Wie viel Strom zieht der ganze Kram eigentlich ...

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    • Wie viel Strom zieht der ganze Kram eigentlich ...

      Da ich ja derzeit auch nur 1-phasig 230V ( 2,5² - 16A Sicherung ) meinen gesamten Keller versorge, und nie wusste wann denn mal die Grenze erreicht ist, hab ich mal ein Amperemeter in die Zuleitung vom Keller gehängt.

      Die folgenden Bilder werden noch ergänzt:

      Absauganlage




      Absauganlage und Kompressor




      PC und Spindel 2,2 kw mit Wasserpumpe im Leerlauf



      Fortsetzung folgt ...
      Gruss Andy

      Biber 800 Baubericht - China 2,2kw Leadshine DM556 - MMS: Cold END

      Cad/Cam: Fusion 360 / Estlcam
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      Was gibt es denn bitte für einen Sinn auf ein Amperemeter zu schauen?
      Wenn Du schreibst das Du wissen willst "wann die Grenzen erreicht sind " bringt das wenig. Ein solches Amperemeter zeigt nur sehr träge den aktuellen Ionenfluss an.Kritisch für die "Grenzen" sind andere Werte. Die Stromstärke bei der eine Sicherung auslöst ist ein theoretischer Idealwert. Der effektive Wert kann nur für jeden Stromkreis und jedes Gerät bestimmt werden. Die analogen trägen Anzeigen zeigen selbst sekundenlange Spitzenspannungen bestimmter Formen nicht an. Dafür sind sie auch nicht gemacht.
      Das ist also nettes Mäusekino ohne Aussagekraft.
      Und man sollte sich nicht nach den Werten richten und meinen "da ist ja noch Luft".

      grüße
      ralfg
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      Hallo!
      Ist die Anzeige wirklich träger als der Leitungsschutzschalter? Reagiert dieser tatsächlich auf (sekundenlange) Spitzenspannungen? Das das Amperemeter nicht darauf reagiert ist wohl keine Überraschung ^^ Ich finde die Messungen von Andy durchaus interessant und auch relevant, wenn auch nicht bis aufs letzte A. Allerdings weiß ich gar nicht, wie ein Leitungsschutzschalter arbeitet. Bin noch eher die Generation Schmelzsicherung E27 und an neuem Wissen immer interessiert.


      Grüße, Jörg
      Der sich mit dem Schaltplan einer Taschenlampe auskennt. ;)
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      fraesoholic wrote:

      Was gibt es denn bitte für einen Sinn auf ein Amperemeter zu schauen?



      Ach Ralf... muss man immer alles wissenschaftlich zerlegen ?

      Warum ich das mache ? Einfach weil ich Spass dran habe vielleicht mal eben mit einem Blick zu sehen in welchen Bereichen ich mich bewege beim fräsen ?
      Einfach weil es auch interessant ist zu sehen welches Gerät beim Betrieb noch wieviel A oben drauf packt ?

      Mir bringts genau den Überblick den ich brauche ... nicht mehr, nicht weniger. :rolleyes:
      Gruss Andy

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      Hallo,

      ich fasse mal zusammen :

      Wissenschaftlicher Mehrwert hat so ein Amperemeter nicht, da es auf jeden Fall träger ist, als die elektromagnetische Auslösung (kurzschluss) eines Sicherungsautomaten, für die termische Auslösung (ähnlich wie Schmelzsicherung) dagegen ist es schnell genug. D. H. wenn ich 20 % überlaste dauert es schon ein paar Minuten bis die Sicherung auslöst. Und dieses zuviel, kann ich dann ablesen.

      Aber es sieht schick aus und macht was her, wenn ich sehe was da über die Leitung kommt, auch wenn es nur ungefähr ist. ^^
      Irgendwo in der Sammelkiste müsste ich auch noch eins haben.....
      Grüße aus Ulm, der Weg ist das Ziel.

