Fenja L 1200 in Bamberg

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    • Fenja L 1200 in Bamberg

      Liebe CNC-Gemeinde,

      mein Name ist Norbert, 54 Jahre alt, verheiratet, 2 kleine Kinder.
      Beruflich bin ich eher ein kaufmännisch und IT geprägt. In meiner Freizeit überwiegt aber das Interesse an Technik.

      Bis vor 3 Jahren habe ich den Sinn von CNC-Maschinen im privaten Umfeld überhaupt nicht verstanden bzw. als Spinnerei abgelehnt. Die Ansprüche wachsen aber und plötzlich entsteht ein dringender Bedarf ;)

      Die Fenja hat mir von allen möglichen Lösungen aufgrund der Verfahrwege (besonders Z) angesprochen. Gleichwohl habe ich als Themenfremder ein Höllen-Respekt vor dem Aufbau (vorallem die Steuerung inkl. Verkabelung)
      Normalerweise endet dann - nach paarmal Drüberschlafen - der Wunsch nach so einem nervenzerrenden Projekt.

      Warum tue ich mir doch den Selbstbau an?
      Dieses Forum ist tatsächlich der Auslöser, dass ich mir das Projekt zutraue. Ich bin mittlerweile über 25 Jahre mit meinem Interessengebieten in zahlreichen Foren im Internet unterwegs. Sehr viele Foren leiden mittlerweile unter Pöbeleien, Anfeindungen etc., so daß bereits das Lesen keinen Spaß macht.
      Dieses Forum ist sehr sachlich / strukturiert und hilfsbereit. Eine Wohltat!
      Mit dieser "Schwarm-Intelligenz" traut man sich auch an Projekte ran, die eigentlich einige Nummer zu groß für einen sind.
      Und zu guter Letzt hat der Kontakt zum Andreas (Fräserbruch) nochmals "Rückenwind" gegeben.
      Auch Andreas ist stets hilfsbereit und ihm ist keine Frage bisher zu viel gewesen.



      Und jetzt muß ich gleich die Schwarm-Intelligenz nutzen:

      Einsatzgebiet der Fenja wird das engagierte Hobby (also Semiprofi) im Bereich Holz/Hartholz/Schichtholz und Alu. Irgendwann möchte ich Figuren/Körper fräsen (also 3D, so wie es Alois in einem Beitrag mal gezeigt hat).
      Daher habe ich - denke ich mal - keine hohen Ansprüche an die Schnelligkeit der CNC-Anlage.

      Eingesetzt werden als grobe Eckpfeiler:
      - Mechanik-Set von Kamp+Kötter
      - 180W JMC-Servos
      - 2.2kW China-Spindel wassergekühlt + China FU
      -Asrock Q1900B-ITX Motherboard
      - LinuxCNC

      Ich blicke noch nicht durch, welches BOB ich für das obige Umfeld benötige.
      Frage 1: Ist Ethernet notwendig oder reicht der Printeranschluss? Viele im Forum nutzen den LPT. Welche Vorteile habe ich - außer höhere Geschwindigkeit- vom Ethernet?
      Frage 2: bei den BOBs streut die Invest-Höhe immens. Vom China-BOB für nicht mal 10 Euro bis zu den kostenintensiven MESA-Boards. Das geht mir nicht in den Kopf.


      Die Kosten des Fenja-Aufbaus entwickeln sich im Augenblick über eine magische Grenzen von 4.500 Euro. Bei jedem Details denkt man sich, dass man es gleich gescheit machen soll. Beim BOB sehe ich im Augenblick keinen Grund mehr Geld auszugeben, weil sehr viele im Forum offensichtlich mit einem China-Bob ans Ziel kommen.

      Also: bringt Licht ins Dunkel.....

      liebe Grüße
      Norbert
    • Hi,

      über 4.500? Wtf hast Du denn alles geplant?

      Ein Zwischending zwischen ganz billig und MESA-BOB wäre z.B. sonst auch dieses hier: shop.cncdrive.com/index.php?productID=947

      Ich hatte damals das HDBB2 und war sehr zufrieden. Das verlinkte UCSB (bzw UCBB) werde ich mir demnächst mal holen und testen (ein kleines Steuerungsprojekt für den Winter).

      MESA-Boards habend den Vorteil, dass damit sicher höhere Taktraten möglich sind (Takgenerierung erfolgt in Hardware). Bei LPT übernimmt die Taktgenerierung LinuxCNC selbst. Unterm Strich: Wenn Dir ca max 7m/min reichen, brauchts keine MESA.

