Vakuumplatten

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    • Hallo Ralf,

      ralfg wrote:

      Habe ich auch, diverse Busch Drehschieber Pumpen im Einsatz. Ich hab sie mir mal vor vielen Jahren neu gekauft, sind bestimmt 15Jahre. Da sie trocken laufen könnten höchstens die Graphitplatten verschleissen, die kosten nicht viel. Diese Pumpen bekommt man günstig gebraucht.
      z.B. Art.Nr. 181962944187 , 331737795871
      Die Pumpen funktionieren doch mit Öl als Trennmedium zur Vakuumerzeugung. Wie ist es da mit deren Anwendung in geschlossenen Räumen.
      Ich habe da schon gehört, dass diese einen Ölnebel erzeugen...
      Welche Leistung haben die so im Schnitt?
    • Hi Alois!

      Meine sollte 10qm/h schaffen hält aber nicht mal 1 kg, deine macht nach Adam Riese 7,8 qm/h und hält 40 kg.

      Gemessen mit der Unterdruck Uhr bin ich bei -0.7 bar aber wenn ich den Finger direkt an der Pumpe am Anschluss ranhalte kitzelt das nur ????

      Schieberplatten getauscht, Lager neu !

      evtl Problem mit der Drehzahl?

      @Alex hast du nicht ein Messgerät um die Drehzahlen zu messen ?
    • Hallo!

      Hab mich heute mal wieder mit dem leidigen Thema beschäftigt. Gibt´s ja nicht das das nicht funktioniert.

      Hab mir dazu ne neue Platte gefräst, diesmal aber an der Oberseite mit 6mm Sacklöchern 4mm tief, und die Düsen Bohrung 0,5mm "groß".




      Hätte nicht gedacht das es funktioniert,ABER es klappt!
      Die Platte hat sogar mit der Rauhen Oberfläche schon sein Material gehalten, natürlich nur sehr bescheiden.

      Dann der Test mit dem Vakuumflies.....




      Das Ergebnis hat mich dann ziemlich überrascht. Das wegziehen zu Seite ist mit hohem Kraftaufwand verbunden, leider geht meine Kofferwaage nur bis 10kg, Error kam bevor ich das Material von der Platte "gerissen" habe.
      Um das Material in die Vertikale ab zu ziehen hab ich fast 6 kg gebraucht.

      Nach ein paar Versuchen mit verschieden Ausführungen (wobei ich von 2mm Düsenlöcher, runter bis auf 0,5mm+ Sackloch) stellt sich mir nun die Frage, gehe ich noch kleiner mit dem Düsenloch und erreich dadurch noch mehr Anzugskraft?
    • Hallo Berni,

      noch kleiner bringt nichts. Die Fläche der 6 mm Bohrung und die Oberflächenbeschaffenheit sind das Geheimnis.
      Die 6 mm geben Dir die Saugfläche vor. Je größer, desto mehr Kraft. Wenn die Fläche noch etwas Gummiert wäre, dann wäre es noch besser.
      Wenn Du mit dem Fräser jetzt durch die Bohrung fräst, kann das Vakuum zusammenbrechen. Jetzt kommt die 0,5 mm Bohrung ins Spiel.
      Durch den kleinen Querschnitt kommt kein so großer Volumenstrom zustande und das Vakuum bricht nicht so schnell zusammen.
      Das ist das ganze Geheimnis.
    • Jetzt bin ich auch wieder mit der Welt im Reinen :)
      Hatte ja schon angemerkt, dass mir die 1,5mm sehr viel vorkamen ...
      mit 0,5mm wird eher ein Schuh draus :)
      Meine Beiträge sind ausschließlich für das Forum "cnc-aus-holz.at" bestimmt! Ich untersage jegliches (auch teilweises) Kopieren, Weitergeben und Wiederveröffentlichen.

      Django013
    • Shitbus wrote:

      Hab mich heute mal wieder mit dem leidigen Thema beschäftigt. Gibt´s ja nicht das das nicht funktioniert.

