Angepinnt Forumsfräse - Diskussion

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    • Forumsfräse - Diskussion

      Hallo zusammen,

      ich stelle vermehrt fest, dass es Bedarf für eine Forumsfräse gibt. Die Abmessungen sollten frei wählbar sein bzw. ohne großen Aufwand von jedem selber, seinen Bedürfnissen und Platzverhältnissen, angepasst werden können.
      Dass dies gelingt müssen wir hier ein paar Regeln zugrunde legen. Hier nur mal ein paar Vorschläge und Fragen von mir...


      - Die Daten müssen sinngemäß Benannt werden. Am Besten Kaufteile nach Norm wie man sie auch im Internet findet.
      - Die Einzelteile mit empfohlenen Materialart dazu schreiben.
      - Einzelteile nach Funktion oder Standort an der Maschine sortiert werden.
      - Alles mit einem einheitlichen Zeichenprogramm erstellt und einheitlicher Dateiendung abgespeichert werden. (Ich würde gleich mal Blender empfehlen, nach dem super Kurs)
      Normteile können in stp. aus anderen CAD Programmen erzeugt oder bereitgestellt werden. Hier gibt es schon viel Dateien z.B. aus Grabcad...
      - Wo kann das alles Abgespeichert werden, mit welchen Zugriffsrechten? (hier auf diesem Server oder z.B. Dropbox)
      - Wer koordiniert das ganze?

      Ich würde gleich 2 mögliche Antriebsarten einplanen. Eine mit angetriebener Mutter oder angetriebener Spindel. Dann mit 2 Spindeln auf der langen Achse. Bei 500 mm Grenzwertig bei breiteren Portalen unerlässlich. Eine eigene Auswahl der Schienensysteme (Preisfrage und art der künftigen Bearbeitung) ergibt eine andere Bauhöhe zwischen Portal und Maschinenbett. Eine Möglichkeit der Stirnseitenbearbeitung - entweder durch schwenken (umstecken von vertikal auf horizontal) der Spindel oder das Werkstück Stirnseitig am Maschinenbett spannen zu können. Das ist dann aber wieder eine Begrenzung der Werkstücklänge auf den Abstand von Tisch zu Boden.

      Das ganze dient jetzt mal der Diskussion und kann hier weiter erörtert oder zerrissen werden. :D
    • Hi Alois,

      das ist ein interessanter Vorstoß :)
      Also wenn es blender werden soll, dann könnte ich einiges dazu beisteuern.
      Ich hatte mir ein Unterverzeichnis "BlenderLib" angelegt und dort die Bauteile abgelegt, die ich öfters verwende (ich habe ja Fräse und einen 3D-Drucker geplant). Das sind inzwischen 80Mb geworden - obwohl ich blender angewiesen habe, die Dateien zu komprimieren.
      Natürlich sind da viele Normteile dabei, die ich aus dem Internet gezogen habe, aber auch selbstgemachte Teile wie induktive Sensoren, angetriebene KGS-Mutter, etc.

      Wenn wir sowas machen, dann wäre es aber auch sinnvoll, die Festigkeit der Maschine zu berechnen (zumindest überschlagsmäßig), sodass es keine Überraschungen gibt. Vielleicht gibt es unter den Forumsbenutzern ja einen Maschinenbauer, der da etwas Licht ins Dunkel bringen kann und will?
      Vielleicht können wir ja auch eine Diskussion starten, was den Fräsenbesitzern als verbesserungswürdig aufgefallen ist ...

      Die Linearschienen sind ja wohl der größte Kostenfaktor. Von cnc-discount kommen unbestritten die günstigsten Preise, wobei ich inzwischen erfahren habe, dass zumindest bei den Set Orange und bei den KGS minderwertiges Material eingesetzt wird, welches binnen kurzer Zeit anfängt zu rosten.
      Naja - wenn man sich die Preisdifferenz zum nächsten Anbieter aus D anschaut - kein Wunder.
      Wie heißt es so schön auf neudeutsch: you get what you pay for ;(

      Alois73 schrieb:

      Eine Möglichkeit der Stirnseitenbearbeitung - entweder durch schwenken (umstecken von vertikal auf horizontal) der Spindel oder das Werkstück Stirnseitig am Maschinenbett spannen zu können. Das ist dann aber wieder eine Begrenzung der Werkstücklänge auf den Abstand von Tisch zu Boden.
      Lach - nicht jeder hat die üppigen Platzverhältnisse wie Du :)
      Stirnseitenbearbeitung halte ich schon für einen Sonderfall - und mal ehrlich: welcher Fräsenbesitzer (außer Dir) hat diese Möglichkeit bis jetzt vermisst?

