Drehachse Eigenbau

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    • Drehachse Eigenbau

      Hallo,

      mich juckt es schon länger in den Fingern eine Drehachse selbst zu bauen. Zum Einsatz soll möglichst viel Holz kommen und der Prototyp ist jetzt schon in der Endphase. Als Antrieb habe ich einen Schrittmotor mit Planetengetriebe 47:1 Untersetzung bei Ebay ergattert. der Abtrieb hat einen Durchmesser von 12mm. Im nächsten Schritt wird die Antriebsachse gedreht und das Futter angebaut.

      Gruß Klaus


    • Ok, Metallfutter haben ein genormtes Flanschmaß abhängig von der Größe. Schau Dir mal die Futter Paulimot.de an. Da hab ich meins her. Ich empfehle bei Holz immer ein 4 Backenfutter, da Du meisst ein Kantholz spannen wirst. Da bleibt es dann nur noch über einzeln Verstellbar oder zentrisch Spannend zu entscheiden.
      Gruß Alois

      Baubericht "Die Nummer 70 stellt sich vor."
    • Huhu,

      ich hab ein 4 Backenfutter wo beim drehen alle fahren und somit immer im Zentrum ist. Ein nicht zentrisch spannendes habe ich auch noch aber ich wüsste nicht wieso nutzen.

      Wenn du aus Holz fertig bauen willst empfehle ich dir es so zu bauen wie im Video gezeigt. Das ist Klasse gemacht und immer im Zentrum.

      LG Alex
      cnc-aus-holz im Facebook // Mein Youtube Kanal
    • Hey Klaus,

      flott :thumbsup: .

      Ich würde aber mehr Fleisch lassen!
      Die Flansch Aufnahme in der Mitte sollte ja stabil sein. Es sieht auf dem Foto aus als ob du fast kein Fleisch mehr hast, wegen den Schlitzen.

      Viel Rotationsgeschwindigkeit hast du zwar nicht aber wenn der fräser mal durchs Hartholz fräst kann es meiner Meinung zum Bruch oder nachgeben kommen.
      LG Alex
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    • Hallo Alex,

      ich habe erst mal einen Entwurf gezeichnet und da ich noch Siebdruckreste in 15mm habe, könnte das trotztdem gehen. Ich hatte erst mit einem größeren Außendurchmesser geplant und den dann doch kleiner gemacht. Da ich aber keine Lust hatte die Langlöcher zu ändern, sieht das eben noch so aus. Ich werde das aber noch anpassen, da ich lieber auf Nummer sicher gehe und Du hast selbstverständlich Recht, das wenig "Fleisch" im Durchmesser ist.

      Gruß und danke fürs Aufpassen

      Klaus

      Edit: nachgearbeitete Version

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von kkberg ()

    • Hallo Axel,
      das Futter hat einen Durchmesser von 128mm. Der maximale Spanndurchmesser richtet sich nach den Spannklauen, die noch nicht fertig sind. Die maximale Spannmöglichkeit auf der Maschine liegt bei 140mm Durchmesser. Allerdings muss dann am Werkstück ein Zapfen angesetzt sein, der vom Futter aufgenommen werden kann. Theoretisch liegt der größte Durchmesser an der Durchfahrhöhe und der Abhängigkeit von der verwendeten Fräserlänge. Ein wenig kann natürlich auch mit der X- oder Y-Anordnung der Achse getrickst werden, was Einfluß auf die maximale Länge des Werkstücks hat. Im Moment alles Theorie und auch nicht so wichtig. Ich möchte nur die Drehachse ans Laufen bekommen und dann schaue ich was geht. Nach Fertigstrellung muss ich an der Steuerung noch etwas ändern und die 4. Endstufe in betrieb nehmen. Dabei muss ich auch den WZL-Sensor mit einem speziellen Adapter an meiner EdingCNC anklemmen, da an den Anschluss der Referenzschalter der Drehachse muss.

