Posts by Oldtimer

    Hallo Uli


    Danke für Deine Nachricht. Ich werde es erstmal ohne die Begrenzungsscheibe versuchen. Wir haben hier nur 0.5mm Stahlblech das auf den Alukoerper wohl nur aufgepresst ist. Mit unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten und nur 0.5mm als Schulter ist das eine Gratwanderung. Kleben kann ich immer noch.


    Die Kratzer stören mich nicht, sind nur wohl ein Zeichen eines "sehr einfachen" Lieferanten.


    Das Du Dir selber helfen konntest und das auch gerne gemacht hast ist toll. Leider habe ich weder die Erfahrung noch die Werkzeuge (Drehbank) dafür.


    Ich verstehe vollkommen wenn jemand das Bauen und eventuelle Änderungen an der Maschine als Hobby und Herausforderung betrachtet.


    Meine Schwerpunkte liegen eher in der Nutzung der Maschine.


    Natürlich kann immer Mal was passieren und ich war zumindest nach meiner Ansicht bisher ziemlich geduldig. Hätte man mir gesagt das ich als Guinny Pig / Beta Tester fungieren soll hätte ich die Möglichkeit gehabt diese Entscheidung zu treffen und ggf zu verhandeln.


    Wenn ich den vollen Preis bezahle müsste ich eigentlich mehr erwarten können als ich subjektiv bekommen habe.


    Aber mein Baubericht soll nicht dazu herhalten hier irgend jemanden schlecht zu machen. Ich wollte nur Mal ein wenig darstellen wie es mir bisher ergangen ist.


    Also weiter im Text und an der Femja bauen die hoffentlich bald mal Leben eingehaucht bekommt.


    Eine abschließende Beurteilung über Maschine und Lieferant wird gemacht wenn wirklich alles fertig ist.


    Morgen gibt's einen kurzen Bericht über die "Zentralschmierung" der KUM der Tischachse und ggf ein paar Bilder vom Ausrichten der Riemenscheiben.


    Liebe Grüße aus dem Westerwald


    Volkhard

    Es sind schon fast wieder zwei Wochen vergangen und es hat sich leider nicht allzu viel getan.


    Was soll ich sagen?

    Ich habe ja die Information erhalten (mein letzter Eintrag am 03.06) das die Installation des Riemenantriebs mit den entsprechend der Anleitung eingebauten KUS kein Problem sei.

    Ich hatte auf diese Information gewartet und während die Riemenantriebe in der Post waren habe ich alles soweit fertig gemacht. Stirnplatten ausgerichtet, Portalverbinder ausgerichtet, KUS eingebaut usw.


    Leider waren die Information die ich erhalten habe unrichtig. :(

    Ich habe entsprechend der Anleitung "Riemenantrieb" die Riemenscheiben montiert. Hier das Ergebnis:


    Tischachse



    Z Achse.


    Natürlich habe ich beim Lieferanten nachgefragt. M.E. kann das so nicht stimmen: Wenn ich die Riemenscheibe des Steppers auf das Niveau der KUS bringe übt das ganze sehr großen seitlichen Druck aus. Die Lager in den Steppern sind dafür sicherlich nicht konzipiert.


    Ich wurde gefragt auf welcher Seite ich die Federscheiben und Passscheiben montiert hätte :huh: .

    Natürlich bin ich genau nach Anleitung vorgegangen :thumbup:.


    Ich sollte dann einfach die Passscheiben und Federscheiben außen wegnehmen und innen direkt auf die Welle der KUS aufbringen, dann Festlager usw.


    Als Holzwurm weiß ich zu wenig darüber ob es okay ist das zunächst eine Passscheibe usw auf die Welle aufgesteckt wird und diese dann direkt an die Gewindegänge der KUS anliegt. Wenn installiert wie in der Anleitung beschrieben würde dort ja die Welle direkt am Kugellager anliegen das doch wesentlich genauere Passung hat und auch besser Druck aufnehmen kann.


    So sollte es eigentlich ursprünglich gemacht werden:


    Und so habe ich es auch gemacht. Schön mit Loctite gesichert und alles ausgerichtet.


