wenigen Minuten. Selbstverständlich kann die Nut vorne keine scharfen Ecken haben. Aber es geht das mit einem dünnen Fräser das die Radien sehr klein sind. In der Simulation wird ein 1mm Fräser für die Ecken verwendet. Anders geht es sowieso nicht.

    Im Gegenzug wird eine 3D Fräsung mit diesen feinen Linien aufwändig und unsauberer. In 3D mit so feinen Fräsern zu arbeiten ist vor allem eins, extrem zeitraubend. Ein 3D Objekt mit einer Auflösung, die bei so scharfen Kanten sauber ist, wird auch schwergewichtig.

    Das ganze ist also keine Arbeit für Fusion.

    Die Diskussion über Software lasse ich mal. Für jede Arbeit gibt es Software die kann es so lala und es gibt Software die kann es. Hier geht es nicht um eine 3D Arbeit, es geht eher darum mit der Fräse eine 3D Gravur auf ein 3D Objekt zu erzeugen.


    Anhängend Screenshots einer Simulation der von mir angelegten Datei, hat weniger Zeit gekostet die Fräsdatei zu erstellen als das hier zu schreiben.

    Der Teller ist mit einem 10mm Radienfräser gefräst. Die Gravuren mit einem 1mm Schaftfräser gefräst.

    Die Taschen sind als Taschen in 2D erzeugt, die Werkzeugwege wurden wieder zu Geometrien konvertiert. Diese habe ich wie die Linie auf die Oberfläche projiziert.


    NC Datei ist angehängt, in einem Simulationsprogramm kann man sehen das die Gravur an jeder Stelle gleich tief ist. Ich habe die Arbeit komplett, inkl. 3D Objekt und Zeichnung erzeugen, in CamBam gemacht. Dafür brauche ich kein externes CAD. Die Dateigröße liegt bei 1.5Mb

    Die Fräszeit für den Teller, D=200, Schruppen und fein fräsen ca 40 Minuten, die Gravur 100 Sekunden. Nachdenken 30 Sekunden.


    grüße

    ralfg

    Ich habe seit Jahren mehrere Busch- und eine Gast- Drehschieber Vakuumpumpe in Betrieb.

    Wartung musst du dich penibel dran halten.

    Es gibt schlichtweg keine Wartung.

    Das einzige was die Pumpen nicht mögen ist Wasser mit ansaugen und dann stehen lassen. Dann gammeln die Kohle-Schieber fest. Das bedeutet Deckel vorne öffnen, Schieber gängig machen, Deckel wieder drauf schrauben. Da die Pumpen aber sehr warm werden lasse ich sie, wenn ich MMKS verwendet habe, abends ein paar Minuten nachlaufen.

    Meine älteste Busch Drehschieber Vakuumpumpe ist von 1993. Sieht aus wie neu und läuft auch wie neu. Trotz dauerhaftem Gebrauch sind die Kohle-Schieber nicht mal einen Millimeter abgenutzt.

    Die Gast Drehschieber Vakuumpumpe habe ich letztlich in der Bucht für 60€ bekommen. Dann kaufe ich so etwas "auf Vorrat".

    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist mein Ziel, eine Vektor Grafik zu erstellen

    Hallo

    ich kann leider nicht hellsehen. Es gibt bei Schnitzereien ja so einige Werkzeuge die verwendet werden. Wenn es wie geschnitzt aussehen soll würde ich mir schon Gedanken machen wie das Wappen entstanden ist. Wenn runde Schnitzwerkzeuge verwendet wurden ist fräsen mit Radienfräsern angesagt, wenn V-förmige Beitel verwendet wurden ist ein V-förmiger Fräser angesagt.

    Was die Vorlage betrifft wäre eine Vektorgrafik sinnvoll wenn ein Relief wie eine V-Gravur aus relativ dünnen Linien besteht.

