CNC-Fräse Holzschnitzer

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    • CNC-Fräse Holzschnitzer

      Servus Leute!!

      ich möchte mein Vorhaben einer neuen CNC-Fräse vorstellen.

      Hab mir vor schon fast vor drei Jahren die Fräse Nr. 20 von Pascal gekauft. Es war ein Raschke - Baustatz.
      Aber jetzt muss eine neue Fräße her. Habe nämlich immer das Problem beim Platten aufteilen, deshalb sollte eine viertelte Platte in die Fräse passen.
      Fräse großteils Multiplex-Platten mit dem Format 125x250 cm.
      Größere Höhe für 3d fräsen war auch nötig, bei der alten Fräse brachte ich nur so 40 mm rein. Das sollte jetzt schon 100 mm stärke sein.
      Meine Verfahrenswege sind nach der Konstruktion 1280x660x240 mm.

      Die Steuerung werde ich von der alten Fräse hernehmen. Es ist die Trible Beast mit 5,0 A Schrittmotor verbaut.

      Auf Y und Z Achse werden es 16mm unterstützte SBS Führungschienen.
      Bei den Kugelumlaufspindeln werden es auch auf Y und Z 16mm starke werden.
      Bei der X-Achse nimm ich eine 20mm Kugelspindel und eine Profilführungsschiene mit 25mm.
      Die beiden Platten an der Z-Achse will ich aus einer 20mm HPL-Platte herstellen.
      Bei den Portalwagen weiß ich noch nicht was besser ist entweder 20mm HPL-Platte oder 30mm Multiplex-Platten.
      Gezeichnet hab ich mal mit 30mm Multiplex.

      Großteil wird mit der Fräse Holz gefräst. Es kann vorkommen das ich auch mal Kunststoffe wie Pom oder Hpl-Platten fräsen werde.
      Zur Genauigkeit der Fräse. Ich wäre Froh wenn ich auf einen halben mm hin kommen würde.

      Hier sind schon mal Bilder meiner Konstruktion:

      Gesamt


      Portal


      Z-Achse


      Untertisch



      Für Verbesserungsvorschläge bin ich offen und dankbar.
      :)

      Viele Grüße
      Alexander
    • Moin Alexander,

      Du schreibst, dass Du größtenteils Teile mit 250er Länge fräst und willst jetzt einen Verfahrweg von 240?
      Die 10cm machen den Kohl auch nicht mehr fetter und Du wirst Dich ständig drüber ärgern.
      Also tu Dir selbst einen Gefallen und schenk Dir noch 15cm mehr :)

      Die Linearschienen musst Du ja sowieso anschaffen. Schau doch mal die Kugelumlaufschienen von Noulei an. So groß ist die Preisdifferenz nicht und es wird eine Investition, die Du sicher nicht bereuen wirst.

      Konstruktiv könntest Du Deine Pläne noch verbessern, indem Du den Schienen der Z-Achse noch jeweils eine Querplatte spendierst. Von oben würde der Z-Schlitten dann wie ein U aussehen. Die Querplatten würden die Schiene deutlich versteifen - gerade beim Plattenfräsen ist der Z-Schlitten ja ganz runter gefahren. Dann solltest Du darauf achten, dass die Schlitten für die Z-Achse mindestens den Abstand Deines Verfahrweges in Z-Richtung haben. Die Schiene für die Z-Achse sollte also min. den doppelten Verfahrweg als Länge haben.

      Die untere Linearschiene des Portals könntest Du etwas tiefer ansetzen, sodass sie fast genau über dem Quersteg liegt. Dort ist die Steifigkeit des Portalbalkens am größten.

      Yo und dann solltest Du noch eines bedenken: die KGS für die Y-Achse mit über 2m Länge wird eine heikle Geschichte. Da musst Du deutlich mit der Geschwindigkeit runter. Alternativ könntest Du über eine angetriebene Mutter nachdenken. Dann wären die Geschwindigkeitsprobleme vom Tisch.
      Meine Beiträge sind ausschließlich für das Forum "cnc-aus-holz.at" bestimmt! Ich untersage jegliches (auch teilweises) Kopieren, Weitergeben und Wiederveröffentlichen.