    Nun musste ich alle KUS wieder lösen und vor allem an der Tischachse musste die Stirnplatte neu positioniert werden. Es ist ja nun die "innere" Länge der KUS um ca 4-4,5mm länger (3 x Passscheibe + 3x Federscheibe). Leider war das eine ziemlich unnötige Situation die ich dadurch vermeiden wollte indem ich beim Lieferanten extra vorher nachgefragt habe. Da sollte man eigentlich fundierte und stimmige Information bekommen können. Obwohl ich noch immer nicht überzeugt bin ob die neue Position der Passscheiben etc auf Dauer so in Ordnung geht habe ich alle drei Achsen entsprechend umgebaut.


    Auf meine Anfrage ob die neue Position der Scheiben unbedenklich sei wurde mir mitgeteilt das man das schon öfters so gemacht habe. Und im Übrigen wäre es in der Konstruktionszeichnung (die man als Kunde nicht hat!) ja genau so gezeichnet. Man hätte es halt nur nicht entsprechend in der Anleitung berücksichtigt.....


    Als ich dann dachte ich könne nun die Riemenscheiben und die Motoren installieren fiel mir bei einer der Riemenscheiben der obere Begrenzungskranz entgegen. Insgesamt machen mir diese Scheiben nicht den allerbesten Eindruck. Die Oberfläche ist so verkratzt das man fast meinen könnte das es sich entweder um gebrauchte Teile handelt (was ich nicht glaube) oder diese irgendwo in einer Hinterwerkstatt gefertigt wurden und dann erstmal ohne Schutz in einer großen Kiste gelandet sind.


       


    Und wieder musste ich den Lieferanten kontaktieren was mir mittlerweile weniger als angenehm ist. Ich habe dieses Bild mitgeschickt und bat um Stellungnahme und Anweisung wie ich verfahren solle.

    Die Antwort die ich bekommen habe hat mir nicht gefallen. Ich soll zunächst das Teil zurückschicken. DANN würde man mir ein neues Teil senden und das Defekte beim Hersteller reklamieren.


    Mit Postweg und allem würde das wieder ein bis zwei Wochen Verzögerung bedeuten. Ich finde wenn es sich um ein defektes Teil handelt hätte man hier ganz anders reagieren können.


    Natürlich musste ich während des bisherigen Bau der Fenja eine Anzahl von Anfragen stellen wenn es um fehlende Teile ging, die Anleitung nicht vollständig war und wichtige Information nicht da waren oder die Abbildung in der Anleitung einfach nicht den Teilen entsprach die mir vorlagen. Ich habe das bisher immer als Kommunikation direkt zwischen Kunden und Lieferanten gehalten und nichts davon hier oder anderswo öffentlich gemacht. Diese notwendigen Nachfragen haben nichts damit zu tun das ich ein Nörgler wäre sondern das hier einfach einige Dinge aus meiner Sicht nicht richtig sind.


    Natürlich habe ich nachdem ich die Selbsteinschätzung auf der Webseite gelesen habe und insg. gut €3000 (ohne Motoren, Steuerung, Kabel, Sensoren usw) investiert habe eine gewisse Erwartungshaltung die leider nicht erfüllt wurde.


    Ich werde mich auf das Hin und Her Senden der Riemenscheibe nicht einlassen da ich mir nicht sicher bin wie groß die zeitliche Verschiebung sein würde. Ich könnte mir vorstellen das bei einer guten Ausrichtung der Scheiben die Riemen sowieso nicht die Begrenzungsscheiben berühren sollten. Am Schluss kommt noch ein 3D Druckteil als Gehäuse drauf; damit wäre der Riemen gesichert falls er doch einmal wandern sollte. Das Gehäuse werde ich so gestalten das geeignete "Sehschlitze" mir erlauben ab und zu zu kontrollieren ob der Riemen weiterhin sauber läuft.


    Sollte jemand glauben dieser Begrenzungsring ist zwingend notwendig wäre ich um einen entsprechend Hinweis dankbar. Ebenso auch zum Thema Unbedenklichkeit wegen der Anordnung der Scheiben vor dem Lager bei den KUS.


    Liebe Grüße aus dem Westerwald


    Volkhard

    Hallo Martin


    Du bist kein Angsthase, möchtest nur vorsichtig sein.

    Man muss die Steifigkeit der Maschine und die Kraft der Spindel natürlich berücksichtigen. Das kann nur jeder selber für seine eigene Maschine herausfinden. Das Endergebnis bei Testfräsungen gibt Dir eigentlich guten Aufschluss. Auch das Geräusch kann ein guter Indikator sein.

