Werkstück zu lang für den Tisch

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    • Werkstück zu lang für den Tisch

      Nabend zusammen,
      Ich hab mal wieder was..
      Ich würde gerne ein Maßbrett für meinen Sohn fräsen. nur leider ist es etwas zu lang.
      Ich könnte vorher Dübel setzen auf der anderen Seite. aber weiss nicht wie ich das mit estlcam am besten bewerkstellige..
      zwei programme ? vielleicht könnt ihr mir mal ein denkanstoss geben..

      Danke
      Gruß Marcell
    • Was folgt ist eine grobe Idee. Ich habe es bisher mit Estlcam nicht gemacht.

      Du brauchst irgendein sinnvolles Merkmal, welches Du wiederholt nutzen kannst. Eine Variante sind Dübel/ Passstifte.
      Die Position (In Zeichnung rot) dieser trägst Du in deine Zeichnung (DXF) direkt mit ein.




      Schritt 1:
      Du fräst Dein Bauteil und zusätzlich 2x2 Referenzbohrungen in das Bauteil. Einen Satz davon frässt du bis in die Opferplatte, sodass die Passstifte dort später eingesetzt werden können. Einen Nullpunkt für das Bauteil legst du exakt in die Mitte einer dieser Bohrungen (Rot =0_1 in obiger Zeichnung). Dieser Nulpunkt sollte dir nicht verloren gehen.

      Schritt 2:
      Du löst das Bauteil von Schritt 1 und verschiebst es. Die Passstifte nutzt Du nun, in dem Du mit diese in den zweiten Satz Referenzbohrungen im Bauteil steckst und dein Werkstück so auf der Opferplatte in den Bohrungen von Satz 1 einsteckst. Damit hast du im CAM für Schritt zwei einen bekannten Nullpunkt. Das zweite CAM Programm wird gestartet und fährt das Bauteil zu Ende.

      Für Holz sollte die erreichbare Genaugkeit in jedem Fall ausreichen. Dies kannst du beliebig wiederholen:).


      Dies setzt allerdings voraus, dass du Estlcam irgendwie beibringen kannst, dass die Werkzeugpfade nur für eine begrenzten Bereich zu machen sind. Alternativ: 2 DXF Dateien.
    • Eigentlich simpel.
      Als erstes benötigst du einen Anschlag in Längsrichtung.
      Nun benötigst du zwei Zeichnungen in denen du eine Bohrung für einen Passstift mit einzeichnest. Ebenfalls in der Zeichnung das Werkstück so lang wie es auf den Tisch passt.
      Die zweite Zeichnung hat ebenfalls die Bohrung für den Stift und den Rest des Werkstückes.
      Nun legst du das Rohmaterial an den Anschlag und fräst die erste Zeichnung.
      Danach ziehst du das halbgefräste Werkstück soweit auf den Tisch das der Rest gefräst werden kann.
      Dazu steckst du einen Stift in die Bohrung und tastest diesen mit der Mittelpunkt finden Funktion an, und setzt dort den Werkstücknullpunkt.
      In der zweiten Zeichnung muss der Nullpunkt auf dem Mittelpunkt der Bohrung für den Stift liegen.
      Man kann natürlich auch die Anschlagkante an X0 nehmen und sich auf dem Werkstück eine weitere Widerholgenaue Kante für Y0 suchen.
      Oder vielleicht hat Das Werkstück ja eh irgendwo ne Bohrung die man verwenden kann.

      Gruß Daniel
      Idee -> QCAD-Pro -> Estlcam 11 -> PlanetCNC -> PFM2.5

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