Baubericht Fenja, Nachfolgerin der Holzfräse 0092

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    • Baubericht Fenja, Nachfolgerin der Holzfräse 0092

      Hallo,
      nachdem auch ich mich entschlossen habe, eine Fenja zu bauen, werde ich hier mal immer wieder über den Fortschritt berichten. Aber ihr müsst Geduld haben, wahrscheinlich komme ich nicht so schnell voran wie gewünscht. Ich habe einfach zu viele Baustellen und zu wenig Zeit. Aber wem hier geht das nicht so denke ich :).
      Meine gute alte Holzfräse hatte mir immer gute Dienste geleistet, aber ich hatte damals gespart und sie mit Trapezgewindespindeln ausgestattet. Das funktionierte zwar alles, aber war doch in der Geschwindigkeit beschränkt. Vor einem Umbau auf KUS hatte ich mich immer wie Gummi gezogen und als es die Nachfolgerin zu der Frieda gab, war die Zeit reif für ein neues Fräsenprojekt. Mittlerweile sind schon viele Teile da und mit etwas Glück werde ich in den nächsten Tagen mit der Mechanik anfangen. Ach ja, die Fräse wird einen Verfahrweg von 1240x640x200 haben.
      Von der ersten Gruppe die sie bauen darf, bin ich nun der letzte der die Lineartechnik bekommen hat, was eine organisatorische Meisterleistung war :D . Per Schiff ging es erst von China nach Hamburg, dann per Spedition nach Bayern zu Alois (danke Ingo für die Orga). Von Bayern ging es im Auto von Alois zu Alex ans südliche Ende des Bodensees und dort habe ich sie auf dem Rückweg von Österreich im Wohnwagen zu mir gezogen. Danke Alex für deine Spontanität, da meine Rückreise ungeplant war, konnte ich mich nur eine Stunde vorher bei ihm melden.

      Alles war ordentlich in einer Holzkiste verpackt, die sauschwer war und ich alleine fast nicht schleppen konnte. Bilder von den Linearschienen stelle ich morgen ein. Jetzt bin ich zu faul noch einmal in den Keller zu laufen. Aber wie Alex schon schrieb, im Vergleich zu der TBR 16 von meiner Holzfräse, ist das ein Quantensprung und richtig richtig massiv.



      Die Profile, sowie das Zubehör wie Winkelverbinder, Nutensteine etc. habe ich alles bei SMT bestellt und bin soweit zufrieden mit der Firma gewesen. Nur hatte sich der Fahrer geweigert mit dem 40 Tonner in mein Wohngebiet zu fahren...
      Zur Geräuschdämmung wurden die Profile ca. zu 2/3 mit Sand gefüllt, den ich vorher im Backofen getrocknet hatte. Damit der Sand auch nicht wieder raus kann, wurden die Öffnungen mit Stopfen aus 4mm Pappelholz verschlossen.



      Alles wurde mit Expoydharz eingeklebt und dort wo man die Enden später sehen wird, habe ich das Harz mit ein paar Tropfen Airbrush Farbe eingefärbt.



      An einigen Profilen mussten noch Gewinde geschnitten werden, was auch schon fertig ist.



      Hier noch Bilder von den Frästeilen und von den Lagerschalen mit eingepressten Lagern, die Olli dankenswerter Weise angefertigt hat.





      Die Zeit bis die Teile bei mir eintrudelten habe ich genutzt meine Werkstatt umzubauen, was noch nicht abgeschlossen ist. Die Ecke in die die Fräse kommt habe ich mit etwas Schallschutz versehen Pyramiden König. Die Platten sind 5cm dick (50x50 groß) und aufgeklebt habe ich sie einfach mit Montagekleber. Später soll dann noch eine weitere Umhausung gebaut werden. Ich weiss zwar noch nicht wieviel das bringt, aber es ist ein komisches Gefühl, wenn man sich in die Ecke des Raums stellt und aus der Richtung kein Schall reflektiert wird. Mal schauen, ich werde berichten.


      So, für heute reichts jetzt mal, stay tuned.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Also die letzten Tage ist indirekt nicht sehr viel mit der Fräse passiert. Immerhin ist jetzt der Fräsentisch leer, der bedingt durch meinen Werkstattumbau mit allem Möglichem belegt war.
      Deshalb konnte ich heute mal probehalber die Profile für die lange Achse und die Linearschienen dazu hinlegen.