    Probieren und so lange "aggressiver" werden bis das Ergebnis schlechter wird und /oder es sich "komisch" anhört. Es ist ein Spiel zwischen Zustellung, Umdrehung und Vorschub. Im Laufe der Zeit kommt dann die Erfahrung und das passende Gehör ;)


    Gruß


    Volkhard

    Hallo Martin


    Denk daran : Geschwindigkeit ist Dein Freund. Es geht darum Hitze zu minimieren und wenn Du zu langsam fährst erzeugst Du nicht genug Späne die dann die Hitze auch weg transportieren. Der größte Feind jedes Schneidwerkzeuges ist Hitze! Geringer Vorschub : mehr Hitze / Mehr Vorschub : weniger Hitze. Natürlich alles innerhalb bestimmter Bereiche. Das ist eine sehr vereinfachte Darstellung aber sollte am Anfang reichen. Es gibt tolle Abhandlungen was mit den Schneiden der Werkzeuge bei Hitze auf molekularer Ebene passiert, aber das muss man nicht unbedingt alles wissen.


    Eigentlich müsste man sagen : Ich habe mich nicht getraut so langsam zu fahren ;) .


    Auch ich habe am Anfang immer gedacht ich müsste mich herantasten Bis mir ein Profi mal im Detail erklärt hat worum es eigentlich geht. Also : Trau Dich mehr ;)


    Liebe Grüße


    Volkhard

    Kabellänge Schaltschrank zu den Steppern


    Auch wenn ich momentan keine Schleppkette habe glaube ich konnte ich den wahrscheinlichen Verlauf der Kabel planen und habe nunmehr die drei Leitungen zu den Motoren abgelängt. Damit kann ich sehr bald die Stecker anlöten und auch motorseitig die Anschlüsse vorbereiten.


    Die angegebenen Längen beziehen sich natürlich nur auf meine Situation, speziell im Hinblick auf die Position des Schaltschrankes!



    Mein Schaltschrank. Buchsen zum Anschluss an der linken Seite.


    Leitung zum Motor Z Achse: 490cm

    Leitung zum Motor Portalachse: 370cm

    Leitung zum Motor Tischachse : ca 400cm


    Die Leitungsführung Tischachse verläuft nicht durch die Schleppkette, daher erstmal länger gelassen bis ich den Verlauf festgelegt habe. Wahrscheinlich werden 250-300cm ausreichend sein.


    In die Platte des Untergestells habe ich eine 63mm Bohrung vorgenommen (später wenn alle Leitungen verlegt sind wird eine Abdeckung 3D-gedruckt)



    Die Energiekette wird kurz vor der Durchführung enden. Von hier gehen dann alle Leitungen nach unten ins Untergestell.


    Liebe Grüße


    Volkhard

    Keine Probleme mit dem Gerät.


    Leistung ist wahrscheinlich etwas geringer wie angegeben aber das ist wohl bei allen China Lasern so. Ich habe noch ein analoges AmpMeter eingebaut (Digital eher nicht empfehlenswert) um in Echtzeit die Energie zu sehen und die Rohre nicht überzubeanspruchen. Ich habe geschätzt ca 10-12 Stunden Schneidezeit verteilt über mehrere Monate. Würde ich mir die Maschine wieder kaufen? Uneingeschränkt Ja!

    Allerdings kann es sein das ich, da ich den Platz nun habe, eine etwas größere anschaffen werden. Ich habe extra eine doppelflügelige Tür zur Werkstatt eingebaut damit das möglich wäre. Und eine Treppe ist dann auch nicht mehr zu überwinden ;)


    Liebe Grüße


    Volkhard

    Und wieder sind ein paar kleine Schritte erfolgt:


    Fräserbruch hat gestern die Ergänzungskits für die Riemenantriebe an mich rausgeschickt. Da können die gleich von Anfang an eingebaut werden ohne das nochmal umgebaut werden müsste.


    Dabei stellt sich heraus das ein Umbau auch problemlos möglich wäre da lediglich Motor, Flexverbinder und die Motorlagerschalen entfernt werden müssen. Etwaige installierte KUS werden dabei nicht gelöst/verändert.



