Meine Holzmodelle

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    • Meine Holzmodelle

      Hallo Zusammen,

      in meiner jetzt ausreichend bemessenen Freizeit benutze ich meine Fräse auch zum Herstellen von Holzmodellen. Das Motorrad ist ein Modell meiner Sommer Diesel und 140mm lang. Das habe ich in Librecad vor einem Foto als Hintergrund gezeichnet.

      Die Vorlagen für die Autos (da habe ich noch mehr) findet man im Internet bei Zenziwerken, Thingiverse und Anderen. Etwas angepasst lassen sie sich prima fräsen.









      Grüße vom
      Raimund
    • rais55 wrote:

      Hallo Zusammen,

      in meiner jetzt ausreichend bemessenen Freizeit benutze ich meine Fräse auch zum Herstellen von Holzmodellen. Das Motorrad ist ein Modell meiner Sommer Diesel und 140mm lang. Das habe ich in Librecad vor einem Foto als Hintergrund gezeichnet.

      Die Vorlagen für die Autos (da habe ich noch mehr) findet man im Internet bei Zenziwerken, Thingiverse und Anderen. Etwas angepasst lassen sie sich prima fräsen.









      Grüße vom
      Raimund
      Moin Raimund
      Hast du Super gemacht.Gefällt mir sehr gut. Gruß Thomas
    • Hallo,

      ... und dann gibt es auch noch etwas Mechanik. Manchmal kam im Dieselforum die Frage nach der Funktionsweise des Getriebes an dem Motorrad. Und weil man die an einem geschlossenen Kästchen schlecht erklären kann, habe ich ein Modell davon erstellt. Natürlich funktionsfähig.

      Zuerst ist da ein Haufen Teile.


      Die sollte man etwas sortieren ...



      ... und in der richtigen Reihenfolge zusammenstecken.

      9


      Manchen Sommer-Diesel-Fahrern ist die Übersetzung des ersten Ganges bei Geländefahrten (was für ein Blödsinn) zu lang. Aber auch dafür gibt es eine Lösung. Ein Modell (Maß.-stab 1:1) eines umsteckbaren Planetengetriebes zum Anbau an die Bremstrommel. Untersetzung 3:1 / 1:1, Quasi ein Vorgelege. Natürlich mit Kette und dem Getriebe. Der Rundstab verhindert nur, dass der ganze Haufen umfällt.



      Es grüßt der
      Raimund
    • Tach Thomas,

      Das Getriebe besteht überwiegend aus Birke Multiplex 6,5mm, die Seitenplatten der Schiebeklaue aus 1,5mm Sperrholz.
      Die Kettenglieder sind aus 1,5mm Sperrholz und die Rollen aus 5mm Multiplex.


      Es war zwar nicht gefragt, aber für einen Nachbau sind vielleicht noch ein paar Informationen hilfreich. Ich habe da mal was vorbereitet ;)

      Einen Baubericht findest Du in dem verlinkten Baubericht. Dort hat ein Kollege die Fertigstellung seines Bausatzes dokumentiert. Man muss sich anmelden.
      Zu den DXF: Sie sind für einen 1,2mm Fräser geplant.
      Alles ist mit Librecad erstellt. Die Benennung der Ebenen folgt einem Schema. Z.B. i30-ge --> innen, 30/10mm tief, und nach dem - zum Erkennen die Linienfarbe. Dazu gibt es noch aussen, tasche und mitte. Bei einer Kontur ohne Tiefenangabe wird durch das komplette Material gefräst.

      Angaben zu den Röhrchen, Stiften und Stäben findest Du in den Bautipps.


      Viel Spass beim Bau.

      Es grüßt der Raimund
      Files
      • bautipps-getriebe.txt

        (3.25 kB, downloaded 16 times, last: )
      • getriebe.dxf

        (359.21 kB, downloaded 9 times, last: )
      • kette_16.dxf

        (68.51 kB, downloaded 8 times, last: )
      • kette_ring_d8.dxf

        (33.63 kB, downloaded 8 times, last: )
      • klaue20.dxf

        (35.46 kB, downloaded 7 times, last: )
    • Hallo,

      vielleicht kennt ihr ja den schönen Satz: "Praktisch denken, Säge schenken - die Axt im Haus erspart den Scheidungsrichter."

      Ein Gründungsadmin im Dieselforum hatte sich aufs Altenteil zurückgezogen und seine Adminkeule mitgenommen. Um seinen Nachfolger nicht ganz so wehrlos zu lassen, habe ich für ihn einen Ersatz angefertigt. Klein, leicht, handlich - modern eben.

