Schrittmotoren

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    • Schrittmotoren

      Hallo Ihr lieben,

      Ich bin gerade auf der Suche nach den richtigen Schrittmotoren.
      Der Markt ist aber ja von ultra Billig (ohne Kennlinie etc) bis hin zu ultra Teuer...

      Habt Ihr da erfahrungen oder Tipps was man für ne Fenja so braucht?

      Nur zum bewegen reicht ja quasi 0,5Nm und weniger(laut berechnung).

      Schon mal vielen Dank und liebe Grüße:)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Peterklaus ()

    • Nimm welche mit Kennlinie (die einen flachen Abfall zu höheren Drehzahlen hin haben sollte) und gute Endstufen, sonst gibt es zu viele Gelegenheiten sich nachher zu ärgern und Hilfethreads zu starten.
      Und 2-3 Nm Haltemoment sollten es schon sein. Ein Schrittmotor, der ungeregelt ist, braucht Reserven, weil er die Grenzen nie erreichen darf (sonst Schrittverluste).
    • Hallo Peter oder Klaus ? ,

      herzlich Willkommen bei uns verrückten :welcome: .
      Bei uns ist es normal so das wir ein Hallo Leute oä. schreiben und am Schluß den eigenen Namen vom Beitrag.
      Letzteres kann man bequem in die Signatur einfügen.
      Das machen wir aus dem Grund damit wir hier einfach eine gewisse Atmosphäre zu jedem einzelnen pflegen können und es gleich viel netter ist. ( Familiärer)
      Es gibt genug Foren die das anderst machen aber darauf legen wir echt Wert bei uns ^^ .
      Wir müssen dies des öfteren allen neue(re)n Mitgliedern verklickern aber das ist ja wirklich nix wildes.


      Jetzt zu deiner eigentlichen Frage:

      Ich habe eine Holzfräse und auf dieser habe ich Nema23 Schrittmotoren mit 4,2Ampere und 3 NM Haltekraft montiert.
      Damals waren die für mich schon teuer deshalb die Noname Version und nicht die Nanotec Version.
      Die verlinkten Motoren haben DS ( DoubleShaft), also Doppelte Welle. Hier könnte man theoretisch ein Handrad anschrauben oder einen Encoder (brauchst du aber nicht!).

      Dies wäre jetzt die normale Schrittmotoren Variante. ( Als Steuerung habe ich die TripleBeast - ein geniales Teil 8o )


      Wenn du mehr investieren willst gibt es noch ClosedLoop Systeme oder Servo Motoren.
      Hier geht es aber schon mehr ins Detail.

      Closed Loop



      Servo Motoren


      Im Moment sehr beliebt, da diese sehr Preiswert geworden sind.
      Hier gibt es sehr viele Parameter die man mittels RS232 Kabel an jedem einzelnen Servo separat programmieren kann bzw. muss.

      Ich baue ja auch die Fenja und habe mich bei dieser für die Servo Variante entschieden. ( Was für Spindeln wirst du verbauen? 10mm Steigung ist hier aber grenzwertig!)
      Ich sage mal wenn du technisch versiert bist wird es kein Problem sein mit den Parametern der Servos wenn nicht dann sage ich dir nimm die Schrittmotoren.
      Closedloop macht aus meiner Sicht keinen Sinn denn das kann der Servo auch und der kosten Faktor ist je nach Closedloop System sogar teurer.

      Fazit:
      Schrittmotoren mit 4,2 - 5A und 3NM reichen definitiv aus um die Fräse ordentlich an ihre Grenzen zu befördern. ( Mit passender Steuerung!)
      Mehr ins Detail und mehr kosten, Servos.
      LG Alex
      cnc-aus-holz im Facebook // Mein Youtube Kanal
    • Einen schönen guten Morgen,

      bitte entschuldigt, das ich "unhöflich war" , ab jetzt wirds besser :) :schaem:

      Und jetzt erst mal vielen vielen vielen DANK für die vielen Infos. :danke:

      Ich hab jetzt auch mal was zusammengesucht:
      Wenn ich 3 "gute" Schrittmotoren nehme, bin ich bei 70*3=210€ plus Endstufe also zwischen 120(China) oder 314 (triple Beast). => 330 => 624
      Bei 3 Servos sind es ja 3x90 + 60(Versand) + Steuer (60?) => 400€

      Oder sehe ich das Falsch? Also entweder LowCost(China) oder gleich Servos oder hab ich da was falsch verstanden?