    Ich habe zwischenzeitlich weiter an der Z Achse gebaut. Motoraufnahmeplatte ist installiert und ebenso die Adapterplatte für eine 43mm AUfnahme. Ich will ja zunächst mit einem Fräsmotor und nicht mit Spindel und FU arbeiten.



    Weiterhin habe ich mal mein Kabel für die drei Stepper grob ausgelegt und mir selbst bestätigt das die von mir bestellte Menge (Restlänge bei IGUS) auch ausreicht. Ich werde später die von mir verbauten Längen für jede Achse angeben. Das sollte es Anderen erleichtern Ihre Kabel zu dimensionieren. Gleichzeitig bekomme ich dann auch mal eine grobe Idee in Bezug auf Schleppketten Länge und Anordnung. Die Schleppkettenauflage (Fräserbruch) habe ich zunächst einmal vorläufig installiert. Sie kommt aber zum Ausrichten der Maschine nochmals runter damit man bequemer überall dran kommt.



    Die Laufwagen habe ich mittels eines Nadelmundstückes geschmiert. Das ging halbwegs okay ist aber wohl keine genaue Wissenschaft.

    Teilweise ist Fett zwischen dem eigentlichen Laufwagen und den äußeren Kunststoffplatten (Abstreifern) ausgetreten. Kurze Nachfrage im Discord hat ergeben das das normal sein kann und kein Grund für Bedenken. Etwas Fett in diesem Bereich soll sogar als extra Staubschutz dienen! Wieder was gelernt.



    Sobald die Teile für den Riemenantrieb eintreffen werden die montiert. Natürlich werde ich auch darüber wieder berichten.


    Liebe Grüße aus dem Westerwald

    Hallo Stephan


    Achtung: Die abgebildete Maschine lässt sich augenscheinlich nicht teilen! Hier musst Du schauen (unabhängig vom Gewicht) das Du auf Deiner Treppe die Kurve kriegst!!!


    Bei meiner 80 W Maschine (leicht andere Bauart) konnte ich mit viel Mühe das Untergestell entfernen. Allerdings war die Verschraubung nur vom Innern der Maschine zugänglich. Das erforderte den komplette Ausbau des Hubtisches einschl. Abdeckungen darunter sowie den elektrischen Antrieb für den Tisch. Auch ich musste ein Treppe hoch (nur ca 67cm breit und steil =O ) allerdings geradlinig ohne Wendelung.


    Ich habe mir aus einer 150er Schalplatte (Baumarkt; gelblich) eine Rollbrett gebaut. dünne Styroporplatte dienten als Auflagepolster und an einem Ende habe ich eine kräftige Holzleiste aufgeschraubt um bei Neigung ein Abrutschen nach unten zu verhindern. Spanngurte sorgten für die Fixierung der Maschine. Aus Platzgründen musste ich meine Maschine behutsam auf die Seite legen Und nun weiß ich das das möglich ist. Nochmals: BEHUTSAM! Bei mir war die Röhre schon installiert (Bei manchen kommt sie auch in einer extra Kiste) Ich wollte vermeiden alles nochmals neu ausrichten zu müssen ;)


    Mit ein paar kräftigen Helfern (und einem saftigen Steak vom Grill danach) hat der Transport problemlos funktioniert. Mittlerweile ist mein Scheunenumbau zu einer Werkstatt fast fertig. Deshalb muss die Maschine demnächst wieder die Treppe runter. (Falls jemand in der Nähe Lust auf ein Steak hat ..... :D )


    Ich füge ein paar Fotos von meiner Aktion bei. Die Situation ist ein wenig anders als bei Dir aber vielleicht können sie als Inspiration dienen.



    Große Kiste




    Ohne Verpackung; alle losen Teile soweit möglich entfernt.



    Untergestell entfernt



    Rollbrett (liegt momentan auf dem Laseruntergestell) 4 Lenkrollen, ein Zugseil, ein Holzblock als Anschlag



    auf die Seite gekippt



    Mit Decken geschützt und festgeschnallt geht es vorsichtig Stufe für Stufe nach oben.



    Noch nicht der endgültige Platz aber wieder zusammengebaut. Die Multiplexplatte ist mit der Maschine verschraubt und steht auf dem original Untergestell. Damit kann die Maschine nun leicht vom Untergestell abgehoben werden.Links zu sehen ist die 4 Stufen Filteranlage!