      Django013
    • Hallo Alexander,

      das mit der unteren Y-Schiene ist mir auch gleich aufgefallen. Ich würde auch noch das 30 mm MPX mit seitlichen Flügeln, wie bei den "Raschkefräsen" versteifen.
      Dann kann das ganze sich nicht aufschwingen. Die angetriebene Mutter würde ich auch empfehlen. Das ist bei unserer Länge von 1,2 Metern schon kritisch.
      Die Steifigkeit im Portal mit den 25 mm Profilschienen müsste eigentlich genügen. Da wirst Du keine 2te Spindel brauchen. Zumal bei Deiner angestrebten Genauigkeit.
      Da wirst Du dennoch an die 0,1 mm locker hinkommen.

      Der Aufbau gefällt mir gut. Wäre eigentlich perfekt um als mögliche Forumsfräse aufgenommen zu werden. :thumbsup:
      Überleg's Dir mal...

      Hey, Du bist ja gerade mal ca. 80 Km entfernt von mir. Da werde ich doch glatt mal auf ein Bier vorbeikommen. :D (Wenn ich darf...)
      Gruß Alois

      Baubericht "Die Nummer 70 stellt sich vor."
    • Servus an alle,

      danke für die vielen Tipps. Werde eure Änderungen mal einarbeiten.

      Die Verfahrenswege sind 1280x660x240 mm.
      Das Format der MultiplexPlatte hat 250x125cm, diese teile ich dann in vier Teile. (Plattenmaß 125x62,5 cm)

      Wegen der Kugelspindel in der X-Achse war ich schon zu schnell. Hab die Führungen und die Kugelspindeln schon bei Noulei gekauft.
      Teils werd ich auch Teile von der alten CNC-Holzfräse verweden.
      Die 20iger Kugelumlaufspindel und die 25 Kugelumlaufführungen haben eine Länge von 1600mm.
      Außerdem hab ich bei der Spindel zwei Mutter angeracht, wegen der Angst das sich das Portal ausdreht.
      Bringt vielleicht auch was gegen das aufschwingen.

      @ Alois
      Forumsfräse schau ma mal was des no alles werd! ?( ?( ?(
      Wegen Bier tinken!!! Kannst ja gerne vorbei kommen. Hausmarke wird ja angezeigt.

      So dann werd ich mal die Änderungen in der Computer hämmern! :D

      Bis dann

      Alexander
    • Hallo Alexander

      malex5 schrieb:

      Die 20iger Kugelumlaufspindel und die 25 Kugelumlaufführungen
      Boah, was hast Du vor?
      Bei den Kugelumlaufführungen hätten es Dir auch die 15er getan. 25er ist dann schon extrem heftig =O

      Habe vor kurzem von einem Holzwurm gelesen, dass bei seinem 5t BAZ das Portal von 500kg auch nur auf 20er Schienen fährt 8o
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      Django013
    • Hallo,

      hab nun eure Änderungen in meine Zeichnung eingearbeitet.

      Bei der Z-Achse hab ich den Verfahrweg erhöht auf 280mm und die Versteifungen eingeplant.
      Die Linearführungen sind jetzt 650mm lang und die Lager sind von Außenkante bis Außenkante 330mm auseinander.

      Bilder Z-Achse:






      Beim Portal hab ich die Führung nach unten verschoben, so das die untere Platte vom Portalkasten genau mittig an der Linearschiene ist.
      An der Protalwangen hab ich die Verstärkungen eingezeichnet.

      Bilder Portal:







      Gruß
      Alexander
    • Hallo Alex,

      gefällt mir sehr Gut :thumbup: .

      Was ich noch überlegen würde die Halter der Schrittmotoren. Schau mal bei Alois seinem Thread nach oder einen aktuellen. Schau dass du etwas mehr den Verwindungskräften entgegen wirkst. Falls es mal zu einer Blockade kommen sollte.
      Verbinde die einfach nochmal mit 2 quer streben. Dann hast du eine Verkastung.
      LG Alex
      cnc-aus-holz im Facebook // Mein Youtube Kanal
    • Hallo Alex, die Motoren werden doch nur auf verdrehen beansprucht. Da braucht es nicht mehr. Die Spindeln haben ja alle noch ein Festlager dran.
      (Meiner Meinung nach...)
      Ich würde eher am Portal die Motorhalterung um 90° drehen, also Senkrecht montieren (bessere Motorkühlung) und die hintere Versteifung bis zur Oberkante des oberen Portalkastens verlängern. Dann überträgt sich die Kraft besser.