      Die Admin-Axt. Sie ist aus einem kleinen Reststück Leimholz 9mm tief herausgefräst und dann abgesägt.




      Es wurde ja auch eine Säge erwähnt. Es ist eine einfache Gestellsäge. Auch diese wird aus einem Leimholzrest herausgefräst. Fräser z.B. 1,2mm spiralverzahnt, 6mm tief. Entweder die Teile nach dem Fräsen absägen oder direkt ein 6mm dickes Rohteil verwenden. Die Griffe sind aus einem Stück Rundstab angefertigt und geschlitzt. Ein Stück Laubsägeblatt vervollständigt das Ganze.




      Zum Schluss noch eine praktische Resteverwertung. Wer so etwas nachbauen möchte, sollte vorher den Durchmesser der Rollen prüfen und ggf. die Nuten anpassen. Fräser: 1,2mm, 1,3mm ...1,5mm. Sperrholz/Multiplex 4 ... 6mm.




      Hinweis:
      Die Ebenen im DXF. innen, aussen, i30 --> innen 30/10mm tief.


      Es grüßt der
      Raimund
      Files
      • axt_klein.dxf

        (52.16 kB, downloaded 6 times, last: )
      • saege.dxf

        (31.2 kB, downloaded 4 times, last: )
      • 6klorollen-all.dxf

        (32.86 kB, downloaded 4 times, last: )
    • Hallo,

      im Frühjahr war ich bei thingiverse auf der Suche nach Osterdeko für meine Freundin über diese Seite gestolpert. Dieser VW-Bus T1 ist eigentlich für den 3D-Druck gedacht, lässt sich aber nach der Aufteilung in verschiedene Segmente auch prima fräsen.

      Das Modell besteht aus der Front (zweiteilig), den Seitenteilen, dem Heck und dem Dach, sowie der Bodenplatte und den Rädern. Und als Kleinkram noch die Stossstangen, die Lampen, die Rücklichter und natürlich das VW-Zeichen.

      Ich habe ihn auf eine Gesamtlänge von 125mm skaliert und mit einem 1,5mm spiral/diamantverzahnten Fräser aus einem Stück 18mm Buchenleimholz gefräst. Die reine Fräszeit (ohne die Vorbereitung der Rohteile) beträgt gut fünf Stunden. Dazu kommen dann noch ca. vier Stunden für den Aufbau und das Schleifen.

      Natürlich ist es nicht bei einem geblieben. Aktuell sind zehn Stück fertig und weitere neun warten noch darauf geschliffen zu werden. Die kommen dann zu den anderen Sachen in meine Prahlkästen.




      Es grüßt der
      Raimund
    • Wow...
      Der ist ja g..l :)
      Absolut Top !
      Hab den bei Thingi auch schon geliked. Mich hat aber immer die Druckzeit auf meinem Anet A8 davon abgehalten den zu drucken.
      Hast Du evt. noch mehr Fotos von der Entstehung und dem Zusammenbau ?
      Kann mir das noch nicht richtig vorstellen...
      Wie erzeugst Du denn aus der Thingi-Datei die Fräsdatei ?
      Der T1 muss ja irgendwie in einige Teile "zerschnitten" werden (wenn ich das richtig verstanden hab) ?

      Ist vielleicht jetzt unverschämt, aber würdest Du vielleicht die Fräsdateien zur Verfügung stellen ?
      Kenne jemanden, der sich mit Sicherheit riesig über so ein Geschenk freuen würde...

      Danke und ein schönes Wochenende
      Dirk
    • Hi,

      helipage wrote:

      Wow...
      Der ist ja g..l :)
      Absolut Top !
      Hab den bei Thingi auch schon geliked. Mich hat aber immer die Druckzeit auf meinem Anet A8 davon abgehalten den zu drucken.
      Hast Du evt. noch mehr Fotos von der Entstehung und dem Zusammenbau ?
      Kann mir das noch nicht richtig vorstellen...
      Wie erzeugst Du denn aus der Thingi-Datei die Fräsdatei ?
      Der T1 muss ja irgendwie in einige Teile "zerschnitten" werden (wenn ich das richtig verstanden hab) ?

      Ist vielleicht jetzt unverschämt, aber würdest Du vielleicht die Fräsdateien zur Verfügung stellen ?
      Kenne jemanden, der sich mit Sicherheit riesig über so ein Geschenk freuen würde...

      Danke und ein schönes Wochenende
      Dirk
      da kann ich mich Dirk nur vorbehaltlos anschließen. Und das in allen Dingen - und auch ich (bzw. nach dem Fräsen dann meine bessere Hälfte) würde mich über die Fräsdateien extrem freuen ...

