Ich möchte jetzt auch eine CNC Fräse bauen...ein paar Ideen habe ich schon.

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    • Ich möchte jetzt auch eine CNC Fräse bauen...ein paar Ideen habe ich schon.

      Hallo,


      Habe mir die letzten 15 Jahre immer wieder CNC Dinger im Internet angesehen und schon länger überlegt mir eine Fräse zu bauen. Bis jetzt habe ich immer nur mitgelesen und nix dazu geschrieben (ausser kurz im openbuild Forum).


      Ich würde die Fräse vorwiegend zum Bootsbau einsetzen um damit 12mm Siebfilm und ?auch Vollholz zu bearbeiten. Die zweite Hauptaufgabe wäre als Zeichenmaschine/Plotter. Intarsien und andere Dinge würde ich natürlich auch gerne probieren. Ich benötige ca. 900mm*1500mm Verfahrweg. Vielleicht würde ich auch mit 700mm*1000mm auskommen.
      Habe einige SkinOnFrame Boote gebaut und mein aktuelles Projekt ist eine 4m Faltjolle.
      imagebam.com/gallery/njq1lf6ul5lj3t34ktd24928cegwm239


      Davor habe ich mit Schülern 2 Ruderboote gebaut.
      lh3.googleusercontent.com/fw98…GxRGtSUCRcw=w1600-h900-no
      Privat noch ein kleines Kinderkanu und eine kleine SOF Pram. Beides in dieser Galerie....wie man sieht wäre da eine CNC schon wirklich praktisch gewesen.
      imagebam.com/gallery/32sfyxritzojm0yej85b2sgpntux5f48


      Wie jeder Anfänger stehe ich nun vor der Entscheidung was ich bauen soll (oder ob ich mir das überhaupt antun möchte).? Zuerst haben mit die Openbuild Fräsen ganz gut gefallen...irgendwie haben sie mich dann aber doch nicht ganz überzeugt. Zahnriemen (Zwei mit Zähnen übereinander) finde ich aber nach wie vor eine tolle Sache. Dann habe ich die CNC14 entdeckt...habe ein CAD Modell von einer C't Hacks Fräse online gefunden und diverse andere Holzmaschinen gesehen.
      An großen Maschinen finde ich Joe's CNC und deren Derivate ganz interessant. Vor allem die relativ billigen Linearführungen mit L-Profil Stahl und V-Kugellagern.


      Hier einmal ein kleiner Bild dump.


      Einige (wenn nicht alle) dieser Fräsen (und ihre Stärken und Schwächen) kennt ihr bestimmt schon.
      imagebam.com/gallery/ksww5izphxb4tys36d46ppdw4mdatgje


      Videos und Internetseiten habe ich mir auch ein paar als Inspiration herausgesucht.
      grunblau.com/CNCBMO.htm
      CNC14 natürlich

      (Die Führungen von diesem Monster)
      openbuilds.org/builds/nox-1500mm-x-1500mm-c-beam.3784/
      yumpu.com/de/document/view/773…-seiner-holz-cnc-eas-gmbh
      openbuilds.com/builds/stainless-ox.1914/ (doppelriemen)
      (Vertikaltisch auf Joe's)





      Ich stelle mir eine Maschine mit Zahnriemen und V-Kugellager an der X (Beide Seiten..alles verdeckt) und Y Achse vor (Die beiden Zeichnungen in meiner Bilddump Galerie). Die Z Achse würde ich fertig (Ebay, Ali oder Openbuild) kaufen.
      Dazu vorest einmal meine Makita (700C) Kantenfräse.


      Bei der Elektronik würde ich auf ein ferstiges Set zurückgreifen.


      Habe den Forumsfräsen Thread auch gelesen. Vertikale Einspannvorrichtung (wie bei der von Frank Howorth oder der CNC14) möchte ich auch umsetzten.



      Entschuldigung wenn das noch alles etwas difus klingt...ich musste das nur einmal so für mich selbst aufschreiben.


      lg aus Wien.


      Marcus
      MfG
      Marcus
    • Hallo Marcus,

      sehr interessant was du so machst!

      Hier ein Link zu einem wo ich kenne Bauzeit 5 Jahre. Bin selbst schon mit und es ist der Wahnsinn :D .


