Endschalter an der CNC 14

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    • Endschalter an der CNC 14

      Guten Abend,
      heute ist meine Bestellung von Reichelt gekommen und ich würde gerne mit
      den Endschaltern anfangen. dies ist insbesondere bei der Frager "Wie
      weit rechts?" und davon abhängig, "Wie weit vorne"ziemlich schwierig,
      denn je nach dem wie weit ich nach rechts gehe, bin ich vorne mehr oder
      weniger limitiert. Martin hatte sowas ja auch schon angesprochen.





      Meine Frage, wie habt Ihr das gelöst / Wie löst Ihr das? und wie
      Variabel bin ich noch, wenn ich z.B. den rechten X-Schalter so setze wie
      auf Bild 1, denn eigentlich verliere ich dann vorne sehr viel, z.B.
      auch die Möglichkeit einer Zwinge.


      Gruß
      Stefan
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    • ich werde eine Möglichkeit wählen um max. nach vorne fahren zu können,
      ggf. gibt es eine Lösung, um je nach Projekt umbauen zu können.


      Hier ein weiteres Bsp. 8:46 min, finde die z-Achse hat er schön gelöst.

      Wenn wir schon mal beim Thema sind *einklink* hat wer die z-Achse mit nem induktiven Schalter versehen und wenn ja wie?
      Dachte mir rechts und links von der z-Achse zwei Platten mit langen Schrauben verbunden festzuklemme, damit ich nicht umherbohren muss, und dann an der Stirnseite eines Brettes die Metallscheiben zum Stopp-Auslösen montieren. Der Schalter würde durch ein Loch des Holzbrettes für die z-Achsenmontage gesteckt und wäre somit fix und die Scheiben mobil.
      hG

      Ben
    • Hallo Zusammen,

      @Stefan: Ich sehe keine Bilder in deinem Post...

      Also generell sollten die Schalter möglichst "überfahrbar" montiert werden.
      Wenn man mit einer hohen Geschwindigkeit gegen den Schalter fährt, steht die Fräse nicht sofort, sondern hat ja noch ihre Massenträgheit.
      Aus diesem Grund wird beim Homing jeder Schalter auch zweifach angefahren.
      Das ist bei der Z-Achse sicher weniger kritisch, da hier die Geschwindigkeit im Verhältnis zur bewegten Masse eher sehr gering ist.

      Im Falle des vorderen Endschalters der CNC14 würde ich den maximalen Verfahrweg minus vielleicht 5mm nehmen.
      Ich würde Endschalter auch immer "einstellbar" montieren wenn es geht.

      Hier meine Lösung für die X-Achse:

      Der Abstand ist so gewählt, dass die Vorspann-Schraube der Linearlager noch berührungslos über die Rampe passt.
      Der Schaltpunkt ist noch an der Steigung der Rampe, aber die Rampe kann noch komplett überfahren werden ohne den Schalter zu beschädigen.
      Die Rampen verfügen über ein Langloch zum Einstellen.

      Das gleiche Prinzip möchte ich ebenfalls für die Y-Achse umsetzen, bin hier aber noch am überlegen wie man das am "hübschesten" löst.
      Hier finde ich es etwas schwieriger, da ich mit mit meiner Art der Energiekettenmontage etwas den Platz verbaut habe.

      Bei der Z-Achse war ich ganz einfallslos.
      Hier habe ich den Taster einfach mit Rolle nach unten auf den oberen Kunststoffträger (worin die Führungen fest montiert sind) geschraubt.
      Die Metallplatte der Z-Achse übersteht ja leicht und fährt direkt gegen die Rolle des Tasters. Damit fehlen nur ca. so 2-3mm bis zum Mechanischen Anschlag nach Oben.
      Unten brauche ich bei Z keinen Endschalter da man Schritte eigentlich nur beim Fahren gegen das Werkstück verliert.

      Gruß
      Marian
    • Hallo,
      @marian
      super Idee mit den schrägen Platten.

      Bei meiner ct Hacks Fräse habe ich die Schalter so montiert das sie auf "vollen Kontakt" fahren deshalb shen sie auch so aus wie im Bild. ;(

      Ich habe alle x / Y Schalter nochmal umgebaut da ich immer wieder mal mit dem Staubsaugerschlauch oder anderen Dingen die Schalter berührt habe und der Fräsjob war hin. Jetzt sitzen die Schalter so das sie nicht mehr einfach durch äußeren Einflüsse geschaltet werden können aber immer noch auf direkten Kontakt. Das Homing habe ich so eingestellt das die Kontaktfahne nicht mehr verbogen wird und X und Y Max ist mir egal hauptsache der Schlitten fält nicht vom Tisch

