Baubericht Fenja, Nachfolgerin zur Nr. 70

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    • Ich kann heute noch nicht an meinen PC aber den Tip wollte ich heute noch loswerden.
      Ich hatte die Winkel erst mit der Kreissäge nachgeschnitten. Das Ergebnis ging so. Jetzt habe ich die aber an meinem Tellerschleifer nach geschliffen. Ergebnis, einfach geil. :thumbsup:





      Auch die großen Winkel gingen einwandfrei und bedeutend weniger gefährlich.
    • Die Winkel sind aus sehr weichem Gussalu, das die Feile schnell verstopft. Hier hilft ein Stück Messingblech. Damit quer über die Feile fahren, also in Hiebrichtung, dann brechen die Alureste aus der Feile raus.

      So weiter gehts mit dem Baubericht.

      Damit die Riemenräder in die Gegennhalterung passten und das ganze nicht zu viel aufträgt musste ich 2mm von diesen runter fräsen.
      Dazu habe ich Backenaufsätze für meinen Schraubstock gefertigt und die dann passend ausgefräst.



      Montiert schaut das ganze dann so aus.



      Also nächstes kam die Motorplatte zum umlenken an das Portal dran. Genauso wie die Gegenhalter auf den Tisch gespannt und alle der Reihe nach ausgefräst.



      Beim ausfräsen ist das zwar eine etwas eigenwillige Spannung aber es Funktioniert ganz gut.
      Hier ist es wichtig, eine dickere Holzplatte als Opferplatte mit zu spannen. Dann kann man für das Alu etwas längere Spax verwenden.



      Für die Rückseite wieder eine Negativform gefräst. Hier aus HPL.



      Und mit zwei Inbusschrauben zum Fräsen befestigt.

    • Irgendwann viel mir ein, dass ich die Motorhalterung zu niedrig geplant hatte, da ich auf der Spindelseite nur die beiden Festlagerschalen gezeichnet hatte, nicht aber die Spannmutter mit den Scheiben. :cursing:

      Erst überlegte ich noch eine Distanzplatte zu fertigen. Bei der Montage musste ich dann aber nur eine Riemenscheibe drehen. Das hat dann schon fast gereicht.
      Es fehlten nur noch 2mm. Die konnte ich ohne weiteres von der Rückseite der großen Riemenscheibe rausfräsen.



      Schaut doch schon ganz gut aus. Wenn der Riemen gespannt ist, dann steht die Motorplatte annähernd waagerecht.



      Die Anschlüsse kommen nur nach hinten, sonst stören sie beim Z-Wagen.



      Unterhalb sollte noch prima die Schleppkette durchpassen. Eine Schutzabdeckung für den Riemen kann ich noch an die Gegenplatte mit dem Lager drin oben festschrauben.
      Das kommt dann später noch mal.



      Hier sieht man das entfernte Material. Die Klemmschrauben habe ich dann wie der Möderl auch macht durch die Zähne gebohrt und sauber entgratet.



      Die Flucht ausgerichtet.



      Die Muttern an den Festlagern der alten Maschine hat Klemmschrauben drinnen. Das wollte ich hier auch so haben.
      Ist immer ein ungutes Gefühl ein M 2,5 mm in Stahl zu schneiden. :rolleyes:



      Ging aber alles gut.

    • Und jetzt noch der Stand von Heute.

      Ich verwende ja auch Servos und an der Z-Achse verwende ich auch eine Kupplung und Motorhalterung und da habe ich das selbe Problem wie Klaus.
      Auch ich habe dann hier eine Adapterplatte aus Alu gefräst. Besser gesagt gleich 4, für die anderen Maschinen auch gleich mit.
      Heute nochmal eine 15mm Platte Alu besorgt und los gehts.



      Erst mal Plan gefräst, die Löcher für den Servo vorgefräst und die ganzen Anschraublöcher gebohrt.