      Hab mir dazu ne neue Platte gefräst, diesmal aber an der Oberseite mit 6mm Sacklöchern 4mm tief, und die Düsen Bohrung 0,5mm "groß".

      SO, da hamas jetzt! 8o

      :habenwollen:


      Frage: Meint ihr es wäre möglich so eine Arte Einkaufslist für den VT zu machen?
      Also evtl. die Größenordnung wie ihr sie habt, mit den wichtigsten Dingen wie, Adapter, Schläuche, Pumpe etc...
      Aber nur wenn es nicht zuviel Aufwand ist...
      Gruß Fritz
      "...Trial & Error, wenn was nicht klappt, probier was anderes, vielleicht klappt das ja auch nicht :-)"
    • Hi zusammen !

      @ Alois: Ich mach das mit der Durchfräsmatte, dann hab ich die Gummiauflagge und denn Schutz der Platte..... dann brauch ich nicht mehr in den Tisch reinfräsen.. :huh:

      @ Reinhard: Der Schuh passt nu #..........wollte testen um das best möglich Ergebnis zu erzielen, wenn ich früher drauf hören würde was man mir sagt hätt ich oft weniger Arbeit, aber die Testerei gefällt mir ja.

      @ Fritz: Mach ich, werd mich morgen mal hinhocken und das Sammeln was wir wissen...
    • N'abend...
      Hab heute Mittag mal meine Schubladen auf den Kopf gestellt und folgendes gefunden =O :00000441: :

      Bild 1 ist für einen 6mm Schlauch


      Bild 2 ist für einen 4mm Schlauch, davon hab ich aber nicht viel


      Des weiteren hab ich noch 4x 1,2m und 4x 0,8m 6mm Schlauch Stücke
      Daher war mein Frage würde sich ein VT mit dem 6mm realisieren lassen?
      Wie docke ich da am Tisch an? Muss da ein Gewinde rein?
      Wenn ja wie?
      Was für ein Pumpe würde ich da benötigen?
      Wie wird da an der Pumpe angedockt?
      Wunsch wäre natürlich mein 620x400 Fräsfläche zu nutzen.
      Wie würdet ihr da vor gehen?

      Wäre das ein Pumpen-Kanditat?
      Gruß Fritz
      "...Trial & Error, wenn was nicht klappt, probier was anderes, vielleicht klappt das ja auch nicht :-)"

      The post was edited 1 time, last by Tchefter: Pumpe ergänzt ().

    • Hallo
      hier der Nachtrag weil ich die Frage nicht gesehen hatte.

      Alois73 wrote:

      Die Pumpen funktionieren doch mit Öl als Trennmedium zur Vakuumerzeugung.
      Nein, meine Pumpen laufen absolut trocken. Die Rotorplättchen sind aus Graphit. Die Rotorachse ist exzentrisch im Pumpengehäuse. Die Plättchen werden durch die Fliehkraft aus den Schlitzen an die Außenfläche gedrückt und dichten ab. Wenn die Pumpen bei mir den ganzen Tag arbeiten werden sie trotz Kühlventilator heiss und ich stelle noch einen Ventilator davor. Die älteste dieser Pumpen läuft schon seit über 20 Jahren ohne mucken bei mir. Die ist am Exsikkator verbaut in dem ich Acrylglas Vergussmassen unter Vakuum setze. Wenn da irgend etwas rauskommen würde wäre das nicht gut.
      Das Innenleben kann ich wenn gewünscht nach öffnen von 4 Schrauben freilegen und ein Foto machen. Man muss trotz Filter die Späne ab und zu entfernen da die Plättchen dann nicht mehr sauber die Luft schaufeln. Die wird also öfter geöffnet. Die Pumpen sind so simpel aufgebaut, die müsste man auch selbst bauen können. Die Graphitlamellen gibt es ja als Ersatzteil.

