Ein Sperrholzfräse nach Art der CtHacks soll entstehen

  • @ Mario,


    zu 4x18 mm kommen ja noch 50 mm durch die Höhe der Linearschienen.

    Werden also 72+50=122 mm. Wenn man dann wieder eine Opferplatte abzieht bleiben etwa 100 mm was das ist was ich will.


    ich denke schon dass man auch 150 mm erreichen kann, wahrscheinlich müsste man die Leisten breiter machen.

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    Heute habe ich endlich einmal ein paar Kleinigkeiten angefangen.



    Die Unterlagen für die Laufwägen wurde mit Kreissäge und Bohrmaschine hergestellt.

    Die Senklöcher in der Platte mit der alten Fräse gefräst und Löcher mit 4mm vorgebohrt, fertig gebohrt auf dem Bohrständer.


    Erwin

  • Ich habe wieder etwas weiter getan. Bilder sagen mehr als viele Worte


     


    Ich wollte die ganzen Stehbolzen für die Umlenkungen mit Einschraubmuttern machen. Ich schaffe es aber trotz diverser Tips aus Foren und YT nicht diese so ins Holz zu bringen dass die Schrauben dann rechtwinkelig zum Brett sind.


    Ich habe mich dann der Technik besonnen die ich auch bei Tragflächenverschraubungen meiner Segler angewendet habe.

    Das Multiplex ist relativ hart und 18mm dick, warum nicht direkt ins Holz ein Gewinde schneiden. Gedacht - getan - funktioniert.

    Für die 6mm Gewinde 5mm vorgebohrt, Gewinde geschnitten dann das Gewinde mit dünnflüssigem Superkleber getränkt und trocknen lassen.

    Anschließend das Gewinde noch einmal nachschneiden und hält.


    Erwin

  • Coole Technik! Hast du das Gefühl, dass es auch unter Belastung im rechten Winkel bleiben wird?

    Ich hatte das selbe Problem und glaube dass es bei mir am Spiel zwischen Rampa-Muffen und Schraube lag, beides eher Baumarkt-Qualität. Hab die Schraube mit satt Gewindekleber benetzt, ausgerichtet und abbinden lassen.

  • Hallo ihr Beiden,

    Ich kann euch die Einschraubmuffen von Würth empfehlen, die haben bei gleichem Innengewinde einen größeren Umfang und ein scharfes grobes Außengewinde, kosten dann aber auch das Vierfache, bei ein paar fällt es nicht ins Gewicht, aber bei einem ganzen Lochraster kommt ganz schön was zusammen.

  • Hallo Andreas,


    danke für den Tipp! Ist so ein Detail, an dem man nicht sparen sollte, würde ich zumindest nicht mehr.


    Würth macht es einem als Privatperson nicht direkt zu einfach, Geld bei ihnen zu lassen. Glaub, ich wollte mir nur mal einfach Preise anschauen und wurde nach der obligatorischen Anmeldung noch oft von netten schwäbischen Damen angerufen die irgendetwas von mir wollten. Das mit den Preisen hat auch irgendwie nicht geklappt. Eine Bestellung traue ich mir aktuell noch nicht zu, das ist next Level =)

  • @ Philip

    Ich denke das das bleiben wird, die M6 Schrauben haben in dem Holz 18mm Gewindelänge und lassen sich nur mit viel Kraft eindrehen. Da diese ja nicht regelmäßig aus und eingeschraubt werden wird das halten.

    Einkleben kann ich sie immer noch oder an manchen Positionen mit Gegenmutter oder Einschlagmutter nachbessern.

    Bei dem Rampa Muffen hast du wahrscheinlich weniger Gewindegänge, wenn da dann noch Wurfpassung haben dann kann schon problematisch sein.


    Andreas

    Wir haben sogar seit heuer im Nachbarort einen Würth Shop. Ich weiss aber nicht ob die überhaupt an privat verkaufen.

    Für die aktuelle Situation hab ich keinen Bedarf.


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    Nachtrag zu gestern: So schaut der Schlitten, oder wie auch immer diese Baugruppe heißt, von unten aus.



    Heute habe ich hauptsächlich herumgezüftelt, da ich vieles nicht im Detail voraus geplant habe. So entstehen Teile und Zeichungen während des Bauens.



    Während der Leim trocknet konstruiere und drucke ich mir einen Motorhalter, Halter für die selbstgedruckte Schleppkette und eventuell kann ich auch schon anfangen Kabel vorzubreiten.Ich gehe davon aus dass das nun gerade genug sein wird.


