Kamera zur Nullpunkt-Suche

  • Hallo und guten Abend,


    durch Birgit's Beitrag über den Workshop bin ich auf das Schaufenster und dort auf Alois' Kamera gestoßen, die ich sofort bestellt UND extrem schnell bekommen habe. :thumbsup:


    Dann habe ich mir ein USB-Kabel gakauft und dann habe ich mir noch vor dem Lockdown ganz schnell eine USB-Verlängerung gekauft :-( - ich war auch ganz alleine beim MediaMarkt :cursing:


    Jetzt wollte ich das ganze einrichten, der Computer erkennt die Kamera auch ganz brav - aber EstlCam will wissen, mit welchem Anzeigeprogramm das Kamerabild angezeigt werdeen soll und da bin ich zunächst einmal ratlos. geht da alles? Hat da jemand eine Empfehlung für mich??? Bis zu einer Empfehlung gehe ich jetzt mal in den Keller und versuche die Windows-Kamera-Software.


    Gruß
    Stefan


    PS.: wenn ich das ganze erfolglos abgeschlossen habe, werde ich hier berichten, für alle, die das auch noch machen wollen.


    PPS.: ich war auch noch ganz schnell und "ganz alleine" im Baumarkt, weil ich über den Jahreswechsel die Opferplatte erneuern will :cursing:

    Gruß aus der Mitte Bayerns

    Stefan

  • Danke an Alois, der ja einen Rundum-Sorglos-Dienst "betreibt"


    Ich habe nun den "Edgefinder standalone V3" bei KD-Dietz heruntergeladen und installiert.


    Mein Virenscanner mault etwas aber mit gut zureden wurde erfolgreich installiert.


    Das Programm wurde von Estlcam akzeptiert, meine Kamera erkannt und ein Fadenkreuz angezeigt.


    Das war mir dann genug für heute. Morgen werdeich mich bemühen, die Lamera in beiden Achsen exact vertikal auszurichten, so dass beim Verfahren der Kamera in der Z-Achse das Fadenkreut unverrückbar stehen bleibt.


    Dann folgt der nächste Kurzbericht.


    Den passenden Imbus habe ich schon gefunden und bereitgelegt.


    Gruß
    Stefan

    Gruß aus der Mitte Bayerns

    Stefan

  • Hallo Stefan,


    der passende Inbus ist ein Torx10.
    Zur ersten Ausrichtung muss gesagt werden, dort wo das Kabel raus kommt ist die -Y Richtung. Sonst steht das Bild später auf der Seite oder auf dem Kopf.
    Als erstes solltest Du die schärfe vom Bild einstellen. Dazu fährst Du die Achse in einer Höhe,
    wo Du später auch mit gespanntem Werkzeug gut über das Werkstück fahren kannst. Dann mit dem beigefügten Schlüssel die Linse einstellen.
    Etwas beschriebenes Papier drunter, dann kannst Du die Schärfe am besten erkennen. Danach mit der Schraube seitlich die Linse klemmen.
    Als nächstes ein Fadenkreuz mit einem Gravierfräser auf einen Nullpunkt fräsen. Mit der Kamera drüber fahren und zuerst die Drehung der Kamera zum
    Fadenkreuz ausrichten.
    Anschließend nach unten fahren, auf das Kreuz fahren und hochfahren. Wenn das Kreuz weg wandert, die entsprechende Achse um den doppelten Wert und etwas mehr
    zurück verstellen und dann wieder auf das Kreuz fahren und den Vorgang so lange wiederholen, bis das Kreuz nicht mehr wandert.
    Alles abklemmen und den Offsetwert, der jetzt angezeigt wird in die Steuerung eingeben. Das Kreuz wurde ja mit dem Fräser gemacht und die Anzeige zeigt uns jetzt den korrekten Offset an.


    In den Einstellungen von dem Kameraprogramm (das von Klaus Dietz) kann man noch das Fadenkreuz zentrieren (sollte wenn dann am Anfang gemacht werden) die Farben der Linien ändern,
    den Kreis anpassen, das Rechteck ändern und das Fadenkreuz unterbrechen. Ich habe die Unterbrechung immer ausgeschaltet und wenn, dann nur den Kreis an.

  • Hallo Alois,


    ich hatte sogar einen Torx 10 als Schlüssel, normalerweise nutze ich Torx nur als Bit ;-)


    Dank Deiner fantastischen Anleitung, ein wenig unterstützt durch das Video vom Bastel-Vogel habe ich es spielend geschafft.
    Gestern hatte ich noch irgendwas falsch, heute - ausgeschlafen lief es wie am Schnürchen.


    Besten Dank für die Konstruktion/Umsetzung und die Anleitung


    Stefan

  • ich kann es nur schätzen: eine "Nut" von 2 mm Breite wird vergrößert dargestellt und ich kann das Fadenkreuz in der Mitte positionieren. Die gefühlte Genauigkeit ist ein Stepper-Schritt bzw. eine Raste an meinem EstlCam-Handrad.

    Gruß aus der Mitte Bayerns

    Stefan

  • Hallo Björn,

    Fand es eher ein Spielzeug, naja ist die ganze Fräse ja auch...

    Für die einen ist es ein Spielzeug, für andere eine Möglichkeit ein neues Standbein aufzubauen, gerade jetzt, wo manchem alles wegbricht.
    Für den ein oder anderen bedeutet es die Existenz .... Es kommt immer auf die Sichtweise an!

  • Hey Leute,


    das mit dem Spielzeug war als Scherz gemeint.
    Für die meisten ist die Fräse doch das zweite Hobby neben dem was sie eigentlich bauen wollen.
    Und ja, natürlich gibt es Leute die selbst mit Hibby-Fräse tolle Dinge professionell herstellen, z.B. die French Cleats aus dem Norden...


    Ich find es toll was ihr baut, auch die Kamera!


    Ich werde jetzt erst mal Dinge produzieren, bevor ich weiter die Fräse hoch rüste...


    Euch allen frohe Weihnachten... und weiter tolle Ideen.


    LG, Björn

  • Für mich ist die Fräse - die CNC 14 das, was ich eigentlich bauen wollte!!!


    Was ich hier schon alles gelernt habe !!!!!


    Deswegen rüste ich auch das, was das Objekt meines Interesses ist, auf!


    Ich will das verstehen, ich will wissen, was möglich ist und habe große Freude an EDV, Technik und Holzbearbeitung. Für mich ist die CNC14 mit all ihren Möglichkeiten die ideale Verknüpfung all meiner Imteressen.


    All das was ich auf meiner Fräse fertige, sind Nebenprodukte und bei vielen anderen habe ich den gleichen Eindruck.


    Es würde auch keinen Sinn machen, für 3000 € eine Fräse zu bauen/kaufen, um ein Hochzeitsgeschenk für 100 € zu produzieren, dieses dient nur für den WAF (Wife acceptance factor).


    Gruß
    Stefan