      Auf jeden Fall schon einmal Danke für's zeigen dieser super Arbeit.
      Gruß
      Frank

      Holzfräse No. 75, XY: Servos, Z: CL-Stepper, Bosch POF 600, China Spindel 2,2kW
    • Hallo Männers,

      freut mich, dass Euch der kleine Bus gefällt.
      • Von der Entstehung (oder dem Bau) habe ich noch keine Fotos gemacht. Da war noch kein Bedarf. Schaunmermal.
      • Die Thingidatei ist ein Stl. Die kann man mit Estlcam leicht weiterverarbeiten. Man muss sich vorher aber Gedanken über die Dickenverhältnisse bei der Aufteilung in die einzelnen Teile machen und dabei berücksichtigen, welche Fräswerkzeuge man einsetzen will. Beispiel: Ich habe einen Fräser 1,5mm spiralverzahnt und muss 10mm tief fräsen.
      • Die Aufteilung habe ich oben beschrieben. Vorne, hinten, links, rechts und oben und alle Anbauteile. Ich werde mal ein Foto machen
      Die Fräsdateien.
      Das Original ist von Thingiverse und steht unter einer Lizenz. Wenn ich diese richtig gelesen habe, darf ich alles verändern und weitergeben. Sollte also kein Problem sein.

      Ich habe eben mal kurz durchgezählt und bin auf 14 .nc-Dateien gekommen. Dazu kommt noch eine dxf, quasi als Übersicht. Da kommt also schon etwas zusammen. Dann fehlen Euch noch Informationen über die Zusammenhänge der Nullpunkte und die Vorbereitung von Front-und Heckpartie und den restlichen Rohteilen.

      Vorschlag:
      Ich mache ein paar zusätzliche Fotos und danach entscheidet Ihr,
      • ob der Nachbau sinnvoll ist. Dann seid Ihr aber auf exakt die Größe 125mm festgelegt.
      • Alternativ kann man ja auch den Werdegang von STL bis zum Modell beschreiben. Dann habt Ihr alle Möglichkeiten.
      Egal welche Variante, sie sollte in einen eigenen Beitrag und bedeutet dann viel Text. Und der erfordert einige Regentage. Bei schönem Wetter sitze ich nämlich auf dem Original des Mopeds aus dem ersten Beitrag und diesele mit den zehn PS durch die Landschaft.

      Überlegt mal, ich bin gespannt.

      Es grüßt der
      Raimund
    • Hallo,

      hier ist das versprochene Foto von den Einzelteilen. Die Nuten für die Türen sind mit einem 0,5mm Fräser gemacht.




      Die Bodenplatte ist mit den Rädern herausnehmbar. So kann man leichter einen Innenausbau gestalten. Das Foto ist noch von einer alten Version ohne Tankklappe. Die habe ich dann nachgerüstet und umgehend von einem Modellflugkollegen einen schweren Rüffel bekommen. "Ist ja schön, gefällt mir, aber die Tankklappe sitzt zu hoch." Er restauriert sich gerade einen T1 und weiss das. Also kam die Klappe tiefer - ganze 0,6mm.





      Und noch einmal von vorne.




      Für einen Kollegen aus dem Dieselforum hatte ich eine knappe Zusammenfassung mit Bautipps geschrieben. Die pdf hänge ich mal an. Eine DXF enthält meine Ergänzungen für die Herstellung der Karosserie, die andere die Stossstangen und die dritte das VW-Zeichen. Sie sind mit librecad erstellt.


      Viele Grüße vom
      Raimund
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    • Hi,

      eben kam mir der Gedanke, dass ich erst mal Eure Wünsche zufriedenstellen sollte. Darum werfe ich einfach alle Dateien auf den Tisch. Der erste Versuch scheiterte an der max. Anzahl an Dateien, darum ist jetzt im zweiten Versuch alles gepackt. Vielleicht könnt Ihr damit ja etwas anfangen.

      Tipp:
      Ich habe keine Rücksicht auf die Vorschübe genommen. Einige Dateien habe ich schon händisch geändert, aber Teilweise kann da noch bis zu 1200mm/min stehen. also besser immer mit ca. 60% starten. Es ist keine extra Schikane für Euch, mit diesen Dateien habe ich meine Modelle gefräst.

      Wenn Ihr aus dem stl die Dateien selbst erzeugt, wundert Euch nicht, wenn die anders aussehen als meine. Ich habe in jedem nc-file zur Reduzierung der Fräszeit heftigst gelöscht und auch Positionen verändert.

