PFM2.6 aufbau....

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    • PFM2.6 aufbau....

      Hallo Zusammen,

      bei meiner Vorstellung gab ich bekannt, dass ein PFM2.6 bestellt wird.
      Sie steht nun im Keller und wartet darauf aufgebaut zu werden.
      Es sind aber noch vorbereitenden Tätigkeiten auszuführen, damit das Maschinchen seinen entgültigen Platz bekommt.

      Also alles noch recht unspektakulär.... auf den nachfolgenden Fotos steht sie erst einmal auf einer Werkbank, die wie ihr sehen könnt, in der Tiefe agepasst werden muss.
      Das Portal ist nur geheftet und nicht entgültig verschraubt. "Es wandert dann praktisch vom linken Arbeitspaltz zur rechts stehenden Werkbank."

      Nun die ersten zwei Fotos, auf die dann weitere Fotos folgen werden, die schlussendlich den Aufbau dokumentieren sollen.
      Fragen und Antworten, dürfen dann natürlich auch hier gestellt werden. ;)

      Vorab die Infos, um welches Maschine es sich handelt:

      Portalfräsmaschine PFM2.6
      - Grundplatte: feingefräste Aluminiumplatte 820x900x25
      - Verfahrwege: x=520, y=650, z=220
      - Aufspannfläche: x=620, y=900
      - Z-Achse: feststehende Schiene/fahrende Wagen
      Portaldurchlass: 125mm
      - Portalbalkenquerschnitt: 200x30
      - Profilschienenführungen der Fa. SHAC, Größe 25
      pro Umlaufspindel (SHAC), Spindelabmessung: 16x4
      - verspannte Kugellagerungen für Kugelumlaufspindeln
      - für Schrittmotor der Größe Nema 24
      Bezogen bei m-hoch-5.de


      Gruß
      Karlheinz

    • Hallo zusammen,

      eine Auflagenvergrößerung mit Holzbretter (3x längs u. 3x quer) wurde gestern mit Epoxid und Biaxialem Glasgewebe verklebt.


      Über Nacht wurde die Auflage zur Verpressung der Bretter mit ca. 150Kg belastet.
      Wenn die gewünschte Versteifung in diesem Zustand nicht erreicht wird, folgt als weiter Maßnahme eine Unterstützung durch Tischbeinen.

      Eine Angebotsanfrage für einen Flachwinkel und Stahllineal der Klasse I ist heute auch raus gegangen.
      Darauf warte ich jetzt, um mit dem Aufbau beginnen zu können.

      Gruß
      Karlheinz
    • Hallo Andreas,

      danke für den sehr guten Tipp.
      Das werde ich heute nach dem Holzkauf auch gleich machen.
      Nach oben hin ist noch genügend Platz bis zur Decke. ;)

      Ich kann leider nicht täglich hier rein schauen oder zeitnah antworen. Auf der Arbeit, in der Pause mit dem Handy (wie ich es hasse), ist es sehr unbequem zu schreiben.

      Gruß
      Karlheinz
    • Hallo Zusammen,

      es hat wieder kleine Fortschritte gegeben.

      1. eine 3. Lage der Querferleimung wurde ausgeführt.


      Ein Verzug der Platte, so dachte ich, sollte hier nicht mehr in Erscheinung treten.

      2. Die Messmitel sind auch eingetroffen:

      1000mm Lineal, 500er Lineal und ein
      300er Flachwinkel. Alles der Genauigkeitsklasse 1, - bessere Genauigkeitsklassen lassen die Einkaufspreise explodieren.
      So lange die Messmitel genauer sind, als die Maschine verfahren kann, genügt mir das auch.

      Dann kam das große Erwachen:
      Das Lineal auf dem Aufspanntisch läßt sich an unterschiedlichen Punkten drehen.
      Also ist hier eine Unebenheit gegeben, mit der ich so nicht gerechnet habe.



