Posts by Asche

    Moin Andreas,


    ich benutze einen Shelly 1pm zum Messen der Leistung meiner 600W-Solaranlage. Das funktioniert einwandfrei.


    Mit meiner Raspberrymatic-Installation (Homematic lokal auf einem Synology-NAS, gibt´s aber auch auf diversen anderen Plattformen) können die Messwerte eingelesen und für Wenn-Dann-Abläufe genutzt werden. (z.B.: Wenn Leistung größer als 300W, dann schalte XY ein, wenn kleiner, dann wieder aus). Ich nutze Letzteres aktuell nicht, das wäre aber ohne weiteres möglich.


    Soweit mit...

    Danke Marian,

    habe die von Dir errechneten Werte aus deinem zweiten Beitrag mal an die Steuerung übergeben und außerdem in Candle die Min.drehfrequenz auf 3500 gestellt. Klingt jetzt bei 25000 U/min anders - höher - also tendenziell richtig! Vielleicht waren ja die etwas zu niedrigen Drehfrequenzen sogar Mitursache für die hässlichen Geräusche, über die ich in einem anderen Thread berichtet hatte!


    Ist die von Dir verwendete Excel-Tabelle eine großes Geheimnis oder könntest Du die hier posten? Vielleicht möchte ich ja mal den Fräsmotor tauschen und würde dann andere $-Werte brauchen...

    Nochmals danke!

    Hallo allerseits,

    ich hab mal wieder ne Frage.


    Seit längerem hatte ich den Eindruck, dass meine Spindel die mögliche Drehfrequenz von 25000 U/min nicht erreicht. Das Gerät klingt eigentlich selbst bei Max.drehfrequenz eher wie eine Bohrmaschine und nicht wie eine Oberfräse. Ich habe jetzt mal die Steuerspannung mit dem Multimeter gemessen und es sind tatsächlich nur 8,61 V bei Stellung des Schiebereglers in Candle auf 25000. Es müssten aber laut "Anschlussplan CNC14" mind. 9,4 V sein.


    In den Settings von Candle stehen als Min-/Max.werte 5000 und 25000 U/min. Die $$-Werte lauten $30=32000 und $31=2100. Ist da irgendwo was falsch und wenn nein, wie kann ich sicherstellen, dass meine Spindel die max. mögliche Drehfrequenz bei Bedarf auch erreicht?

    ... Zum Wechseln des X-Riemens einfach die beiden Schrauben vom schwarzen Klemmklötzchen lösen, durch Schieben der Achse das Klötzchen rausfahren lassen, aufschrauben, Riemen rausnehmen, ...

    Alles klar! Dass man das schwarze Klötzchen einfach durch Lösen zweier Schrauben von der Z-Achse trennen kann und dann die Achse bloß ein bisschen verschieben muss, ist ja wirklich simpel. Hatte ich schon wieder vergessen (ich alter Trottel), obwohl ich's ja selbst so zusammengebaut hatte. Danke!

    Ich habe an meiner CNC14 m.E.n. eine besonders weiche Stelle gefunden und verstärkt. Es ist die Riemenumlenkung vorn links. Die ist von den vier Ecken am weitesten von den Befestigungsschrauben entfernt. Da habe ich einen klotz in die Ecke geklebt und bilde mir ein, dass die Y-Achse jetzt weniger elastisch ist.

    Hallo Jörg,

    ich war eben im Keller und hab mal an der Platte vorne links (ist bei mir vorne rechts, weil ich X und Y getauscht habe) ein bisschen gerüttelt. Nach meinem Eindruck wackelte da nichts, schon gar nicht ist es da "besonders weich". Aber es ist richtig, dass dies theoretisch die Stelle ist, die von allen vier Ecken am wenigsten steif ist.


