Meine CNC14 aus Workshop 20

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    • Meine CNC14 aus Workshop 20

      Hallo in die Runde, ich bin der Norbert und wohne in Saulheim bei Mainz. Im Workshop 20 durfte ich mir in Koeln letztes Jahr meine CNC14 zusammenbauen.

      Seither lese ich ja schon eine ganze Zeit hier mit und damit mein erster Beitrag nicht direkt eine Frage beinhaltet kurz meine kleinen Modifikationen seither. Die halten sich noch sehr im Rahmen, die Anlage steht derzeit noch im Keller und da herrscht Fraesverbot. Demnaechst wandert sie allerdings in den Anbau, in dem ich endlich Platz schaffen konnte.

      Zu den Modifikationen, als erstes habe ich die Schleppkette auf einem Aluwinkel montiert. Diese Loesung hatte ich in Koeln schon bei Markus gesehen und die hat mir sehr gut gefallen:



      Da ich nicht das mitgelieferte Kabel des Fraesmotors in der Schleppkette verlegen wollte habe ich mir schleppkettentaugliches Kabel besorgt und am Portal eine Steckdose eingebaut. Das sieht dann so aus:



      Ich habe die elektronisch steuerbare AMB Spindel und so musste ich die Kabel zur Steuerung an die Platine fuehren, dazu nutze ich einen RST Stecker:




      Als naechstes waren die Sensoren dran, ich habe mir folgende besorgt: "Sensor PNP NO SCHLIESSER 8mm Ø INI Detektor nb Induktiver Näherungs - Schalter" Leider waren von dreien zwei defekt, einer loeste gar nicht aus und einer permanent. Der Haendler auf Ebay hat mir aber problemlos Ersatz geschickt, einen Sensor habe ich mir mal aus Verdacht auf Lager gelegt. An der X-Achse sieht das so aus:



      Und so an der Y-Achse:




      Pro Achse habe ich 2 Metallplaettchen genutzt und kann so Soft- und Hardlimits konfigurieren. Die Plaettchen habe ich konservativ gesetzt, so dass ich mir hoffentlich nicht die Fuehrungen mit einem zu forsch aufgesetztem Job kaputt mache...

      Loeten auf der CNC14 Platine von Marian habe ich mir nicht zugetraut, das hat eine befreundete Radiowerkstatt uebernommen, die Aviation Stecker fuer Schrittmotoren und Stromversorgung am Portal habe ich aber selbst hinbekommen.




      D-Sub 15 geht ans Portal fuer Sensoren, Drehzahlsteuerung, Touchplate etc, D-Sub 9 geht in eine externe Box fuer Abort, Pause, Resume und Lichtschalter.
      Nachdem der Loetpunkt richtig gesetzt ist und die korrekte Firmware aufgespielt ist schaltet auch das Relais des Boards so dass ich den Staubsauger mit dem Fraesmotor zusammen starten kann.


      Als naechstes kommt dann Notaus sowie Ein-/Ausschalter etc, dabei hoffe ich auf die Hilfe von meinem Bruder, der ist Elektriker, ich will nicht dass da was nicht korrekt ist.
      Gruss aus Rheinhessen,
      Norbert

      CNC14 aus Workshop 20 in Köln

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    • So, in der Zwischenzeit ist es etwas weiter gegangen, die Aufspannplatte war dran. Orientiert habe ich mich dabei an der Platte die ich in Koeln gesehen haben und die im Prinzip von Sven hier gezeigt wird: Aufspannplatte.

      Also erst mal etwas unterbaut damit ich auf Hoehe komme, die Platte ist minimal schmaler als der Raum zwischen den Brettern fuer die Fuehrungen. Um die Platte mittig auszurichten habe ich dann links und rechts etwas MDF satt sitzend zwischengeklemmt. Das schaute so aus wie hier:



      Den Entwurf habe ich in Corel gesetzt, insgesammt 12 Fixpunkte fuer die Platte und dann noch die Fixpunkte fuer die Werkstuecke. Als DXF exportiert und dann in Estlcam bearbeitet. Ich war schon etwas nervoes, da ich sowohl Soft- als auch Hardlimits aufgehoben haben, die Punkte lagen ausserhlb der von mir vorgesehenen Flaeche. Erst mal auf einem Musterstueck geschaut wie das klappt, sah gut aus.