      Rechtsseitig von der Mitte der Aufspannplatte lässt sich das Lineal drehen, also ist es eine Konvexe form der Oberfläche.
      Mein erster Verdacht: Liegt das an der Holzunterkonstruktion?
      So wurde die Holzkonstruktion am Überstand samt Maschine angehoben, um festzustellen, ob sich das Verhalten des Lineals verändert.
      "Nein, - so wurde keine Veränderung festgestellt."
      Mit einem Puppitaster der in µm misst, kann hier kein Land gewonnen werden. Der schlägt um sich, wie ein Gaul nach einem Peitschenhieb.
      Auch das Magnetstativ ist zu groß und beim Händeln mit dem Puppi. zu unflexibel.
      Also wurde noch ein geeignetes Stativ und ein 0,01 Puppi bestellt.

      Jetzt geht die Suche nach dem Hundertsel los.... seit Freitag abend kocht mir der Schädel, wie ich die Unebenheit los werde.

      Die unter Linearschiene ist angeheftet und muss nun in der Y-Achse zur Aufspannfläche ausgerichtet werden.
      Die Linearschienen liegen zwar auf Passstiften auf, die aber nicht die gewünschte Genauigkeit erziehlen.
      Viele Versuche durch bloses Richten der Linearschine mit der Hand erziehlten nicht das gewünschte Ergebnis.
      Abweichungen von bis zu 0,05mm waren nicht zu beheben.

      Jetzte erst einmal eine Pause - Kippchen und Käffchen damit die Birne wieder abkühlt.
      Ich brauche ein Plan, systematisch vorgehen....
      So habe ich mehrer Messpunkte auf der Aufspannfläche notiert, um ein Bild zu bekommen, was hier los ist.


      Nun stelle ich mir vor, die positiven Zahlen sind die Wellen auf dem Wasser und die negativen Zahlen die Wellentäler.
      Zwischen den Höhen und Tiefen ist die Ideallinie, mit der man sich zufrieden stellen sollte.
      Die Linearschiene ist mit je einer Schraube an den äußersten Punkten angeheftet und nun erhöhe ich die Seite mit den Nullwerten in den Positiven Bereich.
      Somit reduziere ich die Differenz zu der Seite mit den Poistiv-Werten.

      Das Ergebnis wurde dadurch besser ca. o,o35mm, aber das genügt meinen Ansprüchen nicht - 0,01mm hatte ich mir vorgestellt....
      So langsam bin ich am Ende, wo iegt der Fehler..... habe ich eine Rückläufer erhalten... nur 2 Wochen Lieferzeit und dann war sie schon grob Vormontiert.
      Wäre echt schade.....

      Wieder runter in den Keller und die Führungsschinen demontiert - Analyse bis ins Detail.

      --- Pause --- Zwischenspeicher....
    • Ich habe jetzt noch nicht verstanden, gegen welche Referenz du das letzte Bild gemessen hast. Ist die Messuhr am Portal befestigt, das du über die Grundplatte fährst? Oder vergleichst du gegen dein 1m Lineal?

      Dein 1m Lineal sollte in Klasse 1 Abweichungen kleiner 21µm haben (wenn ich richtig nachgeschaut habe). Wenn du also zur Ausrichtung der Linearschienen mit der Messuhr das neben der Schiene liegende Lineal abfährst, solltest du das händisch schon so hindrücken können, dass du im Bereich deiner Linealungenauigkeiten gerade wirst. Und dann könntest du das Lineal immer noch umdrehen und eine zweite Messung machen.

      Trotz allem denke ich, dass deine Ansprüche da etwas zu hoch sind. Eine Fräse, die auf einem Holztisch steht, die Stahlschienen auf Alu (Bimetalleffekt bei Temperaturänderung), usw., das gibt in Summe viel mehr Abweichungen als deine jetzt schon gemessenen Werte.
    • So... weiter gehts... ich bin noch nicht am Ende... :)

      Die Liearschiene liegt nun vor mir und beim genauen Betrachten fallen mir flachen Seiten der Schinen auf.
      Hier lege ich doch einmal das Lineal auf...
      Soll ich das glauben, die Schiene ist nicht gerade, ich habe eine Drehpunkt wie auf der Aufspannplatte.
      Die obere Schine ist ok, hier liegt das Lineal ganzflächig auf.