      Es grüßt der
      Raimund
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      • dxf+nc.zip

        (195.24 kB, downloaded 41 times, last: )
    • Hallo,

      es ist zwar jetzt kein Modell, aber man kann solche hineinstellen. Manchmal braucht man etwas Stauraum, und wenn die Freundin gerne gesalzene Erdnüsse isst, dann kommt auch schon die Idee. Dazu dann noch ein paar Schubladen und das Lager ist fertig. Die dxf für den Kasten und die Schubladen wurden mit einer Funktion in bcnc automatisch erstellt und dann in Librecad verfeinert und um den Innenausbau ergänzt.

      Die dxf ist für 3,7mm Birkensperrholz ausgelegt. Die Bauteile sind so auf der Platte angeordnet, dass diese mit wenigen geraden Schnitten geteilt werden kann. Einfach so lange den Nummern folgend abschneiden, bis es auf die Fräse passt. Die Schubladen sind aus MDF 3mm, die Front teilweise aus Sperrholz.

      Sollte jetzt jemand meinen, dass die Knöpfe der Schubladen auch ganz gut als Räder auf den kleinen Fiat weiter oben passen könnten ... stimmt, genau da kommen sie her.



      Das Ganze lässt sich gut mit einem 1,5mm Fräser erstellen. Ich hänge mal die dxf mit an. Die Viertelkreise der Dosenumrandung werden wie immer mit Abschnitten von Zahnstochern fixiert.


      Es grüßt der
      Raimund
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    • Hallo,

      in der Familie meiner Freundin stand ein runder Geburtstag an. Auf die Frage, was wir denn schenken sollten, kam die Antwort, dass alle Anderen einen Umschlag mit Grußkarte und noch etwas drin schenken. Anfangs noch etwas widerwillig, habe ich dann doch zugestimmt.

      Soso, ein Umschlag sollte es also sein. Da braucht man doch zuerst einmal Teile für die Scharniere.




      Diese Scharniere kann man dann mehr oder weniger geschickt mit anderen Holzteilen kombinieren.




      Beim Fräsen der anderen Teile nicht vergessen die Anschrift ...



      ... und den Absender zuzufügen ...




      Und da ist er. Der Briefumschlag mit Grusskarte. "Etwas drin" war dann auch. Der Beschenkte, selbst Besitzer einer fertig gekauften Fräse, war sichtlich zufrieden. Also: Ziel erreicht.




      Falls jemand so etwas nachbauen möchte:

      Der Brief und die Scharniere sind aus Sperrholz 1,5mm.
      Die Scharniere wurden mit einem 0,8mm Fräser gemacht. Die Achse (?) ist aus Klingeldraht (was halt so da ist).
      Für den Brief wurde ein 1,2mm Fräser und ein V-Stichel 60 Grad benutzt.

      Alles wurde mit Librecad erstellt. Ich packe mal die dxf unten mit dran.

      Es grüßt der
      Raimund
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    • Hallo,

      wieder kein Modell, aber dafür etwas mit dem man die Rohteile für die Modelle spannen kann - die Vakuum-Spannplatte aus MDF. Viele Grundlagen zu Vakuumplatten hat BjoernK hier zusammengetragen.


      Vor einiger Zeit bin ich in einem Forum über einen Beitrag mit einer Vakuum-Spannplatte gestolpert. Der User sswjs hatte dort mit einer Hartschaumplatte, einer MDF-Platte und ein paar Kleinteilen eine prima Lösung erarbeitet. Das einfache Konzept fand ich so faszinierend, dass ich mir so etwas sofort in klein nachgebaut habe.

      Als ich danach für mich auch noch eine etwas größere Platte wollte, kam der Wunsch, das Ganze weiter zu vereinfachen. Das Original hat unten die undurchlässige Hartschaumplatte und muss mit mehreren Schrauben auf der Grundplatte der Fräse plan gespannt werden. Ich habe dann während dem Bau das Konzept dahingehend geändert, dass sich die Platte selbst am Untergrund festsaugen kann. Sie wird lediglich an den vier Ecken durch kleine handfest angezogene Schrauben gegen Verrutschen gesichert.

      Die Unterplatte besteht bei mir aus 12mm MDF. Sie enthält alle Zugänge und Kanäle. Die Fixierung kann man entweder mit internen Bohrungen oder durch aussen angeleimte kleine Laschen realisieren. Im Bild ist noch die alte Version mit vielen, aber noch nicht durchgebohrten Befestigungslöchern.




      Um diese Platte wird ein Rahmen aus Multiplex / Sperrholz geleimt. Das hintere Segment ist gleichzeitig die Bohrschablone für die Zugänge. In die so entstandene Wanne wird die Oberplatte aus 3 ... 8mm MDF eingelegt und mit Papierklebeband abgedichtet.




