schlimmer Arbeitsunfall

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • schlimmer Arbeitsunfall

      Hallo!

      Der heutige Samstag war nicht gerade mein Glückstag :(

      Ich hatte gerade den Bohrfutterschlüssel zum Bohrerwechsel angesteckt, als ich irgendwie den Schalter betätigte - der von mir bewusst nach hinten versetzt montiert wurde - und die Bohrmaschine wieder zu laufen begonnen hatte.

      Dabei schlitzte der Bohrfutterschlüssel meine Handinnenfläche auf und zwar so tief, das die Sehnen des Zeige und Mittelfingers freigelegt wurden.

      Hier zwei Fotos von Täter und Opfer:
      lg
      Harry
    • Hallo Harry

      Aua, ohne es gesehen zu haben, kann ich mir lebhaft deine Verletzung vorstellen.
      Wie schnell es gehen kann. :S Bei mir hat sich letze Woche der Winkelschleifer selbstständig gemacht, lag am Boden und war eingeschaltet, was ich nicht gesehen habe. Als ich das Ding in die Steckdose steckte huschte er über den Boden.

      Gute Besserung von hier. Lass dich schön pflegen. :)

      LG Dieter
      Sie dürfen nicht alles glauben was sie denken. (Heinz Erhardt) ;)
    • Morgen!
      Nach einer eher unruhigen aber schmerzlosen Nacht habe ich Ursachenforschung betrieben und bin auch auf eine wahrscheinliche Ursache gestoßen.

      Der Unterbau meines Bohrständers ist vor dem Umbau auf Schwerlastrollen auf 18 mm Holzplatten gestanden. Durch die Rollen hat sich die Höhe um ca. 5 cm verändert und lt. Maßstab befindet sich nun der Schalter genau in Höhe meines Hüftknochens.

      Jetzt zur Eigenkritik: Hätte ich anstelle eines Lichtschalters ( damit habe ich die Steckdose geschaltet ) einen Sicherheitsschalter verwendet, wäre dieser Unfall vermieden worden. Selbst ein eingebauter Kippschalter wäre für die Hüfte nicht erreichbar gewesen. Und dann wäre eine Bohrmaschine mit Schnellspannfutter auch noch eine Alternative.

      Ja und letztendlich wird auch immer darauf hingewiesen vor dem Hantieren am Werkzeug den Netzstecker zu ziehen. Soviel zu Theorie und Praxis ;(
      lg
      Harry
    • Hallo
      meine Genesungswünsche schicke ich mal vorab.

      Ich bin ein alter Sack. Das Arbeiten mit rotierenden Werkzeugen habe ich schon in meiner ersten Lehre gelernt, da war ich noch keine 10 Jahre alt. Ich bin in der Goldschmiede meines Vaters aufgewachsen. Seitdem hat sich in Sachen Sicherheitseinrichtungen viel getan. Leider denkt der neue Mensch zu oft das die Umwelt, irgend ein blöder Schalter, oder eine fehlende Sicherheitseinrichtung Schuld an einem Unfall sind.
      Das ist aber nicht so. Denn es wäre viel zu einfach die Schuld auf einen Lichtschalter oder das Spannfutter zu schieben.
      Ich habe auch schon dumme Sachen gemacht und bin dafür mit Verletzungen gestraft worden. Es ist immer eigene Blödheit und man sollte glücklich sein wenn alles noch da ist und wieder verheilt.

      Fraesmade wrote:

      Hätte ich anstelle eines Lichtschalters ( damit habe ich die Steckdose geschaltet ) einen Sicherheitsschalter verwendet, wäre dieser Unfall vermieden worden.
      Das ist Unsinn. Ich habe eine Altendorfer Kreissäge, also eine professionelle Maschine. Die Taster zum An- und Ausschalten sind Sicherheitstaster. Das bedeutet das ein Rand um den Schalter verhindern soll das man mit dem Bein oder der Hüfte die Maschine an- oder ausschaltet. Das funktioniert auch, solange man keinen Zollstock (Gliedermaßstab) oder ähnliches in der seitlichen Tasche der Arbeitshose hat.
      Vergisst man das kann es schnell gefährlich werden. Dabei ist die Gefahr größer wenn sich die Tischkreissäge unbeabsichtigt während des Schnitts abschaltet.
      Man darf sich niemals auf Sicherheitseinrichtungen verlassen. Meine Werkstatt ist voll von schweren Maschinen und alle haben Sicherheitseinrichtungen.
      Keine dieser Sicherheitseinrichtungen bringt aber eine Sicherheit. Sie begrenzt nur die Gefahr die die eigenen Dummheit mit sich bringen kann.