    Wahrscheinlich hast Du viel höhere Genauigkeitserwartungen an die Achsen als ich sie habe. M.E. ist aber schon allein die aus der Elastizität des Zahnriemens resultierende Ungenauigkeit um Größenordnungen stärker als ev. Ungenauigkeiten durch eine nachgebende Riemenumlenkung.


    Immer wieder interessant, was man alles ggf. noch optimieren könnte. Ist aber hier wohl OT.

    Hallo allerseits,


    meine CNC14-Fräse ist jetzt ein gutes halbes Jahr alt und funktioniert bisher ohne größere Probleme. Damit das so bleibt, würde ich gern ab und zu mal so etwas wie Wartung und Pflege machen. Da geht's wohl in erster Linie um die Schmierung der Führungen, aber vielleicht auch um den routinemäßigen Austausch von Verschleißteilen (z.B. Zahnriemen?).


    Wie macht ihr das? Was sollte man tun um auch langfristig eine funktionierende Fräse zu haben? Welches Schmiermittel könnt ihr empfehlen (Alois hatte da im Workshop was ziemlich gutes)?


    BTW: Das Nachspannen des Zahnriemens der X-Achse (ist bei mir Y) scheint mir eine ziemlich aufwändige Sache zu sein. Gibt's da einen Trick, wie man am besten an diesen Bereich unter der Z-Achse rankommt?


    Bin dankbar für jeden Tipp!

    Hallo Birgit,

    freut mich sehr, dass es weiter geht und dass nun wieder 7 CNC-Begeisterte mehr dabei sind. Und dass das "Team" (bestehend aus Dir, Alois und Marian) am Ball bleibt.


    Gibt es kleine oder größere Änderungen an den neu gebauten Fräsen? Ich habe auf den Fotos gesehen, dass eines der Multiplex-Klötzchen wegen der Befestigung der Schleppkette jetzt etwas länger ist. Ich hatte im Frühjahr aus dem gleichen Grund an das Klötzchen ein Stück angeleimt, was bisher auch funktioniert, aber irgendwie provisorisch aussieht.

    Herzlicher Gruß aus Hamburg!



    Liebe CNC14-Freunde,


    da ich gerade im CNC-Flow bin, habe ich meine Maschine jetzt mit einer Spann- und Positioniervorrichtung für die Bearbeitung der Kanten von senkrecht stehenden Werkstücken ausgestattet.

    Habe ich irgendwo anders auch schon ziemlich ähnlich gesehen, ist also im Wesentlichen abgekupfert. Aber vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen, der ähnliches noch vorhat. Der Ersteinsatz der Vorrichtung war das Fräsen von Bordträger-Löchern in die Schmalseiten von Einlegeböden.

    Liebe Leute,

    herzlichen Dank für Eure Hinweise!


    Harry

    habe auch noch einmal deinen Test mit einem Quadrat 100x100 nach vollzogen. Kommt bei mir in Estlcam mit ca. 375x375 an. Der Schiebestock mit den drei senkrechten Linien ohne das Rechteck und den Kreis kommt übrigens korrekt an, der Fehler tritt also bei Rechtecken und Kreisen/Ellipsen auf.


    Birgit

    Ja, die Sache mit den Strichstärken musste ich auch erstmal verstehen. Habe in einem anderen Forum den Hinweis bekommen, unter "Einstellungen/Werkzeuge/Zu verwendender Objektrahmen" den Haken bei "Geometrischer Objektrahmen" zu setzen. Das ist bei Inkscape nicht Standard, hilft aber ungemein, um keine Probleme mit den Strichstärken zu bekommen. Diese sind dann nämlich nur noch auf dem Bildschirm und auf Ausdrucken zu sehen, in den exportierten Dateien (DXF und SVG) sind sie aber ohne Einfluss auf die Maße der Objekte.


    Ansonsten: Ich mach jetzt erstmal mit dem SVG-Format weiter, funktioniert ja. ich muss nicht unbedingt verstehen, warum bestimmte Sachen mal funktionieren und mal nicht, solange ich auch auf anderem Wege (hoffentlich) zuverlässig zum Ziel komme....

