Fräs-Schuh und anders Zubehör

  • Hallo zusammen,


    nachdem ich im November erfolgreich in Kirchheim ein Dötzchen gebaut habe, gings an's Optimieren und Anpassen. Ein paar Teile möchte ich nicht vorenthalten!
    Eines vorab: die Teile sind allesamt 3D gedruckt (ohne spezielle Anforderungen)


    1. Frässchuh mit abnehmbarem Bürstenbereich zur besseren Absaugung: hier sind Magnete in den Druck eingelassen; zusätzlich habe ich noch zwei Schrauben versenkt, die den Bürstenschuh seitlich heben. Es wird irgendwann eine zweite Version geben, die das dann schon vorgesehen hat....Passende Bürsten finden sich in ebay, ich habe "Flexible Leistenbürste Bürstendichtung 50 mm Faser wie Mink 6000" verwendet und die Bürstenlänge angepasst
    Ein kurzer Adapter für den Saugschlauch ist auch dran und kann leicht an den entsprechenden Sauger angepasst werden. Gehalten wird alles am Bügel, ansonsten gibt die Alu-Halterung der Spindel genug Halt.
    Da ich neben der Fräse sitze, hat mich der Windauslass der Spindel gestört - daher ein kleiner Windabweiser.
    2. Kabelschellen für USB-Kamerakabel (Kamera von Alois) und den Endschaltern - je mit unterschiedlichen Kabeldicken
    3. einen L-förmigen Halter für Kabel des Schrittmotors und Näherungsschalter - schon sind die Kabel aufgeräumt :-)
    4. Halter für den Saugschlauch zum Anklipsen an die Spindel-Kabeltülle
    5. Halterung/Tasche für die Z-Achsen-Messplatine
    6. Lüftergitter für die Box mit der gesamten Elektronik; unterschiedliche Größe, die jeweils ein Vliess als Filter aufnehmen können.



    Alle Dateien (JPG und STL) habe ich in Thingiverse abgelegt:
    Frässchuh: https://www.thingiverse.com/thing:4672841
    Rest: https://www.thingiverse.com/thing:4678901



    Ich hoffe, die Daten sind hilfreich!


    Grüß
    Timo

  • Hi Timo,


    Das sieht gut aus, ich habe nur eine Frage bzgl der Tastplatte. Jetzt nicht speziell bei dir, sondern eher allgemein.
    Die Krokoklemme wird ja an den Fräser geklemmt, damit der Masseschluss hergestellt wird.
    Kann man das Kabel nicht an den Alu-Halter der Frässpindel anklemmen, oder gibt es zwischen Aluhalter und Fräser keinen Durchgang?
    Wie gesagt, eher ein allgemeines Thema, hätte nur immer Angst, die Klemme mal zu vergessen :-)

    Gruß
    Chris


    CNC Eigenbau Fräse mit 500x900mm Bearbeitungsbereich aus Aluprofilen aufgebaut

  • Hallo Chris,
    die Idee ist gut, aber die Spindel ist offensichtlich nicht elektrisch mit der Halterung verbunden (hab's getestet). Macht Sinn, da der Motor ja in Lagern läuft und sicher spätestens hier isoliert.
    Mir wäre solch eine Lösung lieber (und bequemer :D ), geht aber nicht.


    Gruß
    Timo

  • Hi Timo,


    Achso, dachte eigentlich, dass vom Anschraubpunkt der Spindel bis zur Fräseraufnahme ein Durchgang sein müsste, weil so Kugellager ja eigentlich leitend sein sollten..


    Schade, aber gut, dass du es schon getestet hast :-)

    Gruß
    Chris


    CNC Eigenbau Fräse mit 500x900mm Bearbeitungsbereich aus Aluprofilen aufgebaut

  • Hallo Timo,


    Deine Addons gefallen mir sehr gut! RESPEKT!
    Und Danke fürs Teilen der Dateien!


    @TiRe
    Ich bin da in Gedanken noch einen Schritt weiter,... allerdings nur in Gedanken.
    Theoretisch haben wir bei der Hybrid-Z-Achse (Holz/Alu) Durchgang von den Schrauben der Linearwaren, über die Schienen, über die eingelassene Alu-Platte, über die Eurohalsaufnahme, über den Spindelhals, über die Lager auf die Welle, über ...(ach ne, fertig ^^ )


    Mein Multimeter behauptet "Durchgang", das Ohmmeter fragt "welcher Widerstand ???", klingt also erstmal sehr gut.
    Nur traue ich der Kontaktierung über die ganzen "Lager" nicht, zumal Timo auch schreibt, dass es bei Ihm nicht geht.
    Prinzipiell dürften die Lager nicht isolieren, sind ja nicht aus Keramik. Irgendeine Kugel muss ja eigentlich "kontakt" haben.


    Ich will bei mir mal nen Test mit nem Frequenzgenerator und nem Oszi machen um zu sehen ob auf dem 'Weg' beim Verfahren "was verloren geht"...
    Wäre das nicht der Fall, wäre das ne ungefährlichere Variante als mit der Krokokleme (und ich meine nicht das Vergessen sie dran zu machen :whistling: )


    Gruß
    Marian

  • Na ist ja im Endeffekt das, was ich am Anfang gefragt habe :-)


    Meine besteht ja aus Alu, hat aber auch Lager etc und selbst wo ich noch mit der Kress Spindel auf meiner alten Maschine war, habe ich die Masse direkt unten aus der Maschine für das "Kurzschluss" Signal genutzt.


    Hab ich nie Probleme mit gehabt und funktionierte immer zuverlässig

    Gruß
    Chris


    CNC Eigenbau Fräse mit 500x900mm Bearbeitungsbereich aus Aluprofilen aufgebaut

  • Ja, und dann gibt es noch Fräserbeschichtungen mit hohem Übergangswiderstand :( . Das müsste man in diesem Fall als erstes prüfen.


    Grüße
    Jörg

    Es grüßt Jörg, der sich mit dem Schaltplan einer Taschenlampe auskennt. ;)

  • @Joerg
    Sehr guter Hinweis, Danke!
    Deshalb sage ich immer vor jedem Probe-Vorgang einmal die Tastplatte an den Fräser halten und die LED beobachten ob es funktioniert.
    Das ist etwas aufwändig/nervig, aber nix im Vergleich dazu den Fräser und ggf. das Werkstück zu ersetzen.

  • Das stimmt, bei mir war es eher, dass genau an der untersten Ecke der Schneide dann mal ein Reststück Holz hing, und es dadurch dann mal nicht sauber ausgelöst hat. Daher hatte ich den damaligen Selbstbau Tastblock auch gefedert ausgeführt.


    Bei der neuen Maschine bin ich dann allerdings auf einen schaltenden Taster gewechselt, weil ich diesen Eingang auch gleichzeitig für den 3D-Taster nutze. Da ging es dann nach dem „Kurzschluss-Prinzip“ nicht mehr.


    Aber da der Tastkreis immer geschlossen ist, und beim Berühren öffnet, ist es auch egal, ob da ein Hauch verbranntes irgendwas die Leitfähigkeit herabsetzt. Das war es mir dann doch Wert und habe es zum Glück nicht bereut, obwohl ich meinen selbstgebauten Taster schon echt gern benutzt habe, weil es die erste Erweiterung meiner damaligen Fräse war.

    Gruß
    Chris


    CNC Eigenbau Fräse mit 500x900mm Bearbeitungsbereich aus Aluprofilen aufgebaut