      Ich habe in meinem Leben gelernt eigene Fehler auszuschließen. Deshalb habe ich noch alles dran. Dazu gehört z.B. keine Maschine zu unterschätzen, niemals.
      Das kann man trainieren. Und das sollte man und sollte niemals denken das an alles im Griff hat.

      Fraesmade wrote:

      Ja und letztendlich wird auch immer darauf hingewiesen vor dem Hantieren am Werkzeug den Netzstecker zu ziehen.
      Das ist Unsinn und hört auf wenn man an "richtig dicken Dingern" arbeitet. Die sind fest angeschlossen.

      Jede Maschine hat einen Gefahrenbereich. Den kann man lernen und man lernt ihn wenn man an der Maschine ausgebildet wird.
      Ein Bohrfutterschlüssel darf nur mit den Fingerspitzen gehalten werden, niemals in der Handfläche. Dann dreht er sich beim Anlaufen aus den Fingern, man bekommt einen Schreck und das ist es. Durch die Fliehkraft muß der Schlüssel bei einem intakten Futter innerhalb der ersten Umdrehung wegfliegen.Er darf nach einer Umdrehung nicht mehr auf die Finger schlagen.
      Das muß genauso immer wieder getestet werden wie die Bremszeit einer Maschine. Das sind so Sachen die die BG bei ihren Begehungen prüft
      Wenn man so viel Kraft aufwenden muß das man die ganze Hand zum Festziehen braucht ist das Futter nicht in Ordnung oder man weiß nicht mit wie wenig Kraft ein Futter angezogen werden muß damit der Bohrer hält.

      Es wäre also absolut falsch jetzt den Schalter zu tauschen und dann zu denken alles ist gut. Dein Fehler lag eher darin das Werkzeug falsch zu fassen als das er im unbeabsichtigten Anschalten lag. Das muß die Analyse bringen.
      Einen technischen Defekt, ein unbeabsichtigtes An- oder Ausschalten, oder Ähnliches, das sind Situationen die man immer und bei jedem Handgriff einkalkulieren muß.

      grüße
      ralfg
    • fraesoholic wrote:

      Hallo
      meine Genesungswünsche schicke ich mal vorab.

      Ich bin ein alter Sack. Das Arbeiten mit rotierenden Werkzeugen habe ich schon in meiner ersten Lehre gelernt, da war ich noch keine 10 Jahre alt. Ich bin in der Goldschmiede meines Vaters aufgewachsen. Seitdem hat sich in Sachen Sicherheitseinrichtungen viel getan. Leider denkt der neue Mensch zu oft das die Umwelt, irgend ein blöder Schalter, oder eine fehlende Sicherheitseinrichtung Schuld an einem Unfall sind.
      Das ist aber nicht so. Denn es wäre viel zu einfach die Schuld auf einen Lichtschalter oder das Spannfutter zu schieben.
      Ich habe auch schon dumme Sachen gemacht und bin dafür mit Verletzungen gestraft worden. Es ist immer eigene Blödheit und man sollte glücklich sein wenn alles noch da ist und wieder verheilt.

      Fraesmade wrote:

      Hätte ich anstelle eines Lichtschalters ( damit habe ich die Steckdose geschaltet ) einen Sicherheitsschalter verwendet, wäre dieser Unfall vermieden worden.
      Das ist Unsinn. Ich habe eine Altendorfer Kreissäge, also eine professionelle Maschine. Die Taster zum An- und Ausschalten sind Sicherheitstaster. Das bedeutet das ein Rand um den Schalter verhindern soll das man mit dem Bein oder der Hüfte die Maschine an- oder ausschaltet. Das funktioniert auch, solange man keinen Zollstock (Gliedermaßstab) oder ähnliches in der seitlichen Tasche der Arbeitshose hat.Vergisst man das kann es schnell gefährlich werden. Dabei ist die Gefahr größer wenn sich die Tischkreissäge unbeabsichtigt während des Schnitts abschaltet.
      Man darf sich niemals auf Sicherheitseinrichtungen verlassen. Meine Werkstatt ist voll von schweren Maschinen und alle haben Sicherheitseinrichtungen.
      Keine dieser Sicherheitseinrichtungen bringt aber eine Sicherheit. Sie begrenzt nur die Gefahr die die eigenen Dummheit mit sich bringen kann.