    Ich weiß halt nicht wie das Wappen aussieht. Wenn der Opa es als Laubsägearbeit gemacht hat ist das was anderes als wenn es abgerundete Heraldik in Profi Schnitzqualität ist.

    Je nach Aussehen kann man nach einem Foto oder nach einer Zeichnung auch mit Grautönen eine Tiefenmap erzeugen.

    Ich habe das alles schon gemacht, aber mal eben alle Techniken zu erklären, ohne die Vorlage zu kennen ist etwas zu weit hergeholt.


    Hier ein Beispiel mit Tiefenmap.

    Das ist eine Tiefenmap in Graustufen in Photoshop erstellt. Es geht auch mit Verläufen in Vektorprogrammen. Man muss halt üben. Dabei rechnet man die maximale Tiefe in Graustufen um. Im Beispiel soll das Relief 20mm tief werden, jeweils 10% Graustufe erzeugen eine Tiefe von 2mm.


    Aus dem Graustufenbild kann man eine 3D Oberfläche erzeugen. Das geht sowohl mit 3D Programmen, wie Blender, C4D oder auf was Du Zugriff hast, auch 3D Slicer für 3D Drucke können das (z.B. Cura). Ich erzeuge das 3D Objekt in Cambam, brauche dort nur die Auflösung (hier 1 Pixel = 0.1mm) und die Tiefe einstellen und erzeuge ein 3D Objekt.


    Diese Oberfläche kann ich dann mit einer 3D Bearbeitung fräsen, ich würde das in 2 Richtungen machen +45° und -45°, mit einem Radienfräser und einer seitlichen Zustellung von 5-10%

    Aber, wie geschrieben, genaue Tipps gibt es erst wenn wir so eine Vorlage sehen


    grüße

    ralfg

    Ich habe sowohl den V-Nutfräser Satz als auch den Viertelstab-Fräser Satz von ENT.

    Die Spitze ist schnell stumpf, da die Schneide dort so klein ist. Ein Fräser mit Drall, also gedrehter Schneide, ist da standfester.


    grüße

    ralfg

    räumt er mir mit dem V-Fräser den inneren Teil der Schrift (Zustellung 5%), das dauert einfach länger.

    Ich verstehe das Vorgehen nicht. Du hast Schriftzeichen mit unterschiedlicher Breite und willst mit einem V-Nutfräser die Seitenwände abschrägen. Sind Schriftbalken breiter entsteht ein gerader Boden.

    Du hast in diesem Fall ja eine Tasche mit schrägen Seitenwänden. Ich würde die Seiten der Zeichen mit dem V-Nutfräser fräsen und dann entsprechend kleiner den Boden mit einem passenden Schaftfräser. Wenn Estlcam das nicht automatisch ausrechnen kann, bzw. die Fläche um die Schräge kleiner macht, musst Du im Kopf rechnen und eine kleinere Kontur erzeugen.

    Bei einem 45° Schneidenwinkel ist die Tiefe der Fräsung identisch mit dem Wert um den die Tasche verkleinert wird. Tauchst Du mit diesem Fräser um 6.35mm tief ein, muss der Boden um den gleichen Wert kleiner werden. In CamBam kann man so etwas einfach einstellen, z.B. mit dem Wert Schruppzustellung in den negativen Bereich (-6.35).

    Mit dem V-Nutfräser und seiner Spitze bekommst Du auch bei 5% seitlicher Zustellung keinen glatten Boden.


    grüße

    Hallo Alois,

    danke für die Antwort.

    Der Tisch den ich bauen möchte soll ganzjährig draußen stehen. ich denke da ist es nicht nötig technisch zu trocknen.

    Ich werde heut nachmittag mal das Meßgerät mitnehmen.

