Baubericht Fenja, Nachfolgerin zur Nr. 70

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    • Hallo Ralf,

      die Zapfen dazu habe ich auf der Kreissäge geschnitten.
      Spindel verwende ich eine 2,2kw wassergekühlt. Der Lieferant ist eigentlich egal. Wichtig nur die mit 4 kugellagern beworbene. Ich bekam dann eine freundliche Mail, dass diese nicht Lieferbar ist, ich aber eine andere von Huan Yang bekomme. Das ist die selbe, welche ich schon seit Jahren in meiner Holzfräse drinnen habe. Lieferung aus England innerhalb von glaub 3 tagen da.
      Preis war ca. 150€ Versandkostenfrei.
      Hab gleuch zwei gekauft, wegen Planung für einen Werkzeugwechsler.
    • So, hier gehts auch weiter nach einem tollen Wochenende in Köln. ^^

      Der Untertisch ist jetzt mal zusammen geschraubt. Auf der linken Seite wird er oben noch verlängert, da hier das Portal etwas übersteht und darunter dann der PC und der FU
      montiert werden.



      Die Rückwand bring nochmals Stabilität, Seitenwände folgen noch.



      An der Rückwand wird der Schaltschrank für die Steuerung montiert, deshalb auch die Tischverlängerungen zur Rückseite hin. Dort wird später auch die Schleppkette unter dem Längsträger
      entlang laufen. Dadurch sollte nicht so viel Schmutz rein fallen. Die Kühlung für die Spindel wird auch dort montiert.



      Ich habe dann auch gleich die Feuerwehrschläuche mit Sand gefüllt. Leider sind die wegen den überstehenden Schrauben der Linearführungen nicht runter gerutscht.
      Deshalb habe ich diese wieder rausgedreht, bis sie bündig waren. Mit der Einstellung der Schienen war ich eh noch nicht zufrieden, also halb so wild.



      Die Schläuche habe ich unten mit langen Schrauben in der Höhe etwas weiter oben fixiert und dann passend abgelängt.
      Die Schläuche wieder etwa zu 5/8tel mit Sand gefüllt, die Holzstöpsel eingeklebt und mit Harz vergossen. Die Schläuche lassen sich noch leicht heben.
      Wenn der Harz fest ist, kann ich die Schauben raus ziehen und die Rohre selbst verschließen. Das werde ich heute Abend noch machen können.

    • Arghhh..

      wenn man mal in fahrt ist, dann vergisst man die Fotos zu machen oder es erscheint einem immer noch nicht wichtig... ihr kennt das ja. :whistling:

      Jedenfalls habe ich gestern und heute ein bisschen weiter montiert.

      Die Linearschienen auf den Stahlträgern habe ich gestern noch auf ca. ±0,01 ausgerichtet, eher weniger. Dabei habe ich die Messuhr eingestellt auf dem Wagen gelassen und mit der selben Einstellung für die zweite Seite verwendet. Das macht sicher wenig sinn, beruhigt aber ein bisschen. ;)

      Als erstes was man jetzt leider nicht sieht (fehlende Fotos) habe ich den Wagen ins Wasser ausgerichtet.
      Das ganze ist zwar eine bisschen fragwürdige Aktion, da mein Werkstattboden alles andere als eben ist und der Wagen sicher auch nie so steif sein wird, dass er sich später nicht verwindet.
      Also entweder die Maschine ist später in sich Verwindungssteif genug oder ich lege dann entsprechend an den Stirnplatten der Maschine unter.
      Zum Ausrichten ist es allemal von vorteil.

      Ausgerichtet habe ich die 4 Punkte mithilfe einer Machinenwasserwaage.
      An den 4 Ecken der Träge habe ich dann Unterlagen zurecht gesägt und soweit außen unterbaut, dass ich später beide Endpunkte mit dem Portal anfahren kann.
      Die Träger erst mal groß ausgerichtet.

      Hier unter dem Träger läuft später die Schleppkette und wird am unteren Aluprofil montiert.