    Denk an gute Belüftung nach draußen (aber achte auf etwaige Nachbarn!) oder installiere eine gute Filteranlage. Die entstehende Dämpfe sind nicht nur unangenehm sondern können auch gefährlich sein!


    Bevor Du die Maschine bestellst könntest du Dir aus ein paar Leisten einen Quader bauen in der passenden Größe und mit dem dann versuchen die Treppe hochzukommen. Damit weißt Du ob das (unabhängig vom Gewicht) platzmäßig funktioniert!


    Viel Spaß beim Tüfteln


    Liebe Grüße aus dem Westerwald

    Hallo Eike

    Ich möchte Dich fragen wie Du mit Deiner Schleppkette zufrieden bist. Ich habe meine bei G-Tech bestellt und die sieht sehr ähnlich/gleich aus (Nur etwas mehr Innenbreite).

    Allerdings funktioniert bei mir das Öffnen nicht so wie es sollte. Das Material ist sehr schwach und bricht schon wenn der Schraubenzieher der genommen werden soll nur berührt.



    Vielen Dank für Deine Antwort


    Volkhard

    ruida als Controller wäre gut. Aber auch da gibt's aktuelle und weniger aktuelle. Ich würde zum Zeitpunkt wenn ich sicher bin bestellen zu wollen direkt beim Versender nachfragen. Allerdings wird er wohl nicht die Kiste öffnen da diese Firmen eher Europäische Zwischenhändler sind die so z.B. Deutsche Einfuhrstops umgehen.


    Mit 80W sollte ggf auch 10mm Acryl funktionieren. Acryl möglichst immer in "einem Rutsch" schneiden. Es kommt halt darauf an wie hoch die Kantenqualität und Winkeligkeit sein muss. Der Strahl ist halt immer etwas Sanduhrfoermig. Abhilfe schafft dann nur höher Leistung und längere Focuslänge....


    Liebe Grüße aus dem Westerwald


    Volkhard

    Die Specs lesen sich eigentlich ganz gut und der Aufbau sieht "China-Solide" aus" Ich selber habe einen sehr ähnlichen (von der Bauart) allerdings mit 80W. Er macht was er soll. Ja, man muss etwas Nachjustieren aber das gehört dazu. Ganz wichtig ist in Erfahrung zu bringen welcher Controller verbaut ist. Hier wechseln die Chinesen sehr häufig und einige der Controller sind wesentlich besser als andere. Die Software die wahrscheinlich mitkommt ist üblicherweise nicht viel Wert. Ich hebe meine nicht mal geöffnet.


    Ich verwende von Anfang an https://lightburnsoftware.com/ und bin sehr zufrieden damit. Sehr leistungsfähig, preiswert (kostenloser voller Test möglich) und sehr guten Service vom Entwickler. Eigentlich steht und fällt alles mit der Software. Hier aber erst herausfinden ob der Controller des Lasers Kompatibel ist. Sicherlich helfen die Leute von Lightburn auch dabei (Gutes Forum).

    Die Kosten für Styrodur gegenüber Styropor (bei gleichem Dämmwert) könnte man sich eigentlich sparen. Die Dämmung wird nicht als tragendes Element gebraucht. Bei 25er OSB und einem Abstand von 600 sollte genügend Tragfähigkeit da sein da Ich würde trotzdem einen LICHTEN Balken-Abstand von 50cm (Achsabstand 56cm) empfehlen da die Dämmplatten (ohne Stufenfalz !!!) 50cm breit sind. Und ebenso zweilagig arbeiten um vertikale Fugen/Kältebrücken zu vermeiden. Damit übersteigst Du die Werte in der Tabelle und die Durchbiegung wird weiter verringert.