      Gruß
      Andreas
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      In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders ??!!
    • @peter: gut durchdacht, ich hätte für mich Bedenken gehabt, ob das Brettchen für die Riemenhalterung die Zugkräfte auf Dauer aushält. Wobei ich nicht weiß, wie viel Zug dort überhaupt auftritt, da meine Fräse noch net läuft ;)

      Das ist mir noch eingefallen:

      MAch3 Handbuch - Wolfram Szentiks wrote:

      Wie am Anfang schon besprochen, sollte jede Maschine sinnvollerweise über
      mindestens Referenzschalter verfügen, die in Mach3 gleichzeitig als Endschal-
      ter (siehe Grundlagen) verwendet werden können.
      Damit ist der Arbeitsraum der Maschine zumindest für 3 Punkte begrenzt. Ver-
      fügt die Maschine weiterhin noch über Endschalter an den Grenzen der Ver-
      fahrwege, dann ist sie gegen Beschädigungen gut geschützt.
      Verfügt sie über diese Schalter nicht, kann ein Arbeitsraum definiert werden,
      der den max. Verfahrwegen der Maschine entspricht (Konfigurati-
      1-42 Fräsen mit der Mach3on|Referenz/Arbeitsraum).
      Soll der eingestellte Arbeitsraum dann aktiv überwacht werden, kann dies mit
      diesem Button erfolgen, sofern eine Referenzfahrt ausgeführt worden ist!
      Diese softwaremäßige Arbeitsraumüberwachung gibt es aber nicht ganz um-
      sonst. Sobald das Werkzeug sich in der sog. Slow-Zone befindet, sinkt die Ver-
      fahrgeschwindigkeit drastisch, was bei kritischen Fräsarbeiten natürlich zu un-
      sauberen Ergebnissen führen kann.
      Allerdings gibt es für die aktive Arbeitsraumüberwachung auch bei installierten
      Endschaltern sehr sinnvolle Anwendungen. Ist z.B. ein großer Schraubstock
      oder ein Drehtisch installiert, kann der Arbeitsraum auf Kollision dieser Kom-
      ponenten überwacht werden. In diesem Fall wird der Arbeitsraum eben auf den
      kollisionsfreien Bereich eingestell
      t und mit dem Button anschließend aktiviert.
      Jetzt könnte man an der "Corner-of-Death" umschaltbare Endschalter anbringen. Einmal savety-mode mit geringerem y-Bereich und einmal full-range-mode zzgl Arbeitsraumüberwachung.

      Ist nur so eine Idee, vllt. lässt sie sich verwerten.
      hG

      Ben

      The post was edited 1 time, last by :ben ().

    • Hallo Peter,
      darüber habe ich auch schon nachgedacht, hält das System die Riemenspannung?
      Komischerweise traue ich mich zwar an die Elektronik und beweise mir selbst, dass ich keine Ahnung habe, aber an den Zahnriemen traue ich mich bisher nicht, den habe ich, seitdem er fest ist nicht mehr gelöst.

      @Ben: Auf den Verzicht des zweiten Schalters und stattdessen mit Softlimits zu arbeiten habe ich auch schon überlegt, da das dann per Software auch schnell anpassbar ist, aber der rechte Schalter auf der X-Achse ist dann immer noch problematisch, da ich zum einen die max. Breite ausnutzen möchte und zum anderen mir die Möglichkeit des Anbaus einer CNC14 Vise erhalten möchte.

      Ich denke, mit Marians Lösung kombiniert mit Peters Variante komme ich da schon sehr weit. ggf. gibt es zwei Endanschläge (und ich vergesse garantiert umzuschalten ;) )

      Gruß
      Stefan
    • Bzgl. abfangen der Riemenspannung bei Peters Lösung:

      Ich bringe gerade ein seitliches Brett mit 14cm Höhe und 150cm Länge an. Dieses wird u.a. mit jenem vorderen Riemenhalterbrett verschraubt.
      Jetzt wird überlappend noch ein 11cm x 150cm Brett angeschraubt, welches den Riemen überragt und diesen somit schützt, wenn ich mich mal über die Platte beuge.
      hG

      Ben
    • Anfängerfrage.

      Wann braucht man/ihr die Endschalter eigentlich? Ich habe meine Fräse einfach referenziert und jetzt bleibt sie eh automatisch kurz vor den Enden stehen.

      Für meine selbst gebaute habe ich mir jetzt einmal testweise einen JMC IHSS57-36-20 (closed loop integrated stepper) bestellt.
      Der sollte ja dann niemals weiter fahren als ans eingestellte Limit.

      Bei meiner jetzigen Fräse könnte ich Endschalter verbauen. Der einzige Vorteil wäre eine automatische Referenzfahrt.