      Dann nur mal eine Stirnseite lose angeschraubt und die Träger in der Länge zum Untergestell ausgerichtet.
      Mit einem gehobelten Stück Holz habe ich auch die Ausrichtung der Träger mithilfe der Wägen und der Wasserwaage kontrolliert.

      Das Portal ist dank Stirnfräsen sauber im Winkel zu den Portalwangen und wurde auf einer ebenen Fläche mit den Wangen an der Rückseite plan ausgerichtet (mit einer Zwinge den Portalbalken runter gespannt) und verschraubt.
      Geprüft habe ich die Winkligkeit mit einem Haarwinkel.
      Anschließend montiert, aber seitlich in der Höhe noch nicht ausgerichtet. Da liegt das Portal nur auf den Schrauben auf. Das mach ich später. Da werde ich nur ein Kantholz quer über die Träger legen und auf die Portalschiene messen.
      Ach ja. Ich habe beide Schienen auf dem Portal bereits unter 0,01-0,02 mm Fehler ausgerichtet. Ging auf dem überfrästem Alu hervorragend.



      Das Abstandsmaß der Träger habe mit einem guten Maßband an allen Ecken kontrolliert und ausgerichtet.
      Erst das Maß oben am Portalbalken gemessen und dann unten kontrolliert. Hat an einer Seite sofort gestimmt und vorne nur um ca. 0,5 mm gefehlt.
      Genau kann ich das erst machen, wenn ich endlich die fehlenden Nutensteine für die geteilte Platte unter dem Portal habe.
      Dann werde ich da (wie auch schon Albert) den Abstand mithilfe einer Messuhr auf der ganzen länge prüfen.



      Weiter ging es versuchsweise mit der Z-Achse.
      Zuerst hatte ich versucht nur die Trägerplatte an einer Seite der Portalwange auszurichten und das selbe mit den Schienen jeweils separat.
      Ging soweit auch ganz gut aber dann stand der Wagen auf einer Seite etwas vor und die beiden Aluplatten waren zwar senkrecht aber versetzt.
      Dann viel mir auf, dass ja alles außen Bündig montiert werden könnte. An den Wägen ist auch jeweils eine Seite geschliffen, die andere läuft aber nicht ganz parallel dazu.
      Also die geschliffene Seite der wägen jeweils nach außen gesetzt und den Schmiernippel an einem Wagen getauscht, so dass er wieder oben ist und nach außen zeigt.
      Dann erst die Wägen mit der Z-Spindelplatte außen Bündig verschraubt. Einfach auf eine Ebene unterlage gelegt und mit dem Haarwinkel die Platte im Winkel gestellt.
      Dann unteren Wagen angeschraubt. Platte umgedreht und mit mit dem anderen Wagen genauso vorgegangen.

      Passt...

      Als nächstes die Schienen lose montiert und alles zusammen geschoben. Dabei darauf achten, dass die Schienen unten bündig sind.
      Wieder mit dem Haarwinkel die Platte Senkrecht ausrichten und die Schienen gleichmäßig anziehen, dabei den Schlitten immer etwas verschieben, das die Schienen sich zu den Wägen hin ausrichten können.



      Soweit ist alles im Winkel. Das habe ich in jeder Endlage und von jeder Seite aus geprüft.
      Einfacher und schneller geht es meiner Meinung nach nicht auszurichten. Mit Messmitteln kann ich das ganze später immer noch prüfen.




      Wenn ich die fehlenden Schrauben da habe, kann ich die Z-Achse an die Portalwägen montieren und einfach an den Portalwangen anschlagen und festschrauben.
      Dann sollte die Achse samt schienen schon ausgerichtet sein.
    • Heute ging es weiter. Hatte erst noch ein paar fehlende Schrauben besorgt.

      Erstmal habe ich auch auf der langen Achse die Wägen mit der geschliffenen Seite nach oben gedreht und die Schmiernippel wieder an der richtigen Seite montiert und ausgerichtet.
      Natürlich habe ich die Wägen untereinander in der Höhe an der geschliffenen Fläche geprüft. Sind alle gleich hoch. Die nicht geschliffene Seite passt da nicht.