      Deine Sammlung ist eine gute Entscheidung.
      Bei der Größe ist wirklich die Frage Kugelumlaufspindeln oder Zähne.
      So ungenau bist du bei Holz mit Zähne sicher nicht!
      Referenzfahrten wäre da dann schon sehr sehr schnell was ich da schon gesehen habe.

      Wie sieht das preislich aus der unterschied?

      Willst du dann aus einem Mix aus Holz/Alu aufbauen oder rein mit Holz?
    • Danke. Mein Onkel baut gerade ein 42' Elektroboot. Ich hätte jetzt auch eine neue Werkstatt in der sich ein 21' Cat-Boot ausgehen würde - kein Katamaran sonder so eines... fontainedesigngroup.com/assets…Wooden-Boat-Original2.jpg
      Momentan bleibe ich aber beim Faltboot und werde das wahscheinlich über die nächsten Jahre optimieren und weiterentwickeln.
      In den goldenen Zeiten des Faltboots gab es auch schon einen Katamaran.
      faltbootbasteln.de/fbb-faltkatamaran-scalare.html


      Den Unterschied zwischen Spindel und Zahnriemen habe ich mir ehrlich gesagt noch nicht ausgerechnet aber der Riemen ist relativ billig. Kostet für die ganze Fräse (doppelt auf beiden Seiten und die X Achse) vielleicht 100€ oder weniger als eine lange Spindel.
      Rack&Pinion ist mir zu aufwendig bzw. glaube ich dass der Zahnriemen einfacher zu installieren ist.



      Vielleicht könnt ihr mir etwas Input zu den Materialien geben. Ich habe das FAQ gelesen und die Tabelle zur Biegesteifigkeit angesehen. Habe kein Problem damit einen großen Holzkasten als Balken zu verwenden 400mm*190mm z.B.
      Auch die Wangen könnte ich mir in Multiplex vorstellen.
      MDF werde ich meiden obwohl es da ja auch große Exemplare gibt...
      grunblau.com/Brian/Assets/CNC/MAKERfull.jpg

      Sperrholz könnte ich im Happylab fräsen und Alu auf der Uni bearbeiten. An der Bearbeitung von Materialen soll es nicht scheitern.
      MfG
      Marcus

      The post was edited 1 time, last by heavyweather ().

    • Hallo Marcus,

      interessante Sachen die du so machst. Der erste Link aus deinem 2ten Post hier hat was von einem Schärenkreuzer.

      Ich bin gespannt wie es mit deiner Fräsenidee weiter geht.
      Als weiteren Input Richtung Riemenantrieb empfehle ich dir mal den Thread zur Faserwickelmaschine von Philipp bei RC-Network. Stichwort "CNC Faserwickelmaschine reloaded".
      Kann hier den Link nicht einfügen.
      Philipp hat leider das Projekt aus Studiengründen abgegeben.
      Der Prinzipielle Antrieb des Schlittens mittels Zahnriemen ist dort gut beschrieben und hat bestens funktioniert, worüber ich mir persönlich ein Bild machen konnte.

      Grüße, Bernd
    • Hallo Bernd,

      Danke für den Tipp...genau dieses Belt in Belt System meine ich. Wahnsinniger Speed :). Hat bestimmt auch Vorteile gegenüber R&P die Abnutzung betreffend. Macht nicht so einen Lärm und sieht sehr laufruhig aus.


      Beim Stainless OX hat der Erbauer das auch so umgesetzt.


      Kann nicht versprechen dass ich die Fräse wirklich baue..ich spiele nur schon seit Jahren mit dem Gedanken. Auf der Länge und mit ordentlichen Geschwindigkeiten würde sie ja dann auch zum Shortboard oder Riverboard shapen reichen...da habe ich auch noch ein teilbares im Keller liegen das noch einmal übershaped/überfräst gehört.

      Was meint ihr wie das mit der Genauigkeit aussieht? Am Ende Fräse ich ja doch nur Holz und gerade bei Faltbooten quellen die Kanten sowieso etwas im Betrieb also spielt da 1/10 mm +- eher keine Rolle. Bis jetzt habe ich Steckverbindungen einfach mit der Oberfräse und dem 1/2 Zoll Fräser hergestellt...das hat dann immer recht genau gepasst mit den 12mm Siebfilmplatten die anscheinend sowieso 1/2 Zoll Platten sind (wobei nicht immer alle genau gleich dick sind, da gibt es auch Qualitätsunterschiede und im Sommer sind alle Propeller wenn man sie beim Hornbach kauft).
      Wir schon genauer werden mit der CNC gegenüber der Oberfräse und der Stichsäge....?

