Projekt 3D Taster

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Nullpunkt ist mitte. Durch das fräsen der Negativform muss es ja zwangsläufig passen. Den Nullpunkt in x/y/z stelle ich ja selber her.... Wenn dann am Schluss ein Gesamtrundlauffehler von ein paar Zehntel sein sollte, wird ausgerichtet. Dafür ja die Einstellschrauben.
    • Also, das erste Teil (auch das wichtigste) hat mit der Negativform sehr gut funktioniert. Das zweite nicht. Das habe ich am Zapfen gespannt und seitlich noch mit Schrauben gesichert. Ganz klar, dass das nicht passen kann. Ich habe dann den Taster im montierten Zustand in die Spindel gespannt und den Rundlauf gemessen.
      Der hat jetzt 0,25mm Rundlauffehler. Aber kein Problem, ich spanne in der Arbeit die Hülse in eine Spannzange und drehe die Aufnahme von 12mm auf 10 mm runter.
      Dann läuft der ganze Halter in sich wieder. :rolleyes:

      Hier im Bild schön die Spannschrauben zu sehen. Aber wichtig ist, dass die Aufnahme zur Hülse passt.


      Mit der 4ten Achse den Taststift gefräst.



      Ich war auch heute auch wieder fleißig. :thumbup:
      Meine erste Platine gefräst und gleich die Kugeln drauf gelötet.


      Die Platine wird auf eine HPL Platte geklebt, damit ich sie später sauber einstellen kann.


      Morgen wird diese dann passend ausgefräst.
      Bilder
      • IMG_20160130_173116.JPG

        99,76 kB, 576×768, 20 mal angesehen
      • IMG_20160130_173128.JPG

        91,2 kB, 576×768, 21 mal angesehen
    • Heute fast fertig gemacht. Die Zentrierscheibe, nach dem Kleben heute fertig gefräst.
      Als Dämpfung habe ich noch eine Moosgummischeibe für dazwischen gefräst.



      Schön zu sehen auch die Einstellschrauben. Ich habe mich gegen die Lösung mit den Federn entschieden, stattdessen 3x M 2,5 Inbusschrauben als Gegenstück für 3x M 3 Madenschrauben als Druckschrauben.



      Das ganze trotz 0,25 mm Rundlauffehler auf ca. 0,005 mm Anzeige auf dem Pupitast ausrichten können. :thumbsup:

      Den Rubin habe ich aus meiner Firma bekommen. Defekte Kugel, aber an einer Stelle, die mich nicht interessiert... :rolleyes:



      Als nächstes noch ein Kabel gesucht, dort wollte ich erst ein altes Mauszeigegerät (er ist wieder da...) ausschlachten. Habe dann aber ein altes Ladekabel und noch besser wegen Rundkabel ein altes Netzwerkkabel gefunden. Dazu noch ein Loch in die Hülle fräsen und alles anklemmen.
      Den Schmidt-Screen nochmal überarbeiten. Dort sind beim letzten mal einige Buttons und Funktionen für den Kantentaster geflogen, welche ich damals noch nicht benötigt habe... Bericht folgt...
      Bilder
      • Innen.JPG

        70,67 kB, 460×768, 25 mal angesehen
      • 20160131_131603.JPG

        61,76 kB, 460×768, 18 mal angesehen
      • Dimension.JPG

        77,28 kB, 460×768, 14 mal angesehen
    • wirklich sehr hübsch was ihr hier immer so baut . da wird mir die nächsten jahre sicher nicht langweilig . und was man alles lernt hier . ihr seit echt der hammer
      Lieben Gruß
      Chris
      ===================================================
      Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert.
      Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
    • Alois73 schrieb:

      Ich habe mich gegen die Lösung mit den Federn entschieden, stattdessen 3x M 2,5 Inbusschrauben als Gegenstück für 3x M 3 Madenschrauben als Druckschrauben.
      Hm, ich glaub, ich steh gerade auf dem Schlauch.
      Auf den Bildern sieht man immer die Feder und jetzt doch nicht?
      Meinst Du, das Moosgummi reicht zum federn?
      Moosgummi altert aber schneller als ne Feder ...

      Der Rubin schaut natürlich geil aus :whistling:
      Meine Beiträge sind ausschließlich für das Forum "cnc-aus-holz.at" bestimmt! Ich untersage jegliches (auch teilweises) Kopieren, Weitergeben und Wiederveröffentlichen.

      Django013
    • Hallo Reinhard,

      der Moosgummi liegt nur an und soll nur dämpfen. Federn sind beim Berni seinen Modell die 3 Stück für die Unterscheibe gemeint. Die zentrale Druckfeder habe ich schon drinnen. Mit den einen Schrauben drücke ich die Scheibe hoch. Mit den anderen Schrauben ziehe ich sie gegen die Druckschrauben. Wenn ich den Rundlauf verstellen möchte, muss ich immer beide verstellen.

      Der Taster funktioniert übrigens hervorragend. Ich konnte den jetzt mal kurz testen. Am Anfang ging das Signal nicht aus. Mit ein bisschen Öl flutscht jetzt alles und er löst sauber aus. Ich konnte jetzt nur mal ein paar Messungen machen, aber es schaut so aus als ob er im 0,005 bis 0,01 Bereich genau auslöst bzw. wiederholt...
    • Hi Alois,

      Alois73 schrieb:

      Federn sind beim Berni seinen Modell die 3 Stück für die Unterscheibe gemeint.
      Ah jetzt ja - das sind die "Schisser"-Zugeständnisse, die ich vermutlich genauso oder ähnlich einbauen würde.
      Wenn man natürlich seine Maschine genau kennt, dann braucht man diese Sicherheit vermutlich nicht :whistling:

      Alois73 schrieb:

      Mit den einen Schrauben drücke ich die Scheibe hoch. Mit den anderen Schrauben ziehe ich sie gegen die Druckschrauben. Wenn ich den Rundlauf verstellen möchte, muss ich immer beide verstellen.
      Klar, wenn man die Achse des Tasters einstellen will, dann geht das kaum anders.
      Macht die Geschichte natürlich steif - aber für einen exakten Schaltpunkt ist das vielleicht genau das richtige.

      Alois73 schrieb:

      Ich konnte jetzt nur mal ein paar Messungen machen, aber es schaut so aus als ob er im 0,005 bis 0,01 Bereich genau auslöst bzw. wiederholt...
      Whow! Also das ist schon der Hammer :)
      Meine Beiträge sind ausschließlich für das Forum "cnc-aus-holz.at" bestimmt! Ich untersage jegliches (auch teilweises) Kopieren, Weitergeben und Wiederveröffentlichen.

      Django013
    • Descproto ist nur was für 3d modelle, wo das Maß keine große Rolle spielt. Ich Programmier die 4te für die Sachen vom 3D Taster von Hand in Kombination mit Cambam. Ich habe die Programme von Hand gespeichert und Nummeriert. Kann ich Dir schicken.,,
    • Also, heute mal das Messergebnis.

      Dadurch dass der 3D-Taster ja einmal gegen 2 Bolzen fährt und in der gegenüberliegenden Seite gegen einen Bolzen,
      ergibt sich hier ein Fehler, den ich jetzt ermittelt habe. Ich habe einen D 65 mm Lehrring verwendet.
      Mit dem Taster und über das Makro im Schmidtscreen ausgemittelt. Dann den Kugeldurchmesser ermittelt.
      Die Kugel hat 3,0 mm mit dem Messschieber gemessen. In Mach3 muss ich aber 2,835 mm eingeben, um auf den Korrekten wert zu kommen.
      Fragt mich nicht, wie das gehen soll. :/

      Dann habe ich den Taster immer gegen die selbe Stelle genullt (je 2x) und anschließend immer um 60° gedreht.
      Tasterrundlauf war in Ordnung. An jeder 2ten Stelle kam fast das identische Maß raus.
      Wenn jetzt gegen die 2 Bolzen getastet wurde, war der Messdruck leicht und es hat auch schneller ausgelöst.
      Bei Messung gegen den einen Bolzen, so dass es einen der beiden anderen Bolzen ausheben musste, war der Messdruck höher.
      Der Unterschied war ziemlich genau 0,032 mm.
      Das heißt, wenn ich ein Bauteil zentriere müsste ich beim Messen immer den Taster drehen, die 0,03mm selber verrechnen oder einfach mit dem Fehler leben.
      Da ich den wahrscheinlich nur zum digitalisieren in der Z-Achsrichtung verwenden werde, ist mir das ziemlich egal.

      Jetzt könnte ich natürlich noch mit der Druckfeder etwas spielen (leichtere Feder) aber dazu habe ich keine Lust mehr. Sorry :whistling:

      Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. :thumbsup:
    • Moin moin,

      den "Fehler" kannst Du ganz leicht auch grafisch bestimmen.
      Wenn Du ein Bild Deiner Platine als Ausgangsbasis nimmst und jeweils die Kugelmittelpunkte einer Auflage verbindest und den Mittelpunkt für die Achsenauflage bestimmst, dann hast Du 3 Punkte, aus denen man einen Mercedesstern machen könnte ;)

      Wenn Du jetzt die Mittelpunkte von 2 Auflagen verbindest und von der dritten Auflage eine Linie zur Mitte der ersten Linie ziehst, dann ist daraus ein T entstanden, welches durch den Stößen führt. Es zeigt sich, dass der Abstand vom Stößel zur alleinigen Kugel länger ist, als der Abstand zur Zweierverbindung.
      Das ist die Ungenauigkeit, die Du messen kannst.
      ... oder anders ausgedrückt, der Taster hat keinen Kreis als Ansprechschwelle, sondern eine Ellipse.

      Wenn Du den Taster immer richtungsgebunden an der Z-Achse montierst, dann könnte man mit festen Korrekturwerten arbeiten :)
      Meine Beiträge sind ausschließlich für das Forum "cnc-aus-holz.at" bestimmt! Ich untersage jegliches (auch teilweises) Kopieren, Weitergeben und Wiederveröffentlichen.

      Django013
    • Hallo Reinhard,

      genau das wollte ich Erklären, nur fehlten mir dazu die Worte. :thumbup: :D
      In der Praxis wird das umgangen, indem die Spindel den Tanster Positioniert und sogar noch auf Umschlag misst und dann den Mittelwert verwendet.
      Da ich keine automatische Positionierung habe könnte ich beim Zentrieren den Taster von Hand um 60° drehen, dass die Druckpunkte optimal sind.
      Ich bezweifle aber, dass ich es so genau benötige. Wenn dann wird wahrscheinlich mit dem Pupitast ausgerichtet.

      Ps.: Mittlerweile bin ich auch draufgekommen, warum ich eine kleinere Kugel eingeben muss als verbaut ist.
      Die Differenz von der Kugel 3mm und dem Messwert ist natürlich der Tastweg. Wenn man sich das ganze aufzeichnet, kommt man schnell drauf.
      Also hat mein Taster einen gemittelten weg von der Berührung bis zum Auslösen von 0,082mm.
      Wiederholgenauigkeit beim Tasten an der selben stelle war immer kleiner als 0,01. Meist auf 5 Stellen nach dem Komma gleich ( z.B. 0,21750). (Nachgeschaut in der Werkstücktabelle. Die 5te Stelle zeigt glaube ich eh nur 0 und 5 an...)

      PPs.: Nach dem Nachdrehen läuft der Taster nun innerhalb von 0,02mm rund und ein Ausrichten war kein Problem. Beim Ausrichten ist mit immer der Reset der Maschine geflogen, bzw. hat ausgelöst.
      Ich hatte im Taster einen Kontakt von der Platine zum Gehäuse und durch die Spindel in die Steuerung. Also eine Fase umlaufend an der Platine gefeilt, damit hier kein Kontakt entstehen kann und gut war es...

      Als nächstes wird eine kleine Ablage für die ganzen Inbusschlüssel und für den 3D Taster gemacht, damit er immer griffbereit und sauber aufgeräumt ist.
    • Weiß nicht, macht das Mach3 auch?
      Normalerweise wird ja die Kante angefahren, bis der Taster auslöst und dann wird (langsamer) zurück gefahren, bis der Taster wieder Kontakt hat. Erst dann hat man den "richtigen" Messpunkt.
      Meine Beiträge sind ausschließlich für das Forum "cnc-aus-holz.at" bestimmt! Ich untersage jegliches (auch teilweises) Kopieren, Weitergeben und Wiederveröffentlichen.

      Django013