Ein Zuhause für die Neue

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    • Ein Zuhause für die Neue

      Hallo zusammen,

      nach dem Workshop in Aurich hat eine CNC14 ihren Weg auch nach Westfalen gefunden. Einen Bericht vom Workshop gibt es von mir nicht, doch hier zu Hause ist es nun Zeit der Neuen ein Bettchen zu bauen. Das neue Zuhause ist in einem Mehrfamilienhaus, so dass vor allem Schallschutz eine hohe Priorität hat. Auch Platz ist ja immer Mangelware, so dass der Standort quer unter der Werkbank sein wird.



      a360.co/2P96iML

      Der Rahmen soll aus 44x70 Kanthölzern werden. Dazwischen ist Raum für 40mm Mineralwolle als Schallschutz. Verkleidet dann beidseitig mit Hartfaserplatte (Schrankrückwand). Oben drauf Multiplex oder Siebdruckplatte. Den vorderen Teil, der nicht mehr unter der Werkbank stehen wird, will ich dreiteilig abnehmbar machen und bekommt auch ein Fenster.

      Die Höhe des Arbeitsraums ist mit aktuell 640mm nicht übermäßig, vermutlich kann ich da aber noch was zugeben. Muss ich noch das Design der Werkbank abwarten. Unter der Fräse will ich ein wenig Stauraum für Plattenmaterial einrichten und die Füße sollen noch mit gummierten Maschienenfüße ergänzt werden.

      Soweit fürs erste, ich halte euch auf dem Laufenden.

      Gruß Michael
    • Cooles Thema, interessiert mich sehr.

      Ein Tipp:
      Versuche die Fräse möglichst komplett vom Gehäuse zu entkoppeln. Sonst überträgt sich der Körperschall auf die großen Holzplatten, die dann quasi wie Lautsprecher schwingen. Die Fräse in sich muss man logischerweise relativ steif bauen aber die "Aufhängung" in der Box muss möglichst dämpfend sein. Im theoretischen besten Fall würde man die Fräse vlt an ein paar Gummiseilen von der Decke hängen, was natürlich nicht ganz praxisgerecht ist... Aber kannst du vlt darauf achten, dass es keinen (!) harten Kontakt zwischen Fräse und Boden oder Gehäuse gibt? Also die Fräse wenigstens auf Gummimatten (wie die für Waschmaschinen) oder so stellen... Bin gespannt auf deine Umsetzung, bei mir gibt's ähnliche Rahmenbedingungen.

      Aber zuerst brauche ich noch die Fräse, bevor ich eine Lärmschutzbox baue... ;)
      Viele Grüße,
      Jan
    • Hallo Michael/Jan,

      wie gut Steinwolle dämpft weiss ich nicht. Bei mir habe ich mich für Akustikschaumstoff entschieden, den es in verschiedenen Qualitäten gibt:
      akustik-pyramiden-schaumstoff.de/

      Die Entkopplung vom Tisch ist laut Andreas mit einer Waschmaschinenplatte wohl nicht optimal, deshalb habe ich mich für Schwerschaumstoff entschieden, finde aber gerade den Link nicht. Vielleicht kann Andreas ihn hier reinstellen.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Hallo Michael,
      du bist jung und kannst dich noch gut bücken.
      Wenn du die Fräse aber länger benutzen willst, wäre es vielleicht sinnvoll sie auf Tischhöhe zu installieren.
      Wenn du erstmal eine Gleitsichtbrille benötigst, ist es nicht mehr so witzig, kniend einen Fräser zu tauschen oder ein Werkstück zu justieren.

      Gibt Andreas zu bedenken
      lesen schadet der Dummheit
    • Hallo,

      ja ein Ort auf Augenhöhe wäre mir auch lieber, wird aber für die nächsten paar Jahre nicht möglich sein. Von daher besser erstmal so, als gar nicht.

      An Schaumstoff hatte ich auch schon gedacht, allerdings konnte mir mein Baustoffhändler da überhaupt nicht weiter helfen. Der kannte nur Ständerwerk mit Mineralwolle.

      Habe mich jetzt dort schaumstofflager.de eingelesen. Hat von euch jemand Erfahrung mit der zusätzlichen Verwendung von Bitumenmatten?

      Gruß Michael
    • Hallo zusammen,
      Erfahrung mit den Bitumenmatten hab ich nicht, mir ist aber schon öfter aufgefallen das die z.B. im KFZ Bereich und in Pc Gehäusen eingesetzt werden. Sind meist in Rechteckform auf größere "Blechflächen" aufgeklebt und sollen wohl Resonanzschwingungen vermeiden. Ob das was in deinem Fall bringt wird wohl in erster Linie von dem von Dir verwendeten Verkleidungsmaterial abhängen. Ich denke aber das das bei Holz weniger bringt als bei Blech.

      Gruß Uli