      Ich habe ja schon einen Beltdrive im Einsatz...am Radl :)
      imagebam.com/gallery/yf3eojy20rj4h018ecya28uaudxvl8ok
      MfG
      Marcus

      The post was edited 1 time, last by heavyweather ().

    • Habe noch diese Maschine gefunden... RAW 1.3

      Der meint mindestens 15mm Timing belts...ich denke 10mm reicht auch einmal in der doppelten Ausführung. Timing Belt habe ich bei Ali gefunden. HTD3M-10mm, 10 Meter, glasfaserverstärkt um 25€.

      Wieviele Zähne sollten die Pulleys haben? Habt ihr dafür eine Quelle?

      Die Schienen bei der RAW cnc sind auch nicht blöd gelöst... Rundstahl in AluProfilen und Kugellager.

      Bei Hornbach gibt es Trockenwandprofile aus Sperrholz. Nennt sich Finwood und ist sehr genau. Vielleicht kann man das auch als Basis für den Tisch verwenden.
      MfG
      Marcus

      The post was edited 4 times, last by heavyweather ().

    • Riemenantrieb finde ich sehr spannend. Die Bauweise, wie sie auf dem letzten verlinkten Video zu sehen ist, hatte ich auch schon ähnlich im Kopf - allerdings für eine "riesen Fräse" (2,5x125m). Den Antriebsschrittmotor (mit 2 Wellenenden) dann entweder mittig ins Portal und damit beide Riemen antreiben - jeweils eine Lange Welle nach "links und rechts". Oder halt auf die Portalwangen je einen...

      Hast Du Dir mal die Preise für Lineartechnik aus China angeschaut? Die ist so günstig, da lohnt eigentlich alles andere gar nicht mehr (Preis / Leistung):

      Hier die untere Tabelle:
      brushless-regler.de/wordpress/…/2016/01/L1000-Frieda.png

      Und nun lass Dich nicht aufhalten mit diesem interessanten Ansatz. Wenn Du möchtest, schreibe ich Dir gerne weiter meine Meinungen zu den Ideen und versuche zu helfen....
      Grüße

      Andreas
      Gruß

      Andreas
    • Hallo Andreas,

      "Spannend" ist das passende Wort zum Keilriemen ;) .
      Ich freue mich wenn jemand etwas schreibt.

      Die Lösung mit den 2 Wellenenden habe ich mir auch schon überlegt, allerdings unter dem Tisch. Dann wird es aber mit dem Überhang und vertikale Einspannen schwieriger.
      Was ich nicht möchte ist ein angetriebener Riemen. Das "Belt in Belt" Prinzip ist einfach elegant. Bei der RAW CNC stört mich nur dass die Riemen dann seitlich, relativ weit, frei hinunter gespannt sind und der ganze Riemen seitlich an der Wange läuft.
      Wenn man jetzt die Linerschinen der X-Achse (der langen Achse) hinauf verlegt dann verliert man wieder Verfahrweg bzw. wird die Fräse breiter. Das stört mich ja auch an der CNC14.
      Meinst du es funktioniert so wie ich mir das vorgestellt habe?
      Ich würde das Motorschild mit der Wange flach abschließen lassen. Den Motor muss man halt ordentlich an die Wange montieren aber der ist ja auch nur ein paar Zentimeter kurz.
      Sonst müsste ich die Motoren außen aufsetzen was ich ja eigentlich vermeiden möchte.
      Oder wäre es gescheiter die Linearführung tiefer unter den Tisch zu verlegen? Knapp vor dem Riemen und die Länge von der Führung bis zur Tischkante waagerecht nach außen zu führen?

