TribleBeast spinnt....

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    • TribleBeast spinnt....

      Hallo Zusammen,

      ich habe die Sommerpause dazu genutzt meine Fräse mal komplett zu überholen und etwas zu erweitern (induktive Endschalter/Referenzschalter). Dafür habe ich auch meiner Steuerung ein 24V Netzteil (Qualitätsware, kein China Schrott) spendiert um die neuen Referenzschalter damit zu betreiben (Jumper 12-13)
      Funktioniert auch alles soweit...bis auf eine kleines Problemchen... ?(
      Seit neustem steigt mir mein Netzteil für die Motorstromversorgung (48V) mitten im Fräsjob hin und wieder aus, scheint so als ob die Strombegrenzung aktiv wird (der Lüfter geht kurz aus und wieder an). Das hat zur Folge, dass alle Motoren für einen kurzen Moment stehen bleiben und dann weiter fahren, als wäre nichts passiert. Das Problem lässt sich nicht richtig reproduzieren, tritt spontan auf und hat natürlich einen massiven Schrittverlust zur Folge. Auf der TribleBeast ist alles im grünen Bereich, keine roten LED's aktiv die auf Probleme an den Endstufen hindeuten! Ich habe daraufhin wieder alles sukzessive zurück gebaut - bis ich schließlich den Ur-Zustand wieder hergestellt hatte (wie vor den Umbau, Trible Beast komplett mit 48V Netzteil betrieben und Jumper 13-14 gesteckt, mechanischen Endschalter) und siehe da, alles läuft einwandfrei!
      Sobald ich die TribleBeast mit einem 24V Netzteil betreibe kackt das Ding hin und wieder ab und es ist egal ob ich induktive Endschalter verwende mit Jumper 12-13 oder mechanische Endschalter :(

      Habe auch ein zweites 24V Netzteil getestet, gleiches Problem! Kann es sein, dass meine Trible Beast einen Schlag hat? Kennt jemand dieses Problem?

      Muss mal schauen ob die induktiven Endschalter mit der 12V Versorgungsspannung (wenn Jumper 13-14 gesteckt) zurecht kommen, dann lass ich das 48V Netzteil dran...sollte ja laut Herstellerangaben (10-30V) gehen....

      Bin für Tipps dankbar! :thumbup:

      Grüße
      Michael
    • Die 24V braucht man nur für den "Steuerungsteil" der Triplebeast bei Einsatz von indukt. Näherungssensoren.
      Der Leistungsteil wird separat mit 48V versorgt.

      Das einzige Phänomen welches ich selbst kenne sind hier lose Steckverbindungen. Die kleinen grünen Stecker sitzen echt "locker". Da hatte ich auch mal sporadische "Ruckler" deswegen....

      @Michael: Du bist genau wie in Kapitel 3.7 beschrieben vorgegangen? Ein Netzteildefekt kann ausgeschlossen werden? Dann würde ich Dir einfach empfehlen, die Triplebeast einmal zu Überprüfung einzuschicken. Ich habe bisher nur gutes über den Service dafür gehört...oder ist das 24V Netzteil vielleicht doch zu schwach (was für eins ist das?) ?
      Gruß

      Andreas
    • Hallo zusammen,


      Bastlerhh wrote:

      Jetzt verwirrt mich etwas, betreibst du die Triplebeast nun mit 24V oder 48V. Wenn bei 48V alles in Ordnung ist, kann es ja eigentlich nur heißen, das das 24V Netzteil zu schwach ist.
      Ich betreibe die Endstufen der TribleBeast natürlich mit 48V, wie von Andreas bereits beschrieben hat braucht man die 24V für die induktiven Endschalter.


      key2 wrote:

      Die 24V braucht man nur für den "Steuerungsteil" der Triplebeast bei Einsatz von indukt. Näherungssensoren.
      Der Leistungsteil wird separat mit 48V versorgt.

      Das einzige Phänomen welches ich selbst kenne sind hier lose Steckverbindungen. Die kleinen grünen Stecker sitzen echt "locker". Da hatte ich auch mal sporadische "Ruckler" deswegen....

      @Michael: Du bist genau wie in Kapitel 3.7 beschrieben vorgegangen? Ein Netzteildefekt kann ausgeschlossen werden? Dann würde ich Dir einfach empfehlen, die Triplebeast einmal zu Überprüfung einzuschicken. Ich habe bisher nur gutes über den Service dafür gehört...oder ist das 24V Netzteil vielleicht doch zu schwach (was für eins ist das?) ?
      An Wackelkontakte aufgrund schlecht sitzender Stecker habe ich auch schon gedacht, kann ich aber ausschließen, da alles einwandfrei läuft wenn ich den Logikteil der TribleBeast mit 48V betreibe. Anfangs hatte ich ein 24V Schaltnetzteil mit Nennstrom von 2,5A, und konnte da die Aussetzer das erste mal feststellen. Eigentlich sollte das Netzteil ausreichen, da die TribleBeast mit den Endschaltern zusammen gerade mal ~1A ziehen....
      Darauf hin habe ich mir ein 24V / 10A Netzteil besorgt - es war natürlich keine Besserung zu sehen.

      Irgendwie muss es ja einen Einfluss auf die Endstufen der Trible Beast geben. Ich denke mal, dass es sich um keine Überlastung des Netzteils handelt (wie von mir gestern beschrieben) sondern eher um eine Entlastung! Ich gehe davon aus das die Logik der TribleBeast einfach einen Aussetzer hat und dadurch die Endstufen kurzzeitig aussteigen und da in diesem Moment das Netzteil nicht mehr belastet wird, geht der Lüfter eben aus!

      Ich habe die leise Vermutung, dass die 24V der "Qualitätsnetzteile" wohl nicht einwandfrei bzw. ausreichend gut gleichgerichtet sind! Das check ich morgen in der Firma....häng das Ding mal an ein Oszi.
      Werde aber auch nochmal den Nicolas Benezan anrufen, hatte meine TripleBeast damals direkt über Ihn geordert. Vielleicht hat er eine Vermutung woran das hängen könnte!

      Halte Euch auf dem laufenden....

      Grüße
      Michael
    • Servus alle zusammen,

      Hier mal ein kurzes Update zu meiner Trible Beast! Nicolas Benezan hatte mir recht schnell auf meine Mail geantwortet! Er vermutete, dass der Lüfter, der am 12V Ausgang der TribleBeast angeschlossen war hin und wieder etwas mehr Strom braucht als die Trible Beast ab kann...
      Ich hatte zunächst nicht daran geglaubt aber es scheint wirklich die Ursache gewesen zu sein. Der 12V Regler wird dadurch zu warm, was ein Reset der Endstufen mit zur Folge hat! Ich habe den 12V Lüfter nun gegen einen 24V Lüfter ausgetauscht, der direkt am Netzteil hängt und jetzt läuft alles wieder super!!!

      Der 12V Lüfter war im Lager leicht verschmutzt...ich denke, dass das über die Zeit zu einer allmählich steigender stromaufnahme führte.

      Grüße
      Michael
    https://www.daswetter.com/