      Auf den Tisch habe ich Baumatten zur Schwingungsdämpfung gelegt.



      Viel kürzer dürfte der Tisch nicht sein :D .





      Leider kann ich noch nicht viel weiter machen, da ich erst auf neue Kugeln für die Wagen warten muss. Laut Aussage von Andreas ist bei diesen die Vorspannung zu gering und es müssen welche mit größerem Durchmesser rein. D.h. jetzt erst einmal warten.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Hallo Albert,

      millingpenguin schrieb:




      Leider kann ich noch nicht viel weiter machen, da ich erst auf neue Kugeln für die Wagen warten muss. Laut Aussage von Andreas ist bei diesen die Vorspannung zu gering und es müssen welche mit größerem Durchmesser rein. D.h. jetzt erst einmal warten.

      was ist konkret passiert ?
      Falschlieferung der Wagen - zu wenig Vorspannung ?
      Oder falsch bestellt ?


      Gruss
      Ralf
      Gruss
      Ralf


      CNC14 Klon, Kress 1050, LetMathe MDLCNC + Etlcam Interface, Estlcam: schmiro sperrholzfräse
    • Hallo Albert,
      ich habe erst vor 2 Wochen meine Teile bei John bestellt. Er hat mir bei der Bestellung auch mitgeteilt, daß alle Wägen jetzt Z2 Vorspannung erhalten sollen. Hab sie daraufhin so bestellt. Schade, daß du jetzt warten musst. Wäre interessant zu wissen, was das Problem war und ob alle Fenja Nachbauer darüber Bescheid wissen. Wäre schon ärgerlich, wenn jemand wieder eine komplette Fräse zerlegen müsste um die Kugeln zu tauschen.
      Gruß Olli
    • Hallo,
      wie Ingo schon schrieb, neue Kugeln sind im Anflug. Die Bestellung war korrekt, nur die Ausführung falsch, glaube aber das das mit John jetzt geklärt ist und die Nachfolgebauer kein Problem haben werden. Das ist halt so bei beta Testern. Ist aber kein Problem für mich zu warten, ich habe noch etliche Werkzeughalter für meine neue french cleat Wand zu bauen :D . Ausserdem kann ich denke ich, trotzdem schon mal mit dem einen oder anderen Teil weiter machen. Ich muss nur aufpassen, dass ich nicht zuviel mache und hinterher wieder auseinander schrauben muss.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Moin,

      anscheinend gibt es etwas abweichende Definitionen von "mittlerer Vorspannung". Dem gehe ich noch genau auf den Grund. Aber die Beobachtung ist folgende: Hält man eine Schiene samt Wagen senkrecht, rutschen die Wagen

      - bei CHTR & mittlerer Vorspannung schon ab ca 45°Neigung von selbst
      - bei der Hausmarke und HiWin mit mittlerer Vorspannung nicht

      nach unten. Man spürt auch einen deutlichen Kraft-Unterschied beim manuellen Verfahren. Ich vermute (!), dass CHTR hier unter "mittlerer Vorspannung" die Mitte ihrer eigenen Vorspannklassen meinen: ?,Z0,Z1,Z2,Z3. Genaueres ist noch zu klären. Ein Umkugeln auf Z2-Kugeln hat hier zum gewünschten und erwarteten Laufverhalten geführt.
      Die Info ist direkt und schnellstmöglich an John geflossen (noch bevor der Blog aktualisiert wurde), so dass hier nicht "alle" von betroffen sein sollten.
      Grundsätzlich würde ich aber erstmal vorschlagen: So ausprobieren und wenn sich (wider erwarten) das doch auswirken sollte, neue Kugeln "einfüllen". Vorgespannt und damit spielfrei sind die Wagen auch bei Z1. Ich bin mit John dran, ein größeres Paket CHTR-Z2Kugeln zu organisieren, so dass nicht jeder betroffene ggf. einzeln in China nachhaken muss....

      Grüße

      Andreas
      Gruß

      Andreas
    • Hallo,
      gestern und heute ging es mal ein wenig weiter.
      Zuerst wurden die Löcher und Kanten der Stirnplatten entgratet.