    ... hier muß ich manuell die Komastelle um 2 Stellen nach vor rücken um das richtige Mass ... zu haben...

    Danke Harry,


    tatsächlich muss ich bei von Inkscape erzeugten SVGs noch nicht einmal etwas korrigieren. Das Maß stimmt beim Öffnen in Estlcam auf Anhieb.


    Und wenn mal was nicht stimmen sollte, könnte man es an dieser Stelle sehr schön sehen!


    Schön, dass du offenbar auch den Weg über SVGs gehst. Das zeigt mir, dass es wohl tatsächlich funktioniert.

    Hey Otti,


    das ist besonders interessant, weil Du offenbar die gleiche Software-Kombination wie ich verwendest. Ich habe dein Vorgehen gleich mal anhand einer Schiebstock-Zeichnung nachgestellt. Ergebnis ist, dass erneut der Weg über SVG funktionierte, während der Weg über DXF Fehler produziert. Ich habe mal die folgenden Screenshots gemacht. Irgendwas ist an Deiner Softwarekonfiguration anders! Aber was?




    Hallo Marc,


    warum verwendest du für die Weiterverarbeitung nach der Umwandlung von PDF nach DXF noch zusätzliche Programme? Skalieren von Objekten geht doch auch mit Inkscape problemlos und auch sonst ist das doch eine sehr mächtige Software? Was für CNC-relevante Sachen können denn Qcad oder Librecad, die Inkscape nicht kann?

    Danke euch,


    mit geht es schlicht um einen möglichst einfachen Workflow. Da ist der Weg des Transfers von SVG-Dateien aus Inkscape nach Estlcam maximal simpel.


    Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob es nicht unter bestimmten Umständen zu Fehlern, wir Birgit sie erwähnt hatte, oder Ungenauigkeiten kommen kann. Bisher habe ich tatsächlich allerdings noch keine bemerkt. Getestet habe ich auf der Estlcam-Ebene den Import von einfachen geraden Linien, Rechtecken, Kreisen und Bezier-Linien. Das funktioniert definitiv korrekt.


    Ich denke, ich werde es mal auf diesem Weg weiter versuchen. Also kein Umweg über DXF-Dateien. Wenn es Probleme geben sollte, berichte ich hier.


    Vielleicht noch als Info: Bisher hatte ich meine Zeichnungen mit Freecad gemacht und diese dann als DXF-Dateien an Estlcam übergeben. Gerade der DXF-Export aus Freecad ist aber, finde ich, unfassbar kompliziert (ev. auch buggy) und deshalb fehlerträchtig.

    Hallo Inkscape-Nutzer,

    nach meinem Eindruck funktioniert der DXF-Transfer von Inkscape1.1 nach Estlcam nicht richtig. Die Objekte kommen in Estlcam deutlich zu groß an.


    Zum Glück kann ja Estlcam auch SVG und, soweit ich sehe, funktioniert das auch korrekt und genau, wenn man die Breite der "Zeichnung" kennt und diese im Importdialog entsprechend zum Skalieren verwendet. Ich bin mir nur nicht 100prozentig sicher, ob auch die Höhe dann proportional skaliert wird und ob wirklich alle Zeichnungsobjekte korrekt mitskaliert werden.


    Kennt jemand dieses Problem und kann seine Lösung hier mitteilen? Gibt es Gründe, den Transfer lieber nicht mit SVG zu machen? Wie könnte man ggfs. den DXF-Transfer ohne große Verrenkungen korrekt durchführen?

    Liebe Leute, ich habe jetzt mal einige Eurer Ratschläge in einem kleinen Testlauf mit zwei verschiedenen Fräsern (Upcut-Spiralnutfräser 8 mm und Downcut-Spiralnutfräser 8 mm) berücksichtigt. Den Fräser habe ich jeweils maximal tief (bis zum Anschlag) in die Aufnahme gesteckt und dann mit den folgenden Parametern insgesamt sechs Testnuten (4 mm tief) in Multiplex Birke 12 mm gefräst.