      Die einzelnen Platten mit Spax gesichert und ausgefräst.



      In die selbe Grundplatte gleich die Negativform gefräst und die inneren Bohrungen gleich auf fertige tiefe gesenkt und darin mit Spax gesichert.
      Auf höhe gefräst und den Spannbund und den Aufnahmedurchmesser für den Servo fertig gefräst.
      Der Bund hat 2mm höhe und die Platte trägt 12mm auf. Also eine Gesamthöhe von 14mm.



      Noch nicht festgeschraubt aber Passt.



      Da hat die Kupplung jetzt schön platz. :thumbsup:



      Ich hoffe das war es jetzt die nächste Zeit mit Alufräsen. Meine Werkstatt und die Maschine schaut aus wie Sau.
      Muss ich die Tage jetzt erst mal gründlich Reinigen. Der Spänekübel ist Randvoll mit Aluspänen... :S
    • !! Tolle detaillierte Beschreibung !!

      Alois73 wrote:

      Eine Schutzabdeckung für den Riemen kann ich noch an die Gegenplatte mit dem Lager drin oben festschrauben.
      Moin,

      die Schutzabdeckung könnte eine Rolle enthalten,
      entweder um nur die Spannung des Riemens zu kontrollieren (ohne die Motorplatte lösne zu müssen)
      oder um die Umschlingung der Räder/Scheiben bei Verlängerung des Riemens zu erhöhen.
      Beste Grüße aus dem Norden
      ingo
    • Hallo Ingo, danke fürs Lob. Wegen dem lösen vom Riemen. Laut Möderl läuft der Riemen sich nach dem ersten Spannen etwas ein und bleibt dann so also ändert sich nicht mehr. Eine Rolle oder Geber wäre nur interessant um eine Überwachung auf Riemenriss zu bewerkstelligen. Da bin ich am überlegen ob ich sowas mit einbaue.
    • Neben den Glastischbeschlägen habe ich übers Wochenende auch mal Zeit gefunden die Querriegel zu montieren.

      Dazu habe ich in den Ausrichtnuten selbstklebende Magnetstreifen gelegt, die dann später unter die Operplatte(n) geklebt werden.

      Die Höhe passt ja eigentlich nur in der Nut, so bekomme ich von unten schon mal eine sauber und zu den Führungen parallel Unterlage.
      Ich habe noch genug Magnetband übrig. Ich denke dass ich eine Opferplatte aus HPL und eine aus MPX machen werden.
      Diese dann mit Passstiften in den Stahlträgern fixiert und durch ein paar Schrauben schnell ausgewechselt.
      Dann kann zwischen Holz (Trockenbearbeitung) und Alu (evtl. mit Kühlmittel) schnell mal wechseln. Ist aber jetzt nur mal so eine Idee.



    • So, heute sind wieder ein paar Sachen eingetrudelt.
      Induktive Schalter, da kommen noch ein paar. Hab da mehr bei unterschiedlichen Händlern bestellt und verschiedene Bauformen. Und ein paar Schmiernippel (kann ich auch beim Traktor brauchen) und die Schleppketten.



      Da habe ich zum testen 3 Größen zu je 1 Meter bestellt. 25/37/50 x 18



      Die neuen Ketten haben aber einen kleineren Biegeradius als die wo ich noch in der Holzfräse verwendet hatte.
      Daher werde ich mit den Kabeln noch etwas besser aufpassen müssen.



      Ich möchte die Steuerleitungen und Energieleitungen Räumlich etwas trennen, daher zwei Ketten nebeneinander.
      Wie schon erwähnt werden die Ketten unter dem Träger verlaufen, so das sie möglichst geschützt vor Spänen vom Fräsen sein dürften.



      Die Arbeitsplatte kommt bis 5mm an das Portal ran und deckt die Führung auch noch mit ab.



      So schaut das ganze in den Endlagen aus. Die Kette ist jetzt noch genau 1 Meter lang.
      Am Portal benötige ich nicht so lange Ketten. Da kann ich dann noch was für die Längsachse abzwacken.

