Posts by Paddycube

    6mm Birke Multiplex, Basis aus 20mm Multiplex. Zweimal mit Acryllack versiegelt und wasserfest verleimt hält es hoffentlich draußen.


    Das war gleichzeitig der erste Einsatz meines selbstgebauten Vakuumtisch, betrieben mit Staubsauger.


    Schönen 1. Advent


    Gruß Patrick

    Hallo Raimund,


    Gestern hatte ich endlich Gelegenheit, meinen Vakuumtisch, der dem hier sehr ähnlich ist, zu testen. Klappte schon ganz gut bis hin zu 10mm Multiplex.


    Da mein Staubsauger nun den Tisch bedient fehlt nun die Absaugung.

    Daher die Frage an Dich, hast Du keine Absaugung oder einen zweiten Sauger dafür? Oder saugst Du gar mit dem gleichen Sauger den Tisch und die Späne?


    Viele Grüße

    Patrick

    Was für ein Filament nutzt du? Habe auch ein Material von „Extrudr“, welche mit Kühlung sehr starke Probleme macht und die Layerhaftung grausam ist.

    Ist das zufällig BioFusion? Das Zeug habe ich mal über eine Aktion von denen gekauft und das hat mich letztlich von denen weggebracht. Der Druck schaut schön aus, die Layer halten aber gar nicht zusammen, egal mit welcher Temperatur und Geschwindigkeit gedruckt.


    Gruß Patrick

    Ich drucke seit einigen Jahren. Für mich schaut es nach Unterextrusion aus. Da kam einfach nichts mehr aus der Düse. Da die anderen Layer gut ausschauen sagt meine Glaskugel, dein Hotend war verstopft oder der Extruder Motor überhitzt.

    Als erstes würde ich beim Filament ansetzen. War das beim Drucker dabei? Dann schmeiß weg und kauf neues PLA bei DasFilament, Procatec, SchmelzBar oder eSun. Das mitgelieferte ist oftmals unterste Qualität. Verschmutzt, Schwankungen im Durchmesser usw. Ein Filamentfilter hilft auch ungemein. Nimm ein Stück Spülschwann und führe das Filament da durch und dann zum Extruder. Stelle aber sicher, dass der Schwamm nicht irgendwo eingezogen wird, auch nicht in etwaige Bowden Schläuche. Der Sinn davon ist es, anhaftenden Staub abzustreifen. Filament lädt sich manchmal statisch auf und der Dreck verstopft das Hotend.


    Dann wie erwähnt kalibrieren und prüfe mal den Motor des Extruder. Wenn der heiß wird, dann kommt es zu Schrittverlusten. In diese. Fall die VRef Spannung am Treiber einstellen, sofern das geht. Ich kenne die Creality Drucker nicht, baue immer selbst. Ich nehme aber mal an, die haben aus kostengründen die günstigsten A9xxx Treiber verbaut. Die kann man einstellen.


    Gruß Patrick

    Hallo,


    Der Tisch hat 700x400mm, ist also ähnlich groß wie deiner.

    Die dünnen Schläuche wurden nun gegen einen zentralen Anschluss ersetzt. Im Prinzip ist das ein Kasten der so breit ist wie der Tisch. Daran kommt direkt der 50mm Schlauch vom Sauger.


    Ich geh davon aus, dass die Kanäle Innen zu schmal und zu viele sind. Die sind 4mm breit und 6mm tief. Davon werde ich mal jeden 2ten entfernen.

    Leider komme ich zurzeit nicht so recht zum fräsen. Ich werde aber berichten wie es weitergeht.


    Gruß Patrick

    Hallo zusammen,


    Neuer Versuch, diesmal ein zentraler Sammler bestehend aus zwei MPX Platten, welche den 50mm Schlauch aufnehmen. Das ganze erinnert an eine riesen Fugendüse.


    Laut Manometer schafft der Staubsauger alleine 200mbar. Mit MDF offen verbleiben 100m ar. Wenn 2/3 abgedeckt sind mit Folie sind es schon 175mbar. Viel Leckage scheint es also nicht zu geben.


    Dennoch hält auf dem verbliebenen Drittel nichts. Ich habe verschiedene Holzreste von 2 bis 4mm versucht. Seitlicher Halt ist gut, aber man kann es leicht anheben.


    Wenn ich die Lochrasterplatte auflege ist es auch nicht viel besser.


    Vakuumvlies und Lochgummimatte machen beim Anheben ebenfalls keinen Unterschied


    Also ist das normal, dass man die Sachen anheben kann? Es braucht an den Ecken nicht so viel Kraft, in der Mitte hingegen schon deutlich mehr. Bei seitlichem Druck verschiebe ich fast die Fräse.


    Ich frage mich nun, was genau hier falsch läuft.


    Es gibt doch auch solche Tische für Staubsauger zu kaufen. Ich überlege mir einen zu kaufen, habe aber erhebliche Zweifel, ob es damit besser wird.


    Gruß Patrick

    So heute mal ein Manometer angeschlossen. Die Lochplatte hält kaum mehr was. Da liege ich bei maximal 100mbar. Ich habe dann mal eine MDF aufgelegt. Zuerst war der Druck bei 150mbar. Die MDF ist auf der Fläche aber sehr glatt gewesen. Ich habe dann mal beidseitig plangefräst. Die Platte nur lose aufgelegt und vom Sauger gehalten. Planfräsen hat so problemlos geklappt.

    Allerdings ist der Unterdruck nun auf knapp 100mbar zurück gegangen.

    Es hält nun nichts mehr auf der MDF, das war vorher besser.


    Statt vieler Schläuche werde ich mal einen großen Adapter drucken, wo ich den 50mm Schlauch direkt anschließen kann. Ähnlich wie bei den günstigen Stepcraft Tischen. Der Sauger zieht auf jeden Fall deutlich mehr. Wenn ich den einschalte, schrumpft der Schlauch sofort und der Sauger schießt auf die Fräse zu. Da muss ich festhalten beim einschalten.


    Gelernt habe ich nun, 6mm Schläuche sind zu klein, da müssen größere her.


    Ralf hat mit seinem geschätzten Druckverlust von 100mbar ziemlich gut getroffen.

    Hallo Volkhard,


    Genau das war der Versuch. Dabei war nur auf den ersten 15cm die Deckplatte fertig. Die restlichen Löcher sind noch zu. Die verbliebenen offenen Löcher sind durch das Stück Pappelholz abgedeckt, welches schon erheblich besser khält.

    Ich werde mal weiter bohren und mit MDF ausprobieren.

    Der Saugmotor hat eine separate Kühlturbine.


    Patrick

    Hallo zusammen,


    Den Aufbau habe ich mir bei den zahlreichen Beispielen angeschaut. Die sind ja alle mehr oder minder gleich.


    Eine neue Pumpe wollte ich eigentlich vermeiden. MDF werde ich mal versuchen. Macht es ggf Sinn, die Kernlöcher unten größer zu machen? Ich habe noch 0.6 und 0.8mm Fräser da


    Erstmal werde ich den Manometer verbauen. Liegt hier schon bereit.



    Gruß Patrick

    Hallo zusammen,


    Ich habe mich nun endlich an einem Lochraster Vakuumtisch versucht. Die Basis bildet eine 20mm Multiplex Platte. Dort habe ich zahlreiche Nuten 6mm tief und 4mm breit gefräst.

    Oben drauf liegt eine 9mm Multiplex Platte. Diese hat ein Lochraster mit Stufenbohrung, oben 6mm, unten durch mit 0,5mm.


    Betrieben wird das ganze mit der selbstgebauten Absaugung, quasi ein Nasssauger. Der Schlauch hat ID 6mm, es werden 8 Schläuche verwendet


    Nach dem fräsen der Nuten habe ich einen ersten Test mit der Deckplatte gemacht. Bevor die Löcher drin waren, konnte man die nicht verschieben und nur sehr schwer an einer Ecke anheben. Sah für mich erst mal gut aus.


    Nun Lochraster auf den ersten 15cm fertig gefräst kommt die Enttäuschung. Da hält nicht so viel wie erhofft. Ein Stück Pappel hält ganz ok, verschieben geht nicht, anheben schon. Interessanterweise hält ein Stück Alu fast gar nicht.


    Hat jemand eine Idee, was ich hier verbessern kann? Und warum hält ein Stück Pappel, eine feingefräste Alu Platte aber nicht?


    Gruß Patrick

    Hallo zusammen.


    Nun haben wir diverse Beiträge zu Baumarkt, Taxi Fahrern und Drucktechniken.

    Was mich umtreibt ist, hat der Thread Ersteller nun eine sinnvolle Antwort auf seine Frage erhalten? Bisher glänzte das Forum durch den netten Umgang miteinander und den kompetenten Antworten. Es wäre mehr als Schade, wenn wir hier genau so einen Zirkus veranstalten wie in unzähligen anderen Foren.


    Wenn jemand mit der Art der Fragestellung ein Problem hat, sollte er da einfach nicht drauf antworten.


    Was mich hier in diesen Thread treibt ist eine sehr ähnliche Frage. Auch ich muss bohren, genauer mit 0,6mm VHM Bohrer in Birke Multiplex, etwa 1,5mm tief und bin auf der Suche nach Schnittdaten.