      Auf diese Weise kann ich später den Portalbalken oder besser noch die Z-Achsplatte zur Führung einstellen. Man kann hier aber auch den Winkel direkt auf die Schiene aufliegen lassen.



      Nachdem die oberen beiden Schrauben auf dem 30er Wagen am Portal von hinten eingeführt werden müssen (M8x30) und man ganz wenig Platz hat um diese dann anzuziehen kam mir eine Idee.
      Die Hammerkopfschrauben haben alle einen kleinen Schlitz zum ausrichten auf der Gewindeseite. Weshalb nicht einfach einen Schlitz in die Gewindeseite sägen und dann von vorne mit dem Schraubenzieher eindrehen
      und nur noch mit einem abgesägten Inbus dann fest anziehen. Den hatte ich noch passend von meiner 4ten Achse.



      Die komplett vorausgerichteten Z-Achseinheit auf die passende Höhe unterbaut...



      ...dann erst die unteren beiden Schrauben von hinten angezogen und die Achse am Portalbalken anliegen lassen.
      Dann ist sie schon mal bestmöglich ohne Messmittel in der Senkrechten ausgerichtet. Kontrollieren kann ich das dann eigentlich eh erst, wenn ich eine Opferplatte plan gefräst habe.



      Wenn die unteren beiden Schrauben fest sind und keine Lichtspalt mehr am Portal zu erkennen ist, dann einfach die Z-Achse hoch schieben von hinten die oberen Schrauben gegen das Gewinde drücken
      und von vorne mit einem schlanken Schraubenzieher die Schrauben eindrehen, dann nur noch mit dem abgesägten Inbus fest ziehen.



      An der vorderen Z-Platte ist unten kein Spalt mehr zu sehen...



      ...an der hinteren Z-Platte unten...



      ...und oben auch kein Spalt mehr zu sehen.
      Das gleiche natürlich auf der anderen Seite auch kontrolliert. Dort ist unten aber jeweils ein Spalt zu sehen.
      Das bestätigt aber mein Ergebnis vom Haarwinkel. Der zeigt mir an diesem Portal unten auch einen kleinen Spalt.
      Das rentiert sich aber erst auszurichten, wenn ich unten die Nutensteine für den geteilten Träger haben. Dann kann ich das final Festziehen.

    • Zum Thema Verwindung vom Wagen und unebenem Boden in der Werkstatt ist mir gerade noch eine Idee gekommen.
      Jetzt ist der Wagen und die Maschine gerade ausgerichtet.
      Später steht die Maschine mit dem Wagen immer ziemlich an der selben stelle, da ja auch ein Schallschutz drum rum kommt.
      An dieser Stelle werde ich den Boden nivellieren, also an deren Ecken Holzplatten verleimen, dass es dort eben ist.
      Sollte am Wagen noch etwas nicht im Wasser sein, dann werden unter den Rollenböcken noch Furnierstreifen zwischen geschraubt.
      Dann sollte die Maschine auch immer annähernd eben stehen.
    • Hallo Ingo,
      die schauen gut aus. Kenne das Ähnlich von Matthias Wandel. Vielleicht mache ich das auch noch, dass ich die Rollen unten drin lasse, daneben feste Klötze und die Rollen über einen Mechanismus dann zum anheben machen.

      Jetzt aber mal weiter mit meinen Fortschritten.

      Die Winkel der Z-Achse schon mal montiert. Ich hatte die obere Führung ja schon zur 30er Frontführung ausgerichtet. Jetzt hat die Querplatte fast nicht mehr gepasst.
      Ich wollte die Führung jetzt aber nicht lösen, also habe ich kurzerhand die Bohrungen ein klein wenig nachgefeilt. Hat wirklich nicht viel gefehlt. Jetzt passt es aber sauber.






      Die Nutensteine sind mittlerweile auch schon gekommen.