      Hier ein Bild vom Lichtspalt... von der unteren Schiene.



      Wie soll ich damit umgehen, Reklamieren?

      Weiter gehts, ich tauschte die untere Schiene mit der oberen Schiene und montierte alles wieder mit dem oben genannten Verfahren.



      Wie ihr festgestellt habt, sind das Bilder aus einem Video. Ja - mit den Handy habe ich Videos gedreht.. nur habe keine Wolke oder ein Internetspeicher, dass ich es für euch hochladen könnte.

      Aber auf dem Bild ist der schlechteste Ausschlag festgehalten.
      Es geht mir ein bisschen besser -jetzt wo ich das erreicht habe.
      Jedoch - kennt ihr das mit dem schlechten Gewissen, die obere Schiene wird ja über die Wagen ber Zwang in die richtige Richtung gedrückt.
      Das ist dass, was mir nicht schmeckt.

      Weiter geht es mit dem Z-Wagen, wenn alles so einfach wäre.... der Aufbau ist vom Prinzip ja nicht so schwer.
      Nun ein paar Bilder, die wenig kommentiert werden weil es keine Problem oder ungereimtheiten gab.



      Der Ausgangszustand für die Montage der Z-Platte.


      Hier mal die berühmten Federscheiben und deren Anordnung der Spindelmuttern.


      Alles wass ich ausrichten/kontrollieren kann, wurde aus interesse ausgeführt.



      Auch hier wurde eine Schiene mit dem Lichtspaltverfahren montiert und die benachbarte Schiene an dieser ausgerichtet.
      Das Ergebnis sehe ich am Ende, wenn alles Vermessen wird.
      Warum am Ende, weil dann alle Last auf der Maschiene liegt und hierdurch wieder andere Messergebnisse zu erwarten sind.
      Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass ich M8er Schrauben mit 13,5 Nm und M6er Schrauben mit 7Nm angezogen habe.
      Bei Aluminium muss man echt vorsichtig sein....




      Hier noch eine Kontrolle/Einstellung nach dem Lichtspaltverfahren. Der Flachwinkel hat sich auf jden Fall schon einmal bezahlt gemacht.

      Gleich gehts weiter, ... Zwischenspeichern...
    • So, da bin ich wieder...



      Hier eine Nahaufnahme des Loslagers. Die Seite, an der der Schrittmotor installiert wird. Das Lager liegt auf der Lagerbegrenzung für das Vorgespannte Lager, wenn man die Spindel von der anderen Seite antreiben wollte. "Verstanden?" :-/




      Hier sind die Passstifte abgebildet, welch mehr oder weniger zum Festhalten/Anhalten sehr gut geeignet sind. Eine Ausrichtung ist aber weiterhin nötig.





      Meine "neuste" Erungenschaft, es ist ein Hydrauliches Mikrostativ. "Absolut empfehlenswert!"

      Auch der Puppi. gehört zum "Must have", der Fühlhebel kann durch bloses positionieren mit dem Finger (Vorsicht - mit Gefühl) in den benötigten Winkel gedrückt werden.





      Nun eine kleine Zwangspause, es fehlen M6x18er Schrauben für die Montage der Spindelhalte-Platte.

      Ergänzen möchte ich noch, dass man auf jeden Fall die Sortierung der Schrauben kontrollieren muss.

      Es gibt mehrere Längenunterschiede gleicher Schrauben, die auch nur dort passen, wofür sie gedacht sind - z.B. M6x18 und M6x20.

      Hier fehlt mir die 18er Länge für die Montage der Spindelplatte. Die 20er halten die Platte schon nicht mehr an den Wagen fest, da die Einschraubtiefe der Wagen erreicht ist.


      NWas ich Euch nicht vorenthalten will:

      Mehrere Pakete mit Stepper, Treiber u. Netzteile liegen auch schon bereit. Aber das dauert noch....

      "Nein, ich habe nicht in Lotto gewonnen - leider." - "Ich musste lange Zeit für den Käse sparen."


      So nun ist Tatort-Time - oder wie wir Sagen: "Its Nüsschen-Time (Erdnüsse.)"