      Also mich würde interessieren, was haben die Fräsenbesitzer gerne machen wollen, aber nicht können, weil die Maschine dafür nicht ausreichte?
      Meine Beiträge sind ausschließlich für das Forum "cnc-aus-holz.at" bestimmt! Ich untersage jegliches (auch teilweises) Kopieren, Weitergeben und Wiederveröffentlichen.

      Django013
    • Hallo Norman,

      super. Wenn ich mir den Bericht des 3ten Links vom Mandl so durchlese "ftp community" dann hat er in letzter Zeit ganz schön was mitgemacht, der Arme.
      AHHHH, sehe gerade, das ist unser KarlG... :D Dann wird mir einiges klar. Klasse Typ nur sehr schnell mit harten Worten und lässt nicht leicht eine andere Meinung zu. Hat aber ein echt geiles Maschin"chen" geschaffen. Ich habe mir seinen Youtube-Kannel abonniert. :thumbsup:


      Ich schau mir die Links einmal genauer an. Gerader der von Mandl hat mir immer sehr gut gefallen. Ich denke Holz in kombination mit HPL wäre eine sehr solide Maschine. Das muss nicht immer Alu sein. Das wichtigste sind dabei immer die Führungen und Antriebe und die Dimensionierung.
      Dann können sehr wohl Buntmetalle anständig gefräst werden. Ich habe mit meiner bereits ein 3mm Edelstahlblech gefräst. Allerdings mit sehr geringer Zustellung. Meine Führungen sind aber jetzt auch nicht wirklich der Hit... aber möglich ist so einiges damit...
    • django013 schrieb:

      Stirnseitenbearbeitung halte ich schon für einen Sonderfall - und mal ehrlich: welcher Fräsenbesitzer (außer Dir) hat diese Möglichkeit bis jetzt vermisst?
      Also ich würde auch wissen was ich mit der Stirnseitenbearbeitung anfangen könnte und würde es sicherlich auch vermissen . Man kann solch eine Fräse ja auch gut zum Möbelbau verwenden .
      Und solch eine Stirnseitengeschichte ist jetzt nicht unbedingt Zauberei .

      Es gibt da diese Seite cnc14 . Ich finde die haben das gut gelöst .
      Lieben Gruß
      Chris
      ===================================================
      Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert.
      Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
    • Hi,

      wenn hier schon andere Berichte verlinkt werden, dann darf natürlich die Mutter aller Selbstbaufräsen nicht fehlen:
      Die Henriette.
      Heini alias Fliegerkind ist auch in Foren aktiv, vorzugsweise in der Bastelstube - ich habe ihn als sehr komptetent und hilfsbereit erlebt.
      Eine wahre Fundgrube ist die Einkaufsliste der Henriette die erst kürzlich aktualisert wurde.

      Ebenfalls eine Fundgrube mit viel Hintergrundinfo sind die Möderl-Seiten


      Last not least - die cnc-Ecke - dort besonders der Knoff-Hoff-Bereich, in dem der Meister himself schreibt.
      Meine Beiträge sind ausschließlich für das Forum "cnc-aus-holz.at" bestimmt! Ich untersage jegliches (auch teilweises) Kopieren, Weitergeben und Wiederveröffentlichen.

      Django013
    • django013 schrieb:

      Wenn wir sowas machen, dann wäre es aber auch sinnvoll, die Festigkeit der Maschine zu berechnen (zumindest überschlagsmäßig), sodass es keine Überraschungen gibt. Vielleicht gibt es unter den Forumsbenutzern ja einen Maschinenbauer, der da etwas Licht ins Dunkel bringen kann und will?

      Vielleicht können wir ja auch eine Diskussion starten, was den Fräsenbesitzern als verbesserungswürdig aufgefallen ist ...

      Die Linearschienen sind ja wohl der größte Kostenfaktor. Von cnc-discount kommen unbestritten die günstigsten Preise, wobei ich inzwischen erfahren habe, dass zumindest bei den Set Orange und bei den KGS minderwertiges Material eingesetzt wird, welches binnen kurzer Zeit anfängt zu rosten.
      Naja - wenn man sich die Preisdifferenz zum nächsten Anbieter aus D anschaut - kein Wunder.
      Hallo zusammen,

      ich bin über einen kleinen Hinweis hierauf gestoßen und dachte mir,ich schaue mich mal um. Vielleicht finde ich hier ja auch die eine oder andere Inspiration. Und ich hoffe, Ihr verstoßt mich nicht, weil ich eine Alufräse (Frieda) habe ;)

      CNC-Discount ist unnötig teuer. Habt Ihr Noulei (Simon) schon angefragt? Der ist günstig und die Qualität ist in Ordnung für den durchschnittlichen Modellbauer.