      Gruß Klaus
    • Ich hab bei meiner Fräse den Referenzschalter auch mit Probe bzw. dem WZLängensensor gleich geschlossen. Das klappt prima. Beim Werkzeugverrechnen darf die 4te Achse nur nicht zufällig auf dem Referenzschalter stehen. Dafür habe ich mir ein LED in meinem Schmidtscreen auf die erste Seite gelegt, der dann leuchtet, wenn Probe aktiviert ist.
      Gruß Alois

      Baubericht "Die Nummer 70 stellt sich vor."
    • Ich verwende EdingCNC und da ist die Einstellung so, dass bei betätigtem Probe die Maschine nicht anläuft. Parallelschaltung kommt dann nicht in Frage. Das Adapterkabel liegt schon bereit und muss zwischen EdingCNC-Platine und Interface Pro gesteckt werden. da wird der WZL angeklemmt und gut ist. Das Steuerungsgehäuse muss dazu geöffnet werden.
      Dann ist es sauber verdrahtet, wie vorgesehen. :)

      Gruß Klaus
    • Hallo
      Super Aufbau
      Nur zwei fragen wie gewährleistet du das du kein Axiales Spiel hast.
      Der Steg an der Welle kann dieses ja nur in eine Richtung abfangen wie fangst du dieses auf die andere Seite ab.?
      Wie bekommst du das Futter auf der Welle fest? Es sieht so aus als ob du dieses nur über die Eine Schraube vorne am Futter hinbekommst.

      Ich habe zwar auch dieser Stepper mit Getriebe gekauft aber noch keinen genauen plan wie ich das mit der Welle mache
      gruss
      Stefan
      Gruss
      Stefan


    • Hallo Stefan,

      das Axialspiel wird durch die Festlagerkonstruktion auf Motorseite gewährleistet. Dazu muss aber noch einen Stellring auf der Innenseite, vor dem hinteren Lager aufschieben. Ob der wirklich gebraucht wird, da das Ganze jetzt schon festsitzt, werde ich sehen.. Den Stellring habe ich aber noch nicht hier und muss ihn erst noch abholen. Im Moment wird die Welle durch die Kupplung gegen den Innenring des Lagers gedrückt. Die Außenringe der Lager werden durch die Anschlagscheiben gehalten und sitzen spielfrei in den Haltewangen. Vorn, zum Futter hin ist die Loslagerseite, da reicht es, wenn die Aussenringe gegen verschieben gesichert sind. Das Futter ist im Moment nicht verschraubt. Ich überlege im Moment noch an einem Befestigungsflansch, der mit der Antriebsachse verschraubt wird. Zwischenzeitlich habe ich nämlich noch ein Dreibackenfutter aus Metall bekommen, was ich gerne austauschbar montieren möchte. Die Konstruktion ist also auch noch nicht ganz abgeschlossen. Wenn das Dreibackenfutter nicht vorhanden wäre, hätte ich auch einen Aufnahmeflansch gefertigt, allerdings dann aus Siebdruckplatte und dieser sollte auch auf der Antriebsachse, mit Madenschrauben festgesetzt werden. Der Austausch für unterschiedliche Holzfutter ist geplant, da ich die Longworthfutter mit unterschiedlicher Anzahl Befestigungsgummis vorgesehen habe.
      Der Drall, des im Moment montierten Futters, ist leider nicht ganz optimal und beim Verdehen der Futterscheiben klemmt es etwas. Das liegt zuerst am durchgehenden Gewinde der Schrauben und dem steilen Drall. Eine Zeichnung für andere Futter habe ich schon gemacht. Dabei wird es Futter mit gerader und ungerader Anzahl von "Futterbacken" geben. Das war es vorab. Der Motor bekommt jetzt ein vernünftiges Anschlußkabel mit einem vierpoligen XLR-Stecker.
      Die Anzahl der Steps/Grad ist auch schon berechnet. Ich habe eine Grundeinstellung von 1600 Steps/Umdrehung. Das Planetengetriebe hat eine Untersetzung von 46 82/125 oder auch 46,656 was dann 1600/360 *46,656 = 207,36 Steps/Grad sind. Das ein krummes Ergebnis der Steps rauskommt ist blöd, da werde ich die Endstufe dann wohl auf 5000 Steps/Umdrehung einstellen. Damit komme ich dann auf 5000/360 *46,656 = 648 Steps/Grad und somit eine gerade Anzahl Steps. Da bin ich natürlich in der glücklichen Lage Leadshine Endstufen zu haben und damit dem Problem von krummen Stepwerten aus dem Weg zu gehen. :)

      Gruß Klaus