Posts by Steami

    Hallo Ludwig,

    Bei Sorotec bezieht sich D1 auf den Schneidendurchmesser, D2 ist bei kleineren Fräsern der Durchmesser nach der Schneide bis zum Schaft. Also die zu nutzende Länge. Und D3 ist der Schaftdurchmesser.

    Wenn Du auf Deiner heutigen Fräse nur 2mm Tiefenzustellung verwirklichen kannst hat das aber noch nichts mit der Nutzlänge des Fräsers zu tun. Wenn Du 20mm Aluminium durchfräsen möchtest machst Du 10 Tiefenzustellungen a 2 mm und Du bist durch. Allerdings benötigst Du dann einen Fräser mit einer Nutzlänge von größer 20 mm. Anders ausgedrückt: der Fräser darf in keinem Tiefenbereich den Du fräst einen größeren Durchmesser als den Schneidendurchmesser haben - sonst klemmt es den Fräser ein.

    Klaus hat vollkommen recht. Ich empfinde es halt als sicherer gleich die Unterkante auszuwählen. Die Tiefeneingabe kann man sich damit sparen da dies leicht mal vergessen werden kann. Fusion ist ziemlich mächtig und jeder hat da im Laufe der Zeit seinen Weg.

    Aber Danke für den Hinweis.

    Hallo Michael,

    auch beim Konturfräsen die Unterkante markieren (sonst hat das CAM ja keine Ahnung wie tief es fräsen soll).

    Auf jeden Fall die Simulation in Fusion anschauen, da siehst Du dann was das Programm so anstellt.

    Hallo Michael,

    Kommt wie Alois geschrieben hat auf die Größe der Ausfräsung an. Immer die Unterkante bzw. die untere Fläche bei Fusion CAM.

    Hallo Willi, hallo Karlheinz,

    Ist zwar schon lange Jahrzehnte her....


    Metall brünieren ist zwar kein guter Rostschutz aber sieht eigentlich nett aus. Das mit dem Leinöl kenne ich nicht, hätte aber doch ziemlichen Respekt davor weil das Leinöl doch sehr entzündlich ist.


    Ich kenne die Methode mit Altöl (irgend ein Öl, Motorenöl, Hydrauliköl....). Ein Hinweis noch das Metall nur bis zur Farbe blau erhitzen, das reicht. In genügend Öl eintauchen (wegen Erhitzung des Öles - Brandgefahr). Wird das Metall rotglühend wird es durch die Molekülumformung weich.

    Hallo Oliver, Alois hat die Schwaben angesprochen 😁. Ich bin ca. 1 Stunde von Tuttlingen entfernt. Bin leider beim gravieren noch kein Künstler. Aber wenn es keinen anderen Weg gibt helfe ich gerne. Wenn es zeitlich nicht ganz so brennt mache ich mich mal an einen Versuch und ein Bild davon. Ich hoffe es reicht Dir bis Donnerstag oder Freitag diese Woche. Meine Frau ist im Homeoffice und ich darf nur Nachts an den Rechner. 😥

    Hallo zusammen,

    endlich habe ich Material da und konnte erste Versuche mit HPL fahren.


    Vorab: ich habe festgestellt dass HPL nicht gleich HPL ist. Von dem Schreiner meines Vertrauens konnte ich günstig Restmaterial bekommen (für das Katzenlaufrad benötige ich ca. 6m²).

    Es sind unterschiedliche Reststücke in unterschiedlichen Farben und (ich schätze) von verschiedenen Herstellern. Die Stücke waren dann doch recht groß und ich habe sie dann ganz einfach mit der Stichsäge auf Rohteilmaß gesägt. Die einen gingen richtig gut, die anderen naja - knallhart. Trotz Metallsägeplatt keine Chance einen geraden Schnitt hinzubekommen. Letztendlich habe ich die Rohteile dann fertig geschnitten bekommen.


    Jetzt war meine Sorge wegen den Schnittwerten, der Maßhaltigkeit der Teile doch recht groß.


    Habe mich dann an den Rechner gesetzt und mal eine kleine Testplatte gezeichnet und im CAM das Programm gebastelt.


    Hier das Ergebnis nach dem fräsen:



    Die Testplatte habe ich aus einer der Superharten HPL Reststücke gefräst - bin super begeistert über das Ergebnis!


    Fräser 4,0 Durchmesser von Sorotec FSH042.0400.16 (Soll keine Werbung sein das sind halt meine Fräser für Holz)


    Tiefenzustellung 2,2mm Vollnut

    Spindeldrehzahl 24.000 rpm

    Schnittgeschwindigkeit 301 m/min

    Schnittvorschub 1.400 mm/min

    Vorschub pro Zahn 0,029 mm

    Einfahrvorschub 600 mm/min

    Helixvorschub 333 mm/min

    Eintauchvorschub 333 mm/min

    Schmierung keine


    Fräser 6,0 Durchmesser ebenfalls Sorotec FSH062.0600.21


    Tiefenzustellung 2,2mm Vollnut

    Spindeldrehzahl 24.000 rpm

    Schnittgeschwindigkeit 452m/min

    Schnittvorschub 1.600 mm/min

    Vorschub pro Zahn 0,033 mm

    Einfahrvorschub 1000mm/min

    Helixvorschub 333 mm/min

    Eintauchvorschub 333 mm/min

    Schmierung keine


    Beim fräsen auf der Maschine bin ich mit dem Vorschub bis auf 120% hochgefahren ohne Probleme zu bekommen.