      Gruß

      Karlheinz
    • Teilmontiert sind die immer.
      Das so Linearschienen nicht gerade sind, ist normal. Selbst Bosch-Rexroth sind krumm. Zum ausrichten der Schienen auf dem Maschinentisch, habe ich ein Feinlineal(also diese lange Metallplatte) an die Passstifte angelegt. Das war dann meine Referenz Fläche. Daran habe ich die Linearschienen ausgerichtet.
      Der die Genauigkeit des Maschinentischs ist abhängig von der Qualität der Feingefrästen Oberfläche. Da is einfach nicht mehr wie 3-5/100 pro Meter drin.
      Ich selber habe unter anderem deswegen auch einen Portaldurchlass von 170mm gewählt, weil mir klar war das ich da was aufbetten muss was ich planen kann. Das Maachinenbett direkt planen will ich nicht. Ich hab da ne T-Nutenplatte aufgeschraubt und abgeplant.
      Was du mit den LosLager meinst verstehe ich nich. Das muss natürlich von außen drauf, sonnst kann es sich nicht frei bewegen und würde der Funktion eines Los-Lagers nicht nachkommen.

      Schrauben hab ich auch das Gefühl gehabt das die sehr grob abgezählt waren. Es waren aber genug dabei.
      Idee -> QCAD-Pro -> Estlcam 11 -> TNG v2 -> PFM2.6
    • Hi,

      ist die Grundplatte nicht eine "normale" Gußplatte AW5083? Die sind z.b. bei Gemmel angegeben mit

      GEMPLAN 5083 plus
      Präzisionsplatte (AlMg4,5Mn)
      feinstgefräst und foliert
      Dickentoleranz: +/- 0,10 mm
      Ebenheit: 0,40 mm/m 0,13 mm/m > 12 mm

      Insoweit ist das nicht verwunderlich und völlig normal. "Das zieht sich hin" - bin ich mir ziemlich sicher. Ich würd es erstmal ignorieren und weitermachen - üblicherweise plant man ja die Opferplatte und nicht die Grundplatte. Die Grundplatte planen muss man nur, wenn man Werkstücke direkt darauf spannen muss. Das kommt meiner Erfahrung nach eher selten vor - irgenwdie hat man immer Spannvorrichtungen zwischen Werkstück und Grundplatte...
      Gruß

      Andreas
    • Bambusbjoern wrote:

      Das so Linearschienen nicht gerade sind, ist normal
      Ja, das sehe ich auch so, aber ich würde da verschiedene Arten von "krumm" unterscheiden:
      1) eine geringe kontinuierliche Biegung oder S-Form über eine größere Länge -> die kann man beim Verschrauben mit ausreichend Kraft geradedrücken
      2) ein Knick, der auf kurzer Länge auftritt -> den kann ich nicht beim Verschrauben geradedrücken, weil ich beim Verschrauben nicht nur so lokal drücken kann.

      Das Foto oben mit dem Lichtspalt schaut für mich eher nach 2) aus. Aber das kann Karlheinz besser beurteilen.
    • Genau. Ich meinte Art 1

      lars wrote:

      Bambusbjoern wrote:

      Das so Linearschienen nicht gerade sind, ist normal
      Ja, das sehe ich auch so, aber ich würde da verschiedene Arten von "krumm" unterscheiden:1) eine geringe kontinuierliche Biegung oder S-Form über eine größere Länge -> die kann man beim Verschrauben mit ausreichend Kraft geradedrücken
      Idee -> QCAD-Pro -> Estlcam 11 -> TNG v2 -> PFM2.6
    • Hallo Zusammen,

      Ihr habt ja reichlich kommentiert. :)
      Ich antworte später, bin auf der Arbeit.
      Verzeiht mir die Schreibfehler, ist ja krausam. Ich stand unter Zeitdruck, weil meine Frau mich ständig zum Tatort aufforderte. So habe ich ohne Tastaturbeleuchtung einfach alles runtergeschrieben, was mir in Gedanken lag.