      Ich habe in meinem Leben gelernt eigene Fehler auszuschließen. Deshalb habe ich noch alles dran. Dazu gehört z.B. keine Maschine zu unterschätzen, niemals.
      Das kann man trainieren. Und das sollte man und sollte niemals denken das an alles im Griff hat.

      Fraesmade wrote:

      Ja und letztendlich wird auch immer darauf hingewiesen vor dem Hantieren am Werkzeug den Netzstecker zu ziehen.
      Das ist Unsinn und hört auf wenn man an "richtig dicken Dingern" arbeitet. Die sind fest angeschlossen.
      Jede Maschine hat einen Gefahrenbereich. Den kann man lernen und man lernt ihn wenn man an der Maschine ausgebildet wird.
      Ein Bohrfutterschlüssel darf nur mit den Fingerspitzen gehalten werden, niemals in der Handfläche. Dann dreht er sich beim Anlaufen aus den Fingern, man bekommt einen Schreck und das ist es. Durch die Fliehkraft muß der Schlüssel bei einem intakten Futter innerhalb der ersten Umdrehung wegfliegen.Er darf nach einer Umdrehung nicht mehr auf die Finger schlagen.
      Das muß genauso immer wieder getestet werden wie die Bremszeit einer Maschine. Das sind so Sachen die die BG bei ihren Begehungen prüft
      Wenn man so viel Kraft aufwenden muß das man die ganze Hand zum Festziehen braucht ist das Futter nicht in Ordnung oder man weiß nicht mit wie wenig Kraft ein Futter angezogen werden muß damit der Bohrer hält.

      Es wäre also absolut falsch jetzt den Schalter zu tauschen und dann zu denken alles ist gut. Dein Fehler lag eher darin das Werkzeug falsch zu fassen als das er im unbeabsichtigten Anschalten lag. Das muß die Analyse bringen.
      Einen technischen Defekt, ein unbeabsichtigtes An- oder Ausschalten, oder Ähnliches, das sind Situationen die man immer und bei jedem Handgriff einkalkulieren muß.

      grüße
      ralfg
      Guten Morgen Ralf!

      Ich danke Dir und auch allen Anderen nochmals für die Genesungswünsche! Die gestrige Nachuntersuchung im Krankenhaus zeigte schon einen sehr guten Heilungsprozess.

      Nun zu Deiner Sichtweise meines Unfalles:

      In erster Linie zeichnest Du ein Bild von " schweren Dingern ". Da kann/muß ich Dir einfach Recht geben.

      In meinem Fall handelt es sich aber um eine einfache - allerdings fast 40 Jahre alte - AEG Bohrmaschine, die in einem Wabeco Bohrständer eingespannt wurde.
      Auch wenn ein Sicherheitsschalter keine 100%ige Sicherheit abgeben kann, aber mit dem Hüftknochen hätte ich die Bohrmaschine damit nicht einschalten können.
      Da ich mit dem Wippschalter schon einige Jährchen ohne Probleme gearbeitet hatte - ohne Schwerlastrollen kam mein Hüftknochen nie am Schalter an - waren die 5 cm Erhöhung eindeutig lt. Messung die Ursache des Unfalles.

      Und wie Du richtigerweise schreibst habe ich das Bohrfutter mit beiden Händen angefasst weil es einfach schon nicht mehr 100%ig in Ordnung ist und dadurch der Bohrfutterschlüssel nicht mehr an allen Stellen richtig greift. Ein Versuch das Bohrfutter zu tauschen ist mir und auch dem örtlichen Werkzeughändler nicht gelungen. ( Vll. wollte der Händler aber das gar nicht 8) )

      Weiters reden wir hier von einer Bohrmaschine mit 230 V und nicht von schweren Maschinen mit fixer Strominstallation. Das ziehen des Netzsteckers hätte sehr wohl Sinn gemacht und nicht wie Du schreibst ein Unsinn ist. Wo kein Strom ist keine Bewegung!