      Mal alles Probeliegen lassen. Um den vollen Verfahrweg nutzen zu können, muss ich die angetriebene Mutter ganz an die Front der Trägerplatte setzten und eine Frontplatte ausfräsen,
      das der Servo durchfahren kann. Da fehlt es gerade mal um ca. 15mm. Also eine Stirnseite frei fräsen und danach eine Abdeckung drüber machen, das man nicht in das Loch fassen kann wenn der Motor da rein fährt. Quetschgefahr... Die Servos sind schon echt lang... :D Ausserdem möchte ich da noch eine Abdeckung bzw. ein zusätzlichen Lagerbock vor den Servo setzten, damit die Riemenspannung nicht direkt auf das Lager des Servos geht.

    • Als nächstes habe ich jetzt mal die Potalwangen zum Portalbalken geprüft. Den hatte ich ja bisher nur dran geschraubt ohne zu kontrollieren.

      Wichtig hier die Schrauben der Wägen auf dem Maschinenbett alle lösen. Damit die Protalwangen frei sind.

      Ich habe jeweils den Winkel einmal mit einer Zwinge nach oben zum Portalbalken hoch gezogen und mit einer weiteren Zwinge an das Portal gespannt.


      Ich hatte auf beiden Seiten den selben Fehler. Aussen Null und nach innen hin ca. 0,09mm schräg weglaufend.






      Den Fehler habe ich mit 3 Lagen Alupapier auf der hinteren Seite unterlegt beseitigen können.







      Auf der Rückseite hatte ich bedeutend weniger Fehler. Das konnte ich mir jetzt nicht wirklich erklären, sollte eigentlich die gegenüberliegende Seite wiederspiegeln.
      Könnte daher kommen, das die Zwinge zum Portal hin weiter weg war.
      Das werde ich die nächsten Tage aber nochmal genauer anschauen. Vielleicht habe ich dort ja auch etwas verspannt.





    • Als nächstes habe ich die ungefähre Höhe vom Poral und dessen Neigung entlang dem Portal eingestellt.

      Dazu habe ich den Anschlagwinkel auf die geschliffene Seite der Wägen gestellt, die ungefähre Distanz vom Winkel zur Schiene gemessen und ein Stück Multiplex auf Länge gesägt.
      Ein kleines Stück länger gelassen, da das Portal ja noch auf den Schrauben aufliegt.

      Das Stück Holz eingesetzt und die Z-Achse vor gefahren und auf Anschlag dann die Wägen festgeschraubt. Genau ausrichten kann ich das erst wieder mit der überfrästen Opferplatte.
      Das ganze natürlich auf beiden Seiten.






      Nach kurzer Whatsapp frage an Andreas und anschließendem genaueren schauen in die Explosionszeichnung :whistling: die Erkenntnis, das in den oberen beiden Schrauben doch kleine Scheiben gehören.
      Hier würde sonst die Lagerschalen nicht passen.
      Mir gefallen die großen aber besser, deshalb werde ich die 4 Scheiben seitlich etwas abfräsen.



      Als nächstes habe ich damit begonnen, die Stahlträger mit den Stirnseiten zueinander auszurichten.
      Mit hat es die Stirnplatte beim festspannen aber immer wieder verzogen. Nach kurzer Kontrolle (die kurze kontrolle hat leider etwas länger gedauert. :/ ) habe ich die Winkel als schuldige ausgemacht.
      Ich habe alle Winkel noch mit der Kreissäge sauber gesägt. Da hat es stellenweise ganz schön weit gefehlt. Die Winkel an der Z-Achse werde ich auch noch kontrollieren und nachfräsen oder sägen.
      Habe heute dazu durch Zufall noch einen Film von Herrn Möderl angesehen. Dort legt er seinen Käufern ein nacharbeiten der Winkel auch nahe... :thumbup:



      Bilder dazu habe ich leider jetzt keine mehr gemacht. Ich bin ja auch noch nicht fertig. Eine Seite ärgert mich noch. Da ist glaube ich zum Ende hin die Schiene/Träger nicht gerade.
      Wenn ich den großen Winkel auf der einen Seite zur Frontplatte anlege (immer auf der Führung auflegen lassen) dann stimmt der rechte Winkel. Auf der anderen Seite ist er aber
      recht weit weg. Die Schienen sind aber ziemlich parallel. Das bestätigt auch die Messung mit der Uhr zwischen den unteren geteilten Aluträger. Zu den Enden hin läuft der etwas weg.
      Ich werde die nächsten Tage mal mit einem Lineal und dem Anschlagwinkel die Geradheit nochmal kontrollieren, ob ich irgendwelche Auffälligkeiten erkennen kann.
      Kann auch sein, das ich einen Denkfehler drin habe. Ich werde dann auch mal einen Multimar aus der Firma ausleihen, dann kann ich die Parallelität der Schienen genau messen.
    • So, nachdem ich das Ergebnis gestern nicht ganz geglaubt habe und ich schon dachte, die Schiene oder der Träger wären so krumm, dass der Winkel von beiden Seiten nicht stimmt.
      Habe ich mich heute mal dazu entschlossen mit Spatzen auf Kanonen zu schießen, oder umgekehrt. :rolleyes:
      Hab mir heute aus der Arbeit einen Multimar ausgeliehen.

      Damit kann ich wenigstens die Parallelität messen.

      Als erstes mal das Portal oben zu unten gemessen.
      Die Schienen unten waren um ca. 0,2mm zu weit auseinander und die Portalwangen etwas schräg.
      Hab dann nochmal das mit dem Winkel geprüft und den Alustreifen von der einen Seite wieder entfernt. Die zweite Seite werde ich übermorgen noch entfernen.



      Dann die Schienen an den Enden auf das ermittelte Maß eingestellt und die Stirnplatten mal wieder im Winkel ausgerichtet.
      Der Stahlwinkel ist glaub nicht ganz im Maß. Zeigt im direkten vergleich zum Aluwinkel etwas anderes an. Den werde ich morgen mal mit in die Firma nehmen und nachmessen.
      Die Schienen sind zum Ende hin auf einem Kurzen stück etwas enger. Um ca. 0,05mm auf ca. 25 - 30 cm. Ob das jetzt was ausmacht...
      Ich kann ja auch nicht genau sagen welche der beiden Schienen das ist und ob sich das mit den Wägen genau so verhält.









      Dann habe ich das noch mit dem Aluwinkel direkt auf dem Tisch quer gemessen.



      Das Ergebnis war ganz in Ordnung fürs erste. So ca. 0,03.



      Den Winkel dann nochmal unten am Portal angelegt (ohne Alustreifen) und siehe Da...







      Keine Abweichung.



      Ganz zum Schluss noch ein langes Lineal aus Alu auf den Längsträger gelegt und eingeschwert. Ausgerichtet und mit der Uhr auf ganzer Länge abgefahren.
      Ausschlag innerhalb von 0,07 - 0,1mm. Wenn man das als Fräsergebnis noch messen kann auf einen Meter länge, dann sollte das reichen.
      Jetzt mach ich mich nicht weiter verrückt und lass das ganze erst mal so. Muss ja noch die Stirnseite frei fräsen und warte noch auf die Teile zum fertig montieren.
      Erst mal den zweiten Alustreifen wieder raus und schauen, wie es bei Euch so läuft. ^^
    • Hi, ich bin am überlegen welchen Aufbau ich für die Opferplatte jetzt verwende. Momentan bin ich für eine 12mm HPL Platte, diese fest verschraubt und mit Gewinden durchsiebt. Darauf dann Wahlweise und schnell montiert eine MPX oder MDF Platte mit Durchgangslöchern oder eine Platte mit fest montierten Alu T-Nutprofilen zum tauschen.
      Im Stahlträger ist ja eine ca. 1cm breite Ausrichtnut gefräst. Der Rest steht etwas vor. Da werde ich mir schmale Magnetstreifen besorgen, dort einlegen und die Querträger auf diese Höhe einrichten, damit ich schon Mal eine Ebene Fläche zu den Führungen bekomme. Bin nur gespannt, wie laut dann dann HPL ist. Wird da sicher einen guten Resonanzboden abgeben. Oder ich verwende dort gleich wieder eine MPX Platte und Lackier diese zum Schutz vor Schmieröl und Kühlmittel. Schließlich möchte ich ja auch Mal Alu fräsen.
    • So, weiter gings.

