Baubericht Fenja, Nachfolgerin der Holzfräse 0092

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    • Hallo Lars,
      guter Tip, danke.
      @Alois: Ich habe mir mal das Set von Aquatuning angeschaut und es sieht recht gut aus, hat aber seinen Preis. Eine Eheim Pumpe besitze ich schon und werde daher mal schauen was ich sonst noch so an Einzelteilen besorgen kann. Übrigens gibt es auch ein Komplettset von Sorotec. Da ist der Wäremetauscher auch 240mm lang, also für zwei 120mm Lüfter ausgelegt und passt laut Aussage für eine 2,2kW Spindel. Der Wäremetauscher nennt sich bei Sorotec WT240, aber wenn man ein wenig googled, findet man ihn unter der Bezeichnung TW240 von der Fa. Jonsbo für rund 95€. Da muss man aber noch basteln und die Anschlüsse zur Fräse anbringen, den Ausgleichsbehälter anbringen etc. Aber vielleicht wäre das eine Lösung für mich. Mal schauen was es noch so gibt.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Schaut mal bei Aliexpress dazu ;) Da gibt's das Zeug auch alles...Anschlüsse "basteln" muss man sich da eigentlich nicht, weil es alles mit 1/8" (1/4"?)-Gewinden gibt. Da kommen Schnellkupplungen rein und dann nur noch den Schlauch reinstecken und gut...

      Meiner Erfahrung nach reicht ein 240mm Radiator. Ich hatte es damals zusammen mit einem 1L Gefäß im Einsatz. Eheim hat bescheidene Förderhöhen, also sollte es ein geschlossenes System sein.
      Aktuell betreibe ich meine 2.2kw Spindel mit einem 15 L "Deckel-Eimer" in dem eine China-Pumpe liegt. Funzt auch super und wenn das Wasser zu warm ist

      - wechsele ich es einfach (freuen sich die Pflanzen im Garten)
      - schmeiße ich ein paar Kühlakkus aus dem Gefrierfach rein

      Sehr professionell, ich weiß ;)
      Gruß

      Andreas
    • Hallo Albert, das Set bei Sorotec ist ja echt teuer. =O
      Wenn Du die Eheimpumpe schon hast ist die Entscheidung auch nicht mehr schwer.
      Schau doch nochmal bei Aquatuning wegen dem Wärmetauscher. Kannst auch mal bei den Rückläufern und gebrauchten Angeboten schauen. Da ist auch immer was dabei.
    • Also ich würde mit der Kühlung auch nicht übertreiben. Da sind zwar 2,2kW angegeben, aber das hat sie wahrscheinlich kurz vor'm Blockieren. Irgendwo hatte einer geschrieben (ja, ich weiß, tolle Quellenangabe), dass er bei seiner China-Spindel noch nie über 2,5A gesehen hätte. Das wäre dann ein Spitzenwert. Dann ist man vielleicht bei 1,5-2A Durchschnitt. Wenn man dann noch vom Worst Case ausgeht, dass die 2A mit 220V sind (wahrscheinlich ja eher deutlich niedriger), dann sind das 440W. Bei 80% Wirkungsgrad fallen dann nur 88W Wärme (im Worst Case) an.

      Ich habe zwar nur eine 1,5kW-Spindel. Die wird einfach nur mit einer Aquariumspumpe und 15l Wasser und etwas Auto-Kühlermittel gekühlt. Keine Radiatoren, keine Kühlrippen und selbst nach einem 6h-Fräsjob war das Wasser nur handwarm. Wasser ist schon > 1 Jahr drin und sieht noch aus wie am ersten Tag.

      Also würde ich mit der Kühlung echt nicht übertreiben. Wenn man natürlich 12h am Tag Stahl fräst, mag das was anderes sein, aber bei nem Hobby-Gerät glaube ich, dass ein Tank allemal reicht. Nen Radiator kann man ja notfalls immer noch nachrüsten, wenn man wirklich meint, dass das zu warm wird.

      Tschüss,
      Lars
    • Eine kurze Frage zum dem 3 poligen Stecker an der Chinaspindel. Der hat ja bekanntermaßen keine Erdung und wird deshalb von (fast) jedem ausgetauscht.
      Jetzt will ich die Erdung mit einer Erdungsschelle an der Spindel und über Kohleschleifer über die Achsen hinweg machen, so wie es fraesoholic schon einmal beschrieben hatte und wie es seine BG vorschreibt. Deshalb mal die Frage, würdet ihr den Stecker trotzdem tauschen? Und wenn ja gegen was? Ich überlege an einem Harting Stecker, aber die sind ja quadratisch, was etwas mehr Nacharbeit wäre.

      Edit: Habe gerade den alten Thread wieder gefunden und werden den Stecker lassen und über die Erdungschelle erden.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von millingpenguin ()

    • Frage zur Beschaltung des PI9100 Frequenzumrichters von meiner Chinaspindel.
      Wie ist eigentlich der PLC Eingang zu beschalten? Ich finde das Handbuch dazu recht verwirrend. Wenn ich es richtig verstanden habe, generiert die PI9100 eine 24V Spannung, welche man für die digitalen Eingänge benutzen kann. Ich sage kann, weil man wohl auch eine externe Spannung von 9-30V verwenden kann. Ich hätte als externe Spannung 24V zur Verfügung, was dann auch der Pegel der digitalen Eingänge ist.

      - Also die erste Frage: Was ist sinnvoller, externe oder interne 24V verwenden? Die 200mA Stromlimit der internen Quelle ist kein Problem.
      - Zweite Frage: Laut Schaltplan kann der PLC an +24V, COM oder die externe Spannung geschaltet werden. 24V wohl für "Drain Drive" der digitalen Eingäng und COM für "Source Drive" der digitalen Eingänge. Die Eingangssignale werden bei mir von einer Mesa7i76 erzeugt, welche laut Handbuch "sourcing type" sind. D.h. kann/muss ich PLC mit COM verbinden? Wenn ja, dann erübrigt sich wohl die Frage nach der Verwendung einer externen Spannungsquelle.

      - Dann steht in der Schaltung noch so ein komischer Satz: "forbidusing the same earthing terminal with +24V/COM". Ja wo schließe ich denn jetzt die Masse aus der Steuerung an? Der PI9100 hat COM und GND für die analogen Signale? Oder ist damit der PE gemeint? Den kann ma ja sowieso nicht da anschliessen.
      <X <X
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Hallo Albert,

      genau du kannst wie Bernie es in seinem Beitrag zeigt an externe 24V hängen.
      Also z.b Start ( "Startschuss") an DI1 24V+ und COM 24V-
      Dann wäre der FU AN und bereit.
      Hier nutzt du die internen 24V auch mit für die interne Schaltung. Jumper 5 müsste er aber dann rein theoretisch umgesteckt haben...

      Hier noch der Beitrag von Bernie bezüglich Anschluss des Powtran.

      ODER Simpel und sicher
      Er schaltet nur COM durch auf DI1 dann braucht es quasi nur einen Schalter/ Relaise wo es verbindet wie eine Drahtbrücke das ist das simpelste und es muss kein Jumper 5 umgesteckt werden

      J5 - Jumper:
      Standard +24V
      Umstecken und PLC wird zu COM ( - ) und auch die interne Schaltung oben jeweils der Eingänge DI1 - DIx wird verpolt.
      ( Deshalb siehst du dort im Schaltbild 2 Dioden da die Spannung verdreht wird- intern im FU)


      Auszug aus dem Handbuch:
      PLC:
      External power input terminal
      When external signal is used to drive, please unplug J5 jumpers , PLC must be connected to external power supply, and to +24V (default)
      ROT = Wichtig!!!

      Also auf Deutsch. Wenn ein externes Netzteil an PLC genutzt werden will, Jumper 5 unbedingt entfernen. Denn sonst kommen sich die internen 24V und die externen 24V in die Quere.

      PLC muss an die externen 24V dann mit Plus angeschlossen werden ( Standard)


      Frage 1: ist völlig egal, jedoch empfinde ich die externe Variante eleganter da die 24V meist eh im Schaltschrank sind und davon mehrere Dinge gespeist werden.
      Frage 2: Ja wenn Source-Antrieb dann PLC mit Com verbinden steht so dabei. Ich würde aber wie oben die simpelste Methode wählen über ein Relaise denn wie du ein Relaise an deiner Mesa schalten kannst weisst du sicher.


      Der Text, forbidusing the same earthing terminal with +24V/COM, ist wirklich verwirrend.
      Vielleicht hat hier noch jemand einen Rat.
      LG Alex
      cnc-aus-holz im Facebook // Mein Youtube Kanal
    • Hallo Alex,

      danke für die Erklärung und den Link. Manchmal ist man doch blind. Ich wollte als Schalter/Kontakt ja die Mosfet High Side Schalter der Mesa Karte nehmen und da war ich mir unsicher wie verschalten. Aber darauf damit zuerst ein Relais zu schalten und dann auf den FU zu gehen, bin ich nicht gekommen ;( . Aber damit ist der Rest klar, danke.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.