    Über die Linde mach ich mir später Gedanken, ich hab gelesen das man sie mit Rinde trocknen soll weil sie sonst Risse bekommt. Ich werde erst mal so liegen zu lassen. Sie hängt noch gut einen Meter über dem Boden, kann also nicht vom Boden her faulen. Die dicken Seitenäste haben sich fast einenMeter in den Boden gerammt. Die liegt erst mal sicher.


    grüße

    Liebe Leute und Holzwürmer.

    ich hab zwei Bäume die beide bei Sturm umgefallen sind.

    Eine kanadische Eiche ist im April 2019 glatt abgebrochen, nachdem der Wind sie um 90° verdreht hat. Stammdurchmesser bis 70cm dazu Seitenäste mit bis zu 40cm Durchmesser.

    Der 5 Meter hohe Stumpf treibt wieder schön und bleibt auch.


    Vor 3 Wochen ist eine Linde beim Sturm umgefallen, hat sich in andere Bäume gelegt. Ich hab sie mit einem Bagger rausgezogen und jetzt liegt sie auf dem Boden. Seitenäste sind zersplittert.

    Die Linde ist kein potenzielles Bauholz, da muss ich sehen was ich damit mache. Da sie frisch ist kann sie ruhig den Winter über liegen bleiben. Sobald ich anfange handliche oder tragbare Stücke zu schneiden, bekommt erfahrungsgmäß bei uns Holz kleine Beine und läuft nachts weg.


    Ich kümmere mich aktuell um die Eiche. Ich habe angefangen den Stamm in Stücke zu schneiden, erst 55cm lang (Ofengröße) . Es ist wunderschönes Holz und eigentlich zu schade für den Ofen. Deshalb habe ich jetzt ein Stammstück auf 3 Meter geschnitten. Gefühlt wiegt das schon eine halbe Tonne.
    Technik muss ich mir mieten. Der nächste Bauer mit einer Blockbandsäge ist 300 Meter vom Baum entfernt, im Zweifel hänge ich das schwere Stammstück ans Auto und ziehe es dort hin.

    Da der Baum über 2,5 Jahre liegt jetzt meine Fragen.

    Ab welcher Holzfeuchte kann man Eichenholz verarbeiten?

    Mir schwebt eine z.B. ein schwerer Tisch für draußen vor.

    Gibt es Sinn geschnittene Bohlen noch weiter liegen zu lassen?


    grüße

    ralfg

    Und die z-Achse nur sich selber.

    Die Z-Achse, mit der eventuell kiloschweren Spindel, hat die größte Belastung bei schneller Auf- und Abfahrt.

    Ich habe an meiner Fräse (kein Eigenbau) deshalb eine Kugelumlaufspindel mit geringerer Steigung. Hier ist die Haltekraft beim schnellen Stopp in Abwärtsrichtung die stärkste Belastung und erzeugt am leichtesten Schrittfehler. Meine 2,2kw Spindel wiegt 5Kg. Dazu kommt der andere Ramsch an der Z-Achse, MMKS, Absaugung, Spindelhalterung und die Wasserfüllung der Spindel, bestimmt nochmal über ein Kg. Und dann kommt erst die Achse selbst.

    Du unterschätzt die Belastung der Z-Achse. Die ist höher als die anderen beiden Achsen. Bei X und Y muss nur die kinetische Energie zum Beschleunigen und Stoppen aufgebracht werden. Bei den meißten Bewegungen teilt sich die Kraft auf 2 Achsen. Das Gewicht an sich ist gelagert.

    Bei der Z-Achse muss die gesamte Masse bewegt werden


    grüße

    ralfg

    dann wird die Gravur ja mindestens 12.7 mm breit.

    Der Fräser ist hier bestimmt nicht die Grenze. Die Schräge ist bei diesem Fräser 1/2 D (bei 45° Schneidenwinkel) . Soll die Gravur also V-förmig bleiben, ist die Grenze bei 6.35mm. Dann kommt bei dem Fräser noch die gerade Schneide mit der gleichen Höhe.