      Ein paar Teile "mal eben durchrechnen" ist schnell gemacht, wenn es ein 3D-Modell gibt.

      Nun, schaue ich mich mal weiter hier im Forum um und stöbere ein wenig.

      Grüße

      Andreas
      Gruß

      Andreas
    • key2 schrieb:

      Hallo zusammen,

      ich bin über einen kleinen Hinweis hierauf gestoßen und dachte mir,ich schaue mich mal um. Vielleicht finde ich hier ja auch die eine oder andere Inspiration. Und ich hoffe, Ihr verstoßt mich nicht, weil ich eine Alufräse (Frieda) habe
      hallo andreas . herzlich willkommen im forum :)
      Lieben Gruß
      Chris
      ===================================================
      Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert.
      Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
    • Hallo Andreas,

      Danke für den Tipp. Werde ich mir mal anschauen. Wir freuen uns über jeden hier und verstossen wird auch keiner. Wir sind hier nicht stur auf Holz eingestellt.
      Vorläufig reicht mir zwar meine Holzfräse, bin aber längerfristig auch an einer stabileren Konstruktion interessiert.

      Und auch von mir natürlich ein Herzliches Willkommen. (hast einen schönen Blog...) :thumbsup:
    • Hi Andreas,

      key2 schrieb:

      CNC-Discount ist unnötig teuer. Habt Ihr Noulei (Simon) schon angefragt? Der ist günstig und die Qualität ist in Ordnung für den durchschnittlichen Modellbauer.
      naja - cnc-Discount ist immer noch die billigste Quelle aus D.
      Was mir aber überhaupt nicht zusagt, ist sein "nicht-antworten" und nicht einhalten von Zusagen. Egal, ob man email schreibt oder anruft - keine Reaktion. und wenn man dann mal das Glück hat, ihn zu erreichen, bekommt man Ausflüchte zu hören.
      Nee, sowas kann ich nicht brauchen :(

      Ich habe dann auch den Tip mit Noulei bekommen. Das ist ne richtig feine Sache.
      Äußerst professionell, schnelle Antwort, prima Service - rund herum perfekt.
      Sie haben zwei Serien - einmal bekommt man Hiwin-Produkte und für den schmaleren Geldbeutel gibt es auch eine Hausmarke. Soll nicht so gut sein, wie Hiwin - mir war sie gut genug und ich denke, dass die Teile nicht wesentlich schlechter als die vom cnc-discount sind.

      Mit einem Problem hat Noulei allerdings zu kämpfen - in China wird ihr Webserver gesperrt, d.h. es ist Glückssache, wenn man die Seiten erreicht. Der guten Qualität der Firma tut das jedoch keinen Abbruch.

      Ack ja: Versandkosten überstiegen den halben Auftragswert, aber selbst mit Zoll und Märchensteuer lag das Gesamtpaket unter dem von cnc-discount :P
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      Django013

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von django013 ()

    • Ich hab ein paar Preisübersichten von Noulei zu meiner Fräse auf meinem Blog - falls es wen interessiert.
      An meiner Fräse arbeitet seine "Hausmarke" - bin ich sehr zufrieden mit. Für die "Normalo"-Hobbyfräser sind die meiner Meinung nach auch total ausreichend.

      Kontakt per Mail mit Simon klappt auch super...
      Gruß

      Andreas
    • Moin,

      mir schwirren ein paar Ideen im Kopf herum. Habt Ihr mal ein paar mehr Vorstellungen hinsichtlich der "Forumsfräse" für mich?

      Fräsfläche? Fräshöhe?
      Genauigkeit?
      Kostenfaktor?
      Hauptverwendungszweck?
      sonst. Anforderungen?

      Im Grunde ist es doch recht übersichtlich, die Holzfräse nachzukonstruieren...

      Grüße

      Andreas
      Gruß

      Andreas
    • Hallo Andreas,

      das ganze hat leider etwas geruht. :whistling:
      Im Grunde ist es noch nicht mal fix, ob wir uns auf Holz beschränken. Ich denke wir entwickeln ein Konzept, welches die endgültige Materialwahl frei lässt.
      So dass man Aluprofile, Holz, HPL... oder einen Mix aus alldem verwenden kann. Es sollte sogar die Bauart der Führungen offen bleiben.

