CNC14 - Aufspannplatte

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • CNC14 - Aufspannplatte

      Hallo Birgit, Alois, Marian,

      ich beschäftige mich gerade mit der Bearbeitung der im Workshop mitgegebenen Aufspannplatte.
      Ich habe mir zunächst einmal nur 4 Spannpratzen versorgt, die ich mit einer M6 Schraube klemmen werde.
      Die Spannpratzen lassen sich dann jeweils um 39mm verschieben.
      Wenn ich nun ein Lochraster von z.B. 5cm verwende, habe ich ausreichend Reserve um Werkstücke jeglicher Größe (Annahme: rechteckige Grundform) an jeder Kante 2 mal zu klemmen.
      Bei mir würde das dann 13 x 28 Löcher ergeben. (Die Spannplatte auf euren Fotos scheint etwas kürzer zu sein :)
      Um die Anzahl der Löcher zu reduzieren wollte ich eurem Beispiel der Lochanordnung folgen, siehe Bild.


      Beginnend mit einer 3er-Reihe in X- und Y-Achse, gefolgt von weiteren Löchern mit größeren Abstand, kann ich nachhvollziehen.
      Warum wird aber weiter hinten der Lochabstand ein weiteres mal erhöht?

      Was ist die Idee dabei?
      Wenn es im hinteren Bereich ausreicht, sind im mitteren Bereich "zuviele" Löcher, oder umgekehrt.
      Wieviele Spannpratzen liegen eurem Design zugrunde? Haben die alle die selbe verschiebbare Länge? Welche?

      Danke und Grüße
      Sven
    • Hallo Sven,

      in der Filebase findest du auch Spannpratzen zum selber fräsen.
      Ich nutze 3 verschiedene längen.
      Habe selbst auf meiner einen 50x50mm Raster und zusätzlich für extrem große Teile wie eine Platte mit 500x1000mm noch außen von Hand Gewinde in meinen Alutisch geschnitten.
      Hatte vorher eine Holzplatte dort waren es eingeklebte Einschlagmuttern.
    • Hallo Sven,

      das sieht doch klasse aus! :)
      Unsere Spannplatte ist fast genauso aufgeteilt, nur haben wir 27 Reihen auf Y und 13 Reihen auf X.
      Kürzer ist unsere Arbeitsplatte nicht, wir haben auch eine CNC14 :D
      Das kommt vielleicht daher, weil wir einen größeren Rand von 5cm gelassen haben.

      Denk noch an die Löcher, die du zum Verschrauben der Arbeitsplatte mit der Basisplatte brauchst!
      Wir haben da rechts vier, in der Mitte vier und links vier Locher verteilt , die in der Basisplatte ebenfalls in Einschraubmuffen verschraubt sind.
      Die zur Höhenverstellung gedachten Unterlegleisten haben einfach nur je vier große Löcher.

      Kleine Dinge spannt man vorne ein, daher die geringen Abstände. Mittlere Teile ragen bis in die Mitte, daher mittlere Abstände.
      Für die Großen Teile reichen hinten die wenigen Löcher, da kannst du das Teil dann so schieben, dass du mit den
      vielen kleinen Löchern vorne variieren kannst und eigentlich überall ran kommst.

      Ich habe unterschiedliche Spannpratzen mit 4,5 bis 6cm Langloch, damit komm ich gut hin.

      Ich hab auf meiner aber auch eine große Opferplatte, in die ich eine Tasche gefräst habe.
      Darin kann ich alle Werkstücke winklig anschlagen und spaxe die Teile einfach fest. Klappt auch gut.
      Wenn zu viele Spaxlöcher drin sind, einfach nachplanen, fertig.

      The post was edited 1 time, last by Helviti ().