    Tiefer als die Schneide kann man mit einem Fräser nur in mehreren Zustellungen gehen.

    Warum willst Du nicht mehrere Zustellungen Fräsen?

    Ich denke der Fräser ist dabei nicht das schwächste Glied.


    grüße

    Hallo

    erstmal wäre zu klären wo Du hin möchtest.

    Möchtest Du es so fräsen das es wie eine Schnitzerei aussieht?

    Möchtest Du eine exakte Kopie?

    Möchtest Du eine Gravur erstellen?

    Welches Material möchtest Du haben?


    Ich habe unser Familienwappen vor Jahren mal graviert. Es ist eine Handgravur in Messing, dick vergoldet, angefertigt von meinem verstorbenen Vater, er war Goldschmied.

    Es sollten möglichst identische Kopien für alle Kinder werden.

    Ich habe zur Vorlagenerstellung verschiedene Techniken versucht. Blatt Papier drüber gelegt und mit Bleistift abgerieben, alternativ mit Kohle. Das Ergebnis war nicht schlecht, aber mit nicht gut genug.

    Ich habe dann das Wappen mit LED in ganz flachem Winkel hart beleuchtet und es abfotograviert. Dann habe ich diese Fotografie in Illustrator nachgezeichnet. Das ist zwar viel Arbeit, aber das Ergebnis war das Beste.

    Hochauflösende 3D Scans waren damals extrem teuer, heute würde ich wahrscheinlich das Geld investieren und einen hochauflösenden 3D Laser-Scan machen lassen. Die Preise sind nicht mehr so hoch.

    Je nach der Menge an Details im Wappen ist das Nachzeichnen eine Beschäftigung von vielen Stunden. dabei ist Illustrator ein tägliches Werkzeug. Jemand der noch nie ein Foto nachgezeichnet hat muss sich, mit Anleitung, auf viele Stunden präzise arbeit einrichten.


    Ich habe von der Zeichnung eine V-Gravur erstellt. Dabei bestimmt der Abstand der Linien die gravierte Tiefe. Das kam der Handgravur am nächsten. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad beim Zeichnen noch mal höher. Es müssen die Außenkonturen, also die Kanten der Gravur gezeichnet werden und zwar sehr sauber.

    Graviert habe ich es mit einem 60° V-HM-Fräser.

    Ich habe als Blech eine leicht bleihaltige Legierung verwendet ( CuZn33Pb2 ). Diese Legierung lässt sich sehr gut zerspanen, sehr gur galvanisieren (vergolden), aber beschissen bis kaum hart löten. Die Stifte mit denen das Wappen vor einem Holzteller montiert wurde habe ich deshalb weich angelötet. Die Stifte selbst hatte ich hart auf kleine runde Kupfer-Scheiben gelötet. Da das ja kein Gebrauchsgegenstand ist hat es bis heute gut gehalten.


    Jetzt zurück zu Deinem geschnitzten Wappen.

    Wenn Du eine wirklich präzise Kopie fertigen möchtest, lass das Wappen hochwertig scannen. Die Dienstleistung ist heute nicht mehr teuer.

    Man kann auch aus mehreren Fotos ein 3D Objekt erzeugen, dafür gab es das mitlerweile verstorbene 123D Catch von Autodesk. Man findet es aber immer noch im Netz.

    Ansonsten, wenn Du eine V-Gravur erstellen willst und nur die Konturen brauchst, ist ein Foto mit entsprechender Beleuchtung als Vorlage sehr gut. Dann muss halt gezeichnet werden.

    Da ich nicht weiß wie die Schnitzerei aussieht kann ich nicht mehr sagen.


    Jetzt gehts los. Ich weiß nicht wieviel von dem geschriebenen Du verstanden hast.

    Wir kennen nicht die von Dir verwendete Software.


    grüße

    ralfg

    Hallo Birgit

    kommen diese Stoppeln von der Laserröhre oder von der Mechanik?