      Für den Vakuumanschluss habe ich mir eine passende Box gebaut. Diese Box ist mit der gleichnamigen Funktion in bCNC erstellt. Das Teil aus der Originalversion habe ich zum Vergleich daneben gelegt.




      Betrieben wird das Ganze mit einem Nass-Trockensauger.

      Tipp:
      Achtet bei der Beschaffung eines Saugers neben der Saugleistung besonders auf die Lautstärke. 70db bei den kleinen Brülleimern ist trotz Gehörschutz in der Wohnung über mehrere Stunden eindeutig zu viel.


      Die dxf-Dateien hänge ich unten an. Damit kann man verschiedene Versionen für die Boden - und die Deckplatte herstellen.
      • Unterplatte 12mm, Kanäle 8mm, keine Bohrungen, Laschen aussen.
      • Unterplatte 12mm, Kanäle 8mm, mit Bohrungen, und vier Zapfensenkungen in der Oberplatte
      • Zwei identische Platten 8mm, Kanäle 5mm, mit Sprühkleben verbunden, wahlweise mit Laschen oder vier Fixierbohrungen.
      Tipp:
      Nach der Montage einer frischen Oberplatte als Erstes eine neue Reserveplatte anfertigen. Haben ist besser als brauchen. ;)


      Auch zur Verwendung eine Schraubstocks muss man die Vakuumplatte nicht abspannen.




      Wer sich wundert, warum auf vielen Bildern dieses angebissene Stück Multiplex liegt - das ist die Versicherung für meine Finger und befindet sich während des Fräsens immer in meiner rechten Hand. In der Anderen ist die Saugdüse um die Nuten freizuhalten. Bis jetzt klappt's.


      War jetzt wieder viel, aber vielleicht kann ja jemand etwas damit anfangen.


      Es grüßt der
      Raimund
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      Hallo,

      etwas weiter oben ist ja ein Bild mit einer Lagerbox, in der auch Traktoren stehen. Dieses Modell hatte ich hier gefunden. Die CDR-Datei wurde zuerst in ein PDF und dann in ein DXF umgewandelt. Diese rohe DXF wurde dann mit Librecad in fräsbare Objekte umgebaut. Der Gcode wurde wieder mit bCNC erstellt. Das fertig gefräste Modell sah dann etwas rustikal aus, und so habe ich nach einem passenden Vorbild gesucht. Es könnte ein Eicher sein.

      In einem weiteren Schritt wurde das Modell kräftig umgebaut. Es hat jetzt Lampen und eine funktionierende Pendelachse, einen Kühlergrill, man kann die Haube öffnen, und es gibt ein Lenkgetriebe, den Tankdeckel, Schalthebel (aus einem Zahnstocher), eine Ackerschiene und Kupplungen. Auch die Räder wurden dem Eicher nachempfunden. Der Tankdeckel war übrigens in seinem ersten Leben ein Scheinwerfer für den FIAT 500.

      Nach dem Fräsen werden die Teile noch in der Aufspannung mit einem feinen Schleifschwamm von den hochstehenden Fasern befreit. Erst danach wird abgespannt.

      Die Teile werden vor dem Verleimen mit Zahnstochern in den Indexbohrungen zur Probe zusammengesteckt. Die Achsen sind aus 5mm Baumarkt-Alu, auf das an den Enden mit einem M6-Schneideisen eine Leitrille geschnitten wurde. Bevor jetzt das Forum in kollektiver Entrüstung über mich herfällt: das geht.

      Hinweis:
      Bei den Hinterrädern muss man beim Zusammenstecken etwas Geduld haben. Die Profilblöcke sollen um 1/3 Teilung versetzt sein. Keine Sorge, das geht.








      Ich hänge die NC-Dateien unten an. Das Modell wegen der Größe ist in drei Abschnitte zerlegt. Das Bild von der DXF ist nur zum Größenvergleich.

      Das Modell ist mit einem 1,2mm Fräser aus 3mm dicken Birkensperrholz gefräst. Der Z-Nullpunkt liegt 3mm über der Aufspannebene.

      Durchfräsen bis in die Grundplatte geht nicht, dann fliegen die Teile. Vorher verschmiert aber der Fräser. Gespannt wird z.B. mit Papierklebeband oder mit der erweiterten Bluetape-Methode auf der Vakuumplatte. Die gibt es ja oben schon.

      Vielleicht hat ja jemand Spass an solch einem Traktor.


      Viele Grüße vom
      Raimund
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      • traktor.jpg

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