    • Ach ja, ich hab Sie letztens auch auf Ihre eigenen Füße gestellt und die Lange Spindel fest montiert.


      Hier die Spindelklemmen außen...
      Ø12 mm

      und innen.

      Ø16 mm

      An der Riemenseite habe ich gleich einen Reserveriemen mit eingelegt. Der wird mit Tape an die Stirnwand geklebt.
      Die Spindelklemme habe ich etwas nachgefräst, das ich den ganzen Verfahrweg ausnutzen kann und noch etwas Reserve habe.
      Das währe sonst mit der angetriebenen KUS und dem Servo knapp geworden.



      Uns so steht die Maschine in einer Nut und mit Gummimatten unterfüttert.

    • Weiter ging es. Habe mir zwei Winkel mit 1,5 Meter länge bestellt. Aluprofil 120 x 40 x 4 mm.
      Die in der Mitte geteilt und Anschraublöcher gefräst, dann reichen die für 4 Maschinen. Sind aber alle schon reserviert, braucht niemand nachfragen. ;)

      Die Winkel haben dann 75cm und passen dann genau von hinten an das Portal und stehen von der Seite noch weit genug weg, so dass das Kabel nicht zu weit geknickt werden muss.

      Hier die Bilder dazu...

      Hier die Anschraublöcher für den Winkel ans Portal mit M5 Senkrauben und Nutensteinen und rechts die Bohrungen M4 für die Schleppketten.



      Noch ein Gewinde rein und die innenseite vom kurzen Schenkel noch ansenken.



      Mit M5 x 15 Schrauben und den passenden Nutensteinen befestigt. Unter dem Servo steht der Winkel etwas zurück, dass die Kabel dort sauber einlaufen können.



      Passen gut hin und dadurch können die Steuerleitungen von den Störern etwas getrennt werden.




    • Hallo Alois,

      mich interessiert sehr die mit Riemen angetriebene X- und Y-Achse. Bei der Y-Achse sehe ich den Vorteil darin, dass man Platz spart und die KUS still steht. Bei der X-Achse steht der Motor einfach nicht mehr so blöd vor...

      Wäre es möglich, dass du mal eine Auflistung der verwendeten Teile (evtl. Links?) aufschreibst? Welche Riemscheiben (Zähnezahl), Riemen und Klemmhalter usw. So wie es aussieht hast du keine 1:1 Übersetzung. Welchen Grund hat dies?

      Das wäre klasse.
      Grüße,

      André

      The post was edited 1 time, last by Charly_Brown ().

    • Hallo André,
      ich habe die angetriebene Mutter und auch die Riemen und Riemenräder vom EMS Möderl gekauft. Er empfhiehlt möglichst große Riemenräder zu verwenden.
      Ich habe die 60 und 48 Zähne genommen. Ich kenne die Kraft noch nicht von den Servos. Die sollte zwar mehr als ausreichend sein, aber von der Dynamik her wollte
      ich einfach etwas untersetzt haben. Auf beiden Seiten deshalb, damit ich wenigstens zwei Achsen die selben Schritte und Kraftübertragung habe.

      Durch den umgelenkten Motor spare ich mir gute 20 cm, wo ich mit der Maschine wieder näher an die Wand komme. Ich hatte an der Nr. 70 den Motor auch schon nach hinten weg.
      Ist bei weitem nicht so störend, finde ich.
      Die Riemen müssen natürlich auf die Abstände angepasst werden. Für die lange Achse (bei mir x) brauchte ich einen mit 363mm und für das Portal (y Achse) habe ich einen mit 474 mm genommen.
      Wenn ich mal dazu komme, dann lade ich gerne die dxf der Gegenhalter und der Motoraufnahme für das Portal hoch.

      Hier ist die Seite mit den Riemenrädern vom Hr. Möderl.