      Die Platte ausreichend weit nach hinten geschoben, fixiert und losgelegt. Beim Nullpunkt setzen habe ich mir fast die Zunge abgebissen...

      Erst einmal die vorderen 9 Befestigungspunkte, dabei ist mir aufgefallen, dass die Taschen zu tief gingen. In unserer Workshop-Whatsapp nachgefragt und mein Verdacht wurde bestaetigt: ich hatte den parameter fuer die neue Z-Achse nicht aktualisert, dadurch wurde die Tasche zu tief. Nachdem ich den GRBL Wert fuer die Z-Achse von $102=533.333 auf $102=400 gesetzt habe sah das schon viel besser aus. Das werde ich mir aber nochmal genau anschauen, Alois gab mir den Tipp die Z-Achse von einem Kantenpunkt einen bestimmten Weg zu verfahren und dann den gemessenen Wert zu vergleichen.

      Vielen Dank an die prompte Hilfe, das war Klasse!

      Es sah also auf jeden Fall viel besser aus, ich konnte weiter machen.

      Leider habe ich den Strom im Keller von einer Dose genommen, an dem auch der Entfeuchter haengt. Jedes Mal, wenn der Kompressor angesprungen ist hat das einen Reset im Candle verursacht. Hat etwas gedauert, bis ich den Zusammenhang bemerkt habe ;) - so gab es einige unterbrochene Jobs...

      Es gab also mehrere Jobs zu erstellen, dabei hat mich dann Estlcam wahnsinnig genmacht. In diesen Objektselektionswerkzeugbestimmungsorgien ist es mir mehrfach passiert, dass irgend ein Objekt auf Fraestiefe nachfragen stand und ich nicht sicher sagen konnte, welches das war. Also wieder von Scratch den Job gebaut. Liegt sicher an meiner mangelnden Erfahrung und der hinzugekommenen Ungeduld.

      Nach mehreren Anlaeufen waren dann die vorderen Objekte alle abgearbeitet, Platte gedreht und das ganze Spiel noch mal fuer die hinteren Objekte. Samstagabend um 20:13 war ich dann fertig, komplett fertig ;) Die Muffen liegen schon bereit.



      Gestern dann die ganzen Muffen in die Platte gedreht:



      Zu guter letzt dann heute die Platte montiert und fixiert:



      Als naechstes werde ich dann eine Montageplatte aus MDF da drauf setzen, die sitzt gleich schmatzend zwischen den Backen. Bin mal gespannt, ob ich die Lochung deckungsgleich hinbekomme, aber das sollte ja gehen. Ich darf halt nicht vergssen den Entwurf an die geaenderte Plattengroesse anzupassen.

      Ich bin schon Mal froh, endlich so weit zu sein...
      Gruss aus Rheinhessen,
      Norbert

      CNC14 aus Workshop 20 in Köln

      The post was edited 4 times, last by fraesenius ().

    • Da ist sie, die MDF Montageplatte:



      Passt soweit, ich habe aber nicht bedacht das der freundliche Mitarbeiter in der Saegeabteilung mir 2,031 cm² schenken wuerde. Sprich: die Platte ist 3mm zu lang. Daher sitzen die letzten 7 Reihen nicht korrekt, sind um 3mm verschoben. Fuers erste werde ich wohl einfach nur die Loecher groesser machen, damit ich die Muffen im hinteren Bereich auch nutzen kann.

      Was habe ich gelernt? Einmal mehr messen kann nicht schaden. Eigentlich dachte ich, dass ich das schon wusste, aber nachdem die Platte so satt zwischen die Backen gepasst hat habe ich nicht damit gerechnet, dass die Laenge der Platte nicht in Ordnung sein koennte.

