vers.by Tool Setter VERS TS/TSM/WTSR

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    • vers.by Tool Setter VERS TS/TSM/WTSR

      Hallo in die Runde,

      ich habe einen vers.by Tool Setter TSM hier liegen und wollte mal fragen, mit welcher Oberfläche ihr eventuell das gleiche Teil benutzt. vers.by bietet ja einen eigenen Screen an und Gmoccapy auch.

      Ich wollte den Werzeuglängensensor gerne als mobilen Taster einsetzen. Wie läuft das dann?

      Über ein paar Tipps würde ich mich sehr freuen.
      Grüße,

      André
    • Alle typischen Werkzeuglängensensoren (und auch die 3D Taster) sind letztlich unabhängig von der Maschinensoftware. Sie bieten idR nur ein entsprechendes Logiksignal im Falle einer Auslösung (idR sind es Öffner), welches von einer Steuerung an einem Digitaleingang aufgenommen wird. Entweder hat die Steuerung einen spezifischen PIN für Probe Signale oder dieser ist frei konfigurierbar. Probing Bewegungen erfolgen durch einen spezifischen GCode Befehl, weshalb die meisten Steuerung, welchen diesen Code unterstützen, dafür ein spezifisches Handling haben.

      Für LinuxCNC, im Übrigen unabhängig von gmoccapy auch in anderen Oberflächen einsetzbar, gibt es u.a. probe_screen_v2, welches in der Tat vom Hersteller der vers.by Sensoren kommt. Dies funktioniert ebenso mit allen anderen Sensoren. Diese Oberfläche stellt im Grunde nichts anderes als eine Oberfläche zur Bedienung und Konfiguration diverser Makros bereit. Das Messen macht die Steuerung. Wie dies bei MACH ist, ist mir nicht bekannt. Ich vermute aber ein ähnliches Verhalten. Ich habe meinen Werkzeuglängensensor unter LinuxCNC immer ortsfest verwendet. Ich vermute, dass es auch anders geht, jedoch muss dann ggf. innerhalb eines M6 Remap eine Anpassung erfolgen. Darüber habe ich bisher nie nachgedacht. In diesem Fall wird die Auslösehöhe des Sensors in jedem Fall benötigt.

      In Estlcam ist die Verwendung eines mobilen Sensors definitiv vorgesehen. Dies funktioniert mit dem entsprechenden Höhenwert des Sensors und Auswahl im Menü.

      Welche Steuerung nutzt Du? Mit der Info kann man dir sicherlich besser helfen.
    • Soweit ich spontan aus dem Kopf weiß unterstützt Gmoccapy nur einen stationären WZLS. Aber das Anpassen des Makros ist simpel, weil nur das Anfahren der XYPosition auskommentiert werden müsste.

      Wie meinst Du Deine Frage genau, André?

      Normalerweise stellst Du den WZLS aufs Werkstück (auf die Opferplatte) und tastet den an.
      Sationär finde ich persönlich sympathischer...hat man nix rumstehen was man erst drunterschieben muss, sondern alles ist fest eingerichtet..."klick und fertig"...
      Gruß

      Andreas
    • Ich habe zwei. Einer ist fest auf dem Tisch montiert. Der dient fast nur zum Wzl Tasten nach Werkzeugwechsel. Der lose wird auf den Nullpunkt gestellt und dann angefahren. Wenn ich eine Opferplatte benötige oder der Nullpunkt auf der Werkstückoberfläche ist, hilft der Stationäre Taster ja nichts.
    • fraeserbruch.de wrote:

      Soweit ich spontan aus dem Kopf weiß unterstützt Gmoccapy nur einen stationären WZLS. Aber das Anpassen des Makros ist simpel, weil nur das Anfahren der XYPosition auskommentiert werden müsste.

      Wie meinst Du Deine Frage genau, André?

      Normalerweise stellst Du den WZLS aufs Werkstück (auf die Opferplatte) und tastet den an.
      Sationär finde ich persönlich sympathischer...hat man nix rumstehen was man erst drunterschieben muss, sondern alles ist fest eingerichtet..."klick und fertig"...
      Mir geht es insbesondere um den Workflow mit verschienden Screens.

      Bei Gmoccapy habe ich die Anleitung so verstanden, dass man einmal initial die Werkstückhöhe vermessen bzw. eingeben muss und danach dann der Werkzeugwechsel automatisch mit dem Werkzeuglängensensor abgeglichen wird (bzw. auch das erste Werkzeug).

      Dann müsste ich aber einmal am Anfang die Werkstückhöhe bestimmen. Und genau dies will ich ja vermeiden.

      Ich würde gerne den WZLS stationär auf die (plangefräste) Opferplatte stellen, den Nullpunkt im CAM auf die Opferplatte setzen und dann nur noch das Werkzeug einsetzen und die Länge vermessen.
      Grüße,

      André
    https://www.daswetter.com/