Welche Cnc Fräse ist für mein Vorhaben gut?

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    • Welche Cnc Fräse ist für mein Vorhaben gut?

      Hallo

      Ich möchte gerne Dinge aus Holz machen und verkaufen.


      Tiere



      coole Vogelhäuser



      Kisten Truhen



      Ich täte mir das kaufen, aber da ich noch nie was mit cnc fräsen gemacht habe möchte ich gerne euch fragen ob das gut ist für 2-3 Stunden am Tag

      Stepcraft 840
      Stepcraft mm-1000
      und diese Absaugeanlage
      obi.at/spezialmaschinen/holzma…-absaugschlauch/p/9336124

      Meine Holzsachen sind aus 4mm Pappel Holz.


      schöne grüße
      sebastia
    • An 4mm Sperrholz scheitert keine Fräse, das können alle.

      Das, was ich bzgl. Stepcraft bei einem Freund gesehen habe, hat mich aber nicht überzeugt (er hat eine Stepcraft 600). Keine flüssigen Bewegungen (Ruckeln), Probleme wahlweise entweder mit Spiel oder mit Klemmen/Schrittverlusten - auf jeden Fall hat er da echt den Leidensweg gewählt, weil er eigentlich gute Teile für Flugzeuge machen wollte (Negativformen und kleine winzige Aluteile), aber seine Lernkurve wird durch die Probleme der Maschine sehr ausgebremst. D.h. er muß gerade doppelt und gleichzeitig lernen: CNC-Maschine bedienen und fräsen lernen, aber gleichzeitig auch alle Probleme der Maschine umschiffen. D.h. er ist ziemlich am Fluchen und gibt bessere Teile dann bei mir in Auftrag.

      Absaugung: Die ist für dicke Schläuche konzipiert, aber du wirst an der kleinen Stepcraft sicher keinen 100mm Absaugschlauch samt Absaugschuh befestigen können/wollen. Wenn es wirklich Stepcraft wird: Die haben einen schön konstruierten Mini-Absaugschuh für den Staubsauger. Der funktioniert sehr gut. Trotz meiner Stepcraft-Abneigung ;)

      Grundsätzlich:
      Ich zweifle noch etwas an deinem Geschäftskonzept. Solche Holzteile müssen richtig billig sein, sonst will sie keiner. Dann kannst du halbwegs auf den grünen Zweig kommen, wenn größere Platten auf die Fräse passen, sonst bist du mehr mit Zuschneiden und Vorbereitung beschäftigt als mit Fräsen. Dazu am besten noch einen großen Vakuumtisch, denn irgendwie müssen die Teile beim Fräsen ja auf dem Tisch liegen bleiben. Und schon sind einige Tausender weg. Bis die wieder reinkommen? Also betrachte es besser als neues teures Hobby statt als Nebenverdienst.
    • Hallo Lars,

      ich möchte Dir aus eigener Erfahrung die CNC14 empfehlen, da hast Du bei ungefähr gleichem Preis einen viel größeren Bauraum und durch den Eigenbau verstehst Du auch viel besser, was Du bzw. die Maschine tun.
      Es gibt inzwischen auch einen richtig großen Kreis an CNC14 usern, auch hier im Forum, die mit Rat und Tat zur Seite stehen - dieses Jahr wurde die 100ste gebaut.

      Gruß aus Bayern
      Stefan

      kannst mich auch gerne mal besuchen und meine anschauen, Ingolstadt ist ja nicht soooo weit
    • Hallo Sebastia!

      Die Bedenken zur Wirtschaftlichkeit muss ich leider teilen aber das ist hier nicht das Thema. Auch die Empfehlung der CNC14 kann ich unterstützen, jedoch nicht zum professionellen Einsatz. Dazu ist sie zu klein und zu langsam. Eher etwas für's Prototyping.
      Bei der Absaugung bist du schon auf dem richtigen Weg. Schließlich müssen auch die Späne von der Schleifmaschine und der Säge weg, und das möglichst gleichzeitig zur Fräse denn man ist dann in der Nähe und trotzdem produktiv. Das funktioniert mit so einer Absaugung einwandfrei. Allerdings sollte die Absaugung gut schallisoliert aufgestellt werden. Meine macht einen Höllenlärm und ist ähnlich aufgebaut.