      Wir sind da immer noch in der "Findungsphase" und für alle Ideen offen.
      Wegen der "Holzfräse". Die Daten haben wir ja. Man darf die Daten nur für eine Maschine je download verwenden. Obwohl die "Originaldaten" eigentlich ohne Nacharbeit nicht zu gebrauchen waren. Eine Änderung der Daten um 10% (meines Wissens) würde genügen, dass man diese frei verwenden kann.
      Das ist aber nicht unser Ziel, sondern wir wollen einfach eine Stabile, der Bearbeitungsgröße einfach anpassbares Konzept anbieten.
      Wir wollen damit auch keinen Profit machen!!! Schließlich wollen wir nicht so enden wie die .... er's <X ;)

      Also nur her mit den Ideen. Du bietest doch auch Bausätze oder Teile dazu von der Frieda an? Kannst das konzept hier gerne mal vorstellen bzw. einen Baubericht hier einstellen. Du hast zwar einen eigenen Blog (ist echt geil!) aber es wäre echt schön hier drinnen mehr davon zu lesen... :thumbsup:
    • Hi,

      ah ok....ich dachte, es wäre schon konkreter. "Flexibilität" braucht aber auch immer gewisse "Rahmenbedingungen", sonst wirds unübersichtlich und ganz schnell inkompatibel. Ein "Nachrüsten" ist auch immer ein "Gewürge".

      Deswegen bräuchte man ein paar grundlegende Festlegungen hinsichtlich der Ausstattung. Du sprachst die Führungen an und das ist z.b. ein Teil der Fräse, das unbedingt fest definiert sein sollte meiner Meinung nach. Die Verwendung anderer Führungen führt sonst schnell einem zu einem komplett anderen Verhalten der Fräse. Und viel wichtiger: Führungen mit unterschiedlichen Abmaßen ziehen sich durch die komplette Fräse. Mehrfach nachgefragtes Beispiel bei der Frieda: Kann ich auch 25er Führungen anstatt er 20er nehmen? Die Auswirkungen wären

      am Tisch:
      - andere Länge der Querträger im Tisch
      - Wagen stehen seitlich an den Längsträgern über die Oberkante hinaus (passt keine Aufspannplatte mehr drüber zum Schutz der Führungen)

      am Portal:
      - andere Bohrungen in der Wange
      - andere Position der X-Spindel => andere Montageposition des Schrittmotors an der Wange
      - andere Neigung des Portals um nicht zu weit nach "vorne über zu ragen"
      - usw....
      => unterm Strich: komplett andere Portalwangen.

      Ich würde daher das gleiche Prinzip wie bei der Frieda verfolgen, nur eben aus Holz in Kastenbauweise: Ein Tisch mit verschiedenen Breiten und Längen und dazu passende Portalaufsätze entwerfen.

      Bei einem ganz breiten Portal könnte man auch über einen doppelten Riemenantrieb nachdenken, der über einen mittigen Schrittmotor (mit Doppelwelle) angetrieben wird. Der Riemen wird dabei vorgespannt und das Riemenrad bewegt sich entlang des Riemens. Wäre eine der Ideen und sollte für Holz ausreichend sein.

      Ist halt die Frage in welche Richtung es gehen soll mit der Forumsfräse ;)Aber dem Ursprung und dem Domain-Namen nach, müsste sie aus und primär auch für Holz sein (andere Materialien nicht grundsätzlich ausgeschlossen). Interessant wäre es, dieses Konzept größer auszulegen (1m Breite und quasi "beliebige" Länge).

      Ich soll mehr über die Frieda erzählen? Was wollt Ihr wissen? Letztlich habe ich da nur genau das verfolgt, was ich ein paar Zeilen weiter oben beschrieb. Also einfach Fragen fragen bitte.

      Für einen Baubericht ist es ein wenig spät (bei mir). Aber EASY hat jetzt ja gestern einen Satz Aluteile bekommen, er wird sicherlich berichten...

      Grüße

      Andreas
      Gruß

      Andreas
    • Hi,

      also das mit den Varianten sehe ich völlig anders :)

      Hier sind ja etliche im Forum, die SolidWorks haben und bedienen können - es dürfte also nicht allzuschwer sein, mit parametrierbaren Komponenten zu planen. Die unterschiedlichen Führungen sind ja bekannt, ebenso wie das meiste der Kaufteile auch bekannt sein dürfte.