      Meine Pumpen sind Busch MINI SECO SV/SD 1006, Volumenstrom 7.2 m^3 /h, Unterdruck 150mbar, Druck 1bar.
      Die Pumpen können zum Saugen und blasen eingesetzt werden. Die 150mbar hören sich wenig an, aber ich halte damit dicke Acrylblöcke und die halten wie sau.

      grüße
    • Shitbus wrote:

      und die Düsen Bohrung 0,5mm "groß".
      :S ich schon wieder ?(

      Was für Bohrer hast du da benutzt?
      Ich kann mir das nicht vorstellen so eine große Platte durchgehend gebohrt zu bekommen.
      Und dazu noch in diesem Material ?( ?( ?(
      (Sorry wenn ich euch da zu arg plage...)
      Gruß Fritz
      "...Trial & Error, wenn was nicht klappt, probier was anderes, vielleicht klappt das ja auch nicht :-)"
    • Schau mal, solche Bohrer nehme ich z.B. für Platinen. Die VHM-Variante bricht ja schon vom scharf anschauen ab und so schusselig wie ich bin, hatte ich im nu alle kleinen Bohrer abgebrochen.
      Die obigen Teile sind nicht teuer, lassen sich von Hand auf der Mini-Diamantscheibe schleifen und wenn's nimmer geht, dann eben Ablage P :)
      Bei dem Shop habe ich schon öfters eingekauft - jedesmal sehr zufrieden.
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      Django013
    • Hi !

      Tchefter wrote:

      (Sorry wenn ich euch da zu arg plage...)
      Niemals .... immer druf Reinhard!

      Ich hab hierzu folgenden Fräser (2S 0,5mm) verwendet.




      Erst Bearbeitung unten, die ganzen Taschen rein, 7mm tief. Dann hab ich die ober Seite gemacht auch wieder erst die Sacklöcher 4mm tief.

      Am Schluss dann die 0,5mm Löcher die brauchen dann nur noch 2,5mm weit durchgebohrt (gefräst) werden.

      Ging bei Vollgas Spindel und 150er Z Zustellung wie Butter....
    • Ich muss auch noch ne Frage stellen !

      Die erste war ja, Wieviel kleiner die Löcher..... gut wird es nicht brauchen,und wird wahrscheinlich nicht viel mehr bringen, aber was passiert wenn wir unten (im Kern der Platte) das Volumen der Taschen verkleinern.

      Soll heisen die ganzen Stege schmaler.

      Quasi von der Pumpe bis zur Platte kontinuierlich den Querschnitt verringern.
      Könnte das den Verlust denn wir haben beim Fräsen besser ausgleichen?
    • Hier mal ein Bild vom Querschnitt.

      Oben: Vakuum flies
      Mitte: die HPL Platte
      Unten: das ist ein Material (leider hab ich noch nicht herausgefunden wie der Schmarrn heisst) wir verwendet von den Herren die die Riesigen Reklametafeln bauen.ist relativ hart lässt sich aber mit dem Stainless Messer gut einriezen und kann dann gebrochen werden.

      Wäre auch ein gutes Material für Opferplatten (Schutz)

    • Hallo Berni,

      ausschlaggebend ist immer die Fläche die am Bauteil anliegt (bei Dir waren das glaube ich auch D6mm). Hier soll der Querschnitt so groß wie möglich sein.
      Die 0,5 mm verringern die Strömungsgeschwindigkeit, damit das Vakuum nicht so schnell im Rest der Platt abreißt. In der Platte selber soll der Querschnitt wieder so groß als Möglich sein, damit keine engpässe zwischen Sauger und Bauteil sind.
      Das ist wie bei Wasser. Ein kleines Rohr kann nur eine bestimmte Menge bei einem bestimmten Druck durchlassen. Die Saugkraft wird wie der Druck in Bar oder auch anders ausgedrückt in N/mm² angegeben. 1 Bar ist 0,1 N/mm² oder 10 N/cm². Du siehst also, die Saugkraft an Deinem Teil wird größer mit der Fläche....