    Falls Du einen speziellen Standort für etwas Schweres hast und genau weißt wo die Füße hinkommen könntest Du diesen Bereich mit Holz auffüttern (Styropor entsprechend ausschneiden) und trägst nun die Last direkt auf Deinen vorhanden Boden ab. Bei meiner Fenja habe ich das gemacht in Erwartung von 100-150kg punktueller Last unter den Füssen des Unterbaues. Es geht natürlich auch ohne da es sich ja um eine ruhende Last handelt. Bei mir lag der Standort vorher fest also daher "Gürtel und Hosenträger" Entscheidung. ;)

    Hallo Uwe


    Ja das Foto macht es klarer. Die Balkontür die nach innen aufschlägt bestimmt hier deine max. mögliche Höhe Du solltest etwa 5mm Luft zur UK Tür haben. Damit ergibt sich natürlich zwangsläufig die Höhe Deiner Konstruktion. Ich hatte es da besser. Erstmal Restposten von Türen uns Fenstern gekauft und danach die Wände drum rum geplant und gleich den Fußboden Aufbau berücksichtigt.


    Zunächst musst Du erstmal den höchsten Punkt Deines Bodens ermitteln. Du sagtest es war mal eine Garage. Da geht das Gefälle hoffentlich von der Balkontür abwärts.

    Du solltest einen Laser nutzen um Deinen Boden zu vermessen. Einfach Aufstellen (er sollte selbst nivellierend sein) und an vielen Punkten einfach mal vom Boden zum Laserstahl messen. Dort wo du den geringsten Wert hast ist der höchste Punkt Deines Bodens.


    Nun musst Du die Differenz in der Höhe von diesem Punkt zur Unterkante der Balkontür ermitteln und mind. 5mm davon abziehen. Das ist nun die Höhe die du für den kompletten Fußbodenaufbau zur Verfügung hast.


    Ich hab mal auf einem Online Rechner ein paar Zahlen durchlaufen lassen und dabei eine Balkenlänge von 1 Meter (max Abstand zwischen den Multiplex Plättchen/Auflager) bei einer Verkehrslast von 250kg und einer Fixlast von 50kg. Den Balkenabstand (Mitte Mitte) habe ich mit 40 cm angenommen. Das könnte mit einem Balken 4x6 HOCHKANT funktionieren. Bei einer Höhe von nur 5cm müsste der Balken 6cm breit sein. Natürlich sind das nur grobe Schätzungen und ich garantiere hier für nichts. Den Rechner findest Du unter http://www.eurocode-statik-online.de Da kannst Du selbst einmal verschiedene Modelle rechnen. Ich würde die Verkehrslast nicht unter 250kg ansetzen. Ich selber habe mit 400kg für meinen Boden gerechnet bei voller Breite mit einer Unterstützung. Da hatte ich noch Reserve.


    Wichtig sind hier die kraftschlüssigen Auflagepunkte der Balken. Mitte Auflagepunkt zu Mitte Auflagepunkt ergibt da die eigentliche Spannweite. Ich schätze mal du hast eine Lichte Breite von 3 Metern mit jeweils eine Auflage am Rand und zwei weiteren gleichmäßig verteilt hast du lediglich eine effektive Trägerlänge von 1 Meter. Wahrscheinlich krümmen sich bei einige Statikern die Fußnägel aber ich glaube für unsere Anwendung kann man durchaus so vorgehen ;) .


    Also erstmals ermitteln welche Konstruktionshöhe du zur Verfügung hast.


    Viel Spaß dabei


    Liebe Grüße


    Volkhard

    Ich habe meine Fenja soweit mechanisch aufgebaut (Linearschienen sind ausgerichtet; KUS werden heute grob montiert) sodass es nun um die grundsätzliche Ausrichtung geht.


    Gibt es da jemanden mit mehr Erfahrung als ich der vielleicht Lust, Zeit und Laune hätte mich in 56414 Meudt zu besuchen? Wir könnten dann nicht nur die Fenja gemeinsam ausrichten sondern auch den Beefer Grill mit ein paar saftigen Steaks anfeuern ;) .


    An Messwerkzeugen sind analoge Messuhr auf Magnetfuß sowie Anschlagwinkel bis zur Größe 200x300mm Genauigkeitsklasse1 vorhanden.


    Später, wenn die Fenja mehr oder weniger betriebsbereit ist soll es dann nochmal ein Fräser-Grill-Treffen geben für alle die Lust haben zum Klönen und Austauschen.


    Ich würde mich freuen wenn sich jemand melden würde. Zeitlich bin ich ziemlich flexibel.


    Liebe Grüße aus dem Westerwald


    Volkhard

    Hallo Uwe


    Wie Ditmar schon erwähnte es ist wichtig über die spätere Nutzung nachzudenken. Bei einem Aufbau mit Balken entfällt natürlich eine Nutzung als Garage, allerdings könnte das später relativ einfach zurückgebaut werden und dann könnte immer noch eine Estrich eingebracht werden. Estrich ist zwar nach knapp einer Woche begehbar allerdings sollte er zum Belegen mind. 4 Wochen alt sein (voll abgebunden).


    Ich war in einer ähnlichen Situation allerdings mit einer Scheune anstatt einer Garage. Ich habe hier Holzbalken (KVH) von 60x120mm hochkant eingesetzt. Das gibt zum einen eine große Tragfähigkeit und ermöglicht auch eine sehr gute Dämmung (bei mir 120mm Styropor).


    Ich habe am Eingang einfach eine entsprechende Stufe (knapp 200mm hoch) die mir lieber ist als eine "dünne Stufe" die eher zur Stolperfalle führt. Natürlich musst Du genau überlegen welche Türen wo in Deine Garage gehen. Türen die zur Garage hin aufgehen beschränken da deine mögliche Höhe!, es sein denn Du kannst die Tür Situation ändern.


    Ganz wichtig das Du erstmal eine nahtlose Dampf Sperre (Folie) auf dem Rohfussboden einbringst. Hier ist wichtig das weder der Untergrund noch die Balken die Folie punktieren können. Selbst ein kleines Loch kann hier aus Dauer Probleme machen. So verhinderst Du zuverlässig aufsteigende Feuchtigkeit. Hier gibt es dickere und stabilere Folien falls der Untergrund nicht ganz eben ist. oder, besser, kurz abspachteln.



    Die Balken selber kannst Du dann einbringen und mit Multiplex Quadraten in verschiedenen Stärken unterlegen. Ich habe es geschafft auf ein Abweichung von nur +/-1mm zu kommen. Darauf habe ich dann 25mm OSB Verlegeplatten mit NuF aufgeschraubt. Das ist zwar keine schwimmende Verlegung, allerdings sollte das OSB trotzdem einen min. 10mm breiten Abstand zur Wand aufweisen. Die Balken und auch das OSB werden in der Länge arbeiten!. Als Dämmung könnte man Schüttung nehmen oder aber, wie in meinem Fall einfach Dämm-Styropor aus dem Baumarkt



    Hier ist es ratsam in zwei Schichten zu arbeiten mit verschobener Fuge. Bei mir waren die Platten jeweils 500x1000x60mm. Im Foto siehst Du zunächst 2 Platten übereinander ohne versetzte Fuge. Aber das war nur als Abstandshalter für die Balken. Später wurde die obere Platte herausgenommen.....


    Bei meinem Aufbau mit 120mm hohen "Sparren" habe ich einen lichten Abstand von 500mm gewählt damit war die Installation einfach. Ersten Balken gelegt und dann Styropor Abschnitte als Abstandshalter und den nächsten mit etwas Druck installiert. Im Foto siehst Du das ich auch Wände gebaut habe, dadurch konnte ich die Balken gut in der 15mm OSB Beplankung fixieren. Übrigens: Auch die Wände sind mit 120mm isoliert, hier allerdings mit Mineralwolle)



    Als Oberbelag habe ich dann zunächst eine Trittschalldämmung aufgebracht und letztendlich einen Laminatfussboden (Restposten Baumarkt) installiert. Der Laminatfuss Boden ist weniger stabil als z.B. ein Vinyl Click Boden. Aber bei mir stehen später hier nur die CNC, ein 80W Co2 Laser und der 3D Drucker.



    Ich bin mit meinem Aufbau sehr zufrieden und habe keinerlei Probleme mit Fusskälte.


    Wenn Du weitere Fragen hast: Jederzeit gerne.


    Liebe Grüße aus dem Westerwald


    Volkhard

    In dieser Woche ist nicht allzu viel gelaufen da andere Dinge des täglichen Lebens im Mittelpunkt standen.


    Ich habe den Grundrahmen (Längsprofile und Stirnplatten leicht gelöst und nun nachdem das Portal grob aufgesetzt war nochmals ausgerichtet. Die vorher vorhandenen Abweichungen von knapp 2mm haben sich mittlerweile aufgelöst. Ich glaube ich habe einen Fehler gemacht und vorher eine der Verbindungsschrauben der unteren Eckwinkel nicht gelöst was dann irgendwie zu zu der Abweichung geführt haben könnte. Da ich nichts "festgeknallt hatte" dürfte sich da nichts verzogen haben.




    Mittlerweile steht die Fenja auf der Platte des Untergestells auf einem Streifen des 8mm Bauschutzmatte. Das dürfte eigentlich für genug Entkopplung sorgen und sollte gleichzeitig noch steif genug sein um Schwingen der Maschine selbst zu vermeiden bzw. zu dämpfen. Das wird im Endeffekt die Praxis zeigen da ja Maschine und Unterbau immer eine individuelle Einheit bilden. Ob man am Schluss eine Resonanzfrequenz erwischt muss man dann einfach ausprobieren.


    Zum Ausrichten der Längsträger zu den Endplatten habe ich die pneumatischen Hubtaschen verwendet die ich beim Hausumbau auch für Fenster und Türen Montage eingesetzt habe. Das ging ziemlich gut. Da beim Einbau der Kugelumlaufspindel für die Tischachse hier noch mal möglicherweise die Höhe der Stirnplatten in Bezug auf die Längsträger verändert werden muss werde ich dann wieder an allen 4 Enden der Längsträger diese Hubkissen einsetzten.


    Ich habe gestern bei Fräserbruch die Ergänzungskits für den Riemenantrieb für alle drei Achsen bestellt. Eine Auftragsbestätigung habe ich noch keine bekommen aber ich mal davon aus das die Teile versandbereit sind. Weiß jemand von Euch ob ich ggf schon mit der Montage der Spindeln weitermachen könnte oder wird lagermäßig nachmals was verändert und man sollte eher auf das Eintreffen der Teilesätze warten? Motoren will ich noch keine montieren aber eigentlich könnte ich schon die Spindeln einbauen um weiterzukommen. Nach Rücksprache mit einem Fenja Kollegen plane ich die FEIN-Justierung aller Bauteile zueinander erst vorzunehmen wenn der mechanische Aufbau soweit abgeschlossen ist.


    Heute sind auch die induktiven Endschalter eingetroffen die ich verbauen möchte. Ich habe mich hier an eine Empfehlung im Discord Fräserbruch gehalten und von JOB Elektronik 3 x den Sensor PNP NC 8mm bestellt. Versand erfolgte sehr schnell und gut verpackt! :thumbup:.


    https://www.job-elektronik.de/…/15436648/Products/550329


    Ich habe mit dem Fenja Teilesatz auch die Schleppkettenablage mitbestellt die an das Portal geschraubt wird.

    Welche Länge Schleppkette haben hier andere an der großen Fenja verbaut (Portal und Tisch) und mit welchen Querschnitt seid ihr dabei ausgekommen? Ich glaube hier ist ein größerer Querschnitt immer zu bevorzugen um die Leitungen locker genug und mit Abstand verlegen zu können. Die Schleppkettenauflage stellt eine Breite von ca 75mm zur Verfügung.


    Bei der Firma GTech habe ich eine Schleppkette (offen) gefunden die ein Innenmaß von 25x77 hat. Allerdings ist dann das Außenmaß 40x97. Der Preis von rd €22 scheint in Ordnung. Leider ist das die einzige Größe und Ausführung die dort im Moment lieferbar wäre.


    https://gtech-shop.de/Schleppk…te-2577mm-Innenmass-offen


    Für Anregungen und Hinweise bin ich dankbar.


    Für heute erstmal liebe Grüße und endlich mal besseres und wärmeres Wetter:


    Volkhard

    Hallo Alois


    Vielen Dank für den Hinweis: Ich habe nach dem Entfernen der "Nasen" auch mit dem Bandschleifer nachgearbeitet, allerdings mich nur auf die Bruchstelle konzentriert nicht darauf die Winkel auf Ihre Winkeltreue zu überprüfen bzw. anzupassen.


    Wenn man hier eine Fräse hätte ...... ;) und wieder habe ich einen Grund mehr warum ich mir die Fenja baue. In Zukunft kann ich dann hoffentlich bei so etwas Abhilfe schaffen.


    Ich mach jetzt erstmal weiter mit dem grundsätzlichen Aufbau und werde dann überlegen wie ich weitermache.


    Liebe Grüße aus dem Westerwald


    Volkhard