      Dann wurden die Stirnseiten zuerst aufgebaut. Bei einigen Haltewinkel mussten die Nasen entfernt werden, z.B. dort wo sie an der Stirnseite anliegen. Das geht recht einfach, kurz mit dem Hammer drauf auf weg ist sie, da das Material sehr spröde ist. Eventuell noch kurz mit der Feile drüber und fertisch. Leider war ich an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu vorschnell und habe bei einigen wenigen Winkeln alle Nasen abgemacht. Wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil ;( , aber es ist denke ich nicht so wichtig an der Stelle.


      Hier ein Bild der Stirnseite auf der Loslagerseite. Die Festlagerseite ist identisch, bis auf zwei zusätzliche Winkel in der Mitte, die als Abstützung dienen.



      Übrigens die Zeichnungen zu der Fräse sind spitze. Mein Sohn der mir trotz Gipsarm half, war immer schneller als ich und meinte das ist so leicht wie Lego :D .

      Nachdem die Stirnseiten montiert sind, werden die seitlichen Träger rangeschoben, wobei man da schon darauf achten sollte, dass sie bündig zur Oberkante der Stirnseiten sind und auch die Stirnseiten möglichst parallel zueinander (+-0.5mm Abstand) montiert werden. Ich empfand diese Montage als recht schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen, deshalb habe ich heute einfach alles auf den Kopf gelegt und in Ruhe zueinander ausgerichtet. Eine Feinjustierung kommt dann später, wenn das Portal mal sitzt.



      Das ist jetzt der aktuelle Stand. Die noch fehlenden Querverstrebungen kommen später rein, damit man alles ausrichten kann.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Ich habe zwar mein Frästeile noch nicht bekommen, jedoch habe ich die Linearachsen schon montiert und eingestellt.
      Mir ist dies auch bei einem der 4 Laufwagen aufgefallen, dass dieser sich ganze einfach schieben lässt und die 3 anderen einen merklichen Widerstand aufweisen.
      Kannst zu zufällig mal ein Video posten, damit ich mal vergleichen kann.

      Ich habe hier mal ein Video vom einstellen gemacht (dies ist einer wo ich der Meinung bin das diese vorgespannt ist), ich würde morgen mal ein von dem anderen machen.
      drive.google.com/open?id=1cKY2I3TOE83Rk6E98GHaLyoF4FFHbOGT
      Gruß Ronny
    • Ich habe da die Linearführung eingestellt, so das ich "annähren" (Ziel war unter +-0,01 zu bleiben) überall den gleichen Abstand zur Referenzkante/Profiloberseite habe.
      Siehe Anleitung von Andreas: Montage & Ausrichtung Linearführungen



      Zuerst wird die Linearführung mit einem Messschieber zur Referenzfläche/-kante mitt über der zu montierenden Nut ausgerichtet und mit 2 Schrauben (1&2, siehe Bild) fixiert. Anschließend einen Linearwagen auf die Führung schieben und „zwischen“ den beiden angezogenen Schrauben positionieren. Auf diesem Linearwagen eine Messuhr mit Stativ anbringen und an der Referenzfläche/-kante abnullen“.
      [IMG:http://www.brushless-regler.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/02/Linearf%C3%BChrung-Ausrichten1.jpg]

      @EDIT:
      Ich war heute nochmal in der Werkstatt, also es ist bei mir definitiv nur ein Wagen der sicht richtig leicht schieben lässt, leider fehlt mir jetzt die Erfahrung zu sagen
      der ein hat Z0 und die andere 3 Z1
      oder der ein hat Z1 und die anderen 3 Z2.

      @EDIT:
      Es ist wirklich so 1 von 4 Wagen läuft von alleine bei einem Winkel von 45°, ich würde mich dann an den Kugeln mit beteiligen wollten, dass dann alle 4 Wagen die gleiche Vorspannung haben.
      drive.google.com/open?id=14FrzxK-NbvvPPH_LzEseixfG4HZwyiNk
      Gruß Ronny

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von ronny130286 ()

    • Hallo,
      heute habe ich mal alle Linearschienen ausgepackt. Beim ersten Versuch waren es nur die für die lange y-Achse.