      Jetzt noch gleich die Absaugleitung und den Kamerahalter dazu planen dann ist alles gut. ;)
      Evtl. passt da links und rechts ein schlankes Kunststoffrohr an der Kress vorbei? Die dann oben verbinden. Dann hast Du genug Querschnitt für einen großen Sauger.
      Gruß Alois

      Baubericht "Die Nummer 70 stellt sich vor."
    • Moin Alex,

      das sieht jetzt schon wesentlich besser aus, als im ersten Entwurf! Sehr schön :)

      Alex und Alois haben Recht - die Versteifungen und die Schrittmotorhalterung sind nicht optimal.
      Bei den Versteifungen des Z-Schlittens hättest Du nicht so geizig mit der Breite (nicht Dicke) der Bretter sein müssen.
      Zudem wäre es günstig, wenn Du die Halterung für die Frässpindel mit in den "Kasten" mit einbringst.

      Wenn Du vor dem Portal stehst und dann Dir vorstellst, dass der Fräser auf Dich zu arbeitet, bzw. von Dir weg, dann entsteht am Halter der Spindel ein großes Kippmoment, welches nur von der Dicke des Halters aufgefangen werden kann. Für die seitliche Verfahrung sieht es schon besser aus.
      Deshalb wäre es günstig, die Spindelhalterung breiter zu machen und auf beiden Seiten an den Verstärkungen festzuschrauben.

      Schau Dir mal die Kräfte an, die die Seitenwangen aushalten müssen. Größte Belastung tritt bei Querfahrten auf.
      D.h. beim Fräser setzt eine Kraft ein, die wird von der KG-Mutter auf das Portal übertragen. Das Portal hat als Gegenlager die 4 Schlitten an den Portalwangen. Darunter, also zwischen den Wagen der Portalwangen und der unteren KG-Mutter hast Du keine Querkräfte.
      Wenn Du Dir jetzt ein Modell des Portals aus Papier bastelst, kannst Du recht gut die Verformung der Wangen nachvollziehen und wirst sehen, dass am Übergang vom Portalbalken zu den Seitenwangen an der Unterseite die größte Knickbelastung auftritt.
      Die Versteifungen, so wie Du sie eingebracht hast, bringen Dir da garnix - sie knicken einfach mit um.
      An den Portalwangen gibt es keine Biegekräfte, die die Wangen durchbiegen wollten. Die Versteifung soll also nicht die Verbiegung verhindern, sondern das Abknicken an der Unterseite des Portalbalkens.

      Beide Vorredner schrieben schon, dass Du die Motorhalterung verbessern könntest.
      Ein guter Ansatz wäre, sie einfach weg zu lassen ;)
      Es gibt die Kräfte nicht, die Du mit Deiner Konstruktion verhindern willst.
      Alois schrieb schon richtig, dass es am Motor nur Verdrehungskräfte gibt. Schließlich sollte der mit einer Kupplung von der Welle soweit entkoppelt sein, dass die Querkräfte nicht bis zum Motor kommen. Du bräuchtest also die Seitenwange garnicht so ausklinken. Ein Loch für die Kupplung und gut ist :)
      Kühlung der Motoren ist wichtig!

      Danach ist die Wange frei, um die Versteifung besser zu machen. Ich würde der Frontplatte des Portalbalkens oben und unten jeweils einen Zapfen in die Seitenwange spendieren :)
      Die Versteifung der Wangen sollte dann idealerweise kurz hinter dem unteren Zapfen der Frontplatte des Portalbalkens in der Wange verzapft werden. Dann sollte die Versteifung der Wangen bis zur Oberkante des Portalbalkens reichen und unten bis zwischen die Wagen an den Wangen. Die Schräge ergibt sich aus der Mitte der Wangenwagen und der unteren vorderen Ecke des Portalbalkens. Vermutlich dürfte Dir eine seitliche Versteifung völlig ausreichen.

