Querfräse

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    • Querfräse

      Hallo
      mir schwirrt schon einige Zeit eine größere Fräse im Kopf herum.
      Da meine 107xl doch ein wenig zu kurz ist.
      Die Fräse soll für Bauteile bis zu einer Größe von 2500x800mm tauglich sein.

      Meine Idee ist eine Fräse mit 3000X1200mm wobei das Portal über die 3000mm Länge geht also quer zu die meisten Hier gebauten Fräsen
      der Nachteil ist das man das Portal sehr stabil bauen muss damit es nicht in der Höhe nachgibt.

      ein Vorteil ist das man nur eine lange KUS mit 3000mm braucht.
      außerdem will ich einen Bereich bei dem man auch Stirnbearbeitungen machen kann. (ähnlich der CNC14)

      damit ich diese große Fräse auch in meiner Werkstatt unterbringe muss diese in einer Ecke im Raum stehen und wenn das Portal in der Parkposition ist sollte man den Tisch auch als Arbeitsunterlage verwenden können.

      die Motoren für x und y sollen über Zahnriemen angetrieben werden ähnlich wie bei der Käsomatik (ich glaube das das der Name war)
      das heißt die Motoren dürfen nicht aus der Fräse heraus stehen aber dabei luftig genug sein das die Kühlung gewährleistet ist.

      die Konstruktion soll aus MBX, Kohlefaser und Alu sein und soll auf der 107xl gefertigt werden.

      vielleicht hat ja wer Ideen und Anregungen.

      lg
      Fadi
      lG
      Fadi

      Baubericht der 107XL, Idee und Planung der Querfräse
    • Hi Fadi,

      wooow da hast was vor :)

      Eine Frage: Was fräst du zu 90 % ?

      Ich muss sagen mir reicht ein Verfahrweg von 1000x500 Z wäre mehr nicht verkehrt aber damit lebe ich.

      Ja wenn du quer baust muss das Portal wirklich steif werden.
      Hast du schon mal überlegt das Portal fix zu machen, sprich der Tisch fährt?
      Das würde dem Portal Gut tun um stabiler zu sein.
      Die KUS müsste auch dicker werden auf die Länge sonst wirst du vermutlich mit dem durchhang ein Problem bekommen und auch mit dem aufschwingen.
      Oder wie hast du das geplant?

      Bin jedenfalls gespannt :)
      LG Alex
      cnc-aus-holz im Facebook // Mein Youtube Kanal
    • Bei der länge muss es fast eine angetriebene KUS Mutter werden und zusätzlich noch die Unterstützungen wie sie Herr Möderl verwendet. Die welche sich ausklappen beim vorbei fahren.
      @Alex: Ein 3 Meter langer Tisch, welcher verfährt benötigt auch viel Platz und Energie.
      Da wäre es schon wieder besser, das Portal an die Wand zu schrauben. Hab ich auch schon mal gesehen. Ist halt wieder die Sache mit den Frequenzen wo Du dadurch auf das ganze Haus überträgst.
    • Lustig, die Ideen hatte ich im CAD auch schonmal angegangen. Zum einen eine "Querfräse" wie Du sie beschreibst, die ganz neue konstruktive Vor- und Nachteile mit sich bringt. Und zum anderen eine "Vertikalfräse" für Stirnbearbeitungen, die quasi nur aus einem Portalbalken besteht und keinen Tisch hat...

      CFK würde ich lassen und ganz auf ALU / Stahl setzen. Abhängig von den Anforderungen: Was stellst Du Dir so dazu vor? Ich helfe gerne mit Ideen mit...
      Woanders hier im Forum wurde mal die Idee diskutiert, eine KOnstruktion zu wählen, die keine Portalwangen hat. Wäre das ggf. ein Ansatz für Dich? Bei der Größe würde ich einfach mal unterstellen, dass Du nur Plattenmaterial fräsen willst?

      (abboniert)
      Gruß

      Andreas
    • Hallo

      KampfHund schrieb:

      Hast du schon mal überlegt das Portal fix zu machen, sprich der Tisch fährt?
      das geht sich Platzmäsig nicht aus und in dieser Größe doch zu Kompliziert.


      KampfHund schrieb:

      Ich muss sagen mir reicht ein Verfahrweg von 1000x500 Z wäre mehr nicht verkehrt aber damit lebe ich.
      Ich habe 1600x590mm das ist mir doch zu klein da ich immer wieder Fräsaufträge in 2Teilen abarbeiten muss, da leidet die Genauigkeit doch ein wenig obwohl ich mit Passstifte arbeite.
      ich bin ja ehemaliger Tischler, dadurch bin ich doch ein wenig verwöhnt ;) (Häuper und Türen mit 2500 mm umspannen geht gar nicht(Geht schon nur ich will nicht))

      Alois73 schrieb:

      Bei der länge muss es fast eine angetriebene KUS Mutter werden und zusätzlich noch die Unterstützungen wie sie Herr Möderl verwendet.
      Ja das habe ich mir auch schon angeschaut die sind sogar leistbar ^^ . Nur stört mich an diesen derzeit noch dass, normale Rillen- Kugellager verwendet werden die zwar vorgespannt werden. Da suche ich noch Erfahrungsberichte von Usern die diese verwenden.


      key2 schrieb:

      Größe würde ich einfach mal unterstellen, dass Du nur Plattenmaterial fräsen willst?
      leider nicht, Alu kommt oft vor und Isolierfräsen von Platinen dadurch will ich auch bei einen Kus Antrieb bleiben, Riemen angetrieben wäre billiger aber nicht so präzise -> aber für Holz vollkommen ausreichend. Bei Platinen habe ich mit unter Leiterbahnen die nur 0,3mm breit sind und einen Abstand von 0,3mm haben da fallen schon geringe Abweichungen auf.



