Baubericht Fenja, Nachfolgerin zur Nr. 70

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    • Hi zusammen,

      antworte mal für Alois :P

      Hat er bestimmt wieder mal vom Schreiner in seiner Nähe :D .
      Wie Rainer schon geschrieben hat ist es HPL.
      Wiki HPL

      HPL bekommt man unter anderem auch im Baumarkt. Leider meistens nur 6mm und in schwarz/weiß/braun
      Will man es in anderen Farben oder Dicken, bleibt nur das Internet oder ein Schreiner der das auch verarbeitet.
      Meist reichen ein paar Reste um was schickes zu zaubern.
    • Ich habe heute mal Schlangenbänder gespielt und die ganzen Kabel vom Bedienpult zur Fräse gebündelt. Verwendet habe ich einen flexiblen Spiralkabelschlauch von Reichelt für 20-100mm Durchmesser. Zuvor das Bündel mit Kabelbinder fixiert und diese dann nach und nach wieder entfernt.






      So ist noch flexibel genug. Mir graust nur, wenn ich da mal ein Kabel wechseln müsste...
      Als Zugentlastung kommt da bei bedarf noch eine Kette mit dran.

    • Hurra, sie läuft. Nach einigen Problemen das UC300eth/UB1 mit Mach3 sauber zum laufen zu bringen konnte ich mich jetzt über die ersten Bewegungen freuen.
      Hat mich jetzt ca. 1 Woche gekostet, konfiguriert ist aber immer noch nicht alles. Mitunter muss ich noch die Relais prüfen, da passt noch was nicht und die enable und Alarm Signale von den Servos noch schauen.
      Das Handrad tut auch was, aber noch nicht so wie mir das wünsche.

      Ich hatte das selbe Problem wie Tecnam.
      Meine KUS-Mutter der Z-Achse lief Rauh und hat geschlagen. Ich hatte zuerst nur die Kupplung in Verdacht. Freetec meinte aber gleich, dass das Geräusch identisch zu Tecnam's gewesen wäre.
      Demontiert und sein Verdacht hat sich bestätigt.

      Da waren nur ganz wenig Tragflanken für die Kugeln. Die konnte ich auch seitlich Kippen. Ist mir bei der Montage gar nicht aufgefallen.
      Nach dem Reinigen kamen auch noch Späne zum Vorschein.



      Gott sei Dank hatte ich noch eine als Reserve...
      Die läuft sauber und auch kein seitliches kippen möglich. Ich denke ich besorge mir noch welche und tausche die anderen beiden Achsen auch aus.



      Bei der Gelegenheit gleich noch einen mechanischen Endstop montiert.



      Als nächste muss ich noch sauber die Servos parametrieren. Nur da stelle ich mich noch ziemlich an. 8|
      Ich bin scheinbar ein Graphenlegisteniker. Momentan habe ich die Werte von Sebastian End eingetragen. X und Y laufen bestens.
      Die Z könnte noch etwas Nachbesserung vertragen. Da musste ich mit den Werten etwas runter gehen.

      Jetzt ist aber erst mal wieder eine Pause angesagt. CNC14 Workshop steht an und dann muss ich am Haus auch noch ein wenig was machen. :rolleyes:
    • Weiter ging es. Heute kam die benötigte KUS-Mutter mit 4 Kugelumläufen von Kamp & Kötter. Toller Laden und tolle Jungs. Niklas durfte ich schon kennen lernen. :thumbsup:

      Ich habe die Mutter gleich eingebaut und den X-Servo jetzt endlich parametriert. Ich habe an allen 3 Achsen die selben Parameter. Bei Z-Werde ich später nochmal nachschauen.
      Da habe ich noch Probleme bei der Referenzfahrt. Muss schauen ob das von den Parametern kommt oder vom Referenzschalter selber.

      Ok, dann ging es weiter mit der Montage. Als erstes ein Schutzblech unter die Aufspannplatte damit keine Späne durch die Gewinde auf die KUS-Spindel fallen können.
      Idee kam von Uli. :thumbup:

      Bohrungen an den Nutensteinführungen angezeichnet und gebohrt.


      und von unten dann montiert.



      Beim drauf klopfen musste ich feststellen, dass das ganze doch recht scheppert und laut ist. (war)
      Ich habe dann etwas Fensterdichtband an den Kanten wo es lose ist eingeklebt. Jetzt ist es überall gedämpft.



      Dann gleich alle Schrauben der Führungen nachgezogen und kontrolliert. Im Stahlträger und in den Massiven Aluplatten waren sie bombenfest. Beim Aluprofil konnte ich sie noch ein Stück nachziehen.
      Das dürfte es jetzt aber gewesen sein. Dann die Führungen und Löcher ausgeblasen und die Staubschutzkappen montiert.
      Anschließend gleich alle Wagen und KUS-Muttern gefettet. Mal schauen ob ich nicht auf Öl umsteige. :huh:



      Als nächste darf ich mir überlegen, wie ich die Locheinteilung der Aufspannplatte mache. Am liebsten wäre mir symmetrisch, aber bei einem Verfahrweg von 638mm auf der Y-Achse wird das schwierig.
      Da kommt der Monk in mir durch. :whistling:
      Ich werde mal mit der HPL Platte als Aufspannplatte beginnen. Zu beginn die Gewinde direkt einschrauben, später evtl. mit Rampamuffen oder/und einer Aufspannplatte aus MPX zum wechseln.
      Mal schauen wo die Reise hinführt.

    • Bevor ich mich aber an die endgültige Aufspannplatte wage kommt noch ein Provisorium drauf. Da kann ich dann noch die Achsen ausrichten und schon mal ein paar Sachen fräsen. Sollte sich da nämlich noch was ändern, dann würde ja das Lochbild nicht mehr passen.

      Hier fräst sie gerade die Rückseite mit den großen Senkungen für die Einschlagmuttern. Richtig schön leise das ganze Ding. Ich bin echt beeindruckt.
      Auf jeden Fall brauch ich bald eine eigene Absaugung für die Fenja. Die alte wird noch an der Holzfräse benötigt.

    • So, ich habe gleich das Lochbild verwendet um die Winkelig der Maschine zu vermessen. Ich habe mehrere Bohrungen vermessen und immer in der diagonalen und den Abstand in der Horizontalen und Vertikalen gemessen. Ist zugegebenermaßen etwas Tricky mit den langen Schenkeln, so dass ich am Anfang dachte einen Schrägstand von 0,25 zu haben. Aber wenn man dann den "Grat" aus den Bohrungen entfernt, die Messseschenkel ganz an der Bohrung anfasst und immer gleichbleibenden Messdruck aufbringt, dann komme ich doch innerhalb von ein paar Hundertstel raus. Hatte max 0,05mm, konnte aber meist unter 0,03 messen.
      Das denke ich lasse ich. Nur noch den Schrägstand der Z-Achse und der Spindel kontrollieren. Das geht aber erst wenn ich den Tisch einmal plan gefräst habe.

      Aber als erstes heisst es Einschlagmuttern rein jagen.