      Grüße
      Jörg
      Der sich mit dem Schaltplan einer Taschenlampe auskennt. ;)
    • Hi,

      www.alsen-cnc.com fräst mit einer Frieda und einer Fenja BMF zeitglich und "muss" sehr stark an der Grenze dessen, was der Fräser verträgt, arbeiten, damit es sinnvoll ist.

      Zudem musst Du auch schauen, wie Du günstig ans Rohmaterial kommst. Zuschnitt kostet deutlich mehr als Platten oder sogar Paletten-abnahme. Hinzu kommen "Nebenzeiten" (Werkstückwechsel, Rüstzeiten usw...), die so gering wie möglich sein müssen => große Fräsfläche von Vorteil bzw ein "muss". usw usw..... Mit einer "Hobby-Fräse" à la Stepcraft usw wirst Du nur kurzzeitig glücklich und wirtschaftlich "sinnvoll" sein können. Wenn Du "gewerblich" mit einer Fräse arbeiten willst, muss die Haltbarkeit und Lebensdauer der Komponenten möglichst hoch sein. Fräsen mit Rundführungen oder sogar "normalen" Kugellagern werden hier recht schnell "ausnudeln" oder Probleme bereiten - oder schlicht und einfach Zeit vergeuden weil sie nicht "schneller" können oder "öfter" wieder hingefummelt werden müssen. Rechne einfach mal den Verkaufspreis abzüglich aller Kosten auf die Zeit um, die Du bis zum Status "verschickt" benötigst.

      Meine Empfehlung wäre für eine kleingewerbliche Tätigkeit also definitiv eine Maschine mit einer soliden Basis aus Alu und Profilschienenführungen und Kugelumlaufsspindeln - "welche genau" da halte ich mich mal raus.

      Zur Absaugung: Ein guter Industriesauger (BOSCH GAS 35 oder Makita VC2512) mit Zyklon davor reichen vollkommen aus. Es muss nicht so ein riesen Ungetüm sein. Achtung: Bei dem oben verlinkten Modell bricht der Volumenstrom ganz schnell ein, sobald der Leitungsquerschnitt stark verkleinert wird oder ein "Widerstand" überwunden werden muss. Achte immer auf den angegebenen erreichbaren Unterdruck - das ist ein guter Anhaltspunkt dafür, wie "kräftig" die Anlage absaugen kann...
      Gruß

      Andreas

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    • Hallo danke für eure Antworten

      Willi bei meinen ersten Laser ist die Laserröhre explodiert und der zweite verstellt sich immer. Aber ich glaube das war ein Chinakracher. Deswegen möchte ich mir gerne eine cnc fräse kaufen. Was ich bis jetzt so gesehen habe funktioniert die cnc fräse schneller auf jedenfall schneller als der chinakracher.

      schöne grüße
      sebastian
    • war nur eine Überlegung. Mit einem Fräser bekommst du, auf Grund des Radius, keine scharfen Ecken hin.
      Wenn man etwas verkaufen will, muss es schon eine gewisse Qualität haben. Eigentlich kann man mit den Chinakracher schon einiges machen. Wenn sich der Laser immer verstellt, mal nachsehen warum und evtl. schlechte Mechanik austauschen.
      Gruß
      Willi
    • Hallo Sebastian,

      hatte mich vertan und bei Jörg geschaut, der wohnt relativ nah bei mir.

      Ich habe lange mit mir gerungen, einen vernünftigen Lasercutter zu kaufen, aber unter 5-6000 € braucht man da m.E. nicht anfangen, und dann ist die Größe der teile immer noch sehr begrenzt.

