Versatz Y-Achse

  • Also, ich habe doch etwas Schwierigkeiten mit " Informationen aus der Nase ziehen" und dem verwenden von langen Zitaten und darauffolgend nur ein Wort als Antwort.


    • Ok, ich sehe jetzt das das Programm eine 3D Bearbeitung mit reinem Abzeilen in Y-Richtung ist, der Fehler tritt also in 90° zu der Hauptfehlerrichtung auf. Das ganze Programm ist nicht sinnvoll aufgebaut, das ewige treppauf, treppab und mal rechtsseitig, dann linksseitig und dann von außen nach innen, mit der gleichen schnellen Geschwindigkeit belastet die Fräse hauptsächlich in Y-Richtung. Es wird beim Schruppen immer eine Seite abgezeilt, Dann wechselt die Strategie und plötzlich wird von außen nach innen gefräst.

    Kommt es auf dem langen Weg einmal in der Runde und treppauf, treppab zu Schrittfehlern stößt der Fräser in voller Höhe an. Gerade beim Schruppgang sind die Werkzeugwege absolut schlecht aufgebaut, so wie sie dort erzeugt werden. Dafür ist das CAM verantwortlich.

    Für eine echte Fräsung ist das ein 2.5D Teil und niemals so ein Abzeilteil in 3D.

    • Miss bitte mal ob Dein Netzteil beim gleichzeitigen Einsatz aller drei Achsen einen Spannungsabsacker hat.


    Dieses Programm läuft aber eigentlich so unsinnig hin und her das ich mir den Versatz in nur eine Richtung nicht erklären kann.

    Ich gehe davon aus das der Fehler beim Schruppen auftritt.

    Beim Schlichtgang ist das Treppen hoch- und runtersteigenebenfalls grenzwertig, zumindest was eine produktive Strategie angeht.

    Der Vorschub von 1440mm/min braucht schon eine saubere Maschineneinstellung was look ahead und Rampen anbetrifft um sauber durch das Programm zu kommen.


    grüße

    ralfg

  • fraesoholic:
    Moin Ralf,
    leider schaffe in der Woche nichts an der Fräse. Du hast recht, dieser Job ist ein Stresstest. Der Fehler ist auch bei anderen "einfacheren" Jobs aufgetreten. Um aber bewusst alle Achsen zu strapazieren, haben wir diesen Job genau so angelegt. Der Versatz tritt aber tatsächlich nur in Y-Richtung auf. X und Z liefern einwandfrei ab.


    Das Netzteil messe ich gerne mal durch, wobei ich nur ein Multimeter habe und ich nicht weiß, ob dies schnell genug reagiert. Da es sich um ein Meanwell SDR-960-48 handelt, sollten eigentlich mehr als genug Leistungsreserven zur Verfügung stehen. Aber ich prüfe es.


    Wie schon im Beitrag #15 geschrieben vermute ich immer noch, dass es ein Zusammenspiel der Parameter im Zusammenhang mit der großen Masse der Y-Achse ist.

    • Parameter DIRSETUP, DIRHOLD, STEPLEN und STEPSPACE
    • MAX_VELOCITY
    • MAX_ACCELERATION

    Die Mechanik haben wir durch diverse Tests ausgeschlossen und da die Spindel und die Motorwelle am Ende des Jobs in einer anderen Position stehen müssen durch irgendeinen Faktor schritte verloren gehen. Nun stellt sich einfach die Frage an welcher Stelle und welche Ursache es dafür gibt.

  • Der Versatz tritt aber tatsächlich nur in Y-Richtung auf.

    Schau Dir bitte Deine NC Datei in einem Programm an was die Werkzeugwege darstellt. Dort siehst Du das der größte Anteil der Maschinenbewegungen in X-Richtung verläuft. In Y-Richtung gibt es nur die seitlichen Zustellungen, in Z-Richtung die Treppen.

    In der oberen Ebene wird dazu über das Mittelrechteck gefräst. Der gesamte Werkzeugweg dieser Ebene ist nur einer und die gesamte Länge bestimmt das Ende und die Abweichungen.

    Das geht drei Zustellungen so. Dadurch das auch bei der zweiten und dritten Zustellung immer treppauf, treppab geklettert wird, wird der Werkzeugweg immer länger.

