Beste Fräse für meine aufgäbe

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    • Beste Fräse für meine aufgäbe

      Hallo Alle,

      IIch möchte eine Seite der Sperrholzteile viertelrund mit einem Radius von 9 mm machen, siehe Bild.


      Meine Idee ist es, parallel zu fräsen mit einem 3-mm-Kugelfräser in Schritten von 0,1 oder 0,2 mm.
      Oder wäre es besser, dies mit einem 1-mm-Kugelschneider anstelle eines 3-mm-Kugelschneiders zu tun?

      Gruss, André
      Allgemeines Motto: "When it works, do not fix it"
      Motto zum Fräsen: "Man braucht eine Fräse, um eine nette Fräse zu bauen"
    • Liebe Leute,

      Um viermal 5cl Rundungen zu fräsen finde ich eine Viertelkreisfräses recht teuer. Ich sehe Preise in Internet um die 150 €.

      Meine Frage bleibt: würde eine 1mm Kugelfräse diese Aufgabe besser machen als die 3mm Kugelfräse die ich schon habe?

      Gruss, André
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    • Wenn du senkrecht zur Kante in 3D abzeilst, reicht auch ein Schaftfräser. Dann kommst du auch bis Unterkante deiner Platte, ohne was unterlegen zu müssen. Und bei solchen stechend gefrästen Abzeilgeschichten gilt: Je größer der Fräserdurchmesser, desto besser die Oberfläche (beim gleichen Zeilenabstand), oder desto größer darf der Zeilenabstand sein (bei gleich guter Oberfläche).
    • Hallo zusammen,

      ich kann nur zustimmen, mit der Oberfräse und einem Abrundfräser geht das viel schneller als mit der CNC, Kanten brechen in engen Rundungen mache ich mit der CNC und einem Rundungsfräser von Sorotec. Für große Fasen & Rundungen benutze ich die Oberfräse und ensprechende Profilfräser mit Kugellager.

      wenn das ok ist, habe ich hier eine Link auf die Fräser die ich verwende, die sind von CMT aus Italien und spielen in der gleichen Liga wie z.B. ENT oder Klein Fräser. Für die CNC kaufe ich aber meistens die Holzfräser von Sorotec.

      systemshop24.de/CMT-HM-Abrundf…m-I127mm-L525mm-S8mm-R8mm
      Gruß Andreas

      CNC14 aus Kurs 20 in Köln

      The post was edited 1 time, last by Andreas K. ().

    • Kommt auf deine Zeit und deinen Perfektionismus an. 6mm Fräser mit 0,2mm Zeilenabstand hat an den senkrechten Stellen noch diese Rest-Unebenheit gemäß Pytagoras:

      Restunebenheit = Fräserradius - Wurzel(Fräserradius²-(halber Zeilenabstand)²)

      In diesem Fall sind das dann 0,0017 mm. Für Holz viel zu genau.
    • Andre Hartman wrote:

      Was ist eine ideale Zeilenabstand om diese Job mit eine 6mm Schaftfräser zu machen.?
      5% des Fräserdurchmessers als seitliche Zustellung reichen für eine nahezu glatte Oberfläche aus. Bei einem 6mm Fräser wären das 0.3mm.
      Je größer der Fräserdurchmesser um so besser werden die Flächen.
      Wenn Du mit einem Radienfräser fräst bleibt der Nachteil das Du tiefer fräsen musst als Werkstückunterkante. Sonst bleibt unten an der Kante immer ein Radius stehen.

      grüße
    • freasoholic,

      Danke, das sind Antworte wovon ich als Anfänger lernen kann.
      Ih verstehe nur noch nicht warum eine grössere Fräser besser geht.
      Ich würde - als Anfänger - genau andersrum denken: Je kleiner, desto feiner, aber dass ist hier nicht wahr.

      Gruss, André
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    • Hallo Andre,

      ich versuch es mal zu beantworten. Das hängt von der Frässtrategie ab, wie die Oberfläche wird. Wenn Du längs entlang der Kante fräst, stellst Du 0,3mm seitlich zu.
      Bei einem Schaftfräser hättest Du da lauter Stufen und Ecken. Siehe Skizze links. Wenn Du immer quer zur Kante fräst, dann machst Du das mit einem (z.B. 6mm Fräser) 3er Radius und es werden fast keine Stufen bleiben.
      Siehe Skizze rechts. Je größer der Fräser umso flacher werden die Stufen bei gleichbleibender seitlicher Zustellung.