      Für das was Du machen willst, ist auch nicht wirklich eine hochpreisige CNC mit KUS & Co. erforderlch - mit meinen Zahnriemen schaffe ich Genauigkeiten von deutlich < 1mm, (an der Hochschule in Brandenburg wurden die rechnerischen 0,1 mm bestätigt)

      Die Entfernung spielt m.E. keine Rolle. Ich habe mir damals einen Kombi als Mietwagen genommen, bin 800 km gefahren, habe mir ein Zimmer genommen und nach 3 Tagen mit einer fertigen Fräse nach Hause gefahren. Die Gesamtkosten lagen unter einer Stepcraft und der Bauraum ist fast 3x so groß.

      Man kann auch selbst bauen, aber mein Eindruck war, dass es manchesmal mehr Probleme als Lösungen gibt. Wenn Du allerdings in Deinem Profil mal Deinen Wohnort ergänzt, kannst Du auch schauen, welcher Forianer in Deiner Gegend wohnt. Wenn Du gute pers. Betreuung hast, ist sicher auch ein Selbstbau ohne Workshop denkbar. Aber täusche Dich nicht, CNC ist (wie 3D-Druck) nicht unbedingt Plug&Play.

      Gruß
      Stefan

      @Bastlerhh: Das mit den Ecken stimmt nur bei Innenecken, und da ist es eine Frage des Fräserdurchmessers. Bei einen 2-3mm Fräser ist die Freifräsung fast nicht zu sehen, aber gleichmäßig und besser, als mit einer Dreikantfeile nachgearbeitet und ohne braunen Brennrand ;)
    • Alles richtig, bloß wenn ich etwas verkaufe, habe ich halt selbst einen gewissen Anspruch.
      Auch ein kleiner Radius sieht nicht Professionell aus, zudem möchte er Pappelholz fräsen.
      Das ist schon mal etwas schwieriger zu fräsen, da irgendwo immer etwas ausreißt.
      Wenn ich nur für Freunde, Nachbarn etc. etwas mache ist das sicher egal.
      Vielleicht bin ich auch nur etwas pingelig :D
      Gruß
      Willi
    • ich glaube auch, das machen lassen günstiger ist, vielleicht findest du ja hier sogar jemanden, der dir ein paar Teile fräst. Um das Geld für eine Fräse und dem ganzen Zubehör, wieder raus zu bekommen, musst du schon eine Masse Bausätze verkaufen. Gerade wenn du sie über Geschäfte verkaufen willst, müssen sie schon gewissen Ansprüchen genügen.
      In China machen lassen, hat auch so seine Schwierigkeiten, spreche da aus Erfahrung.
      Aber trotzdem eine interessante Sache.
      Gruß
      Willi
    • Guten Morgen,

      Da das Thema Stepcraft hier umläuft, hätte ich vielleicht auch eine Idee dazu.
      Wie schon in meinem Thema geschrieben, möchte ich vor meiner Fenja eine LowRider V2 von V1 engineer bauen. Und damit mir dann ein wenig Geld zu meiner Fenja dazu verdienen. Die Lowrider hat auch den Vorteil ziemlich große Platten zu verarbeiten. Vielleicht gerade das richtige für Sebastian. Auf der Seite wird beworben bis zu 4´ in X-Achse. Y-Achse eigentlich egal. Ich baue eine Größe von 2m x 1,20m. Plattenzuschnitt is dann leichter und schneller.
      Auch der Preis ist für alles recht fair. Auf Youtube gibt es gute Videos auf denen auch eine gute Qualität bei den Teilen aus meiner Sicht rauskommt.
      Ist zwar das meiste aus 3D-Druckteilen. Ich möchte aber später wichtige Teile, die einer hohen Belastung unterliegen aus POM nachfräsen.
      Gut Fräs Philipp :jo:
    • Hallo

      Danke für eure ganzen Antworten. Catweazle das ist eine gute Idee :) Ich hab mir die Stepcraft gekauft zum zusammenbauen und wenn das gut geht möchte ich mir eine selber bauen bei cnc14. Gerade möchte ich mir selber bauen wegen der Garantie noch nicht zutrauen aber wenn das gut klappt mit der Stepcraft und verkauf baue ich mir eine :)

      Die Antworten haben mir auf jedenfall weitergeholfen und ich berichte was ich dann so herstelle :)

      schöne grüße
      sebastian