      Derzeit durchsuche ich das Internet für 3000 mm langen Kus und Führungen damit ich Abschätzen kann wie teuer das wird.

      @KampfHund -> ich muss jetzt auch in den Garten der Rasen wartet ;)

      lg Fadi
      lG
      Fadi

      Baubericht der 107XL, Idee und Planung der Querfräse
    • Hi,

      ok, mal anders gefragt: Welche Genauigkeit möchtest Du denn gerne haben über die gesamte Fläche?
      Geschätzt würde ich behaupten, dass es schon klasse ist wenn man eine Genauigkeit von ca <1mm erreicht bei der Länge & Breite...

      Ich würde für Leiterplatten aber auch eher eine kleine Fräse in die Ecke oder sogar ins Haus auf den Schreibtisch stellen. Das teile ich Bernds Meinung und deswegen bastele ich mir gerade so ein kleines "niedliches" Teil ja auch :D.
      Gruß

      Andreas
    • Hallo

      key2 schrieb:

      Welche Genauigkeit möchtest Du denn gerne haben über die gesamte Fläche?
      mit KUS der Klasse "C7" sollte +/- 0.09mm per 1000mm möglich sein
      das heist bei 3000mm sind das dann +/- 0,27mm über die gesamte Länge nur werde ich sicher keine Platinen mit 2500mm machen. bei Platinen ist die Wiederholgenauigkeit wichtig und die sollte bei 0.01-0,02 mm sein so wie bei allen unseren Fräsen die mit gerollten KUS ausgestattet sind.


      einfach-cnc.de schrieb:

      Aber auch Kugelgewindespindeln sind nicht unbedingt besser. Gerollte Spindeln, die in den meisten preisgünstigen Maschinen verbaut, sind nach DIN 69051 Toleranzklasse 7 gefertigt. Das bedeutet, die Spindel kann eine Toleranz von +/- 0,052 mm auf einer Länge bis zu 315 mm haben. Eine 1.000 mm lange Spindel hätte nach der Norm eine maximale Toleranz von +/- 0,09 mm. Verbessern lässt sich die Situation durch geschliffene Kugelgewindespindeln, nur sind diese Teile leider unverschämt teuer.
      eigentlich sollte die Fräse die gleichen Toleranzen haben wie meine 107XL
      das Portal wird mit 2 Motoren angetrieben.
      Z wird gleich aufgebaut wie bei der 107XL

      Damit das Portal sehr steif wird will ich GFK Stäbe der Länge nach ins Portal einbauen dadurch sollte sich das durchhängen vermeiden lassen insgesamt 8 Stäbe durchgehend.


      Ich habe mal ein Skizze in SketchUp erstellt damit man sich die Dimension besser vorstellen kann. wie gesagt nur eine Skizze

      lg
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    • Hallo,
      GFK verbaut man eigentlich da wo Bauteile leicht werden sollen, oder stabil aber flexibel und eine Kombination aus beidem. Z.B. Rotorblätter, Tragflächen, Rümpfe usw.
      Für deine geplante Anwendung eigentlich ungeeignet und nur mit entsprechender Bauhöhe zu kompensieren.
      So würde ich eher ein geeignetes Stahlprofil vorsehen, sonst werden die Biegekräfte ein leichtes Spiel haben. Oder eben entsprechend hoch bauen.

      Grüße, Bernd
    • Hi fadi,

      auf der Skizze sieht man die Dimension erst =O .

      Ich Glaube noch nicht dass du es auf 3 Meter Portal so genau hin bekommst wie dir lieb wäre :( , ich persönlich würde es mich nicht trauen.
      Was hälst du von einem Alu oder Stahl Profil mit einer Holzverkastung und die Schienen der Laufwagen auf dem Alu oder Stahl Profil?
      Da könntest du auch noch zusätzlich mit CFK Stäben arbeiten und die Profile verschrauben am Holzkasten.