      Zusammenfassung: Das Verhalten ist etwas uneinheitlich:
      y-Achse: Schienen TRH20-L1440H mit je zwei Wagen TRH20ALHZ1. Bei einer Schiene haben die beiden Wagen denke ich die korrekte Vorspannung. Wenn man sie senkrecht hält, sind sie gerade so an der Grenze, dass sie sich in Bewegung setzen. Bei der anderen Schiene setzen sie sich schon bei ca. 45° in Bewegung.

      x-Achse: 1 Schiene TRH30-L788H mit einem Wagen TRH30ALHZ2. Die Vorspannung ist so, dass der Wagen bei senkrechter Stellung nicht anläuft. Sowie die Schiene TRH20-L780H mit einem Wagen TRH20BHZ1. Diese läuft sehr leicht und der Wagen setzt sich schon bei ca. 20-30° Neigung in Bewegung. Wenn ich Andreas verstanden habe, ist das in Ordnung. Bitte korrigieren, falls nicht.

      z-Achse: Schienen TRH30-L330H(20/60) mit je einem Wagen TRH30BLHZ1. Da ist es genau wie bei der x-Achse, ein Wagen setzt sich bei 45* in Bewegung und der andere passt.


      Das kann man alles durch "Umkugeln" fixen und sollte nicht allzu schwierig sein; ist gut auf dem Blog von Andreas beschrieben. Man kann die Wagen auch nachträglich, wenn schon alles zusammen gebaut ist, mit anderen Kugeln versehen. Aber es stellt sich die Frage, wie merke ich ob es gut oder schlecht ist? Ich habe leider noch keine geeichte Hand, um das zu beurteilen. Was wäre die Empfehlung? Ich würde gerne weiter bauen, aber vielleicht ist es doch besser zu warten bis die richtigen Kugeln da sind.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • So, nachdem nun die Wagen die richtige Vorspannung haben, konnte es in den vergangenen Tagen mit dem Zusammenbau weiter gehen. Allerdings bin ich nicht soweit gekommen wie ich wollte. Ihr glaubt nicht, wie oft ich manche Schrauben wieder lösen musste. Einmal weil etwas falsch war, aber am meisten was beim Ausrichten nicht stimmte. Da bin ich aber noch nicht so 100% zufrieden, doch dazu mehr. Meine ganzen Fehlversuche schreibe ich hier nicht, da reicht wahrscheinlich der Serverplatz nicht aus, um den ganzen Text aufzunehmen :D ;( .
      Also der letzte Stand war ja der, dass die Stirnplatten schon montiert waren und auch die Längsträger der y-Achse damit verschraubt waren. In der Aufbaubeschreibung steht das soll nur locker angezogen werden. Damit hatte ich allerdings keinen großen Erfolg, s. oben, weil ich es zuerst ungeschickt zusammen baute. Also baute ich das Maschinenbett auf dem Rücken liegend auf, richtete alles aus und verschraubte es gut. Na ja, was will ich sagen, das hätte ich mir sparen können.
      Zum Ausrichten zusammen mit dem Portal muss man eh' wieder alles lösen, um die Spannungen raus zu nehmen. Deshalb macht man von Anfang an gleich das Folgende:
      Die Profile der y-Achse werden jeweils aufgebockt und dann kann man die Stirnplatten locker dran schrauben, damit alles halbwegs zusammen hält. Das Bild zeigt schon alles mit aufgeschobenem Portal.



      Die Stirplatten sollten mit den kurzen Aluprofilen in x-Achse auch recht gut bündig verschraubt werden. Ich hatte dies zuerst auf meiner wahrscheinlich nicht ganz ebenen Werkbank gemacht und dann beim Ausrichten doch einen kleinen Spalt festgestellt, deshalb noch mal alles abgeschraubt, die y-Achse war ja aufgebockt, also kein Problem und auf dem Tisch meiner Kreissäge noch einmal etwas genauer ausgerichtet.



      dann das ganze wieder locker verschraubt und mit Hilfe einer Querleiste und einer Zwinge bündig ausgerichtet.



      Die kleinen Keile unter der Stirnplatte sind ganz praktisch, weil mit dem schmalen Profil was ich zum Zwingen verwendet hatte, die Stirnseite eine Tendenz hatte weg zukippen und man mit den Keilen eine recht gute und einfache Ausrichtung hin bekommt.
      Das Ganze habe ich dann auch für die andere Seite gemacht. Allerdings denke ich, bzw. frage in die Runde, ob ich das aus folgendem Grund nicht noch einmal wiederholen muss.
      Für das Portal habe ich die Variante mit geteiltem unteren Verbinder gewählt.



      Allerdings fehlen mir noch die Nutsteine zum Verbinden. Messe ich nun den Abstand zwischen den Profilen, wenn das Portal einmal links und einmal rechts steht, so ergibt sich ein Unterschied von ca. 1,5 Zehntel. Ich denke das ist durch das Anziehen der Schrauben gekommen, weil ich das Portal mehrfach hin und her bewegte, bis alles den richtigen Abstand hatte. Wenn der Verbinder dann später drin ist, hat man so natürlich etwas Spannung im Portal. Allerdings habe ich kein Gefühl ob es trotzdem gut ist, so wie es ist.

      So jetzt habe ich im Fortschritt aber schon ein bisschen vorgegriffen. Davor stand zuerst ein Ausrichten der Linearschienen auf den Aluprofilen. Dazu habe ich eine Messuhr auf den Wagen gesetzt und als Referenzkante das Profil selber genommen.



      Die Abweichung über die ganze Länge der y-Achse betrug etwa 0.025mm. Das Gleiche wurde für die x-Achse auch gemacht.

      Auf der Kreuzplatte wurden schon die Schienen für die z-Achse montiert.



      und auf der Rückseite der Wagen für die x-Achse.



      und schließlich die z-Platte montiert.



      Die so montierte Einheit wurde dann auf die x-Schiene aufgeschoben, welche schon am Querbalken montiert war. Der Querbalken wurde dann mit den Wangen rechts und links verschraubt und dieses teilmontierte Portal dann an den Wagen der y-Achse befestigt.
      Die Montage ging trotz des großen Gewichts recht einfach, wenn man den Trick von Andreas anwendet. Man befestigt das liegende Portal mit jeweils einer Schraube rechts und links an einem Wagen, was bei mir recht einfach ging, da die Werkbank und der Tisch von der Höhe her günstig zueinander stehen und benutzt diese beiden Schrauben als Drehpunkt, um das Portal aufzurichten und kann es dann komplett verschrauben.
      Soweit der Stand der Dinge.
      Vielleicht sollte ich versuchen kleinere Bauberichte zu schreiben, dann ist es nicht so anstrengend :).

      Bevor es weiter geht, muss ich erst noch zwei Winkel und ein paar Nutsteine bestellen, die auf der ersten Stückliste fehlten, aber jetzt drin sind.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Bei mir hat sich beim Ausrichten die Maschinenwasserwaage bewährt. Du schreibst ja, dass du die Kante der Profile als Referenz genommen hast. Aber wie gerade oder nicht-gerade die sind, weiss man nicht.
      Eine normale Maschinenwasserwaage zeigt 0,02mm auf 1m Länge an, was allerdings ab und zu etwas Frust hervorrufen kann, weil vermeintlich die ganze Welt krumm ist. Am Tisch lief das Ausrichten dann so ab, dass ich die Wasserwaage auf zwei Wagen gesetzt habe und entlang der Schiene geschoben habe. Dann ist die schon mal gerade. Dasselbe mit der anderen Schiene. Und am Schluß quer dazu messen, also beiden Schienen zueinander, dass die auch parallel sind.

      In vielen Fällen kommt man natürlich auch ohne Referenz zu einem guten Ziel. Aber ich hatte mir gedacht, wenn es den Erdmittelpunkt schon kostenlos dazu gibt, nehme ich ihn auch her.

      So eine Maschinenwasserwaage bekommt man ab 60€, oder in der Version "Rahmenrichtwaage" ab 100, dann kann man auch z gut zu y ausrichten.

      Viele Grüße, Lars
    • z.B. die Rahmenrichtwaage: ebay.de/itm/Rahmenrichtwaage-R…0df0d5:g:GmQAAOSwU9xUUbxT

      und die andere: ebay.de/itm/Prazisions-Wasserw…7594cd:g:P5kAAOSwI-BWJedo

      Ich hatte damals 65€ gezahlt. Man darf nicht erwarten, dass die Waage beim Drehen um 180° auf dem Tisch dieselbe Libellenposition anzeigt, so genau eingerichtet sind die nicht. Aber es geht uns ja nur um Abweichungen. D.h. wenn man das linke Ende der Waage immer links hält, und so z.B. an der Schiene entlangfährt und sie einrichtet, dann passt es. D.h. wenn die Wellen entlang der Schiene weg sind, ist sie gerade.