      [Blocked Image: http://thumbnails115.imagebam.com/50302/de5de1503012021.jpg]


      Zu den Linearführungen.
      Ja, die sind schon sehr günstig. Auf der anderen Seite sind Stahl und Kugellager immer noch billiger.
      Ich werde mir das noch genau überlegen. Einfacher wären fertige Waagen sicher und an Wert verlieren sie eigentlich auch nicht...könnte ich immer noch hier verscherbeln.
      Nachdem ich meist in der Schule mit Kindern baue bin ich halt immer auf der Suche nach günstigen Lösungen. Ich könnte mir auch vorstellen eine Fräse mit Kindern zu bauen und dann wäre es super wenn ich das schon vorher ausprobiert hätte. Bzw. könnte ich dann die günstige Lösung einfach in die Schule mitnehmen und zuhause auf Linearwaagen umrüsten.
      Mir macht das im Moment gerade viel Spaß und ich habe auch schon in der Schule ein Projekt für einen Tiny-G Zeichenplotter angeleiert...Arduino und Servo für die Z Achse habe ich zuhause, 2 Baugleiche alte Tintenstrahldrucker habe ich auch schon aufgetrieben und ich habe noch ein Semester lange Zeit bis zu den Projekttagen an denen wir Workshops anbieten...

      Was ist der Unterschied zwischen NLH und NLW Guideblocks?
      Die günstigsten 20er Linearwaagen habe ich hier gefunden...
      aliexpress.com/item/20mm-linea…c1-4296-8c03-8bce7b926fea

      Vielleicht die 1000mm rails für den Querbalken...einen vorne unten und einen oben drauf wie ich mich aus dem FAQ erinnern kann...
      Wenn ich normal bei Ali bestelle bekomme ich deine Preise ja auch nicht oder? Die 1000mm Noulei kosten knapp 200€ mit 4 Waagen.



      LG
      Marcus
      MfG
      Marcus
    • Hallo Markus,


      den Belt Drive würde ich schon auf mindestens 15mm Breite anlegen. Letztendlich ist das steifer als 10mm. Schau mal in den Thread von Philipp, das war solide.

      Führung würden für deine Ansprüche von unterstützten Rundführungen bis zu den verlinkten Führungen mit den soliden Wagen alles passen. Wie man im Video des Shapeoko Clons sieht, geht damit bei Geduld sogar Alu. Wenn der Unterbau und Balken solide aufgebaut ist. Bei den Linearschienenwagen in der Bauform von dem Ali Express Link würde ich die Führungen auf Alu-Profilen aufbauen (Frieda). Ist aber immer so eine Glaubenssache. Gehen tut auch eine Holzkonstruktion. Nur steif muß sie sein.
      Vielleicht ein solides Grundgerüst aus Holz bauen und darauf die Aluprofile mit den Seitenteilen Aus Alu oder Stahl. Ach ja Bau die Fräse so groß wie du Standfläche hast. Ich sehe bei der Antriebsart keine Begrenzung die eine Länge auf um die 1000mm nötig macht.

      Eine gute Absaugung ist denke ich aber für die Bauweise Pflicht, aber auch erstmal mit einem normalen Staubsauger zu bewerkstelligen. Infos dazu findest du hier einige. irgendwann kommt dann eine HF-Spindel um den Speed des Antriebs auch zu nutzen. ;)

      Nettes Bike!

      Grüße, Bernd
    • werde wohl einfach den 15mm Stahl verstärkten nehmen. Gibt es auch 10m mit 6 Pulleys in 16 oder 20 Zahn. 48mm oder 60mm pro Schritt? Was nimmt man da?

      s.aliexpress.com/M7JzQFjq

      Ich habe mir überlegt Alu zwischen das Holz und die Linearführung zu kleben/schrauben. Kostet dann halt wieder extra.
      Die V Kugellager für X/Y würden ca. 70€ kosten + dem Stahl. Wagen oder unterstützte Rundführungen für beide Achsen sind ca. 200-350€ teurer. Vielleicht finde ich auf eBay auch noch ein Schnäppchen...habe bis jetzt nur bei Ali geschaut. Für die Querachse vielleicht, da scheint mir sie Kugellager Partie sowieso nicht passend.

      Machen die Wägen nicht vor allem Sinn wenn man sie waagerecht einbaut oder ist das egal ob sie von der Seite belastet werden?
      Was wären die Nachteile von Kugellagern?
      Bei den V-Lagern habe ich auch das beruhigende Gefühl dass ich die Fräse nach Belieben verlängern könnte wenn mir danach ist (ok...Linearschienen gibt es auch in jeder Länge)

      Danke, das Radl hat hinten eine stufenlose NuVinci Schaltung verbaut. Der Riemen läuft sehr weich und absolut leise. Die Hose macht man sich auch nicht an der Kette schmutzig. Der Gates Drive ist übrigens halbzöllig und hat in der Mitte eine Führungsrille. Man muss ihn allerdings ordentlich spannen bis er hoch klingt...man kann ihn mach dem Ton einstellen. Wir haben die Räder in einem Workshop gebaut. Auf dem letzten Bild ist das Rad meines Bruders zu sehen. Die Ausfallenden sind vom Kursleiter gefräst (mit kleinen Bambushalm Ausfräsungen). bambooride.com
      Hat viel Spaß gemacht.