      Wenn Du innen genug Platz hast, dann ist in der Tat der Motor am besten befestigt, wenn er satt auf der Portalwange aufliegt. Müsstest Du ausprobieren, ob Kupplung und Festlager nicht den Verfahrweg einschränken. Wenn Du mit dem Motor von der Wange weg musst, dann wäre es gut, die seitliche Wangenversteifung gleich als Verdrehsicherung mit zu verwenden, d.h. eine Seite des Abstandskastens ist die Versteifung :)
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      Django013
    • Also FEM ist völlig am Ziel vorbei und hat auch nix mehr mit Hobby zu tun.
      Hobby ist ja per Definition: den geringstmöglichen Nutzen bei höchstmöglichem Einsatz der Mittel zu erreichen :P

      und FEM - jetzt mal ernsthaft: solange alle Maßzahlen (E-Modul, Festigkeit von Klebeverbindungen, etc.) nur grobe Abschätzungen über den Daumen sind, braucht man nicht mit FEM anfangen. Die Präzision der Rechnung hängt schließlich in großem Maße von den Eingaben ab.

      Schau Dir erstmal den Werkstoff Holz an und dort die Streuungen von Festigkeit in Maserrichtung und gegen Maserrichtung ...
      ... dann noch die Volumenänderung bei Änderung der Luftfeuchtigkeit ...
      Bei Holzkonstruktionen ist ein gutes Bauchgefühl und ein dicker Daumen gefragt :D

      Danach heißt es einfach nur: machen!
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      Django013
    • Deswegen schrieb ich ja, dass das nicht realistisch ist :D Ich selbst nutze das häufig um einfach nur zu sehen, wo die größten Spannungen auftreten (buntes Bild). Irgendwelche Zahlenwerte sind da völlig egal und werden konsequent ignoriert ;D

      Ist ja nur ein Angebot - kostet nix und hilft vielleicht beim Schätzen ;D.

      Aber Du hast natürlich auch recht: gutes Bauchgefühl und dicker Daumen reicht.
      Grüße

      Andreas
      Gruß

      Andreas
    • key2 schrieb:

      hilft vielleicht beim Schätzen
      keine Ahnung ob jemand ein buntes Bild mehr sagt, als wenn er eine Überschlagsrechnung macht und dann kommt raus, dass sich das Portal um 5mm durchbiegt.

      Mir hilft die Aussage der Durchbiegung mehr, als tolle Farbverläufe. Selbst wenn man die richtigen Kennwerte eingibt, ist es immer noch eine Abstraktion, denn die Freiheitsgrade, die man in der FEA angeben muss, haben wenig mit der Realität zu tun.

      In der Rubrik FAQ habe ich beschrieben, wie man zu einer groben Abschätzung kommt. Das sollte eigentlich reichen.

      P.S. wenn Du meinst, dass eine FEA hilfreich wäre, dann mach doch einfach mal eine. Sind doch genug Bilder vorhanden, um daraus einen Plan für die FEA zu machen. Könntest Du also ganz alleine fertig bekommen :P
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      Django013
    • django013 schrieb:

      Also FEM ist völlig am Ziel vorbei und hat auch nix mehr mit Hobby zu tun.
      Hobby ist ja per Definition: den geringstmöglichen Nutzen bei höchstmöglichem Einsatz der Mittel zu erreichen
      Na damit hast du dir ja quasi selbst widersprochen :D .

      Im Grunde genommen hast du mit deinen Aussagen vollkommen recht. Ansonsten wären wahrscheinlich 99% aller Modellflugzeuge nie zum Fliegen gekommen und auch unsere Fräse wäre nie gebaut worden. Aber wenn schon Andreas das Angebot macht und dies wohl eines seiner Hobbies ist, warum nicht. Auch wenn die absoluten Zahlen nie im Leben stimmen werden, so kann man das Modell doch soweit vereinfachen dass man Schlüsse für die Konstruktion ziehen kann. Ich bin selbst beruflich ein Simulant und weiss wie schnell man mit Annahmen falsch liegen kann, aber einen Trend kann man mit überlegten Annahmen sehr wohl aus dem Ergebnis rauslesen und oftmals war die Überraschung am Ende groß und ein praktischer Nutzen da, auch wenn die Zahl vielleicht um eine Größenordnung daneben lag.
      Aber wie du schon sagst ein Bauchgefühl, aber zwingend gepaart mit der notwendigen Erfahrung (!), ist in unserem Bereich ausreichend.