      Ich hoffe dass es verständlich genug war. :thumbup:

    • Alois,

      Danke für deine Skizze.
      Ich werde also met eine 6mm Schaftfräser entlang die schmale Kante fräsen mit Schritten von 0.4mm.
      In mein Bild van links nach rechts oder rechst nach links.



      Gruß, André
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    • Andre Hartman wrote:

      h verstehe nur noch nicht warum eine grössere Fräser besser geht.
      Weil der Eingriff des Fräsers mit größerem Fräser flacher wird. Du könntest natürlich die Zustellungen soweit zurück stellen das die Abnahme relativ gleich ist, dann kommst Du aber zu Zustellungen im 1/100mm Bereich.
      Ein weiterer Grund ist die Kühlung. Diese geschieht beim Fräsen grundsätzlich über die Spanabfuhr. Alles was sonst verwendet wird, wie Luftkühlung, MMKS, etc sind nur Hilfsmittel, die nicht funktionieren wenn die grundsätzliche Kühlung über die Späne nicht funktioniert.
      Kleinere Späne führen die Temperatur schlechter ab als große und bei kleinen Spänen kommt es in der Spannut eher zu einer Isolation der Temperatur.
      Kleine Späne werden dazu schlechter durch die Spannut gefördert, Bei dünnen Fräsern ist die Spannut in Relation viel kleiner. Würde man einen dünnen Fräser geometrisch so bauen wie einen dicken, dann hätte der keine Stabilität mehr.

      Dazu kommt das kleinere Fräser selbst sich viel schneller aufheizen können, je größer die Masse des Fräsers ist um so träger reagiert er auf thermische Belastung. Wenn ich eine glatte Kante an PMMA brauche verwende ich, wenn es geht, die Tischfräse mit Fräsköpfen die 150mm Durchmesser haben. Je kleiner der Fräser ist um so mehr Schleifarbeit ist nötig.
      Weitere Gründe wie die extreme Verkürzung der Fräszeiten liegen auf der Hand.

      Man fräst immer mit dem Fräser der den größtmöglichen Durchmesser hat. Wenn kleine Radien den großen Fräser verhindern, dann werden diese kleinen Radien in einem weiteren Arbeitsgang mit dünnrem Fräser nachgefräst.

      Andre Hartman wrote:

      Meine Idee ist es, parallel zu fräsen mit einem 3-mm-Kugelfräser

      Radienfräser haben weitere Nachteile.
      • Zur Spitze hin ist die Spannut kleiner als an der Seite. Um eine gleichmäßige Abnahme zu erreichen müsste der Fräser in der oberen Stellung wesentlich weniger Vorschub und Drehzahl haben als unten. Da unsere CAM das so einfach nicht können gibt die obere Stellung die maximalen Schnittwerte vor, was ewig dauert.
      • Unten an der Kante bleibt immer ein Radius stehen. Es muß also zusätzlich noch um den Radius tiefer gefräst werden, was ebenfalls wieder dauert.

      • Dem Argument, das es beim Hobby die Zeit zweitrangig ist steht die Standzeit des Fräsers gegenüber. Nach einer bestimmbaren Fräszeit ist der runter. Vergeigt man diese Zeit durch unsinnige Werkzeugwege muß man mehr in Fräser investieren

      Andre Hartman wrote:

      In mein Bild van links nach rechts oder rechst nach links.
      Genau falsch. So wie lars und alois es geschrieben haben ist es richtig. Den Radius von oben nach unten fräsen und zwar mit einem möglichst großen Schaftfräser

      grüße
      ralfg

      The post was edited 1 time, last by fraesoholic ().

    • Meine Herren,

      Danke für alle Unterricht.
      Ich mache dass morgen und wird Bescheid geben.

      Gruß, André

      Note: ich schreibe jetzt so oft Deutsch dass ich selbst der ß auf meine Tastatur gesucht habe!
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    https://www.daswetter.com/