      Bruno



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      Hallo zusammen,

      Da würde ich Bruno teilweise widersprechen. Einen Mehrwert kann so ein träges Amperemeter schon haben. Denn die Stromspitzen sind eigentlich nicht so wichtig. Wenn sie arg hoch sind fliegt die Sicherung eh gleich raus. Viel wichtiger für Anschluss und Leitung ist doch eher die Dauerbelastung, denn eine Überschreitung der üblicherweise für einphasige Anschlüsse vorgesehenen 16 Ampere um 2-3 Amps merkt man oft nicht, da dann die üblichen Leitungsschutzschalter sehr lange brauchen, bis sie auslösen (ein üblicher 16A Automat löst bei 18 A erst nach 1 Stunde aus). Für die Leitung und die Anschlüsse kann eine so hohe dauerhafte Belastung aber problematisch sein (je nachdem wie alt / wie gut die Installation ist). Ich hab schon die eine oder andere ziemlich angekokelte Steckdose vorgefunden, deren Anschlussadern etwas korridiert waren denen aber trotzdem einiges abgefordert wurde. Insofern ist die Kontrolle des Dauerstroms keine so schlechte Idee - und cool sieht so ein Instrument im Schaltschrank auch noch aus ;) .

      Gruß Andreas
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      Joerg wrote:

      Ist die Anzeige wirklich träger als der Leitungsschutzschalter?
      Ja

      Joerg wrote:

      Reagiert dieser tatsächlich auf (sekundenlange) Spitzenspannungen?
      Das einfache Amperemeter ist ein Drehspulen-Messgerät.
      Der Leitungsschutzschalter hat einen Elektromagneten als Auslöser, beides funktioniert über Spulen.
      Bei Verdoppelung der Frequenz verdoppelt sich der Widerstandswert einer Spule.
      Dabei ist die Stromstärke nicht relevant, es reicht ein kleinster Kriechstrom mit hoher Frequenz.

      Ruhrpott Andy wrote:

      ... und mit Absauganlage
      Wenn Du schon an 10A kommst kannst Du doch noch was draufpacken und schauen was Dein Amperemeter anzeigt wenn die Sicherung kommt. Dann hast Du die Grenze, egal wie falsch gemessen wird. Ein 1500W Baustellenstrahler dürfte reichen, oder ein Toaster. Theoretisch sind die 1500W bei 50Hz = ~6,4A.
      18.2A ist der "normale" Auslösestrom in einem Stromkreis ohne Schleifenwiderstand. 16.5A - 17A sollten es sein.

      Ruhrpott Andy wrote:

      Ach Ralf... muss man immer alles wissenschaftlich zerlegen ?
      8. Schuljahr Stoff sehe ich nicht als wissenschaftlich. Und bei mir ist das richtig lange her.
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      Ein Drehspul- Messinstrument kann nur Gleichstrom anzeigen! Wenn man Wechselspannung anlegt, zeigt es nichts an.

      Damit es Wechselstrom aber anzeigen kann, wird über eine vorgeschaltete Gleichrichterschaltung, die aus der Wechselschaltung eine pulsierende Gleichspannung macht der Mittelwert ermittelt und angezeigt.
      Das Drehspulmesswerk misst also die pulsierende Gleichspannung.

      Grüße, Franz
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      Ob das nun wissenschaftlich betrachtet werden soll oder muss oder auch nicht ist doch gar nicht Thema eigentlich. Ob das auf dem Lehrplan der 8. Klasse Physik steht weiß ich auch nicht, ist für mich auch nicht wichtig. Die Idee finde ich klasse und wenn es grob die "Last" auf dem Stromkreis anzeigt ist das für mich nützlich. Damit kann ich besser entscheiden in welche Steckdose ich im Winter den Heizlüfter stecke :D . Also, ich finde es gut und vollkommen ausreichend für den Zweck! Mir fehlt nur noch ein gutes Einbaugehäuse dafür. Hat jemand eine Idee?
      Gruß

      Andreas
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      Hallo Andreas,
      Du hast recht, darum geht es nicht.

      Es geht aber in einem Forum auch ums diskutieren und Lernen. Wer das nicht möchte, der liest das nicht und äußert sich nicht. Nicht alle sind Elektriker.

      So ein Gehäuse ist leicht zu drucken. Bei Conrad findet man auch die Einbaumaße.

      Grüße, Franz
    https://www.daswetter.com/