      Schließlich geht es doch mit den Anforderungen los: gewünschtes Bearbeitungsvolumen und gewünschte Steifigkeit.
      Der Rest ist dann "nur" noch eine Kette von Abhängigkeiten, deren Auflösung vom bereitgestellten Vermögen begrenzt wird :rolleyes:

      Ich weiß nicht, bis zu welcher Länge KGS "normalerweise" geliefert werden können - jedenfalls bin ich der Überzeugung, dass es sich erst dann lohnt, über alternative Antriebe nachzudenken, wenn KGS nicht mehr lieferbar oder nicht mehr bezahlbar sind.

      Allerdings scheint mir das Thema nicht von größerem Interesse zu sein. Die, die ne Fräse haben, sind wohl ausgelastet und die, die noch keine haben, orientieren sich wohl anderweitig?
      Meine Beiträge sind ausschließlich für das Forum "cnc-aus-holz.at" bestimmt! Ich untersage jegliches (auch teilweises) Kopieren, Weitergeben und Wiederveröffentlichen.

      Django013
    • Parametrische Konstruktion ist Fluch und Segen zugleich:D Ich habe auch SWX und die Frieda ist auch hinsichtlich der dargestellten Komponenten parametrisch aufgebaut. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich dann noch andere Führungen (usw) auch noch parametrisch integrieren will-uiuiuiui. Da ist die Erfahrung im Profibereich (ich selbst komme aus dem Windkraft-Bereich) eher die, dass man das eher dann vermeidet und einfacher aufbaut. Wer wirklich umfangreich mal konstruiert hat, weiß, wie leicht einem "Parametrisches" um die Ohren fliegt :D. Aber das ist "Offtopic" hier ;)
      Letztlich ist der Hintergedanke mit den "Fixpunkten" bei mir ja auch der, dass man es Nachbauern möglichst einfach macht und sie nicht überfordert durch zuviele Varianten. Unterm Strich ists auch immer ein Gewürge, wenn man bspw. unterstützte Rundführungen durch Linearführungen ersetzen möchte (siehe KIM). Da ist es unterm Strich einfach einfacher, schneller und günstiger, wenn man gleich "richtige" Führungen verbaut.

      Ich könnte mir vorstellen, dass eine neue Open-Source Variante der Holzfräse interessant wäre für viele, nachdem das Original ja leider so ein tragisches Ende genommen hat.

      Angetriebene Muttern sind erst bei Spindellängen deutlich größer 1,5m wirklich sinnvoll finde ich. Dadrunter kann kommt man auch sehr gut mit 10er Steigungen um nicht zuviel Geschwindigkeitspotential zu verlieren aufgrund der geringeren Maximaldrehzahl.

      Vermutlich hast Du aber recht: Es gibt mittlerweile ein paar ganz gute Konstruktionen im Hobby-bereich und sich daran orientieren genügt.
      Übrigens: Auf der ToDo-Liste für meine Frieda stehen 2 Dinge ganz oben:

      - Horizontalfräshalterung (entweder senkrecht Spannen vor der Stirnplatte und/oder Fräsmotor horizontal einspannen)
      - 2-Spindelantrieb gekoppelt über Riemen


      Grüße

      Andreas
      Gruß

      Andreas
    • Hallo
      Auch wenn eine Forumsfräse schön wäre........ die meißten hier haben bereits eine. Die Mehrzahl die Holzfräse von Jürgen und zwar aus einem bestimmten Grund.

      Warum also das Rad neu erfinden? eine gute, stabile Alufräse gibt es ja .... siehe key2 (Andres) mit der Frieda. Diese bietet bereits verschiedene Größenvarianten an. Wer es noch etwas "stabileres" haben möchte....... Karla (denke ich, meine Meinung).

      beide Fräsen liegen in einem Preissegment wo man sicherlich nicht mehr viel sparen kann.

      LG
      Norman
    • Hallo Jungs,

      ja mit der variablen Sache ist wirklich ein großes Thema.
      Das Ziel war ja auch sowieso das ganze auf Blender zu zeichnen da dann mehrere Leute mittels Open Source Programm daran zeichnen können.
      Auch die fräse selbst wollten wir dann dem Forum zugute mit evtl. einer kleinen Spende für den Plan zugute kommen lassen.
      Irgendwie auf der Basis...