      Aber es sollte hier jetzt keine Endlosdiskussion über " Richtig oder Falsch " entstehen. Ich habe einfach darüber berichten wollen/müssen um sich nicht allzu sehr an Erfahrung und Routine zu gewöhnen, sondern auch in der Freizeit und Hobby das Thema Sicherheit nicht aus den Augen zu verlieren.
      lg
      Harry

      The post was edited 1 time, last by Fraesmade ().

    • Hallo

      Fraesmade wrote:

      Die gestrige Nachuntersuchung im Krankenhaus zeigte schon einen sehr guten Heilungsprozess.
      ich bin froh dass es heilt, und ich hoffe das du bald deine Hand wieder voll einsetzen kannst.


      fraesoholic wrote:

      Ein Bohrfutterschlüssel darf nur mit den Fingerspitzen gehalten werden, niemals in der Handfläche.
      das ist nette Theorie aber in der Praxis .......?

      das ist nahezu das gleiche wie mein Fahrlehrer für den C Führerschein beim Bundesheer-> bei den durfte man das Lenkrad nie mit der Hand umfassen ( keine Finger innerhalb des Lenkrades ) es könnte bei einer Geländefahrt sich ein Rad verfangen und den Daumen durch die gewaltige Kraft die dann am Lenkrad auftritt gebrochen werden.
      Das mag schon sein in der Praxis haben wir das Lenkrad schon umfasst.
      und wer einen "Steyr 680 3 Achs" LKW gefahren ist weiß dass man da einiges an Kraft einsetzen muss damit sich da überhaupt was bewegt.

      ich behaupte einmal dass viele Unfälle durch kleine Blackouts die jeder mal hat verursacht werden.

      ich kenne einen Tischlermeister dem fehlen 3 Finger auf einer Hand. warum wohl ?
      es war nicht die Kreissäge nicht die Hobelmaschine keine Maschine im Tischlerei Betrieb.

      Kaum zu glauben aber wahr ist.

      Es war der Benzin Rasenmäher in dem sich ein Ast verfangen hat und man mit einer Hand versucht hat den Ast zu entfernen und den Haltegriff hat man dabei mit der 2ten Hand festgehalten weil sonst geht ja der Mäher aus.

      So eine Handlung ist nur durch ein Blackout zu beschreiben und man kann es auch nicht vermeiden das es passiert.
      lG
      Fadi

      Baubericht der 107XL, Idee und Planung der Querfräse

      The post was edited 1 time, last by fadi ().

    • Fraesmade wrote:

      Weiters reden wir hier von einer Bohrmaschine mit 230 V und nicht von schweren Maschinen mit fixer Strominstallation
      Hallo Harry,
      es geht nicht um die Größe oder den Anschlußwert des Geräts. Es gibt auch kleine Kappsägen oder eben die CNC Fräse. Keiner nimmt die Fräse vom Netz um ein Werkzeug zu wechseln.

      Was ich aussagen wollte ist das eben jedes Gerät einen "Gefahrenbereich" hat der muß erkannt werden. Wenn man an solchen Maschinen lernt bekommt man zumindest ein Gefühl dafür eingetrichtert was man machen darf und was nicht. Und das an sich ständig selbst kontrollieren muß. Wenn man im Hobby solche Geräte benutzt dann gibt es keinen der einem das beibringt. Letztes Jahr ist auf meiner Wiese ein Rettungshubschrauber runter gekommen, weil sich ein Nachbar beim Feuerholzschneiden am Kopf verletzt hat. Das Holz hat sich verkantet (schlechtes Blatt) und ist ihm an den Kopf geflogen.
      Jeder der an der Säge lernt weiß das der Gefahrenbereich einer Tischkreissäge die gerade Linie vor dem Sägeblatt ist, man muß immer seitlich dazu stehen. Durch verkantende Teile gibt es mehr Unfälle als durch das Sägeblatt selbst.