      Gruß,
      Albert

      P.S. Neben die bunten Bilder kann man sich auch Zahlen schreiben lassen :whistling: . Ich gehe schon mal in Deckung Reinhard :D .
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Hallo,

      was ist den das FEA überhaupt mit dem Andreas das Portal überprüfen will?
      Danke für das Angebot. Wenn du lust hast kannst du das gerne mal ausbrobieren. Fals da noch irgend welche Maße benötigst kein Problem.


      Bin noch am ändern der Zeichnung und am überlegen.+

      Mit der Verkastung der Z-Achse bin ich auf keine richtige Lösung gekommmen.
      Denn die Kress-Fräsenhalterung habe ich noch und eine neue kann ich mir nicht in Alu anfertigen.
      Hätte als Angebot, das ich das Gehäuse der Kress-Fräse ziemlich am Ende etwas stabilisieren oder einspannen würde.
      Vieleicht bringt ja das Christkind auch mal eine China Spindel mit vernüftigen Halterung, dann kann man ja das ganz auch umplanen.
      Mit den Versteifungen der Portalwangen bin ich dran.
      Bin zur Endscheidung gekommen, das ich den Motor für die Y-Achse direkt auf die Wange setzten kann.
      Das geht mit den Verfahrenswegen.
      Bilder folgen von der Zeichnung.


      Gruß
      Alexander
    • Moin moin,

      millingpenguin schrieb:

      damit hast du dir ja quasi selbst widersprochen
      Hehe, das ist etwas, was ich so richtig gut kann :whistling:

      millingpenguin schrieb:

      Ich bin selbst beruflich ein Simulant
      Wie jetzt? Dachte Du bist Elektroniker?

      Egal, wenn Du das drauf hast, darfst Du gerne mehr drüber schreiben (dann in einem eigenen Fred). Ich lerne immer gerne dazu.
      Bei mir ist es so, dass ich keinen Zugang zu SE und Co habe und im Hobbybereich gibt es wenig bis nichts brauchbares. Vor nem Jahr ungefähr wollte ich auch mal eine FEA von meinen Fräsenplänen machen, aber zu der Zeit war freecad und das FE-Modul noch nicht zu gebrauchen. Ich habe viel Zeit investiert, aber außer jeder Menge Rechnerabstürzen ist nix bei rausgekommen. Ist das jetzt anders? Keine Ahnung.
      Ich weiß nur, dass die Materie so komplex ist, dass man sich nicht in 5 Minuten eingearbeitet hat. Ich habe es damals nicht hinbekommen, bessere Aussagen als über meine Überschlagsrechnungen zu bekommen.

      Gibt natürlich auch Leute, die reden von FEA und dann kommt ein Bildchen raus, bei dem ein Alu-Profil einseitig eingespannt und mit einer Biegekraft beaufschlagt wurde. Also das ist für mich so, als würde man neben einer schönen Frau im Bett liegen und sich einen runter holen =O

      Wenn ich schon FEA betreiben will, dann sollte sich auch die ganze Fräse darin niederschlagen. Für einzelne Träger bzw. deren Abstraktionen bin ich mit einem Biegerechner, wie es sie zu Hauf im Indernet gibt, weit schneller und das Ergebniss ist nicht schlechter. Ich habe mir ne Excel-Tabelle mit den gängigen Standardprofilen erstellt. Da kann ich Kraft und Breite ändern und bekomme sofort die max. Durchbiegung.
      ... und das ist doch das, was uns interessiert. Wie groß ist die Durchbiegung im schlimmsten Falle und kann/will ich damit leben.

      Gestern habe ich doch mal auf die Schnelle nach Festigkeit von Bambus gesucht. Es gab ein paar nette Abhandlungen von wissenschaftlichen Instituten. Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass die Leute sich soweit auskennen, dass unterschiedliche Institute zu ähnlichen Ergebnissen kommen ...
      Dem war leider nicht so. Schaut man sich die Zahlen der unterschiedlichen Institute an, dann gibt es Abweichungen im Bereich Faktor 10 (!!!)

      Jetzt mal Butter an die Fische: wenn ich bei den Materialkennwerten Unterschiede im Bereich Faktor 10 habe, dann brauch ich eigentlich garnicht anfangen zu rechnen. Denn jedes Ergebnis ist genauso falsch wie richtig. Bei einer FEA einer ganzen Holzfräse muss ich Kennzahlen für die Zinkenverbindung haben. Wie reagiert die auf Zug, Scherung und Torsion. Gleiches gilt für Schraubverbindungen ...