      @ Andreas
      ich hab dir eh eine Email geschrieben, da tauchte genau die Frage für mich auf

      key2 schrieb:

      - 2-Spindelantrieb gekoppelt über Riemen
      Wenn du soweit bist würde mir das ganze sehr zusagen als neue noch stabilere Fräse für mich :)

      Die zweite Frage war für mich HIWIN China 30mm.
      Wenn ich die baue dann wirklich massiv!

      Sind die Portal seiten jetzt eigentlich 15mm geworden oder 20mm?
      Hab gelesen es macht nur noch 0,05mm aus aber ich wäre trotzdem für die 20mm.
      LG Alex
      cnc-aus-holz im Facebook // Mein Youtube Kanal
    • Portalwangen sind 15mm geworden und ehrlich gesagt, bin ich damit sehr zufrieden. "Langt"!

      Ich brauch ein wenig mehr Zeit gerade, da ich derzeit nur am Mails beantworten und telefonieren bin in letzter Zeit. *ufff*.

      30er Führungen - wozu, wenn ich höflichst nachfragen dürfte? 20er Führungen haben doch schon Tragzahlen >1to... Ich würde da lieber die Maschine insgesamt versteifen. 20mm Wangen, Portalbalken "beplanken", Kastenprinzip usw...

      DIe Idee der "Forumsfräse" hatte ich so verstanden, dass es eine Fräse aus Holz wird und die DXF-Files im Forum dann für alle Mitglieder frei verfügbar sind...Den "Obulus" fürs Forum kann man dann ja über die Fräsarbeit realisieren...jeder, der einen Satz fräst spendet.

      Grüße

      Andreas
      Gruß

      Andreas
    • Hallo,

      ich hab mir auch mal ein paar Gedanken zur Forenfräse gemacht. Im Prinzip geht es doch eigentlich nur darum die Fräse von Jürgen neu aufzulegen und somit für Nachbauer attraktiver zu machen - sprich Open Source. Besonders vom Preis her sollte es wieder in die alten Bahnen gehen. Wer noch das alte Forum besucht, wird sehen das dort ein änliches Projekt vorgestellt wurde. Ich würde daher eine Fräse nach dem Kastenprinzip aus Holz vorschlagen. Also wie die alte von Jürgen. Führungen überall 20er, der Einfachheit und Austauschbarkeit wegen. Und gleich KUS, die kann man je nach Geldbeutel auch günstig bekommen. Der Abstand zu den Trapez ist da, wie schon oft erwähnt nicht groß. Viele rüsten später um und das kostet weit mehr als gleich KUS zu nehmen. Größe würde ich bei 1000 x 600(650 oder 700) x 180 Fahrwege sehen. Das kristallisiert sich von der Größe als der geeignetste Schnitt. So was könnte dann auch abgestimmt werden. Etwas mehr Breite Richtung 700 spielt da von den Kosten keine große Rolle.
      Ich würde Alukörper für die Schrittmotoraufnahme nehmen, wobei die bei der bisherigen Fräse sich schön ins Gesamtkonzept einfügen. Nur mit der Aluaufnahme hat man mehr Kühlfläche für die Stepper. Zur Not kann damit auch einfach variiert werden, wer unbedingt fette Stepper nehmen will oder schon hat. Das Prinzip bei Holzfräsen mit Boxen sowohl am Portalbalken und ebenso unten am Antrieb, wo es genau so wichtig ist, hat sich ja eingebürgert.
      Der Z-Wagen könnte auch als Brückenkasten aufgebaut werden. Alternativ Aluplatte, wobei da ja eigentlich von der Holzfräse abgegangen wird. Ist aber wohl besser für die Spindelkühlung. Dort können dann auch käufliche Spindelaufnahmen adaptiert werden.
      Ein Verzapfungskonzept um die Fräse beliebig zu verlängern, sollte auch implementierbar sein. Zumindest bis 1500 oder gar 2000?

      Im weiteren Schritt könnte die Grundkonstruktion vergrößert werden und einige Teile versteift werden (Materialstärke) um Richtung Möbelfräsen zu gehen. Für die, die das interessiert. Verstärken der Wangen auf 40 mm oder mehr.

      Wer eine Alufräse möchte, kann sich dann besser die Frieda anschauen. Das sehe ich als sehr gelungenes Konzept und muß daher meiner Meinung nach nicht neu aufgebrüht werden. Mischbauweise findet man bei der Kim/KimPro. Also auch schon vorhanden.

      So mal meine Gedanken dazu.

      Grüße, Bernd