      Habe die Bohrungen für die Angetriebene Mutter und den Servo angepasst...


      ...und die Aluplatte gleich mal zu meiner X-Achse ausgerichtet.



      Um den Riehmen spannen zu können, habe ich in die Servoplatte noch ein M5 Gewindekernloch gefräst und dann von Hand eingeschnitten.
      Gefräst mit einem Ø3mm Einschneider und 20 mm tief. Den Schraubenkopf habe ich leicht Rund abgeschliffen und poliert, dass er auf dem Alu nicht so reibt.




      Erster Test schaut schon mal gut aus. Auf den Servo kommt noch eine Gegenplatte mit Kugellager, die dann den seitlichen Zug vom Riemen aufnimmt.



      Die Stirnseite bekam noch ein Loch spendiert und zusätzliche Bohrungen.



      Da kann der Servo jetzt rein fahren. Die 6 Gewinde halten später eine Abdeckplatte, dass keiner reinfassen kann und sich die Finger quetscht.
      Sonst hätte ich ca. 1 cm Verfahrweg verloren.
      Die zusätzlichen Löcher bei der Spindelbohrung ist für die unterschiedlichen Wellenhalter, die ich zum klemmen der Spindel noch benötige.
      Innen kommt einer für Ø16 mm und außen einer für Ø12 mm drauf. Deshalb die unterschiedlichen Abstände.



      Die Mutternblöcke sind heute auch gekommen. Dann kann ich demnächst mit den Lagern und Spindeln weiter machen. :thumbsup:



      Für diese Ausrichtnut (1cm breit) habe ich mir jetzt 8mm breites Magnetband bestellt. Das wird dann dort eingelegt und mit einer HPL Platte verklebt und die Platte vorher mit dem Rahmen verbohrt.
      Zum Schallschutz werde ich unter die Platte dann Dämpfungsplatten kleben. Auf die HPL Platte kommen dann noch Opferplatten zum wechseln, je nach bedarf und zu fräsendes Material.
      Vakuumtisch, MPX, MDF oder Alu-Tnutprofile...

    • Das hat schon ein ganze Zeit gedauert.
      Ich habe zwei alte 4 Schneider mit ca. 11mm Durchmesser verwendet. Beim Schuppen in der Zustellung 0,5 mm und beim Schlichten 1mm in der Tiefe. Geschlichtet mit 0,1 seitlich zugestellt. Drehzahle 16000 U/min und 1500mm/min Vorschub. War gestern den ganzen Abend und heute nochmal für das Ausfräsen ca. 25min / Stück. (Schuppen und 2*Schlichten) Jetzt mach ich noch die zweite Seite in einer Negativform.

      So schaut die Negativform aus.


      Und so wird es gespannt zum Senklöcher fräsen. Für den Lagersitz Spanne ich dann aussen in die eigentlichen Schraubenlöcher.

    • Fertig,

      so schaut das Gegenlager aus. Das selbe wird auch für die Umlenkung auf dem Portal verwendet.
      Die Passung ist spiegelblank. Das Lager lässt sich mit wenig Kraftaufwand im Schraubstock einpressen.
      Als nächstes noch die hintere Stirnplatte freifräsen, dass das Gegenlager ins freie fahren kann.
      Irgendwo muss ich noch mechanische Endanschläge verbauen. :/






      Das Riemenrad muss ich noch 2 mm kürzer fräsen, dann habe ich überall 1 mm Luft.