    1. Upcut-Spiralnutfräser 8 mm mit Z+ = 4mm, F = 2 m/min, S = 24000 upm

    2. Upcut-Spiralnutfräser 8 mm mit Z+ = 4mm, F = 2 m/min, S = 18000 upm

    3. Upcut-Spiralnutfräser 8 mm mit Z+ = 4mm, F = 2 m/min, S = 12000 upm

    4. Downcut-Spiralnutfräser 8 mm mit Z+ = 4mm, F = 2 m/min, S = 24000 upm

    5. Downcut-Spiralnutfräser 8 mm mit Z+ = 4mm, F = 2 m/min, S = 18000 upm

    6. Downcut-Spiralnutfräser 8 mm mit Z+ = 4mm, F = 2 m/min, S = 12000 upm


    Bild1: Downcut-Spiralnutfräser 8 mm maximal tief eingespannt



    Bild2. Testnuten 4 mm tief (die Platte hatte ich vorher als Unterlegplatte beim Bohren verwendet, die anderen Bearbeitungsspuren stammen davon). Die drei rechten Nuten wurden mit dem Downcut-Fräser gemacht.


    Ich habe also zwei verschiedene Fräser und drei verschiedene Drehfrequenzen verwendet. Folgende Ergebnisse kann ich berichten:


    1. Die lauten Fräsgeräusche waren leider weiterhin deutlich bis fast unerträglich zu hören. Am besten klangen noch die beiden Fräsungen mit 24000 upm, während die mit 12000 völlig inakzeptablen Lärm machten.

    2. Die Fräsqualität war bei Testnut 4 am besten, was aber auch bei einem Downcut-Fräser zu erwarten war.


    Ich würde im Moment folgendes sagen: Die verwendeten Fräser taugen wohl nicht für Multiplexplatten, warum auch immer. Ich werde es mal mit den Holzfräsern von Sorotec, die haben eine deutlich steiler stehende Spiralnut, versuchen. Die hohen Drehfrequenzen im Bereich über 20000 upm sind wohl eher kein Problem, so lange die Vorschubgeschwindigkeit nicht zu gering gewählt wird.

    Hallo Derek, an Resonanzschwingungen hatte ich auch schon gedacht. Aber ist es wirklich denkbar, dass irgendein Teil der Maschine durch die gewählte Drehfrequenz von 24.000 1/min zum Schwingen angeregt wird? Und das soll durch eine Senkung der Drehfrequenz besser werden?


    Ich hatte übrigens zunächst bei gleicher Drehfrequenz mit einer Zustellung in Z-Richtung von 4 mm und einer Verschubgeschwindigkeit von 2.500 mm/min gearbeitet. Da waren die Geräusche/Vibrationen noch schlimmer.


    Ich tippe aktuell eher auf ein Problem mit der Geometrie des Fräsers und der Werkstückspannung. Der Fräser ist ja ein sog. Upcut-Fräser. In Kombination mit einer nicht optimalen Aufspannung (Spannpratzen nur an den Rändern einer rel. dünnen Platte, weiter mittig kein wirkliche Fixierung) hat das Werkstück möglicherweise angefangen wie ein Trommelfell o.ä. zu schwingen. Ich werde es in Zukunft mal mit einem Downcut-Fräser und einer sorgfältigeren Werkstückspannung probieren.

    Harry

    Der Fräser war mit Sicherheit ausreichend weit eingespannt.


    willi

    Ne, der Fräser ist nicht blau angelaufen. Das sieht auf dem Video anscheinend nur so aus. Welches Bild kannst du nicht öffnen? Meinst du das Video1?


    @Jürgen

    Die Spindel ist eine AMB 1400 FME-P Di