    Ab der vierten Zustellung (-2mm) ändert sich der Werkzeugweg. Es wird auf einer Seite nur pro Werkzeugweg eine Treppe hoch gefräst. Nur die letzte seitliche Zustellung klettert unsinniger Weise wieder alle Treppen hoch und runter und fräst dann die zweite Seite zurück. Das bedeutet das es keinen Werkzeugweg gibt der Platz am Ende des Mittelobjekts erzeugt.

    Am Ende des Mittelobjekts wird dann auf Sicherheitshöhe gezogen und es wird eine Behn am Ende des Mittelobjekts auf Z Tieltiefe vorbei gefräst. Gibt es eine Abweichung in Y-Richtung geht ab jetzt der Fräser immer auf Zieltiefe an der geraden Flanke vorbei.

    ! Plötzlich gibt es zwei schräge Werkzeugweg in Zeile 1352 und 1608! Da die Werkzeugwege mit der Schräge jeweils eine seitliche Zustellung überspringen, ist das der seit vielen Jahren von mir kritisierte Estlcam-Fehler. Solltest Du mal irgendwann die Belastung des Fräsers durch Tiefenzustellung ausreizen, bricht Dir in der nächsten Tiefenzustellung hier der Fräser ab, denn er muss dann zwei Tiefenzustellungen bewältigen.

    Ab Z-4 ändert sich wieder die Anordnung der Werkzeugwege. Keine Ahnung warum aber es wird an einer Ecke der Bearbeitung auf Sicherheitshöhe hoch gezogen, zur anderen Ecke mit Eilgang verfahren und dann mit voller Geschwindigkeit von 1440 von +15 (Sicherheitshöhe) auf -4 verfahren.

    Es gibt anscheinend für Z-Bewegungen keine reduzierte Geschwindigkeit in Deinem Programm. Das ist nicht gut. Aber auch hier gilt das eventuelle Schrittfehler sich am Ende der Schlange bemerkbar machen. Und die Fehler mit den schrägen Werkzeugwegen kommen ab jetzt in jeder Tiefenzustellung vor.

    Und auch das Einstechen in den Ecken und vorbeifräsen an der Seite in voller Tiefe macht er dann auf jeder Tiefe.

    Ich weiß nicht wie lang die Schneide an Deinem Fräser ist, aber das ist alles nur zum Quälen der Fräse gut, aber keine ordentliche Frässtrategie


    Aus Erfahrung kann ich Dir sagen das es bei jedem Ansetzen in einem 3D Werkzeugweg leichte Abweichungen gibt. Wenn abgezeilt wird muss jeder Werkzeugweg gleich abgezeilt werden, irgendwelche schrägen Werkzeugwege darf es nicht geben und ungleichmäßige Belastungen des Werkzeugs auch nicht. Und auch keine Umkehr der Richtung.

    Du müsstest hier den seitlichen Abstand der Werkzeugwege so ausrechnen das diese Abstände mit der Länge der ( ich nenne es mal ) Pyramide in der Mitte zusammenpassen. Hier wäre eine Z-konstante Frässtrategie sinnvoll.

    Zum Testen taugt das Teil nur insofern etwas, das Du siehst das es Abweichungen gibt, die es Dir nicht erlauben auf Deiner Fräse durch Abzeilen ohne komplexes Rechnen so ein Teil zu fräsen. Die Abweichung macht sich immer am Ende des einen Werkzeugweges bemerkbar der aber in alle 3 Richtungen verläuft.


    Vergiss dieses Teil, mach Fräsungen nur in einer Achsrichtung und das 20 Mal hintereinander weg um dann beurteilen zu können welche Achse den Fehler produziert.

    Es muss bei diesem Test in einer Richtung gefräst werden, also z.B. in Y+, dann eine kleine langsame seitliche Zustellung in der Luft und zurück ,Y-, ebenfalls in der Luft und dann die nächste Bahn in Y+Richtung.

    Es gibt keinen Sinn so einen Fehler mit 3D Werkzeugwegen in Abzeilen zu suchen. Er tritt auch bei 2.5D Werkzeugwegen auf und ist dann auch zuzuordnen.

    Solltest Du dabei auf keiner Achse eine Abweichung finden, musst Du den Test mit Schrägen (2 Achsen synchron) machen, dann eventuell mit 3 Achsen synchron.