      Wenn jemand bei uns in Wien einen Fräsenbauworkshop anbieten würde bei dem man seine eigenen Vorstellungen vorab besprechen und dann unter professioneller Anleitung umsetzen kann wäre ich sofort dabei. Die CNC14 wäre mir aber zu restriktiv bzw. einfach nicht passend für mich.

      Ich habe schon total Lust mir einfach 10m Riemen zu bestellen und irgend etwas zu beschleunigen :)
      Habe jetzt 10m/15mm um knappe 20€ gefunden.
      20mm haben sie auch.
      MfG
      Marcus

      The post was edited 1 time, last by heavyweather ().

    • heavyweather wrote:

      Wenn jemand bei uns in Wien einen Fräsenbauworkshop anbieten würde bei dem man seine eigenen Vorstellungen vorab besprechen und dann unter professioneller Anleitung umsetzen kann wäre ich sofort dabei. Die CNC14 wäre mir aber zu restriktiv bzw. einfach nicht passend für mich.

      **********************************************************************************
      Wozu gibts Skype? ;D Wo hast denn Wissenslücken? Vielleicht können wir die ja in einer Skype-Sitzung füllen?!


      Ansonsten zur Fräse: Ich würde einfach 2 lange Aluprofile nehmen (90x90) und die mit senkrechten Beinen abstützen. An die Beine einstellbare Füße und dann sollte das gut genug sein. Einen Portalverbinder (Verbindung der Portalwangen unterhalb des Tisches) würde ich in jedem Fall vermeiden. Also entweder lange Welle und "Mittelmotor" oder wie Du schriebst an jede Wange einen Motor.
      Stahl und Kugellager werden nicht soooo viel günstiger. Vergleiche aber bitte auch immer die Leistung, die Du zu dem Preis bekommst.. Alle mir bekannten Infos zur verlinkten Lineartechnik hab ich HIER mal zusammengetragen. Vielleicht hilfts Dir?! Mittlerweile hab ich auch eine günstigere Quelle für die gleichen(!) Teile gefunden - kannst also nochmal was sparen solltest Du Dich dafür entscheiden....
      Gruß

      Andreas
    • Danke Andreas,
      Ich glaube im Moment reicht mir das Forum und es ist ja auch super wenn andere mitlesen können.

      Ich habe noch diese Maschine gefunden.
      lumberjocks.com/SPalm/blog/2271
      Das ganze mit Riemen und es passt.

      Worauf muss ich bei Aluprofilen achten bzw. was kosten die und wo kann man sie bekommen? Ich habe halt gehofft mit Holz auszukommen ;)
      Mir kommen ja die Portalwangen oft sehr dünn vor. Bei der HolzCNC sind sie ja auch mit senkrechten Querrippen gestützt. Wenn ich das auch mache wird die Maschine zwar um ein paar cm breiter aber dafür kann ich die beiden Stepper weiter hervorholen und muss nicht so weit unterschneiden.

      Zum Antrieb bzw. zur Elektronik hätte ich noch ein paar Fragen.
      Welches Set von Ali funktioniert? Da gibt es eines mit USB Schnittstelle, ich lese aber immer dass USB problematisch ist.
      Wird der Rechner beim Fräsen stark gefordert? Hätte noch einen PIII im passiv gekühlten Industriegebäude herumliegen.
      Wie stark müssen die Motoren mindestens sein?
      Wieviel Zähne empfiehlt ihr mit dem HTD3M belt?
      Wie weit pro Schritt?
      Wenn ich das festgelegt habe bestelle ich mir einmal den Riemen und das Antriebsset. Bin schon ganz geil drauf etwas zum Fahren zu bringen :)
      MfG
      Marcus
    • Für Aluprofile guckst Du mal bei motedis.de oder bei smt-montagetechnik.de. 90x90 in "leicht" wäre meine Empfehlung.

      heavyweather wrote:

      Wie weit pro Schritt?