      Was einen dagegen so richtig weiter bringt, ist die lastbasierte Additionsmethode (weiß leider im Moment nicht, wie das richtig heißt).
      Das habe ich letztens im Mountainbike-Forum erlebt, wo von der Community ein Rad entwickelt wurde. Das wichtigste Bauteil wurde dabei mit dieser Methode optimiert.
      Man definiert dabei ein Rohteil, gibt die Belastungen an, denen das Teil ausgesetzt ist und dann rechnet die Software, welches Material anteilig für die Funktionalität benötigt wird und entfernt alles Material, was kwasi überflüssig ist.
      Da kann dann wirklich was völlig anderes bei rauskommen, als mancher Theoretiker erwartet :P

      Allerdings hat das bei dem Rad nur funktioniert, weil ein Forums-User bei einer Firma gearbeitet hat, die solche Software herstellen. Er konnte also sämtliche Resourcen für umme nutzen - der Traum eines jeden Maschinenbauers :)

      malex5 schrieb:

      Mit der Verkastung der Z-Achse bin ich auf keine richtige Lösung gekommmen.
      Denn die Kress-Fräsenhalterung habe ich noch und eine neue kann ich mir nicht in Alu anfertigen.
      Du könntest mehrstufig vorgehen (was ich auch vorhabe, denn ich steh vor dem gleichen Dilemma):
      Du fängst mit einer Variante aus suboptimalem Material an (z.B. Holz) und fräst Dir dann eine Aufnahme aus Alu :)
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Fräsenaufnahme aus Holz, wenn sie denn seitlich an die Versteifungen verschraubt ist, schon wesentlich steifer ist, als Deine jetzige Konstruktion.

      malex5 schrieb:

      Hätte als Angebot, das ich das
      Alex, es ist Deine Fräse und somit ist auch alles, was Du tust Deine Entscheidung!
      Du brauchst hier niemand ein Angebot machen!
      Wenn wir hier was schreiben, dann sind das Denkanstöße. Denen kannst Du folgen, kannst sie aber genausogut in den Gulli kicken.
      Wie auch immer, es ist Deine Fräse, es ist Dein Budget und somit sind es ausschließlich Deine Entscheidungen, denen Du folgen solltest.
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      Django013
    • Hi,

      bevor es offtopic wird mal meine Meinung zur Kress:

      Eine zusätzliche Halterung "weiter oben" (also in Richtung Stromstecker) wird Dir nicht viel bis gar nix bringen. Die Kress ist dafür ausgelegt, dass sie unten am Spannhals eingespannt wird. Der muss sitzen, dann kannst Du damit problemlos auch durch ALU mit 6er Fräsern. Also würde ich Dir nahelegen entweder

      - die Z-Achse zu versteifen (ggf auf Aluplatte ausweichen oder "Verkastung")
      - den Halter mit einem 3eck-Blech gegen die Z-Platte abzustützen

      Aber Alois hat auch diesmal recht: Es ist Deine Fräse und es liegt bei Dir, was Du wie machen möchtest, Viele Wege führen nach Rom, manche sind nur steiniger als andere ;D. Aber im Grunde stehst Du schon fast am Ortsschild :D

      Biegeberechnungen sind vollkommen ausreichend. FEM-Simulationen sind eher das I-Tüpfelchen, weil man damit mehr Möglichkeiten hat um Tendenzen (schönes Wort in diesem Zusammenhang) zu erkennen. Klassisches Beispiel: Drehmoment / Torsion. Es ist schon interessant, wie unterschiedlich sich verschiedene Aluprofile verhalten.

      Grüße

      Andreas
      Gruß

      Andreas
    • Korrektur, auch wenn's mir schmeichelt und auch meine Meinung ist. Reinhard hat recht...
      Wir geben nur empfehlungen...

      django013 schrieb:

      Alex, es ist Deine Fräse und somit ist auch alles, was Du tust Deine Entscheidung!
      Du brauchst hier niemand ein Angebot machen!

      key2 schrieb:

      Aber Alois hat auch diesmal recht: Es ist Deine Fräse und es liegt bei Dir, was Du wie machen möchtest,
      Gruß Alois

      Baubericht "Die Nummer 70 stellt sich vor."