Verständnisfrage bei Rahmenfräsung

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    • Verständnisfrage bei Rahmenfräsung

      Bitte um Eure Hilfe!

      Ich habe heute das Ziffernblatt für die Funkuhr zum 60er meiner Schwester feriggestellt. Da ich nur ein Eichenholz mit 21 mm Stärke erhalten habe - benötigt hätte ich 25 mm - schaut mir das Uhrwerk hinten zu weit heraus.
      Nun möchte ich aus einer zweiten 21 mm Platte einen Rahmen fräsen wo ich das Ziffernblatt " versenken " kann.

      Ich will damit sagen: Ich will eine zweite Ellipse fräsen die im Außendurchmesser ca. 8 - 10 mm größer ist und der Innendurchmesser sollte so groß sein - wird als Tasche ausgefräst - daß das Ziffernblatt reinpasst.

      Meine Frage: um wie viel Zehntel/Hundertstel muß die Tasche größer als das Ziffernblatt gefräßt werden um es ohne Luft in den Rahmen einzufügen?
      Hier noch 2 Fotos
      lg
      Harry
    • Hallo Harry, erst mal Respekt sieht schick aus.
      Zu Deiner Frage, das kommt natürlich auch auf die Genauigkeit Deiner Fräse an.

      Ich habe gerade eine Schubladenbox erstellt. Beim ersten Versuch habe ich die Schubladen genau gleich groß wie die Innenkontur in der Box gefräst. Die Teile hatten eine leichte Pressung, gingen aber rein. Für meinen Zweck war das nichts, da die Box und die Schubladen noch lackiert wurden und ja relativ leicht gangbar sein müssen. Somit habe ich die Schubladenteile nochmals gefräst 0,5mm Versatz. Das hat dann funktioniert.

      An Deiner Stelle würde ich mir zwei Alternativen überlegen. 1. gleiches Maß wie die Aussenkontur des Zifferblattes. 2. das neue Teil 0,3mm größer mit einem kleinen Absatz an der Innenkante. Das Teil dann aufleimen und der Absatz ist dann eine kleine umlaufende Nut zwischen Ziffernblatt und dem neuen Teil.

      viel Erfolg
      Gruß Martin


      irgendwann wird alles GUT

    • Danke Martin!

      Ich werde mich langsam herantasten. Werde wie Du zuerst das Teil in der Größe des Außenmasses des Ziffernblattes fräsen. Mit Gewalt reinpressen möchte ich das Teil nicht aber es sollte nicht umherwackeln.

      Ich werde das Teil nicht von der Opferplatte lösen - zur Sicherheit etwas mehr Anbindung - und dann schrittweise mit 0,1 mm Schritten so lange arbeiten bis es passt.

      Ich werde wieder berichten!
      lg
      Harry
    • Moin Harry,

      das ist der Prozess den ich auch empfehlen würde. Bei Kreisen vorher einmal die Achsen an einem Probestück prüfen. Ich hatte leider mal ein Problem mit einer KUS, sodass ich in einer Achse abweichungen hatte. Statt Kreisen bekam ich so ganz leicht ovale Formen. Wenn man dann immer weiter fräst, passt das zwar irgendwann, aber die andere Achse hat dann einen Spalt...

      Viel Erfolg.
    • Nun habe ich den 2. Teil der Uhr gefräst und davon gleich 2 Teile.

      Den ersten Teil mit sehr harten Ästen drinnen und von der Faserung gegen die Richtung der Uhr. Bei diesem Teil habe ich um o,15 mm größer gefräst und das passt genau.
      Leider hat sich bei diesem Fräsvorgang ein Problem eingestellt - schreibe diesbezüglich in einem anderen Thread. Wegen dem aufgetretenen Problem habe ich mich entschlossen noch ein zweites Teil zu fräsen, etwas größer ( 1mm ) und die Maserung in gleicher Richtung wie die Uhr. Leider wieder die gleichen Probleme.

      Mir persönlich gefällt der astige Teil besser weil gegenläufige Maserung und ein dickerer Rahmen wo ich noch eine Fase anbringen kann. Ich hatte beim Zweiten einfach vergessen den Außendurchmesser etwas zu vergrößern.
      Beim Zweiten habe ich zwischen Rahmen und Uhr ca. 1mm Luft die ich mit eingefärbten Kunstharz ausgießen könnte. Ist halt viel Aufwand.

      So nun ein neuer Thread wegen der aufgetretenen Probleme wo ich hoffe eine Lösung zu bekommen.

      Hier mal 2 Bilder:
      lg
      Harry
    https://www.daswetter.com/