      Das hängt von Deiner Anforderung ab ;) Aber auch hier kannst Du noch mit Mikroschrittbetrieb was "nachjustieren"...Gegenfrage: Was willst denn machen damit eigentlich und mit welcher Genauigkeit wärst denn zufrieden?


      heavyweather wrote:

      Wird der Rechner beim Fräsen stark gefordert? Hätte noch einen PIII im passiv gekühlten Industriegebäude herumliegen.
      Sollte reichen. Im Grunde wird so ein Rechner nicht wirklich gestresst - zumindest nicht damit, eine Fräse zu steuern... Ich mach das mit einem AMD E350/2GB/80GB HDD zur vollsten Zufriedenheit an meiner Frieda mit Triple-Beast...

      heavyweather wrote:

      Wie stark müssen die Motoren mindestens sein?
      Das kann man jetzt noch nicht sagen. Erst sollte die Maschine stehen, damit man dann Abschätzungen treffen kann

      heavyweather wrote:

      Wenn ich das festgelegt habe bestelle ich mir einmal den Riemen und das Antriebsset. Bin schon ganz geil drauf etwas zum Fahren zu bringen :
      Das kenne ich zu gut, aber fang doch erstmal mit der Konstruktion der Maschine an. Die "Schnellkäufe" bereut man meistens, weil es nachher doch anders kommt.... ;)

      Apropos: Wenn Du nur PLattenmaterial verarbeiten willst, kannst auch auf Portalwangen verzichten: Leg die Linearführung oben auf die Längsträger und da quer direkt den Portalbalken drauf. Der Raum zwischen den Längsträgern ist dann die Fräsfläche (abzl. Z-Achsenbreite)....Ich hatte da vor einer kleinen Weile was im CAD geklöppelt in die Richtung....kann ich nochmal raussuchen und hier reinstellen, wenn es Dich interessiert.
      Gruß

      Andreas
    • Du meinst wie bei der CNC14 oder dieser hier?
      jrharris.co.uk/#section6
      praktisch ein fahrender Balken...

      Das war meine erste Designidee aber ich habe mir gedacht ich bekomme eine schmalere Maschine wenn ich die Führungen und den Antrieb unter den Tisch verlege. Dann kann ich mit der Querachse fahren bis ich mit der Spindel bzw. der Z Konstruktion an der Wange anstehe und die Maschine ist trotzdem nicht wesentlich breiter.
      Aber jetzt hast du mich auf eine Idee gebracht. Die Seiten müssen ja nicht sehr dick sein...sagen wir 6cm. AUf den äusseren 2cm liegen dann die Riemen und auf den inneren 4cm liegt die Schiene...eh so wie bei jrharris nur eben etwas schmaler und aus Sperrholz statt Stahl...wobei ich es auch aus Stahl zusammenschrauben könnte.

      Ok...jetzt habe ich 50*50 Stahl genommen als Unterlage für die Schiene...
      [Blocked Image: http://thumbnails115.imagebam.com/50339/b9c259503381631.jpg]

      Wenn die Idee nicht so saudeppert wäre...ich habe mir ganz am Anfan überlegt die Fräse unter der Kellertreppe einzubauen. praktisch zwei Stahl Vierkantrohre an die Betonwange schrauben und dort die Schienen drauf bauen. Den Riemen könnte ich dann an die Wand legen oder noch ein Rohr anschrauben und über dem Querbalken antreiben.
      Das Bett kann man dann auf 2 weitere Schienen bauen auf die man quer Stahlträger schraubt.
      [Blocked Image: http://thumbnails116.imagebam.com/50340/67d07a503392185.jpg]


      Ich möchte nicht nur Platten fräsen aber hauptsächlich Siebfilm. Auch Schäftungen in Voll und Sperrholz. Styrodur schnell bearbeiten wäre auch super für Formenbau. Alu eher weniger aber wenn hie und da einmal etwas anfällt...
      Das ganze muss nicht zu genau werden aber ich werde auch nicht absichtlich schlampert bauen ;)
      MfG
      Marcus

      The post was edited 3 times, last by heavyweather ().

    • Morgen Marcus,

      also die Riemen Variante ist echt nicht so verkehrt. Sieht extrem schnell aus und was ich gelesen habe in dem einen Video sind die Dinger ja sehr sehr genau.
      Ich denke wenn das ganze extrem stabil aufgebaut ist dann kannst du Holz sowie Styro mit extrem schnellem Vorschub bearbeiten.
      Dass wäre herauszufinden wie stabil und doch noch leicht für einen Riemen kann gebaut werden.

      Dein Bike ist ja mal richtig Cool :thumbup: .

      Du schreibst gerade mit dem Haus verbinden. Lass die Finger davon! Aber du bist eh davon abgekommen. ( Schall, Schwingungen, etc..). Das ist wie wenn du an den Heizkörper klopfst.


      PS: Wäre toll wenn du die Bilder nicht über externe Hoster hochlädst, sonst verschwinden die Bilder irgendwann mal.

      LG Alex
    • Hi,

      ich würde Dir nochmal die Aluprofile als Längsträger ans Herz legen, weil:

      - Die Linearschienen einfach mit Nutensteinen befestigt werden
      - kein Löcher gebohrt werden müssen wie bei den Stahlprofilen
      - Du sie super ausrichten kannst.

      4Kant-Stahlrohre musst Du erst noch Bohren, Gewinde schneiden usw. Stelle Dir mal vor, wie Du das auf einer großen Länge ganz gerade hinbekommst. Läuft die Lochreihe irgendwie leicht aus dem Ruder, kanns eventuell mit der Geradlinigkeit schon gewesen sein.

      Mit dem Haus verbinden ist eine klasse Idee, wenn Du Deine Fräse in jedem Raum hören möchtest ;)

      Ich persönlich würde auch nicht sooo viel Wert auf eine schmale Bauweise legen - die paar cm für die seitliche Konstruktion mehr machen den Kohl doch auch nicht mehr fett...

      Kurz gesagt: 90x90 Längsträger. In die obere "innere Nut" kommen die Führungen rein. Dadrauf eine 20mm Aluplatte als Montagepunkt mit Winkeln vor und hinter dem aufliegendem Portalbalken (vielleicht 80x160?). Der Schrittmotor kommt mittig hinter den Portalbalken mit 2 Wellenenden. Von dort führen 2 Wellen in Richtung Längsträger und enden dort auf Riemenscheiben (60Z). Der Riemen wird oberhalb der äußeren Nut auf dem Längsträger geführt/gespannt...
      Der Fräsbereich wäre dann entweder zwischen den 90x90 Längsträgern abzüglich der Z-Achsen-Breite. Oder aber Du nimmst 45x90 als Querprofile und verlegst den Fräsbereich ca auf Höhe der Längsträgeroberkante - dann entspricht die maximale Fräsbreite dem Innenabstand der Längsträger. Die Fräshöhe / Portaldurchlasshöhe könnte dann immer noch 5-7cm betragen. Für Plattenmaterial reicht das eigentlich locker. Nimmt man größere Führungen (25/30er anstatt 20er) ist die Höhe noch größer und dann reicht wohl auch 1 Wagen / Seite....

      Ich hoffe, Du konntest meinen Erläuterungen folgen ;) Falls nicht, male ich das gerne mal auf....

      Grüße

      Andreas
      Gruß

      Andreas
    • Hallo Leute,

      ich würde die geplante Fräse nicht nur für Plattenmaterial auslegen. Das ist sparen am falschen Ende. Wie schnell kommt der Wunsch auf auch mal etwas stärkeres Material zu bearbeiten? Dazu längere Werkzeuge zu benutzen und dann reicht die obere Stellung der Spindel nicht.
      Man sieht Portalwangen kann man aus unterschiedlichen Materialien machen ob Holz, Alu oder Stahl. Was einem eben gefällt. Und ob die Spindel nun nur einen Hub von wenigen Zentimetern schafft, oder auch 20 cm spielt für die Kosten keine große Rollen.
      Also wenn auslegen, dann auch für spätere Folgeprojekte.
      Meine Meinung: ;)

      Den Ansatz wie Andreas vorschlägt würde ich dabei auch verfolgen. Aluprofil für die Montage der Linearschienen mit Nutensteinen. Diese dann aber von der Seite montieren. Der Zahnriemen kann dann oben drauf laufen. Der Antrieb an eine Portalwange aus mind. 12mm bis 20mm Aluplatten, gibts günstig plangefräst in der Bucht. Zwischen die Portalwangen einen Alu-Profil-Portalbalken in der Dimension 40 x 160mm in Ausführung schwer. Fertig ist das Grundgerüst. So kann auch direkt die Linearführung für die Y-Achse vor den Portalbalken mit Nutensteinen verschraubt werden.
      Darauf dann ein Schlitten aus besagtem plan gefrästen Alumaterial für die Z-Achse. Die Portalwangen zwecks besserem Schwerpunkt noch leicht nach hinten neigen. Fertig ist das zig-fache Erfolgsrezept für eine Hobby-Portalfräse. ;)

      Grüße, Bernd

      The post was edited 2 times, last by Bernd E. ().

    • Hallo Bernd. Was spricht dagegen die Wangen starr auszuführen und den Balken direkt darauf laufen zu lassen? Ich lege einfach das Bett tiefer.

      Bilder werde ich in Zukunft direkt hochladen, bin es von woodenboat.com einfach gewohnt dass man nichts hochladen kann.

      Hey, ich habe gedacht bei cnc-aus-holz wäre Alu eher verpönt :D so kann man sich täuschen.
      Wie wäre die V Kugellager Linearführungen einfach ins Holz zu schrauben ;).
      Leute, das ist meine erste Fräse. Wenns mir taugt baue ich dann vielleicht noch eine. Entwerfen schön und gut, zeichnen macht mir auch Spaß aber im Moment geht es tatsächlich um 3D in 12mm Siebfilmplatte und stirnseitige Holzverbindungen. Mein Vater möchte ein paar Balsa Teile und die eine oder andere XPS Fläche fräsen.
      Irgendwann summieren sich die Teile einfach...die Investition ist rein fürs Hobby ja sowieso schon schwer zu rechtfertigen.
      Auf der anderen Seite ist es natürlich super interessant eine echt gute Maschine zu planen.
      Ok - weitermachen.

      Andreas, sind 60 Zähne nicht zu viel? Das sind dann 180mm/Schritt? Wie läuft das mit den Mikrosteps? Das muss ja von den Controllern unterstützt werden? Sind die mit mehr MS teurer? Worauf muss ich da achten? Welchen Motor mit durchgehender Welle würdest du nehmen? Warum nicht zwei? Ist einer die günstigere Lösung? Eine Welle auf jeder Seite bringt auch wieder zusätzlich Komplexität. Warum nicht auf einer Seite direkt das Zahnrad und nur auf einer Seite eine Welle?
      MfG
      Marcus
    • Du verwechselst da Schritt mit Umdrehungen. Bei den meisten Schrittmotoren ist die Auflösung 200 Schritt pro Umdrehung (1,8°). Ein Mikroschritt ist dann diese 1,8° geteilt. Also entweder 1/10tel oder 1/16tel oder nur 1/5tel. Kommt drauf an was die Steuerung unterstützt.
    • Hi,

      2 Motoren bergen immer das Risiko, dass Du die Winkligkeit verlierst, sollte einer Schrittverluste haben. 2 Motoren sollte man also immer irgendwie "zwangssynchronisieren" (siehe z.B. Tron).
      Den Motor mittig, damit beide Wellen möglichst kurz sind. Je länger eine Welle umso schwieriger wird es (schlagen, torsion usw...). Deswegen würde ich 2 Wellen machen und die mittig mittels 2er Schrittmotorkupplungen an den Stepper anschließen.

      Kurz mal gerechnet zum 60Z-Riemenrad.

      Vollschritt
      1,8° => 200 Schritte pro Umdrehung.
      Durchmesser bei 60Z ist ca 57,30mm, entspricht ca 180mm Umfang.
      Ein Vollschritt wäre dann 180/200mm = 0,9mm

      1/8 Schritt
      1600 Schritte pro Umdrehung
      0,11mm pro Schritt

      1/16 Schritt
      3200 Schritte pro Umdrehung
      0,056mm pro Schritt

      Ich ziehe meine Empfehlung mit den 60Z also zurück. Das machte nur Sinn bei Riemenantrieb für KU-Spindeln. War ein Schnellschuss, sry.. Ich würde aktuell eher zu kleineren Riemenrädern tendieren demnach....

      Zur Steuerung: Ließ dich nochmal an verschiedenen Stellen tiefer ein dazu bitte ;) Mikroschritt kann eigentlich jede CNC-Steuerung...

      Die Frage nach dem Motor würde ich auf später verschieben....
      Gruß

      Andreas