    Erwin

  • Guten Morgen miteinander,


    die letzen Tage hab ich mich mit meinem 3D Drucker herumgeschlagen. Es sind nun aber einige brauchbare Teile herausgekommen.

    Motorhalter, Halter für Schleppkette und Mikroschalter. Bilder kommen noch später.


    Die Seitenwände aus je 4 Lagen sind verleimt und nun gerade.


    Bevor ich nun anfange die einzelnen Baugruppen zusammenzuschrauben bzw. leimen eine grundsätzliche Überlegung und Frage an die Runde:


    Holz natur belassen ?

    Lackieren ? wenn ja mit welcher Art von Lack

    Mit verdünntem Expoxidhaz streichen ?

    Ölen? Habe ich irgendwo gehört, aber keine Erfahrung


    Erwin

  • Hallo Erwin,


    hier gibt es einig Holz-Fachmänner, die dir das sagen werden.


    Persönlich würde ich ölen, da Atmungsaktiv und keine Wasseraufname in das Holz stattfindet. So wie eine Küchenarbeitsplatte mit Leinöl.


    Warten wir mal auf einen Fachmann.

  • Hallo Erwin


    Im Prinzip geht alles, du kannst es natur belassen, dann ist es aber eher Feuchteempfindlich und beim Fräsen mit Kühlmittel (z. Bsp. Alu) ist halt alles versaut. Unbehandeltes Holz, dass irgendwann und das wird es, mit Staub in Berührung kommt, wird sich anfangen punktuell zu verfärben. Das sind dann so gelbe Flecken auf dem Holz. Passiert auch bei Platten, die lange im Keller stehen.


    Ölen geht sicher und ist dann besser geschützt, Lack auch, am besten vorher grundieren. Ich trage Lack immer mit der Schaumstoffrolle auf, damit es einen gleichmässigen und Nasenfreien Anstrich ergibt.

    Viele Grüsse


    Dieter


    Sie dürfen nicht alles glauben was sie denken. (Heinz Erhardt) ;)

  • Meine CNC steht seit 3 Jahren im Keller - unbehandelt, ohne Flecken ... - allerdings auch ohne MMS


    Holz lackieren halte ich aus mehreren Gründen für falsch - Aussehen, Haptik, empfindlich gegen Beschädigung.


    Wer die Oberfläche "härten" und damit etwas unempfindlicher gegen mech. Beanspruchung machen will nehme ein härtendes Öl z.B. Arbeitsplatten Öl


    Wer die Oberfläche Wasser- und Schmutz-abstoßend machen will, wachse diese.


    Beide Verfahren lassen sich auch kombinieren - erst ölen, 2 Tage später wachsen. Das nutze ich z.B. bei Musikinstrumenten, aus weichem Holz und oft mit der Hand berührt


    Gruß

    Stefan

  • Hallo,


    einölen gefällt mir. Ich bin nur erschlagen von dem vielfältigen Angebot an Ölen.

    Bei geringen Fläche werde ich ja keinen 1l benötigen.


    Wäre dieses geeignet?


    Ich hab da noch eine kleine Menge "Lemon Öl" welches ich für die Pflege der Gitarrengriffbretter gekauft habe. Könnte ich das auch verwenden, zumindest dort wo ich schön langsam die Schienen montieren will und später nicht mehr hinkomme.



    Erwin

  • Hallo Erwin,

    druckst du die Schleppketten auch selbst oder nur die Halter.

    Gegen Fotos hat sicher auch niemand was . 8o

    Na dann schaut mal :-)


    Das erste Bild zeigt die Kette auf meiner Ur-Konstruktion. Die beiden anderen eine etwas vergrößerte Variante für meine aktuelle Baustelle.

         


    Ja ich habe die Kette auch selbst gedruckt. Weiß = PLA Schwarz=PETG Blau=ASA

    Ist aber eigentlich egal welches Material.

    Es ist eine von vielen Varianten die auf Thingiverse herumschwirren.


    Beim lesen anderer Beiträge ist mir gestern bewusst geworden, dass ich bei meiner Konstrukion den kurzen Riemen nur tauschen könnte mit sehr viel zerlegen.

    Daher hab ich die Idee aufgegriffen den Riemenhalter von oben lösen zu können.

    Ich habe dafür ein 3D Druckteil erstellt und mit diesen Gewindebuchsen zum einschmelzen versehen. So kann man nun von oben durch das Lösen von 2 Schrauben den Riemwechsel ähnlich wie bei der CNC14 bewerkstelligen.


     


    Das wars für heute


    Erwin