      Viele Grüße Klaus
    • Die Erfahrung zeigt, das auch die billigen Schrittmotoren sehr gut zu gebrauchen sind.
      In vielen Maschine laufen 30,- Euro Stepper ohne Probleme. Triplebeast mit Parallelport, halte ich persönlich für überholt. Es gibt eine ganze Menge Leute, die gern das schnellste, bei höchster Auflösung haben wollen. Das ist mit Parallelport nur bedingt möglich.
      Und jetzt bitte nicht meckern, weil ich kein Triplebeast Fan bin.
      Vergessen. Wenn du die Stepper und die Endstufen kaufst brauchst du noch ein BOB und damit bist du bei Servos angekommen ( preislich) Bei den Servos brauchst du auch noch ein BOB.
      Ausreichend ist z.b ein Arduino, wie bei Estlcam. Was willst du denn überhaupt für eine Fräse bauen?
      Eher Richtung CNC14 oder mehr Richtung Fenja
      Gruß
      Willi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bastlerhh ()

    • Ich bin ein Fan der TripleBeast mit normalen Schrittmotoren. Damit geht auch ordentlich die Post ab und LPT mag es zwar schon seeehr lange geben, aber als "überholt" würde ich das nicht nennen ;) "Wir alle" (eine Norddeutsche Truppe von 6 Mann) sind mittlerweile von Mach3, UC-CNC & ESTLCAM auf Linuxcnc umgestiegen und alle haben LPT bei Eilgang-Geschwindigkeiten von bis zu 7,5m/min (5mm Steigung) bzw 12m/min (10mm Steigung) @48V....Die Maschinen arbeiten so super zuverlässig (meine bis jetzt ca 2000 Teile "in einem durch" ohne Schrittverluste)...

      Die Rechnung müsste also sein: 3x 40,- + Triplebeat +1 Netzteil im Vergleich zu 3x Servos mit BOB + "großes" Netzteil (oder mehrere Netzteile).

      Ich finde Servos und Closed Loop ja auch sehr charmant, aber wirklich "notwendig" für den Hobbybereich und eine Fenja ist das definitiv nicht... Ist meiner Meinung nach ein wenig auch ein "Hype" aktuell...
      Gruß

      Andreas
    • Hi,

      @Willi: steht doch oben. Er baut auch eine Fenja ;)

      Wie ich schon geschrieben habe reichen Noname Schrittmotoren mehr als.
      Die wo Albert verlinkt hat sind ja noch billiger.

      Das feine an der Triplebeast ist und bleibt ihre
      Leistung und mit an Board die Endstufen für 3 Achsen. Eine vierte kann man nachrüsten wenn man mal eine haben will.
      Auch die Einfachheit der Steuerung und Stabilität ist der Hammer.

      Einziger Nachteil LPT Port.
      Dies ist halt wirklich schon ein Auslaufmodell.
      Habe dies aber bei meiner ganz einfach mit dem USB auf LPT Adapter ( UC100 ) gelöst.
      Viele sagen ohweh USB. Hatte aber in meinen 5 Jahren? nie ein einziges Problem mit USB. Hier muss nur ein hochwertiges USB Kabel verwendet werden.

      Von Arduino und China Lösungen halte ich persönlich nichts bei so einer Fräse.
      Da war mir sogar meine schöne Holzfräse zu schade.

      Wenn du sonst eine Steuerung wählst brauchst du eigentlich immer für jeden Schrittmotor eine Endstufe.