      So ich geh jetzt pennen ^^

      PS: Bevor ich Rasenmähe muss erst wieder Rasen wachsen - Habe einen Teil neu gesäht :D
      LG Alex
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    • Hallo

      Alois73 schrieb:


      Jürgen hat in den langen Holzmaschinen gfk schnüre mit epoxit verklebt vorgesehen. Dadurch wird die Durchbiegung reduziert.
      genau das habe ich auch bei den 2000mm Tisch der 107xl gemacht


      im Bild ist ein Entwurf des Portals mit GFK Bänder und 12MM ALU Stangenprofile

      gefertigt aus 12mm und 18mm MPX


      KampfHund schrieb:

      Ich Glaube noch nicht dass du es auf 3 Meter Portal so genau hin bekommst wie dir lieb wäre

      ich habe die Möglichkeit dass ich auf einer Breitbandschleifmaschiene das Portal genau zu kalibrieren damit sollten alle Ungenauigkeiten behoben werden

      lg
      Fadi
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    • Die Toleranz bei Toleranzfeldern ist in Gruppen eingeteilt. Im Bereich 250 - 350mm liegt die Toleranz bei 0,052 mm, von 400 - 500 ist sie bei 0,063mm. Leider gibt mein altrs Tabellenbuch nur die Werte bis 500mm her. Die Werte sind aber auch online zu finden. Wichtig ist noch, dass es sich hier um absolutwerte der Toleranz handelt. Also nicht Plus/Minus sondern als Toleranzfeld. Der Buchstabe T sagt aus, wo sich das Toleranzfeld zum Nennwert befindet und die 7 gibt die Toleranzklasse an.



    • Hallo

      Eigentlich ist mir die absolute Genauigkeit bei Werkstücken mit 2500mm relativ egal. Um das Nachzumessen braucht man sowieso eine 3000mm Schieblehre und 0,5mm kann man mit einen Rollmaßstab eh nur Schätzen.
      aber insgesamt ist das Ergebnis besser als wenn man auf 2 Teile fräst und umspannen muss. das wichtigere ist die Wiederholbarkeit und die ist bei unseren Maschinen auch für feinste Arbeiten ausreichend. Wenn ich bei 3000mm alleine an Temperaturschwankungen denke sind das sicher schon einige µm Toleranz.
      Für Hochgenaue Anwendungen gibt es gekühlte KUS die so auch die Temperaturschwankungen vermindern.

      nur sollten wir am Boden der Realität bleiben.
      In Mach3 soll sich eine Funktion verstecken wo man über mehrere Messpunkte die Toleranz verbessern kann Voraussetzung ist das man diese auch messen kann.

      lg
      Fadi
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      Fadi

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    • Hallo

      ich habe jetzt den Entwurf des Portals nochmals überarbeitet

      Material ist 12mm und 18mm MBX, 12mm Alu Stangenprofile 2x50x6mm Alu Rohr 4 CFK Stangen die Alu Rohre werden mit 2K Boots Schaum ein geschäumt damit sie fest mit dem MBX verbunden sind.

      eigentlich sollte sich so das Portal nahezu nicht mehr verbiegen

      wenn es noch stabiler sein muss fällt mir eigentlich nur Baustahl und Beton ein nur habe ich dann wahrscheinlich ein Gewicht Problem das wäre aber dann super stapil

      lg
      Fadi
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von fadi ()

    • Die Duchbiegung vom Portal finde ich bei unseren Maschinen und Werkstoffen auch für vernachlässigbar. Denn wir fräsen die Opferplatte ja auch planparallel. Wenn wir dann ein Werkstück fräsen wird das ja auch wieder Parallel. Also Fadi, einfach machen, geht nicht, gibts nicht. Wir haben hier doch schon eine funktionierende Eigenbau "Monsterfräse" im Forum.
    • Hallo zusammen,

      ich hab mich gerade nochmal schlau gemacht (geht am PC einfacher als am Handy :whistling: ) und muss mich hier bei Andreas (Key2) entschuldigen.
      Das mit den Toleranzfeldern stimmt zwar, was ich oben beschrieben habe, aber das trifft bei Gewindespindeln nicht zu. Außerdem habe ich am Handy was von T7 gelesen statt C7. <X
      Sorry nochmal. Die Spindeln werden in Toleranzklassen von C1 - C5 für geschliffene Qualität und C7 - C10 für gerollte Qualität angegeben. Toleriert wird die Wegabweichung auf 300 mm.
      Die eigentliche Toleranz, sozusagen die Steigungstoleranz ist da schon bedeutend genauer.

      Das kommt schon daher, wenn man sich den Prozess "Gewinderollen" mal genauer anschaut. Wenn man ein Stück Stahl flach klopft, dehnt es sich aus und wird flacher und länger. (z.B. beim Schmieden...) Eine Gewindespindel wird in Form gerollt, also wird hier ziemlich viel Material verdrängt und entsprechend länger. Die Längendehnung muss also am Rundstab in der Steigung vorgehalten werden. Wenn jetzt der Rohling ein klein wenig dicker ist, dann wird es entsprechend auch am ende etwas länger, bevor er den fertigen Durchmesser erreicht.
      Aber dafür müssen wir ja auch eine Strecke abfahren und den Istwert dann mit dem Sollwert verrechnen. Wie genau ist ein Laser-Entfernungsmesser? Oder einfach ein gutes Maßband verwenden. Dann noch eine Gegenmessung mit einem Digitalen Messschieber bei einem kurzen Bauteil und gut ist es... :thumbsup: