Angepinnt Tutorial: Cambam und 3D bearbeitung

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    • Hallo
      ich bewerte Condacam nicht. Man kann damit auch 2D und 3D in einer Datei verarbeiten. Ein Vergleich zwischen einer 1600 Euro Software und einem 100Euro Cambam zu ziehen kann nur positiv für Cambam ausgehen. Und man muss schon von der Vollversion ausgehen, die LT Version hat nicht mal den Funktionsumfang von Cambam. Und ein Update für die Vollversion kostet 999 Euro, bei Cambam hat ein Update noch nie etwas gekostet.
      Es gibt in Condacam aber nichts was ich nicht auch in Cambam machen kann, aber es gibt einiges was ich in Cambam machen kann und nicht in Condacam.
      Es ist sicher etwas anderes ob man eine Software für Hobby oder Gewerblich benutzt. Aber es ist nun mal eine andere Liga.
      Ich habe irgendwann Visualmill gekauft, es sieht Condacam im UI sehr ähnlich. Ich hasse diese Registermenüs, für mich ist es total unübersichtlich und man muss sich ständig durch die ganzen Menüs hangeln. Ich brauche keine Bildchen in den Menüs, für mich ist das total wirr.
      Dann habe ich alles eingestellt und kann fräsen. Aber die nächste Fräsarbeit mit dem gleichen Werkzeug im gleichen Material benötigt die gleichen Einstellungen, bis auf die Zieltiefe. Und ich muss alles wieder neu eingeben, das passt mir nicht. Während es beim Hobby ja darauf ankommt möglichst viel Zeit an möglichst wenig Material zu zerspanen muss ich gewerblich möglichst viel Material in wenig Zeit zerspanen.
      In Cambam kann ich Camstile speichern und kann diese wieder in einen weiteren Stil übernehmen.
      Ich habe z.B. einen Stil für 2.5D fräsen mit einem 3mm Fräser in PMMA mit den nötigen Einstellungen. Ich habe einen weiteren Stil für Haltestege, der den Stil für Werkzeug und Material als Basis hat. So kann ich einfach mehrere Stile hierarchisch verknüpfen. Will ich mit dem 3mm Schaftfräser PMMA fräsen lade ich den ersten Stil, brauche ich Haltestege dann nehme ich den zweiten , habe aber die kompletten Schnittdaten auch direkt aus dem ersten Stil drin.
      Ich klicke das Objekt an, wähle die Bearbeitung und verknüpfe sie mit dem Camstil. Dann muss ich noch die Zieltiefe, evt. die Größe der Haltestege angeben und bin fertig.
      Ich brauch mich nicht wieder durch die ganzen Register durch zu hangeln und alles neu eingeben. Ich hab die Werte ja auch nicht alle im Kopf.
      Was mache ich dann? Schreibe ich die nötigen Schnittdaten alle in ein Buch? Ich kann es ja nicht speichern.
      Natürlich muss man sich Gedanken machen wie man die Camstile einsetzt und dann muss man eine Bearbeitung anlegen und speichern. Aber man kann wenigsten rationalisieren. Ich hab so auch komplexe Bearbeitungen in wenigen Minuten fertig.

      Deskproto ist ein reines 3D Cam. 3D nach Polygonobjekten zu fräsen kann nie ein präzises Resultat bringen, Polygone sind nur an den Ecken definiert, die Fläche dazwischen ist eine gerade Verbindung, Unterschiedlich große Polygone ergeben unterschiedliche Präzision.Es gibt keine echten Kurven. Dumm wenn man dann das Polygonobjekt noch vom Kunden bekommt.

      Zur Linux Version und dem was Albert schreibt. Es ist halt so das viele der Plugins von Usern programmiert werden. Die haben in der Regel die Windowsbrille auf und sind froh wenn sie ein funktionierendes Plugin zustande bekommen. Ob das Plugin unter Linux läuft interessiert sie nicht.
      Windows Truetype Schriften funktionieren nicht unter Linux. Man muss unter Windows die Schriften in Polylinien konvertieren. Die Opentype-Schriften vom Mac gehen auch nicht in der Linux Version

      Ich arbeite auf dem Mac und mein Windows rennt unter Parallels Desktop. Das geht einwandfrei und ich bemerke eigentlich nicht ob ich gerade mit einem Windowsprogramm oder nativ auf dem Mac arbeite.

      Es gibt keinen Unterschied zwischen Demoversion und Vollversion, das ist die gleiche Software. Die Lizenz ist für Windows und Linux gleich und man darf Cambam ja auf mehreren Rechnern installieren.

      Die Probleme sind mit einem Mono Update gekommen. Man musste irgendwann um ein aktuelles Linux zu installieren eine neue Mono Version verwenden. Seitdem gibt es diese Probleme mit dem kopieren.

      Im Anhang ein Screenshot von der Linuxversion auf dem Mac. Die Windowsversion in der virtuellen Maschine ist übrigens bedeutend schneller als der Mono Kram

      Es gibt übrigens ein Plugin für die Restmaterialbearbeitung.

      grüße
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    • Moin moin,

      Alois73 schrieb:

      wegen der Insel, das ist schon klar, aber das Programm muss ja wissen, wie weit es den "Rest" entfernen muss.
      Tja, der einfachste Fall wäre, Grenzen sind die Grenzen des Werkstückes, also alles entfernen bis zum Rand.
      Fände ich schon doof, wenn ich nicht nur das Werkstück erfassen, sondern dann auch noch Grenzen angeben müsste.
      Das mit den Grenzen ist sinnvoll, wenn ich eben nicht alles weg haben will.


      bluephoenix schrieb:

      funktionieren auf einem emulierten Windows mit Hilfe von VirtualBox arbeite.
      Yo, Virtualbox verwende ich auch - ist aber nur der letzte Notnagel, wenn's garnicht anders geht.
      Vorher probiere ich wine und Mono. Ich weiß nimmer, ob ich Cambam unter wine installiert habe und dann nur die Exe kopiert habe, oder ob ich die exe sonst woher bekam ...
      Jedenfalls klappt(e) das Mono und cambam.
      Gut, ich hatte von Anfang an keine Testläufe, aber ansonsten schien die Anwendung zu funkionieren.
      Muss wohl doch mal einen Test in der VB machen.


      KampfHund schrieb:

      Zu Deskproto, falls du ernsthaft darüber nachdenkst Deskproto zu holen dann kauf es über die .com Seite.
      Danke für den Tip!
      Ich hatte die Seiten schon mal gesehen, aber wieder aus den Augen verloren. Die Hobbylizenz ist schon eine Überlegung wert.

      ralfg schrieb:

      Deskproto ist ein reines 3D Cam. 3D nach Polygonobjekten zu fräsen kann nie ein präzises Resultat bringen, Polygone sind nur an den Ecken definiert, die Fläche dazwischen ist eine gerade Verbindung
      Yo, schon klar. Nur wenn ich das Modell selber mache, kann ich ja auch die Größe der Polygone beeinflussen. In blender gibt es dafür den subdivision-Modifier :)
      Das Model, das Alois für mich gefräst hat, hatte so ca 20Mb und es war keine einzige Polygonkante zu sehen.
      Womit ich noch etwas Probleme bei der Auflösung habe, sind die Pole der Kugel, an denen sich viele Umfangslinien in einem Punkt treffen. Das gibt sichtbare Spuren (wenn denn der Fräser fein genug ist).

      ralfg schrieb:

      Während es beim Hobby ja darauf ankommt möglichst viel Zeit an möglichst wenig Material zu zerspanen muss ich gewerblich möglichst viel Material in wenig Zeit zerspanen.
      Lach - also wenn ich das lese, dann bin ich eindeutig auf der Seite des gewerblichen angesiedelt. Hm, vielleicht habe ich doch einen Geburtsfehler? Hobby sollte ja anders sein ... :/

      Danke Ralf, für das Nichtvergleichen :D
      Ich bin da ganz bei Dir - ich mag es auch kompakt und steh auf Hierarchien ;)
      Ich verwende immer noch das Uraltmenü von KDE ohne Bildchen, dafür mit Hierarchien
      ... und wenn ich ein Openoffice mit einem aktuellen Word vergleiche, dann dürfte klar sein, mit welchem ich mich schneller zurecht finde und mit welchem ich auch schneller arbeiten kann :D

      ralfg schrieb:

      Windows Truetype Schriften funktionieren nicht unter Linux.
      Huch? - das wäre mir neu!
      Ich habe mir in einer Virtualbox mal Corel mit komplettem Schriftsatz installiert und dann die Schriften von Windows nach Linux kopiert. Bei mir funkionieren die Truetype-Schriften. Meine Hausschriftart ist auch eine Windowsschrift, also das wäre mir völlig neu, wenn es da irgendwelche Probleme gäbe.
      ... und so wie es sein soll, funktionieren die Windows-Schriften quer über alle Anwendungen hinweg, also nicht nur im Openoffice, sondern auch Gimp, Inkscape oder wo auch immer ...

      ralfg schrieb:

      Die Windowsversion in der virtuellen Maschine ist übrigens bedeutend schneller als der Mono Kram
      OK, das habe ich noch nicht ausprobiert. Mir dauert es immer zu lange, bis die VB gestartet ist ... :(

      ralfg schrieb:

      Es gibt übrigens ein Plugin für die Restmaterialbearbeitung.
      Sehr schön, dann weiß ich ja, womit ich mich demnächst beschäftigen werde :)
      Meine Beiträge sind ausschließlich für das Forum "cnc-aus-holz.at" bestimmt! Ich untersage jegliches (auch teilweises) Kopieren, Weitergeben und Wiederveröffentlichen.

      Django013
    • hallo
      Fände ich schon doof, wenn ich nicht nur das Werkstück erfassen, sondern dann auch noch Grenzen angeben müsste.
      Es gibt ganz viele verschiedene Begrenzungsmethoden die man dann noch untereinander mischen kann. Ich hab hier eine Seite darüber geschrieben.
      Selbstverständlich kann man auch das Objekt als Begrenzung eingeben.

      Gut, ich hatte von Anfang an keine Testläufe,
      Die gibt es nicht mit der Linux Version. Cambam ist voll funktionsfähig und nur die Ausgabe des Codes ist beschränkt.





      In blender gibt es dafür den subdivision-Modifier
      Das ist oft der falsche Weg. Der Kardinalsfehler ist die Objekte zu fein anzulegen. Feiner als der Fräser brauchen die Details nicht zu sein. Bei mir sind auch große und feine Objekte nie größer als 30Mb. Wichtiger als mit subdivision zu arbeiten ist am Ende eine ordentliche Polygonreduktion. Wobei man auch daran denken muss das bei der Umwandung ins STL die Quads in dreieckige Polygone gewandelt werden und sich die Polygonanzahl und Dateigröße damit nahezu verdoppelt.





      Das gibt sichtbare Spuren (wenn denn der Fräser fein genug ist).
      Die seitliche Zustellung auf 10% oder 5%und man kann eigentlich keine Spuren sehen. Um nur die problematischen Bereiche zu fräsen gibt es die Begrenzungen. Man kann die auch Genauigkeit der Werkzeugwege mit "Toleranzwert der Bogengenauigkeit" einstellen. 0= Automatik, wenn die Polygonkanten sichtbar werden stellt man hier einen höheren festen Wert ein, 1/100 ist oft eine guter Wert.





      Mir dauert es immer zu lange, bis die VB gestartet ist
      Läuft bei mir im Coherence Mode, also immer. Mein Mac ist mit 4 Quadcore 3Ghz und 32Gb Ram aber auch nicht so leicht in die Knie zu zwingen. Die VM benutzt dabei auch alle Prozessoren. Man muss in Cambam in der Konfig die Einstellung "Workerthreads" auf die Anzahl der Prozessoren einstellen. Das beschleunigt einiges.
      Mein Rechner wird vielleicht einmal im Monat neu gestartet, sonst verwende ich nur den Ruhezustand. Der Mac ist ein Darwin Linux und macht Nachts seine Wartung.





      Windows Truetype Schriften funktionieren nicht unter Linux.
      Ich muss das noch mal nachlesen. Ich hab keine Truetype Fonts sondern nur Opentype und Postscript auf dem Mac. Die gingen nicht mit Cambam.






      Plugin für die Restmaterialbearbeitung.
      Heisst Kollisions Detektor, leider ist das Plugin nicht zu übersetzen. Es legt neue Begrenzungen an in Bereichen die mit dem eingegebenen Fräser nicht zu fräsen sind.

      grüße
      ralf
    • Hallo Ralf,

      kannst du das mal an einem Beispiel erläutern? Würde mich interessieren.

      ralfg schrieb:

      In Cambam kann ich Camstile speichern und kann diese wieder in einen weiteren Stil übernehmen.

      Hallo Reinhard,
      das werde ich mal gleich ausprobieren. Ich habe noch eine Aspach uralte Corel Version rumfliegen.

      django013 schrieb:

      Ich habe mir in einer Virtualbox mal Corel mit komplettem Schriftsatz installiert und dann die Schriften von Windows nach Linux kopiert. Bei mir funkionieren die Truetype-Schriften

      Gruß,
      Albert
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Hallo Albert,

      schau hier kannst du dir Camstile anlegen.


      Oben der Reiter System / Cam Stil / Standard-mm

      da legt man sich z.b einen an mit Holz 12mm oder Plexiglas 6mm und stellt ensprechend alles ein wie man damit fräsen möchte.
      Vorschübe Schnittdaten usw....

      Dann kann man wenn man einen JOB erstellt, ganz einfach diesen Camstil dann wählen und Cambam übernimmt alle vorher definierten Werte für die MOP oder das gesamte Teil.
      LG Alex
      cnc-aus-holz im Facebook // Mein Youtube Kanal
    • kannst du das mal an einem Beispiel erläutern?
      Ich gehe mal von der Standard Bibliothek "Standard-mm" aus. Der Basis Cam Stil hat keinen Namen (er darf nicht gelöscht werden). In diesem Stil sind alle Voreinstellungen enthalten die man haben möchte wenn man eine neue Bearbeitung anlegt. Das sollten die Werte sein die immer gleich bleiben, man kann sich die Werte einstellen wie man sie haben möchte.
      Da steht z.B. die Werkstückoberfläche auf "Auto". Bei Zieltiefe steht auch "Auto". Erstelle ich ein Werkstück, werden diese Werte vom Werkstück in jede Bearbeitung übernommen. Auflösung steht auf 0.2, seitliche Zustellung steht auf 0.4. Das sind Standardwerte, für dieses Beispiel ist es sinnvoll.
      Verwende ich nun einen anderen Cam Stil, dann werden erst einmal alle Werte des Stils ohne Namen übernommen. Ich möchte jetzt einen Cam Stil für das 3D Schlichten. Es gibt einen Beispiel Stil der heisst 3D finish. Ich verwende eine Auflösung und eine seitliche Zustellung von 0.1.
      Wenn ich nun eine 3D-Profil Mop anlege wähle ich dort den Cam Stil 3D finish.
      Es werden die geänderten Einstellungen aus dem Stil 3D finish verwendet und ich bekomme automatisch Auflösung und eine seitliche Zustellung von 0.1. Alle anderen Werte werden aus dem Elternstil "ohne Name" verwendet. Die Werte werden also vererbt.

      Ich verwende einen Stil für jedes Werkzeug und Material, z.B. "3mm Schaft 1-f PMMA" Der Stil erbt wie immer die Werte aus dem Stil ohne Namen. Alle Werte wie Drehzahl, Vorschub, Werkzeugdurchmesser, Nummer die sich nur auf Werkzeug und Material beziehen ändere ich.
      Jetzt möchte ich mit den gleichen Werten z.B. Haltestege verwenden, ich erzeuge einen neuen Stil nenne ihn "3mm Schaft 1-f PMMA + Tabs"
      Ich gebe die gewünschten Werte für die Haltestege ein und wähle als Elternstil "3mm Schaft 1-f PMMA".
      Nun habe ich schon eine Vererbung über 3 Stile. Der erste ist der "ohne Namen" (enthält die Grundeinstellungen), der zweite ist "3mm Schaft 1-f PMMA" (enthält die Werkzeug und Materialspezifischen Einstellungen) und der Stil "3mm Schaft 1-f PMMA + Tabs"(enthält nur die Werte der Tabs) erbt alle Werte der ersten beiden, bis auf die die die in ihm geändert wurden. Ich kann in einer Bearbeitung wahlweise keinen Stil wählen, dann erhalte ich in der Mop automatisch die Werte aus dem Stil ohne Namen. Ich kann "3mm Schaft 1-f PMMA" wählen oder "3mm Schaft 1-f PMMA + Tabs".
      Man kann mehrere Bibliotheken anlegen, man kann im Bearbeitungen Ordner eine Auswählen, eine andere Bibliothek kann man im Teil Objekt wählen. Somit gilt für alle Teile die gewählte Bibliothek des Bearbeitungen Ordners, bis auf das Teil in dem ich eine andere Bibliothek ausgewählt habe.

      Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Wenn man eine angelegte Bearbeitung als Cam Stil speichern möchte, kopiert man die Bearbeitung, geht zur Cam-Stil Bibliothek, legt einen neuen Stil an und fügt die Daten mit "Format einfügen" Shift+Ctrl+V in den Stil ein. Speichern nicht vergessen.


      Zum Linux Cambam: Es steht im englischen Forum:No text (TTF font) support and no OpenGl (only GDI) are the biggest omissions at present;
      Es funktioniert also kein Text in der Linux Version. Man müsste ihn also immer aus einem Grafikprogramm als DXF importieren.

      grüße

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    • Moin moin,

      ralfg schrieb:

      Zum Linux Cambam: Es steht im englischen Forum:No text (TTF font) support and no OpenGl (only GDI) are the biggest omissions at present;
      Ok, das liest sich schon eher so, als wäre das ein cambam-Problem.
      Oben hattest Du geschrieben, dass TTF-Schriften von Windows nicht unter Linux funktionieren würden. Das kann man so nicht stehen lassen.
      Wenn man Linux gegen "Linux-Version von cambam" austauscht, wird vielleicht ein Schuh draus =O

      ralfg schrieb:

      Man müsste ihn also immer aus einem Grafikprogramm als DXF importieren.
      Also in Gimp kann man z.B. mit der gewünschten Schrift den gewünschten Text schreiben und wandelt die Schrift dann in Pfade um. Pfade sind quasi vektorisierte Konturen und können beliebig rasterfrei skaliert werden. Man kann Pfade auch exportieren und so.
      ... und natürlich kann man Pfade auch bearbeiten. Ich habe auf diese Weise eine Handschrift eingescannt und zu einer "Truetype"-Schrift aufbereitet.
      Vielleicht bietet Inkscape ja ähnliche Funktionen an?
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      Django013

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von django013 ()

    • Hallo

      Wenn man Linux gegen "Linux-Version von cambam" austauscht, wird vielleicht ein Schuh draus
      Richtig, deshalb habe ich es nicht so stehen gelassen und nachgelesen. Truetype ist wohl das Linux Standardformat. Ja, es ist nach dem Satz aus dem englischen Forum ein reines Cambam Problem.

      Also in Gimp
      Ich kenne Gimp nur als Photobearbeitung. Incscape wäre als Vektorprogramm wohl sinnvoller.
      Aber ich habe Adobe CC und damit schon genug Ärger. Ich mache praktisch alle 2D Zeichnungen im Illustrator und exportiere als DXF. Inkscape kann DXF und SVG exportieren. Cambam braucht DXF und es gibt ein Plugin für SVG Import. Ich sehe in Gimp kein Vektorformat das man exportieren oder speichern kann.
    • ralfg schrieb:

      Ich kenne Gimp nur als Photobearbeitung. Incscape wäre als Vektorprogramm wohl sinnvoller.
      Yepp, ich wollte nicht behaupten, dass Gimp ein Vektorprogramm wäre. Ganz im Gegenteil.
      Eher ein Photoshop-Ersatz.
      Aber es gibt eben die Möglichkeit, (Buchstaben-)Konturen in Pfade umzuwandeln. Diese Pfade sind Vektor-Informationen, die lassen sich ohne Raster vergrößern und verkleinern. Die Pfade kann man auch speichern. Wird aber wohl ein reines Gimp-Format sein.
      Mit Inkskape bin ich nicht firm - ich mache fast alle Grafiksachen mit Gimp
      ... und am Beispiel der Schrift konnte ich eine zittrige Handschrift einscannen, die in Pfade umwandeln, die Pfade dann bearbeiten (und säubern) und schließlich die Pfade mit einem Pinsel nachziehen, was zu sauberen reproduzierbaren Buchstaben führte. Die sind natürlich wieder verpixelt, aber wenn ich da die Druckauflösung wähle, bleibt von den Pixeln nix übrig (die Dateien werden eben riesig).
      Vielleicht ist es ja zu umständlich, aber so konnte ich schon einige Poster mit Handschriften erstellen, bei denen man nicht mehr gesehen hat, dass irgendwo bei der Verarbeitung Pixels beteiligt waren ;)
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      Django013
    • Hallo

      Gimp ist ohne Zweifel ein gutes Programm. Es ist die einzige Software die sphärische Verläufe kann, das kann nicht mal der Photoshop. Diese Verläufe bringen schöne Rundungen wenn man Graustufenbilder zu 3D Objekten wandeln möchte.
      Ich ging aber davon aus die Vorlage für eine Fräsung in Cambam zu machen. Aus Photoshop kann ich Pfade im Illustrator Format exportieren.
      Dann braucht man trotzdem noch eine Vektor Software um die AI Datei in ein DXF umzuwandeln. Seit einigen Jahren sind Illustrator .AI-Dateien ein erweitertes PDF Format.
      Aber ich kenne keinen Weg Vektoren aus Gimp raus zu bekommen.
      Wenn man eine Pixelgrafik in Schwarzweiß aus Gimp hat kann man Cambam zum vektorisieren verwenden, hier ein kleines Video.
      Es ging ja darum Text in Cambam zu importieren

      grüße
    • ralfg schrieb:

      Hab ich das unverständlich beschrieben?
      Hallo Ralf,

      jetzt ist es klar :thumbsup: . Was ich bisher immer übersehen hatte, ist dass es den Eltern Stil gibt :S . Manchmal hat man halt Tomaten auf den Augen, sorry. Aber die Idee ist klasse für jedes Werkzeug und Material einen Stil anzulegen. Daran hatte ich bisher noch nicht gedacht. Super, merci.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Aber die Idee ist klasse für jedes Werkzeug und Material einen Stil anzulegen.
      Hallo Albert,
      ich zerspane praktisch nur Acrylglas. Für die jährlich drei Arbeiten in anderen Materialien habe ich keine CamStile, weil ich an Werkzeugen das verwende "was eben da ist".
      Wenn man verschiedene Materialien verarbeitet ist es vielleicht sinnvoller sich für jedes Material eine Bibliothek anzulegen und dann für jedes Werkzeug einen Stil. Die Möglichkeiten sind da ziemlich groß und man sollte schon nachdenken was sinnvoll ist. Umbauen ist viel Arbeit.

      grüße