    Ich habe gehofft hier, wie gewohnt, tolle Antworten zu finden. Ich erwarte mir hier in diesem Thread keine Antwort mehr, möchte aber wirklich eine Lanze für die bisher gelebte Kultur brechen.


    Gruß Patrick

    Aber das Problem mit der Opferplatte hat er doch dann immer noch?

    Ich stehe vor dem gleichen Problem. Auf die schöne T Nutenplatte oder die noch schönere Alu Platte mit Raster muss ja eine Opferplatte drauf. Will sich ja niemand in die Aufspannplatte fräsen.


    Also was nimmt man jetzt dafür? Wieder OSB oder MDF, was ja direkt aufquillt?


    Man kann ja nicht alles im Schraubstock spannen. Bei großen Teilen geht es schon oft nur mit Spannpratzen.


    Gruß Patrick

    Hallo,


    Die absolut besten Ergebnisse habe ich mit einem Stück feingefräster Aluplatte erreicht. Einfach ein Stück 10mm Stärke oder was ihr da habt. Dies als Schließer Kontakt an einem Input. GND erfolgt über die Erdung der Fräse.

    Das ist unglaublich simpel und funktioniert perfekt.

    Quasi wie eine Tastplatte.


    Gruß Patrick

    Hallo,


    Wenn noch keine Fettpresse vorhanden ist, unbedingt eine EINHandpresse kaufen. Ich habe diese

    https://www.amazon.de/BGS-3140…64233635&psc=1&th=1&psc=1


    Außerdem nutze ich ein Nadelspitzmundstück, sowas hier, zufälliger Link


    https://www.ebay.de/itm/302113…XwN8MSK4D3ZhoCgkAQAvD_BwE


    Und passender Schlauch. Als Fett nutze ich Divinol Lithogrease.


    Ich schmiere 2-3 mal im Jahr. Immer so viel, bis eine Fettwulst aus den Wagen austritt. Wenn die sich weggearbeitet hat oder stark verschmutzt ist, wird nachgeschmiert.


    Ich bin aber auch keiner, der die Fräse täglich nutzt, eher gelegentlich.


    Gruß Patrick

    Hallo Patrick,

    Ich habe noch keinen Rastertisch aber die Vorteile liegen doch auf der Hand. Ich kann die Vakuumfläche dem Werkstück anpassen.

    Hallo,


    Für mich liegt da nichts auf der Hand, daher ja die Frage. Ich habe aber nun gelernt, dass man mit einem Rastertisch ohne Nacharbeit nicht auskommt. Entweder zweite Aufspannung oder schleifen.

    Ich denke da bin ich mit einem Lochrastertisch besser bedient, passt eher zu meinen Anwendungsfällen. Anpasse kann man den ja leicht durch abdecken. Dazu würde mich ein Bericht interessieren. Wenn Du also ein paar Details zu diesem Tisch parat hast wäre das toll.


    Gruß Patrick

    Hallo,


    sehr schön aufgebaut. Eine Sache verstehe ich aber nicht ganz, betrifft aber Rastervakuumtische im allgemeinen. Vielleicht mag mir das mal jemand erläutern. Nach meinem Wissen kann man hier nicht durchfräsen, also kleine Teile ausschneiden ist hiermit nicht möglich. Dafür eignen sich wohl eher Lochrastertische.

    Daher die Frage, was genau hat dieser Tisch für einen Anwendungsfall? Gravieren kann ich mir vorstellen, aber für die Teilefertigung müsste man ja wieder eine Opferplatte herstellen, damit man das Werkstück durchfräsen kann.


    Das ist keine Kritik an deiner Arbeit, ich will die Dinge nur gern verstehen.


    Grüße
    Patrick

    Hallo,


    noch zur Eingangsfrage, ihm ist ja noch nicht geholfen. Meine Fräse ist damals aus Bildern von fraeserbruch und Dank der Hilfe hier im Forum entstanden. Ich habe im Grunde um die vorhandene Linearführung konstruiert.


    Wenn Du also Fit im konstruieren bist spricht nichts dagegen, es selbst zu erstellen. Etwas wie die Fenja habe ich in der Form zu dem Preis nirgends gefunden. Die Fräse ist aber recht beliebt hier und da helfen bestimmt einige aus bei Fragen zu speziellen Teilen. Die Einzelteile gibt es alle auf dem freien Markt als Privatperson zu erstehen.


    Ansonsten schau mal bei M hoch 5 vorbei. Die Fräsen haben mir auch gefallen.

    Gut dokumentierte Baupläne gibt es wohl am ehesten von der CNC14.


    Gruß Patrick