    Ich kenne den Fall das das Netzteil zu schwach war und Schrittfehler nur produzierte wenn mehrere Achsen synchron bewegt werden mussten.


    Solltest Du mal wirklich so ein Teil fräsen müssen ist das eine 2.5D Arbeit oder eine z-konstante 3D Fräsung. Dabei bewegt sich die Fräse immer um das Mittelobjekt herum. Nur so erhältst Du eine gleichmäßige Pyramide in der Mitte.

      



    grüße

    ralfg

  • Wegen der Position Abweichung bei den ihss Steppern kann ich nur beitragen, dass die originalen Werte viel zu hoch eingestellt sind, und erst ab mehreren mm auf Störung gegangen wird.

    Die standen von Haus aus auf 400 (was auch immer? Steps??) und habe diese nun seit fast nem Jahr auf 40 stehen ohne Probleme.

    Bin damals mit fast G0 in nen Schraubstock mit 13er Wsp Fräser gedonnert und er ging noch nicht auf Störung...

    Daher kann ich das mit Sicherheit berichten ;-)


    Allerdings regeln sie trotzdem sauber nach, also der Wert hatte keinen Einfluss darauf.

    Gruß
    Chris


    CNC Eigenbau Fräse mit 500x900mm Bearbeitungsbereich aus Aluprofilen aufgebaut

  • fraesoholic

    Hallo Ralf,

    vielen Dank für deine ausführlich Analyse, Beschreibung und den Vorschlag zur Testweise.

    Das Netzteil habe ich unter Last gemessen. Nur mit einem Multimeter, falls das reicht, aber die Spannung ist absolut konstant. Das Meanwell SDR ist mit 960 Watt eigentlich auch überdimensioniert, aber es war halt da. Und zusätzlich ist es auch noch 150 % Überlast fähig. Wenn es keine Macke hat, die ich nicht erkenne (bzw. erkennen kann), dann sollte es daran nicht liegen.


    Im Anhang findest du einen neuen Job. Würdest du da bitte mal draufschauen und gucken, ob ich es so umgesetzt habe, wie du es meinst? Vielen Dank :thumbsup:


  • Hallo

    ich dachte an einzelne Fräsungen nebeneinander.

    Wenn die Fräse sich verstellt wenn der Fräser anstösst dann geschieht das in einer Nut.

    Bei mehreren Nuten nebeneinander ist dagegen der Widerstand in jeder Nut gleich.

    Eine Teststrategie von außen zu finden ist aber schwierig. Ich würde mich eingehend so mit der Fräse beschäftigen das ich raus bekomme wann der Fehler unter welchen Umständen auftritt. Nur dann kann man Rückschlüsse ziehen.

    Es ist durchaus möglich das durch das viele Verfahren in einer Richtung die Mutter schwergängig wird und es zu Schrittverlusten kommt. Auch die Gleichmäßigkeit ist möglich.

    Ich würde jetzt versuchen den Fehler auf einer Achse zu provozieren.


    grüße

  • Hallo zusammen,


    ich würde vor dem Einsatz eines weiteren Testprogramms erst einmal den bestehenden Fehler eliminieren. Danach kann man dann ausgiebig testen.


    Weiter oben hatte ich geschrieben:

    "Zuerst stellst Du die Grenzen für Geschwindigkeit und Beschleunigung jeder Achse fest. Also langsam beginnen und die Parameter schrittweise vergrößern bis es zu einem Fehler kommt oder Du Dich wirklich nicht weiter traust (Das ist ernst gemeint). 80% dieses Wertes darfst Du dann einstellen."


    Die Antwort war:

    G0 war auf 150 mm/s (= 9 m/min) und die Beschleunigung auf 750 eingestellt (weiß gar nicht, welche Einheit das bei LinuxCNC ist: Grad/s² oder mm/s² ???). Wir haben beide Werte drastisch reduziert: Geschwindigkeit auf 50 mm/s und die Beschleunigung 250.


    Danach war der Fehler weg.


    Mein Hinweis oben zur gezielten Fehlerbehebung war wohl etwas knapp. Deshalb hier die Langform.