    Die Testplatte ist maßhaltig und nichts ist ausgebrochen.




    Bin mit dem Ergebnis super zufrieden und werde jetzt die echten Teile im CAM bearbeiten. Ich bleibe bei den gewählten Einstellungen und werde sie nicht ausreizen. Sicherlich ist hier noch viel mehr drinn aber als Rentner hat man ja Zeit. Das Material ist knapp und ich kann mir keine Verluste leisten - also bleib ich vorsichtig.


    Nochmals an alle vielen Dank für die Hilfestellungen.


    Sobald die Einzelteile des Laufrades fertig sind gibt es nochmals ein paar Bilder und Erfahrungen.

    Hallo Volkhard,

    die Opferplatte ist bei meiner Fenja ebenfalls auf 1130 mm. Ich bin nur 171cm groß und das passt für mich sehr gut. Zum befestigen der Werkstücke muss ich mich manchmal ein bisschen strecken aber hat jetzt über ein Jahr immer funktioniert. Einziges Thema bei mir ist die Gefahr falls es hier mal ein Teil abreißt - dann ist eine Schutzbrille sicher angebracht.

    Dein Baubericht finde ich übrigens super - mach bitte so weiter und viel Erfolg.

    Hallo Harry,

    Sehr schöne Arbeit. Die weiße Einfärbung mit eingefärbten Hartwachsöl sieht super aus.

    Magst Du uns sagen welches Öl und welche Farbe Du verwendest und wie Du das gemischt hast?

    Denke Deine Methode sieht besser aus als meine Versuche mit Clou Beize und danach zwei mal mit Clou Lack. Um hier zu einem Weiß zu kommen muss ich 2-3 mal beizen und bekomme ein fleckiges Ergebnis.

    Hallo Patrick,

    Vielen Dank für Deinen Beitrag. Das schreit tatsächlich nach richtigen Versuchen.


    Mein geplantes Katzenlaufrad bekommt eine Durchmesser von 1,6 m und besteht aus vielen Segmenten. Da das HPL nicht gerade günstig ist möchte ich damit sparsam umgehen.


    Werde nachdem ich Material bekommen habe Versuche fahren und berichten.

    Hallo an alle und erst mal vielen Dank!


    Bei der Schnittgeschwindigkeit meinte ich tatsächlich m/min. Dies würde einer Vorschubgeschwindigkeit von 2.000 mm/min entsprechen (Fräserdurchmesser 6,0mm, 20.000 U/min, Vorschub pro Zahn 0,055 mm und 2 Zähnen)


    Ich fange jetzt, nach euren Erfahrungen ein bisschen vorsichtiger an und werde auch ein paar Versuche fahren.


    Meine Erfahrungen werde ich berichten.


    Vielen Dank

    Hallo zusammen,

    Ich möchte die nächsten Tage ein neues Projekt (ein Katzenlaufrad für die Terrasse) beginnen. Als Material werde ich HPL verwenden. Da ich HPL noch nie verwendet habe bin ich mir noch ein bisschen unsicher bei der Fräserwahl und der Schnittgeschwindigkeit.

    Ich tendiere zu Sorotec Holzfräser (2-Schneider mit Spiralnut) und einer Schnittgeschwindigkeit von 450 m/min.


    Frage: geht das so oder muss ich da anders ran gehen.


    Herzlichen Dank im Voraus für eure Unterstützung

    Hallo Karlheinz,

    1. Ein Sackloch ist nichts unanständiges, das heißt tatsächlich so 😉


    2. Das was Du bekommen hast ist ein normaler Maschinengewindebohrer eigentlich für Durchgangsbohrungen. Allerdings ist die Spitze bei denen kürzer als die Anschnittlänge von Handgewindebohrer. Von Unbedarften deshalb auch oft für Sacklöcher angepriesen.

    Übrigens, so wie es aussieht für Aluminium.


    3. Das Bild aus dem Katalog ist ein Sacklochgewindebohrer. Der Anschnitt (Spitze) ist kleiner als die Fase an der Schraube.


    Hoffe alles richtig geschrieben zu haben, meine Ausbildung habe ich schon vor 46 Jahren beendet....

    Hallo Volkhard,

    1,5 bis 2 Umdrehungen rein, halbe Umdrehung zurück und ein bisschen Schmiermittel und alles ist gut. Das Alu ist halt ziemlich „schmierig“ und die Späne müssen gebrochen werden. Bin halt lieber vorsichtiger als hinterher „basteln“ zu müssen.

    Das mit den Rentnern die keine Zeit haben das kenne ich - aber Rentner in COVID- Zeiten da geht das......

    Hallo Karsten,


    ist natürlich Maschinenabhängig. Ich gehe mal von einer Vollnutfräsung aus also die Werkstücke werden direkt aus der Platte geschnitten.


    Auf meiner Fenja fräse ich Vollnut mit Sorotec 2-Schneider Durchmesser 6mm (Bestell Nr. FSH062.0600.21) mit 24.000 U/min einer Schnittgeschwindigkeit von 450m/min mit einem Vorschub von 2.640 mm/min (entspricht einem Vorschub pro Zahn von 0,055 mm/U).


    Max. Zustellung (vollnut) 1,5x Durchmesser also in dem Fall 9mm.


    Die Werte stammen von Sorotec und bei mir klappt das sehr gut.


    Bei filigranen Teilen nehme ich nach Möglichkeit kleinere Fräser um das "verschlucken" zu vermeiden. Hier können dann auch die Haltepunkte kleiner dimensioniert werden.......