      Hat jemand von euch schon optische Schalter ausprobiert oder machen die Probleme beim Fräsen?
    • Hallo heavyweather,

      optische Schalter halte ich für sehr präzise und nahezu verschleißfrei ... in einer Staubfreien Umgebung. :whistling:

      Generell braucht man keine Endschalter ... bis man sie mal gebraucht hätte.
      Es ist einfach ein Sicherheitsfeature was deutlich weniger kostet als so ziemlich jeder Schaden der ohne sie entstehen kann.
      Im Regelbetrieb verliert man keine Schritte (sonst läuft was falsch), allerdings kann auch durch Fehlbedienung die Position verloren gehen.

      Ich kenne jetzt speziell Deine Closed-Loop Stepper nicht genau, halte aber von sowas persönlich nicht viel.
      Es ist sicher besser es zu haben als nicht, würde mir davon aber nicht zu viel versprechen.

      Entscheidend bei Closed Loop Systemen ist was alles in der "Loop" mit drin ist.
      - Wird nur der Stepper auf Schrittverluste überwacht und der Controller gibt ein Alarmsignal raus, muss die Steuerung dieses Alarmsignal auch verarbeiten (=Fehlerstaus wie auch ein ausgelöster Endstop). Macht Sinn wenn das Fräsprogramm direkt unterbrochen wird und es ist vielleicht das Werkstück sogar noch zu retten.

      - Werden Schrittverluste aktiv nachgeregelt, sind die Motoren beim Auftreten von Schrittverlusten für einen Moment nicht mehr synchron. Evtl. kann hier im Stepper Treiber programmiert werden ab welcher Abweichung ein Alarmsignal kommt. Das wäre schon etwas besser, aber kann bei Schrittverlusten eben zu "komischen Effekten" führen.

      - Die beste Möglichkeit wäre hier die Loop mit über den Controller zu ziehen. Also jeder Motor wird über einen Encoder vom Controller überwacht. Beim Auftreten von Schrittverlusten kann der Controller dann alle Achsen entsprechend ausgleichen.

      - Die absolute Ausprägung von Closed-Loop wäre eine Überwachung der Achsen mit Glasmessstäben durch den Controller. Somit sind alle Eventualitäten in der Überwachung mit drin. Auch Backlash (Umkehrspiel), Materialelastizität, ...

      Bei den letzten beiden Ausprägungen sind wir aber nicht mehr bei Arduino & Co, sondern eher bei LinuxCNC mit Mesa-Karten etc...
      Also schon eher nichts mehr für den Hobbyisten (höchstens für Fetischisten) :D

      Ich hoffe ich konnte meine Gedanken halbwegs verständlich rüberbringen.

      Gruß
      Marian
    • Hier mal ein Zwischenstand von meinen Endschaltern. Die kamen von AliExpress für 1€ das Stück und heißen CS1-G. Ich habe drei Stück verbaut. Auf der X und Y Achse fahren die Schalter mit und an den Endlagen sind Magnete. Auf der Z-Achse fährt der Magnet mit, der sichert nur den oberen Anschlag.

      Für die Befestigung der Magnete und Schalter hab ich 3mm ABS-Material genommen, aber eigentlich ginge das auch mit Sperrholz.

      Da die Anschlusskabel der Schalter nicht lang genug waren, muss ich noch Verlängerungskabel und Lüsterklemmen besorgen (will nicht löten, damit das Ganze besser wartbar/austauschbar wird).

      Gruß, Martin

    • Servus Martin,
      sehr schön umgesetzt. Auch die Idee mit Reed zu arbeiten gefällt mir. Bin mal auf dein feedback gespannt wie die Wiederholgenauigkeit ist.
      Bei mir sind mechanische verbaut. Die schwanken so ca. um 1-2/100stel.
      Für Reed könnte ich mich begeistern.
      Gruß
      Klaus

      CNC14 Klon, Kress 1050, Estlcam 11..., Board ArduinoClub MEGA
      FreeCad, QCad
    • Hallo Martin, oder jeder andere, der sich berufen fühlt.

      Kannst Du einem Laien noch etwas zu den Reedschaltern schreiben?
      Ich weiß inzwischen, dass es sich um einen in Glas verpackten NO-Kontakt handelt, der in einem Magnetfeld schließt.

      Aber wie stark muss der Magnet sein und wie finde ich den Punkt der Auslösung heraus? Der könnte ja bei einem starken Magneten so ca. im 45°-Winkel vorher sein - oder?

      Deine Lösung gefällt mir sehr gut (auch wenn ich die Halterungen in ABS ja gedruckt hätte), und da ich bisher noch nicht zu meinen Endschaltern gekommen bin, überlege ich, diese Lösung auch umzusetzen - wenn ich sie verstehe ;)

      Gruß aus dem Süden
      Stefan