    So sahen damals auch die Kanten aus von meinem Zulieferer.

    Das würde für meine Anwendung nicht ausreichen.


    grüße

    ralfg

    Hallo

    mich interessiert das Schnittbild des K40, oder eines stärkeren Lasers in PMMA, 3mm extrudiert.

    Ich brauche öfter mal kleine Schilder aus dem mattierten Galery-Material. Ich habe die Schilder früher Laserschneiden lassen, das wurde dann immer teurer und die Qualität wurde immer schlechter.

    Die Schilder haben recht simple Formen. Rechteck mit Radien, 8-eck, Halbkreis, Oval. Die Maße sind im Bereich von maximal 80mm x 40mm

    Die Platten sind rückseitig dick mit Farbe beschichtet.

    Die Schilder müssen so genau sein das sie mit leichter Spannung in eine Form passen um weiter bedruckt zu werden.

    Zur Zeit werden die Schilder von mir gefräst und die Kanten dann poliert. Pro Schild brauche ich ca. 3 Minuten.

    Mit den gelaserten Schildern hatten wir damals hauptsächlich Probleme mit verbrannten Oberflächen, eckigen Wendepunkten beim Oval und Halbkreis und mit flatterndem ungleichmäßigen Schnitt.

    Das waren alles Resultate einer ungepflegten Maschine. Wenn ich heute zu einem Laserbetrieb gehe muss ich 1000 Schilder abnehmen um einen ordentlichen Preis zu bekommen. Deshalb schaue ich schon eine Weile auf diese kleinen Laser. Ich würde mir einen stärkeren kaufen, alleine wegen der Bearbeitungsfläche.

    Ich kann Dir gerne Material zusenden für Tests. Natürlich kann ich auch andere Sorten/Dicken Plexiglas XT und GS mit ins Paket packen, dann kannst Du für dich testen was der K40 schafft.

    Vielleicht liest hier ja auch jemand mit der einen 60-100 Watt Laser hat und meldet sich.


    grüße

    ralfg

    Du benötigst für eine 20qm Werkstatt 6 Löscheinheiten. Dazu gibt es Online-Rechner, die gehen nach Quadratmeterzahl und Brandgefährdungsklasse. Da der Laser eingebaut ist ist die Gefährdung nicht sehr hoch.

    6 LE wäre ein 6Kg Pulverlöscher, ein 6 Liter Schaumlöscher oder 6 Kg CO2.

    Bei einem Schaden wo man einen Pulverlöscher abfeuert kannst Du hinterher fast alles wegschmeißen, Elektronik kann man reinigen aber das Pulver sitzt in jeder Ritze.

    Bei einem Schaumlöscher kann Elektronik einen Schaden nehmen, der Schaumstrahl lässt sich kontrollieren, trocknet dann angeblich rückstandsfrei weg. Es gibt "Bio"-Schaumlöscher.

    CO2 Löscher löschen wirklich Rückstandsfrei. Aber bei 5-8 Volumen% wird es gefährlich, man kann ersticken.


    Ich habe in der Werkstatt jeweils einen 5Kg CO2 Löscher und einen 6Kg Schaumlöscher nebeneinander hängen. Das habe ich an jeder Tür/Durchgang.

    Für meine Halle (600m2) brauche ich nur 24 LE, habe aber mehr.

    Für kleinere Nebenräume jeweils 6 LE.

    In der Wohnung habe ich nur einen CO2 Löscher.

    Für eine Hobbywerkstatt würde ich mir Bio-Schaumlöscher kaufen, eventuell einen kleinen CO2 für den ersten Schuß. Pulverlöscher würde ich nur einsetzen wenn der Dreck keine Rolle spielt, also z.B. im Brennholzlager. Allerdings sind dafür Dauerdruck-Wasserlöscher auch besser geeignet. 9l Dauerdruck-Wasserlöscher = 12 LE.


    grüße

    ralfg