      Nachdem ich uebrigens dieses Mal die Computermaus mit in den Keller genommen habe liess sich Estlcam dann schon flotter bedienen, nur mit der Notebooktastatur war ein graus...

      Zumindest mal geht es weiter...
      Gruss aus Rheinhessen,
      Norbert

      CNC14 aus Workshop 20 in Köln

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    • Heute die Loecher der Montageplatte etwas vergroessert und die Loecher dabei im hinteren Teil um die 3mm versetzt, jetzt passt das prima.

      Dank der Spannbratzen-Datei aus der Filebase habe ich mir dann einmal ein paar Anschlaege fertig gemacht. Mittendrin ein Schreck: mir faellt der Thinkpad runter, auf die Ecke.
      Kein Bild, kein Ton, ich dachte schon der ist im Eimer. An den Arbeitstisch und mit Ruhe geschaut, war doch nichts und der laeuft wieder.



      Beim ersten Anschlag waren die Anbindungen etwas klein geraten und der Block hat sich geloest, schon wieder was gelernt.

      Den Rest der Woche passiert wohl nicht mehr viel. Am Mittwoch kommt der Maurer und wir arbeiten an dem Werkstattraum in der Scheune.
      Gruss aus Rheinhessen,
      Norbert

      CNC14 aus Workshop 20 in Köln
    • Hallo Norbert, bei den exzenter Spannen die Bohrung noch um 1 mm verschieben. Die ist jetzt um 5mm ausser Mitte was einen Spannweg von 10mm ergibt. Das ist Recht knapp, da das Rastermaß der Anschläge auch 10mm ist. Da kann es vorkommen, dass Du etwas Holz beim spannen beilegen musst. Wenn Du die Bohrung um 1mm verschiebst hättest Du 12mm Spannweg.
    • Als naechstes wollte ich mich dann an den Zyklon machen, der 30L Hobbock und der Aufsatz liegen schon eine Weile bei mir rum.

      Da die Manipulation des Deckels schon in einem separaten Thread Baubericht Fenja L1200 in Unterfranken diskutiert wurde habe ich da mal nachgefragt, welche Fraeser das genau waren. Waehrend ich auf Antwort gewartet habe hab ich dann schon mal eine Deckelverstaerkung und den Teller fuer das Ventil gebastelt:



      Leider blieb meine Frage unbeantwortet, also habe ich meinen 2-Schneider (1/8") Fräser genommen und es damit probiert. Vorher noch eine duenne Spanplattenscheibe zum unterlegen passend gemacht und das ganze auf der Maschine befestigt.


      Nach dem Job ist das das Ergebnis:


      Damit bin ich doch zufrieden, Stichsaege wollte ich wegen dem Ventil nicht nehmen. Angela hat mir den Moosgummi fuer den Zyklon und den Ventilausschnitt im Deckel gelasert. Eingeklebt und alles wir gedacht:





      Von unten sieht das ganze so aus:



      Noch den haesslichen Aufkleber entfernt, dann sieht das vorlaeufige Ergebnis so aus:



      Warum vorlaeufig? Ich werde mir noch einen Aufkleber "Krümelmonster" plottern, der kommt auf den Zyklon. Waere mir das frueher eingefallen haette ich die Tonne ganz klar in blau bestellt ;)
      Gruss aus Rheinhessen,
      Norbert

      CNC14 aus Workshop 20 in Köln
    • Das Moosgummi musste ich aus dem Ventil verbannen, man hat das gequietscht. Ohne tut das aber wie gedacht. Mal sehen, ob mir was anderes einfällt, aber tut ja so.


      Zyklonventil in Aktion

      Der 50er Schlauch hat in den Kärcher gepasst, aber evtuell überleg ich mir da noch was anderes.

      Gruss aus Rheinhessen,
      Norbert

      CNC14 aus Workshop 20 in Köln

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    https://www.daswetter.com/