    Da alle vorangehenden Tests keinen Hinweis auf eine Überlastung, einen mechanischen Fehler oder einen Fehler in der Steppersteuerung ergeben haben, sollte man zuerst einmal gnadenlos die Standardprozedur bei einer Inbetriebnahme durchführen und feststellen, was das Gesamtsystem kann.


    Zur Erinnerung:

    Es gibt eine maximale Schrittfrequenz, die man nicht überschreiten darf. Es wird sonst dazu kommen, dass die Steppersteuerung Impulse nicht sieht und das ist aus ihrer Sicht kein Fehler. Aus diesem Fmax kann man die Parameter Vmax und die theoretisch möglichen Schritte/Umdrehung ermitteln und in die Steuerung und die Steppertreiber eintragen. Das befreit natürlich nicht von einer Überprüfung im Fahrbetrieb.


    Faule wie ich können aber einfach folgendes tun: (Es sind willkürlich gewählte Werte)

    Start mit Vmax 5000mm/min --> Jog 100mm nach links/rechts. Wenn es keinen Fehler gibt: weiter mit 6000, 7000, ...

    Sehr bald wird man in einen Bereich kommen, den man lieber wieder unterschreiten möchte oder wo ein Fehler kommt.


    Ist es der Fehler, nimmt man 80% des letzten funktionierenden Wertes. Will man nicht weiter, belässt man es dabei. Danach geht es mit der nächsten Achse weiter. Vor/Zurück, erhöhen (oder auch nicht) ... . Der Zeitaufwand für die gesamte Prozedur ist überschaubar und sollte nicht größer sein als für die Erstellung und Durchführung von Tests.


    Zur Ermittlung einer Beschleunigung kann man alle Achsen gleichzeitig ändern und testen.

    Jetzt kennt man die Grenzen seiner Maschine mit den aktuellen Einstellungen.


    Hat sich herausgestellt, dass die erreichbare sichere Eilganggeschwindigkeit für den persönlichen Geschmack zu langsam ist, kann man die Auflösung (Schritte/Umdrehung) herabsetzen. Dadurch müssen dann für eine Strecke weniger Impulse übertragen werden. Wenn das keine Option ist, bleibt nur noch der Weg, die Komponenten für die persönlichen Wünsche zu ertüchtigen.


    Jetzt kann man nach Herzenslust Testprogramme fahren. Allerdings wird man auf einen Fehler warten müssen.

    Disclaimer.

    So würde ich es an meiner Maschine machen habe ich es an meiner Sorotec gemacht.


    Vielleicht hat ja jemand noch eine andere einfache und erprobte Methode. Die würde mich interessieren. Es bleibt spannend. Und weil ich jetzt auch (wahrscheinlich) nicht mehr weiter helfen kann: Habe Fertig.



    Viele Grüße vom

    Raimund

    Linux. Librecad ---> bCNC (bei STL auch GrblGru oder Estlcam) ---> Arduino ---> Compact-Line 0405

  • Hallo André,


    ich möchte mich gerne einmal nach dem Stand der Dinge erkundigen. Läuft die Fräse oder gibt es noch Probleme? Wenn sie läuft, würdest Du bitte die Ursache/Fehlerbehebung posten?


    Warum ich das wissen möchte:

    Hier haben mehrere Foristen ihre Erfahrungen eingebracht. In meinem Fall würde ich gerne abschätzen können ob ich zu solchen Fragen überhaupt noch Tipps geben oder doch besser die Finger still halten sollte. Frei nach Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten." Mein Wissen wird nicht jünger.


    Ich fände es schade wenn das Thema hier einfach so ohne ein Ergebnis ausläuft.


    Viele Grüße vom

    Raimund

    Linux. Librecad ---> bCNC (bei STL auch GrblGru oder Estlcam) ---> Arduino ---> Compact-Line 0405

  • Hier haben mehrere Foristen ihre Erfahrungen eingebracht. In meinem Fall würde ich gerne abschätzen können ob ich zu solchen Fragen überhaupt noch Tipps geben oder doch besser die Finger still halten sollte.

    Ist es nicht Sinn und Zweck eines Forums Erfahrungen, Misserfolge und Informationen zu teilen und auszutauschen. Nennt man sowas in einem Forum nicht Schwarmintelligenz oder so. ;)


    Jede Info kann Hilfreich sein.