      Bis später....
      Gruß
      Karlheinz
    • Ein eher unüblicher Beitrag meinerseits:

      Technisch wurden bereits die relevanten Dinge genannt. Lass dich nicht ermutigen. Du hast mit den von Dir vorgestellten Werkzeugen auf einmal Messgeräte in der Hand, welche voraus. eine oder mehrere Größenordnungen feiner auflösen können, als die bisherigen. Je nachdem was man selber für einen Background hat, steht man dann schnell da und fragt sich, wie man damit nun umgehen soll.

      Was will ich also sagen: lass dich nicht ins Bockshorn jagen. Bitte beachte, dass weder die Führungen gerade sind (so lange kein Knick drin ist, ist das sogar gewollt) noch das feingefräste Aluplatten gerade oder gar eben sind. Die Toleranzen sind nicht ohne. Schienen werden gegen eine Referenz ausgerichtet, entweder mit einem Anschlag oder gegen ein Lineal.

      Kopf hoch, das wird schon:).
    • lars wrote:

      Ich habe jetzt noch nicht verstanden, gegen welche Referenz du das letzte Bild gemessen hast. Ist die Messuhr am Portal befestigt, das du über die Grundplatte fährst? Oder vergleichst du gegen dein 1m Lineal?

      Dein 1m Lineal sollte in Klasse 1 Abweichungen kleiner 21µm haben (wenn ich richtig nachgeschaut habe). Wenn du also zur Ausrichtung der Linearschienen mit der Messuhr das neben der Schiene liegende Lineal abfährst, solltest du das händisch schon so hindrücken können, dass du im Bereich deiner Linealungenauigkeiten gerade wirst. Und dann könntest du das Lineal immer noch umdrehen und eine zweite Messung machen.

      Trotz allem denke ich, dass deine Ansprüche da etwas zu hoch sind. Eine Fräse, die auf einem Holztisch steht, die Stahlschienen auf Alu (Bimetalleffekt bei Temperaturänderung), usw., das gibt in Summe viel mehr Abweichungen als deine jetzt schon gemessenen Werte.
      Hallo Lars,
      ich habe das Magnetstativ an den Linearwagen (von unten) angehängt und mit dem Puppi. die Aufspannfläche abgefahren - also ohne Lineal.
      Den optimalen Winkel von 90° des Fühlhebels zur Messpunktauflage habe ich so gut es ging versucht zu erreichen - wegen der Abweichenden Messergebnisse.
      "Steht so im Handbuch des Puppitaster."
      Mit dieser Messvorrichtung bin ich die vielen Punkte abgefahren und notierte diese auf der Platte selbst.
      Auch habe ich hin und wieder die Kugel vom Alu.-Oxid gereinigt, in dem ich über ein sehr feines Tuch gefahren bin.

      Das Lineal habe ich dann erst einmal nicht mehr abgefahren.
      Hier zu der Genauigkeitsklasse die Infos,die auf dem Lineal notiert sind.

      Holztisch, Stahl auf Alu.....
      Ja, du hast nicht ganz unrecht - daher auch diese Konstruktion, auch wenn sie mir selbst nicht gefällt.
      Aber: Die Platte der Werkbank ist eine 40mm starke Multiplex (von Auprotec), liegt hinten an der Wand auf einem ebenso langen Balken, der an der Wand verschraubt ist. Die Tischbeine vorne sind jeweils 2 mal oben und unten (mit dem Boden) durch 90er Winkel verschraubt.
      Also da könnten Elefanten darauf tanzen... :)

      Jedoch - und da gebe ich dir recht, Holz ist Holz und da helfen keine Pillen.
      Auch wenn es durchschnittlich in meinem Keller mind. 15° und max. 23° sind, auch die Feuchte natürlich schwankt sorgt das für Messtolleranzen.

      Geplant waren Tischbeine,...diese Idee habe ich schon wieder verworfen..
      Die Fräse soll einen eigenen Tisch bekommen.

      The post was edited 1 time, last by Kellergeist ().