      Ansonsten fang einfach mit dem China-BOB an und wenn Du damit doch nicht zufrieden bist, rüstest Du halt auf. Ich hab so eins sogar noch rumliegen -kann ich Dir einfach so mit mit den Karton reinschmeißen wenn Du möchtest. (ohne Gewähr dass es den Versand zusammen mit den Aluteilen übersteht) :D.
      Überlege nochmal, ob es wirklich die Servos sein sollen, oder ob Closed-Loop Schrittmotoren von JMC nicht besser für Dich wären (einfacher im Handling)...
      Gruß

      Andreas
    • Ich kann da Andreas nur zustimmen. Selbst ein 5,- Euro BoB funktioniert schon. Wenn man so gar keine Erfahrung hat, würde ich auch zu Schrittmotoren greifen. Ich selbst hatte zum Anfang, einfache Stepper für 30,- Euro ( hab ne Frieda) und zum Schluss 4500,- Euro sind ne Masse Holz für eine Fräse.
      Trotzdem, herzlich willkommen im Forum.
      Gruß
      Willi
    • Hallo Andreas
      fraeserbruch.de



      V7Sport wrote:

      Ich blicke noch nicht durch, welches BOB ich für das obige Umfeld benötige.
      Frage 1: Ist Ethernet notwendig oder reicht der Printeranschluss? Viele im Forum nutzen den LPT. Welche Vorteile habe ich - außer höhere Geschwindigkeit- vom Ethernet?
      Frage 2: bei den BOBs streut die Invest-Höhe immens. Vom China-BOB für nicht mal 10 Euro bis zu den kostenintensiven MESA-Boards. Das geht mir nicht in den Kopf.
      Das ist auch im Moment ein Themar von mir, bin mir nicht sicher ob es mit dem Estlcam Klemmen Adapter so eine richtige Entscheidung war.


      Könntest du nicht mal einen kleinen Beitrag machen wo du zeigst was du verwendest.(ich weis das es zeit kostet und Zeit ist wertvoll)


      Ich denke auch über Linux-CNC nach, ob es nicht die bessere Entscheidung ist für mich.

      Bezüglich auf die Zukunft gesehen meiner Fenja (Erweiterungen Achsen und so weiter).


      Da gibt es so will was einen Anfänger fordert bei der aus Wahl.

      Allein die ganzen Boards

      • MESA-Boards
      • Breakout Board
      • China-BOB
      • Und und und
      Was macht da sin das fragen sich fiele denke ich die mit dem Hobby anfangen.


      Habe in der letzten Zeit so viel gelesen über die ganzen Sachen und auf YouTube einige Herrn
      gefolgt, talla83, Sebastian End.
      Unter anderem deine Internet Seite natürlich auch.

      Danke
      Alles kann nichts muss – Warum du in Wahrheit immer die Wahl hast :thumbsup:

      Gruß
      Oliver

      The post was edited 1 time, last by wptruck ().

    • Hi,

      ich habe das Thema CNC-Steuerung die letzten Tagen intensiv gelesen/recherchiert.

      Ich glaube Andreas Fräserbruch.de hat Recht ;)

      Ich starte mit LinuxCNC und einem China-BOB und dem Asrock-Motherboard.
      Da versenke ich noch nicht viel Geld (eigentlich gar keins) und mache meine Erfahrungen.

      Ich glaube, dass diese Elemente mir in den nächsten Jahren vollkommen reichen werden, da ich ein Einsteiger bin. Sollte ich Grenzen erreichen, kann man schnell auf leistungsfähigere Hardware aufrüsten.

      Noch eine Frage an Andreas:
      auf Deiner Homepage sehe ich aber noch das TripleBeast. Brauche ich doch nicht, oder?

      lg
      Norbert
    • Hi,

      meine Fenja läuft bisher auch mit fast demselben Setup. (das ASRock Board hab ich auch, aber an der Fräse hängt ein Dell)

      Ich habe dieses billige Breakout-Board:
      ebay.de/itm/5-Axis-MACH3-CNC-B…r-Driver-set/303255666987

      Die TripleBeast brauchst Du dann nicht. Die kombiniert Breakout Board und Endstufen.

      Hinweis:

      Bei LinuxCNC konnte ich mit der neueren Version mit Debian Stretch leider keine für den Parallelport akzeptablen Jitterwerte erreichen, weswegen ich noch bei Jessie geblieben bin.


      Grüße,
      Peter
      Compared to a properly tailored dinner jacket with a self-tied bow tie and elegant turndown-collar formal shirt, the black suit is utterly pedestrian.
    • Hi Oliver,

      ahhh... Du hast die JMCs mit 21mm Schaftlänge. Sieht man auch an der Typ-Bezeichnung 30-18-36-21-38
      Die 21 ist die Schaftlänge.
      Ich hatte nur gehört, dass es die JMCs mit 21er Länge nicht mehr gibt und der Standard dann 30mm ist.

      Dann ist bei
      - 21er Schaftlänge ein 50er Motorhalter richtig und bei
      - 30er Schaftlänge ein 60er Motorhalter passend?

      vg
      Norbert
    • V7Sport wrote:

      Hi Oliver,

      ahhh... Du hast die JMCs mit 21mm Schaftlänge. Sieht man auch an der Typ-Bezeichnung 30-18-36-21-38
      Die 21 ist die Schaftlänge.
      Ich hatte nur gehört, dass es die JMCs mit 21er Länge nicht mehr gibt und der Standard dann 30mm ist.

      Dann ist bei
      - 21er Schaftlänge ein 50er Motorhalter richtig und bei
      - 30er Schaftlänge ein 60er Motorhalter passend?

      vg
      Norbert
      Jupp, genau so!
      Gruß

      Andreas