    Aber Du hast recht, wäre schon interessant zu wissen wie sowas dann ausgegangen ist. Ein Positives Feedback freut doch jeden Forumsteilnehmer wenn er helfen konnte. :)


    Gruss


    Dirk

    Weisheit des Lebens : Es gibt keine dumme Fragen, nur Menschen die dumm Antworten !

  • ich würde vor dem Einsatz eines weiteren Testprogramms erst einmal den bestehenden Fehler eliminieren.

    Dieses Programm eignet sich einfach nicht für einen Test. Es sind Werkzeugwege in alle Achsenrichtungen vorhanden und es können auch Abweichungen in der Länge des Werkzeugweges durch falsche Grundeinstellungen zu dem Fehler führen. Die Abfolge der Werkzeugwege lässt keinerlei Beurteilung zu. Die eine Seite ist die Summe eines ewig langen Werkzeugweges in alle Richtungen, die andere Seite wird immer nach Eintauchen gefräst.

    Nach meinem Verständnis addiert sich eine Abweichung durch falsche Einstellung der Übersetzung beim langen Werkzeugweg, der 3/4 des Objekts fräst.

    Auch Closed Loop Stepper kann bei falscher Einstellung nur auf die falsche Länge korrigieren.

    Auf der anderen Seite des Objekts stimmt aber die Koordinate wieder und dort wird nach Eintauchen die zweite Seite dann immer gerade gefräst.

    Vielleicht stimmt auch mein Gedankengang nicht.

    Sollte das so sein kann man nur nach einem langen Werkzeugweg die Abweichung sehen. Dafür kalibriert man die Maschine in der Regel und schaut sich ob nach fräsen von 100 Metern auch tatsächlich 100 Meter raus kommen.


    grüße

    ralfg

  • Hallo André,



    ... der Fehler ist aktuell weg, aber ich schreibe dazu definitiv nochmal ein paar Zeilen mehr. Nur so viel: Das Thema ist trotzdem noch nicht abgeschlossen ;(

    mich würde immer noch sehr interessieren, welche Maßnahme denn zum (vorläufigen) Erfolg geführt hat. Es würde ja schon ein kurzer Satz mit einem Hinweis reichen. Daraus könnte ich dann auch etwas lernen.


    Vielleicht hilft ja eine stichpunktartige Auflistung der wesentlichen Vorschläge zum ankreuzen. Dann brauchst Du im Idealfall nur zitieren und ankreuzen.


    [ ] Zeit zwischen Dir und Step passte nicht.

    [ ] Fluchtfehler der Achse.

    [ ] Falsches Fett in der Spindel.

    [ ] Eilgang/Beschleunigung zu gross oder Schritte/Umdr. zu hoch.

    [ ] Nichts von Alledem sondern _________________________________________________


    Für mich bleibt es bis zur Auflösung des Rätsels immer noch spannend.



    Viele Grüße vom

    Raimund

    Linux. Librecad ---> bCNC (bei STL auch GrblGru oder Estlcam) ---> Arduino ---> Compact-Line 0405

  • ......


    [X] Zeit zwischen Dir und Step passte nicht.

    ......

    Hallo Raimund,


    bis jetzt haben wir den Fehler so beseitigt. Es kommt wirklich nochmal was, aber aktuell ist der Fehler weg. Darüber und natürlich über die Hilfe hier sind wir sehr froh. Wir werden auch nochmal weiter testen.

  • Hallo André,


    Danke für die Rückmeldung. Das ist eine logische Ursache. Dann war ja Lars' erste Antwort schon der Volltreffer. Und Guido hatte dann auch noch passende Parameter genannt.


    Deine Antwort war mir deshalb so wichtig, weil ich nicht verstehen konnte, dass keine der im Laufe des Threads genannten Maßnahmen zum Erfolg geführt haben sollten. Deshalb hatte ich als letzte noch offene Möglichkeit die Grundeinstellung der Maschine mit der Ermittlung der Grenzfrequenz genannt, deren Überschreitung ja auch zu dem von Dir gezeigten Fehlerbild führt.


    Gut, dass es jetzt ordentlich läuft.


    Viele Grüße vom

    Raimund

    Linux. Librecad ---> bCNC (bei STL auch GrblGru oder Estlcam) ---> Arduino ---> Compact-Line 0405