      In jeder Situation mit Maschinen gibt es Gefahren. Grundsätzlich behält man seine Glieder nur heile wenn man sich selbst und seine eigene Nachlässigkeit als größte Gefahr für die eigene Gesundheit sieht.
      Das Du nun den Schalter änderst ist gut. Die größte Standbohrmaschine die ich habe ist eine Flott. (230V). Das Spannfutter ist für mich ein Präzisionswerkzeug, was eben grundsätzlich ohne Kraftaufwand funktionieren muß.
      Ein Schnellspannfutter bekommt man heute für 30€, eine ganze China-Standbohrmaschine kostet keine 100€ und ist besser als die Handbohrmaschine im Bohrständer.
      Wenn es eine Handbohrmaschine ist hat die ja einen Schalter am Handgriff. Denn hast Du dann irgendwie überbrückt. Dort fängt das an mit dem Fehler.

      fadi wrote:

      und wer einen "Steyr 680 3 Achs" LKW gefahren ist weiß dass man da einiges an Kraft einsetzen muss damit sich da überhaupt was bewegt.
      Schlechtes Beispiel, je schwerer ein Fahrzeug ist um so weniger schlägt die Lenkung zurück. Selbst ein Unimog schlägt durch die großen Reifen kaum. Als langjähriger G-Modell-Fahrer und jetziger Ländi-Fahrer kenne ich aber das Problem bei kleinen leichten Geländewagen. Und da sollte man eben nicht im Gelände durchs Lenkrad greifen. Für Anfänger gibt es extra so Kunststoffplatten die man ins Lenkrad setzt damit das nicht vergessen wird.

      Das Beispiel mit dem Tischler ist gut, es bestätigt was ich geschrieben habe. Als Ausbilder werde ich das auch immer gebetsmühlenartig wiederholen. Auch wenn einem heute in jedem Lebensbereich Sicherheit vorgegaukelt wird, das ist nicht so. Die alten Maschinen ohne Sicherheitseinrichtung sind nicht gefährlicher, nur ehrlicher. Machst Du einen Fehler bekommst Du eins auf die Finger. Hast Du etwas Glück in der Dummheit bleibt der Finger dran.

      grüße
      ralf
    • fraesoholic wrote:

      .....je schwerer ein Fahrzeug ist um so weniger schlägt die Lenkung zurück.....
      Und das sagt uns, das du die alten Armeekisten nie im Gelände gefahren bist....

      Man muss halt aufpassen. Aber selbst das reicht manchmal nicht. Bei allen Vorsichtsmaßnahmen läuft mir nach 45 Jahren unfallfreien Fahrens gestern eine Sau (4-Beinig) ins Auto.
      Es passiert halt mal was, da machste nix. Auch nach weiteren 100 Beiträgen hier nicht.
      Gruß, Georg
    • Die Diskussion nimmt einen sehr mehrkwürdigen Verlauf, der mir so überhaupt nicht gefällt.

      Mir gefällt die Beiträge von Ralf am besten, zeigt er Doch, dass nicht Sicherheitseinrichtungen und vermeintlich sichere Regeln Unfälle vermeiden, sondern zuallererst Individuell verantwortlicher Umgang mit potentiell gefährlichen Maschinen und dass Sicherheit nicht am Schalter, sondern im Kopf beginnt.

      In sofern finde ich auch die Schilderung des Unfalls hier wichtig und richtig, macht er einem doch genau diesen Sachverhalt wieder bewusst!!!!

      Was hier eine Diskussion über LKW und ob eine Maschine schwer ist zu suchen hat, erschließt sich mir nicht wirklich.

      Gruß
      Stefan
    • fraesoholic wrote:

      Wenn es eine Handbohrmaschine ist hat die ja einen Schalter am Handgriff. Denn hast Du dann irgendwie überbrückt. Dort fängt das an mit dem Fehler.
      grüße
      ralf
      Ralf da hast Du jetzt aber einen Denkfehler!
      Denn der Schalter einer Handbohrmaschine hat auch immer einen Fixierknopf um den Schalter bei längerem Arbeiten nicht ständig drücken zu müssen. Und beim Arbeiten mit dem Bohrständer kann ich auch nicht mit der rechten Hand ständig den Schalter drücken - wie sollte ich da arbeiten können?

      Genau aus diesem Grund habe ich mit dem Wippschalter eine Steckdose geschaltet, damit die Bohrmaschine im eingespannten Zustand immer an ist und über den Wippschalter ein bzw. ausgeschaltet wird. Hier alles gut im Bild zu sehen: rechts die Drehzahlregelung, links davon der Fixierknopf und darunter der Ein/Aus Schalter.
      Wenn ich jetzt etwas zu bohren habe dann Netzstecker in die Steckdose und erst mit Betätigung des Wippschalters ( in Zukunft mit Sicherheitsschalter ) läuft die Bohrmaschine.
      lg
      Harry
    https://www.daswetter.com/