      Bei den Servos ist die Endstufe mit an Board, hier wird lediglich eine Steuerung (Breakoutboard) benötigt.
      Jedoch benötigen die Servos mehr Strom und da braucht es dann Stärkere Netzeile, bzw. eines pro Servo.
      LG Alex
      cnc-aus-holz im Facebook // Mein Youtube Kanal
    • Die Sache bei den Servos ist auch, dass man da noch eine Prise "Verständnis Regelungstechnik" sowie "Spaß am Spielen und Forschen und Experimentieren" braucht, bis die Servos dann so genau laufen wie ein Schrittmotor es aus der Schachtel heraus von alleine tut.
      Ich mag Servos, habe selbst 400W AC-Dinger, aber man sollte schon ein bißchen Geduld und Zeit einplanen. Wer also nicht gerade ganzganz schnell sein will und/oder ganz viel Kraft braucht, der kann die Servos außer Acht lassen. Außer er spielt gerne ;)
    • Ich denke ihr solltet den möglicherweise veralteten LPT-Port nicht zu sehr mit Schrittmotoren und den Endstufen verknüpfen und deshalb diese Lösung schlechter machen wie sie ist. Ich behaupte letztlich benutzt ihr mit dem billigst Servo-Hype auch eine dem LPT-Port ähnliche Schnittstelle mit Takt-/Richtungssignalen. Ich denke keiner in diesem Forum nurzt für sein Hobby "richtige Servos" mit entsprechendem Steuerungs- und Bussystem (Ich kenne einige davon aus meiner alten Firma).

      Beide Gruppen, Schrittmotor und "billig Servo", brauchen eine Steuerung, welche die Signale zur Ansteuerung der Achsen vorgibt. Das sind bei uns meist die genannten Takt-/Richtungssignale.
      Ob diese von einem PC mit LPT oder einem Arduino oder einem speziellen MotionController erzeugt werden ist ein Thema für sich.

      Hier ging es eher um die Motoren mit ihrer Endstufe.
      Ich habe selbst Schrittmotoren im Einsatz und habe mit einer bereits vorhandenen einfachen Schrittmotorendstufenkarte angefangen. Angesteuert von Linuxcnc und LPT-Port.
      Danach auf eine TripleBeast Endstufe umgebaut und nicht bereut.
      Zwischenzeitlich zum Test die Ansteuerung umgestellt auf Arduino und GRBL mit dem TripleBeast. Ich muss sagen das ist auch keine schlechte Kombi. Nur weil der Stecker ein SubD ist muss es nicht zwingen an den LPT-Port. ;)
      (Würde EstlCam auf Linux laufen, dann würde ich das testen. Will aber kein Windows für die Maschine installieren)

      Will damit aufzeigen, dass Schrittmotor oder in dem Fall auch TripleBeast nicht zwingend mit LPT-Port zusammenhängt. Das lässt sich Kombinieren oder auch austauschen.

      Gruß Paddy
    • Ich kann nur noch mal sagen vielen Dank für die riesen Anzahl an Feedback.

      Ich hatte jetzt ein wenig die schnauze voll vom suchen und hab mich für die Nanotec Schirtmotoren und das Triple Beast entscheiden.
      Software Estlcam mit Arduino.

      Ich bin mal gespannt wie das alles so klappt :)

      Und vorallem wann die in Deutschland gelagerte HF-Spule die komischerweise aus England verschickt wurde ankommt ^^


      Gruß Klaus
    • Moin zusammen,

      zwischenzeitlich habe ich alles fertig verbaut, kämpfe aber noch mit Schrittverlusten.
      Ich denke es liegt an fehlerhaften Einstellung der Software :-/

      Aktuell benutze ich die kombi aus Trible Beast und Estlcam.
      Habt Ihr da für die Fenja und 4,2A Motoren mit 3Nm Haltekraft Erfahrungen?

      Im besonderen Macimalvorschub Trägheit Startvoschub, Schrittimpulslänge Beschleunigungsweg etc.?

      Schon mal vielen Dank und viele Grüße Klaus