    • fraeserbruch.de wrote:

      Hi,

      ist die Grundplatte nicht eine "normale" Gußplatte AW5083? Die sind z.b. bei Gemmel angegeben mit

      GEMPLAN 5083 plus
      Präzisionsplatte (AlMg4,5Mn)
      feinstgefräst und foliert
      Dickentoleranz: +/- 0,10 mm
      Ebenheit: 0,40 mm/m 0,13 mm/m > 12 mm

      Insoweit ist das nicht verwunderlich und völlig normal. "Das zieht sich hin" - bin ich mir ziemlich sicher. Ich würd es erstmal ignorieren und weitermachen - üblicherweise plant man ja die Opferplatte und nicht die Grundplatte. Die Grundplatte planen muss man nur, wenn man Werkstücke direkt darauf spannen muss. Das kommt meiner Erfahrung nach eher selten vor - irgenwdie hat man immer Spannvorrichtungen zwischen Werkstück und Grundplatte...
      Hallo fräserbruch ":-)",
      Ja- das ist eine 5083er Platte, feingefäst u. war foliert. Gema konnte ich nicht lesen..
      Die Grundplatte werde ich auch nicht fräsen, dass täte mir in der Seele weh.
      Was ich wie aufspanne, wird sich zeigen... nur eben niemals in die Grundplatte fräsen, dass wäre echt seh blöd. :)
      Ja, natürlich - ich mache weiter. So schnell gebe ich nicht auf.
    • Bambusbjoern wrote:

      Teilmontiert sind die immer.
      Das so Linearschienen nicht gerade sind, ist normal. Selbst Bosch-Rexroth sind krumm. Zum ausrichten der Schienen auf dem Maschinentisch, habe ich ein Feinlineal(also diese lange Metallplatte) an die Passstifte angelegt. Das war dann meine Referenz Fläche. Daran habe ich die Linearschienen ausgerichtet.
      Der die Genauigkeit des Maschinentischs ist abhängig von der Qualität der Feingefrästen Oberfläche. Da is einfach nicht mehr wie 3-5/100 pro Meter drin.
      Ich selber habe unter anderem deswegen auch einen Portaldurchlass von 170mm gewählt, weil mir klar war das ich da was aufbetten muss was ich planen kann. Das Maachinenbett direkt planen will ich nicht. Ich hab da ne T-Nutenplatte aufgeschraubt und abgeplant.
      Was du mit den LosLager meinst verstehe ich nich. Das muss natürlich von außen drauf, sonnst kann es sich nicht frei bewegen und würde der Funktion eines Los-Lagers nicht nachkommen.

      Schrauben hab ich auch das Gefühl gehabt das die sehr grob abgezählt waren. Es waren aber genug dabei.
      Also zum Loslager und Festlager:
      Auf der einen Seite habe ich 2 Kugellager, die ich einmal von der Inneseite und einmal von der Außenseite in die Portalwange stecke (mit Spindel).
      Dann wird diese Lagerung mit einer Mutter und 2 Federscheiben vorgespannt angezogen.
      Auf der anderen Seite ist diese Installationn auch möglich - also variabel.
      Hier liegt das kl. Kugellager in der Mitte der Portalwange auf dem Steg,.... moment - ich mach ein Foto.
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    • Hallo noch einmal...

      danken möchte ich Euch für die Beiträge und den Durchhalteparolen...
      Eue Ratschläge nehme ich gerne an und versuche das auch umzusetzen.

      Das nicht immer alles eben und gerade sein kann ist leider ein Punkt, mit dem ich klar kommen muss.
      Am Ende werde ich sehen wie das Maschinchen läuft und mich daran erfreuen, wenn brauchbare Ergebnisse erziehlt werden.

      So, M6x20 er Schrauben habe ich bekommen - diese kürze ich auf 18mm, dann werden sie ihren Platz in Alu bekommen.

      Bis denne...
      Gruß
      Karlheinz

      The post was edited 1 time, last by Kellergeist ().

    • Kellergeist wrote:

      Bambusbjoern wrote:

      Teilmontiert sind die immer.
      Das so Linearschienen nicht gerade sind, ist normal. Selbst Bosch-Rexroth sind krumm. Zum ausrichten der Schienen auf dem Maschinentisch, habe ich ein Feinlineal(also diese lange Metallplatte) an die Passstifte angelegt. Das war dann meine Referenz Fläche. Daran habe ich die Linearschienen ausgerichtet.
      Der die Genauigkeit des Maschinentischs ist abhängig von der Qualität der Feingefrästen Oberfläche. Da is einfach nicht mehr wie 3-5/100 pro Meter drin.
      Ich selber habe unter anderem deswegen auch einen Portaldurchlass von 170mm gewählt, weil mir klar war das ich da was aufbetten muss was ich planen kann. Das Maachinenbett direkt planen will ich nicht. Ich hab da ne T-Nutenplatte aufgeschraubt und abgeplant.
      Was du mit den LosLager meinst verstehe ich nich. Das muss natürlich von außen drauf, sonnst kann es sich nicht frei bewegen und würde der Funktion eines Los-Lagers nicht nachkommen.

      Schrauben hab ich auch das Gefühl gehabt das die sehr grob abgezählt waren. Es waren aber genug dabei.
      Also zum Loslager und Festlager:Auf der einen Seite habe ich 2 Kugellager, die ich einmal von der Inneseite und einmal von der Außenseite in die Portalwange stecke (mit Spindel).
      Dann wird diese Lagerung mit einer Mutter und 2 Federscheiben vorgespannt angezogen.
      Auf der anderen Seite ist diese Installationn auch möglich - also variabel.
      Hier liegt das kl. Kugellager in der Mitte der Portalwange auf dem Steg,.... moment - ich mach ein Foto.
      Ja, aber das ist doch richtig so.
      Idee -> QCAD-Pro -> Estlcam 11 -> TNG v2 -> PFM2.6
    • Hallo Zusammen,

      keine Angst - es ist nocht nicht viel mehr geschehen als oben geschrieben und vepasst wird auch nichts.

      Warum geht es aktuell nicht weiter:

      Ja - weil mir die Holzkonstruktion ehe nicht gefallen hat und eine Abstützung der Platte durch 2 zusätzliche Beine optisch wie auch praktisch nicht zusagten, suchte ich nach einer neuen Lösung.

      Ein Stahluntergestell wäre natürlich am besten, mit den Maßen der Platte ist das nicht zu bekommen.
      Selbst herstellen ginge vieleicht noch, doch dann bekomme ich es nicht in den Kellerraum, da die Türweite nur 74cm beträgt.
      Bleibt mir also nur ein Selbstbau mit Alu-Profilen.

      Die Profile sind nun bei SMT bestellt und da ich nächste Wochhe die Paket nicht empfangen kann, verzögert sich der Aufbau bis zum 27.10.
      Dann noch eine kl. Neuigkeit, ich habe eine Quelle in unserer Firma "Leider nicht meine Firma :-)" ausgemacht, von der ich mir eine Maschienenwasserwaage ausleihen kann.
      Diese soll hochgenau sein... denke also 0,02mm/1m.
      Wenn die Teile für das Untergestell hier eintreffen, wird der Aufbau der PFM mit der Waage fortgesetzt (natürlich auch mit Puppi. und Co.).
      So dann, erhoffe ich mir eine solide Basis für alles weitere.

      Was habe ich zur Zeit auf dem Herzen...
      Ich kann mich nicht entscheiden, welche Steuerung es werden soll.

      PlanetCNC hat gegenüber Eding sehr viel zu bieten.
      Leider nur 125khz.

      Das 720er Eding-Bord kann nur 4 Achsen ansteueren, so dass mir keine 4. Achse zur Verfügung steht, da die PFM ja 2 Stepper für die X-Achse benötigt.

      Das 760er wäre hier besser geeignet. Für den Anfang täte das 720er ja genügen, doch bin ich mir sicher, dass das in Zukunft nicht genügt.

      Dann eine Frage: Betreibt ihr eure Spindel 2KW oder 2,2KW an einem Stromanschluss - also 16A, mit der Steuerung zusammen?
      Weil in den Anweisungen der FU geschrieben steht, dass man die Steuerung getrennt vom FU+Spindel betreiben soll.

      So dann erst einmal bis hier her...

      Gruß
      Karlheinz
    https://www.daswetter.com/