    • Huhu,

      das sind bei mir auch 13x27 geworden, hab gut abgeguckt :) das hatte dann mit dem Verschieben auf Y auch gut geklappt und Einschlagmuttern im 100er Pack kriegt man sehr günstig bei Amazon - also das hab ich schon mal fertig.
      Was mir aber ein echt großes Rätsel ist: Habt ihr die Bohrungen auf der Grundplatte per Hand gemacht? Ich hab mir jetzt diese 8mm auf M6 Rampamuffen besorgt, aber wie ich die am besten und genausten reinbekomme ist mir nicht ganz klar - naja, ganz oben in der letzten Reihe muss man ja eh per Hand bohren, aber der Rest? Hatte mir ausgerechnet, dass ich einen 8x150mm Holzbohrer brauche, um das mit der Fräse zu machen... Naja vielleicht denke ich auch zu kompliziert.
    • Hallo Toni .... Turnschuh?

      Ich habe die Latten gefräst und dann genau übereinandergelegt und als Bohrlehre für die Grundplatte genutzt. Da die Bohrung für die Einschlagmutter so genau sowieso nicht sein muß, geht das ganz gut. Über die original CNC14 Platte habe ich noch eine Opferplatte gelegt und mit dem Lochraster versehen. Dabei hat bei mir jedes zweite Loch 19mm Durchmesser für die Exzenterspanner und Anschläge. Diese Fungieren dann auch gleich als Passstifte bei der Montage. So ist das Lochraster und damit die Anschläge immer genau in Achsflucht ausgerichtet (mit Messuhr geprüft). Außerdem habe ich noch eine Nut eingefräst, in die die Gleitsteine vom Schraubstock genau passen, so ist dieser auch jedesmal genau ausgerichtet.

      Grüße, Jörg
      Der sich mit dem Schaltplan einer Taschenlampe auskennt. ;)
    • Ja Turnschuh :D frag nicht, war spontan bei der Anmeldung... (vielleicht weil ich verdammt fit wie'n Turnschuh bin)

      Das sind ja ganz tolle Ideen, vor allem das mit der Bohrlehre werd ich mal so machen - wird sonst ja nur krum.
      Also du hast auf die Arbeitsplatte noch eine Opferplatte mit dem Lochraster und in der Arbeitsplatte sonst keine Löcher? Machst du dann manchmal noch ne Opfer-Opferplatte drüber? :D
      Ja das mit der Flucht ist schon wichtig, hatte ich mir schon gedacht, vor allem wenn man mit größeren Platten oder Latten arbeitet...

      Gruß, Toni
    • Hallo Toni, und alle die es interessiert!

      Zu dem Text habe ich nun gleich noch ein kleines Bilderbuch gemacht:
      Opfer-Opferplatte (Pappe) wenn es geht (keine genaue Höhe)
      Lochraster ist eigentlich egal, Hauptsache alle in einer Flucht, aber deshalb haben wir eine Fräse cnc-aus-holz.at/index.php?atta…884bffbf3d7d996d7688e8b5b
      Anschläge und Spanner (im besten Sinne!)

      Unterbau nur eine Leiste, weil sich meine Z-Achse ein bisschen weiterentwickelt hat Die großen Löcher sind bei Hobelbänken üblich und auch bei der Stirnbearbeitung nützlich
      Images
      • IMG_20190702_170323055.jpg

        185.83 kB, 1,024×768, viewed 27 times
      Der sich mit dem Schaltplan einer Taschenlampe auskennt. ;)
    • Hallo Sven!

      Ja, das ist eine einfache Profilschiene und die Bolzen passend selbstgemacht, weil Drehmaschine vorhanden, und galv. verzinken lassen. Aber die habe ich hauptsächlich für das Abfahren mit der Messuhr. Zum Aufspannen reichen Teile aus Siebdruckplatte völlig aus. Das Rundeisen kann man im erforderlichen Durchmesser kaufen, Absägen und eine passende Ronde draufschrauben, da braucht man nicht unbedingt eine Drehbank. Außerdem hat da die Fräse etwas zu tun. Man kann sich die Stahlteile z.Bsp. Anbohren lassen, dann hat man für die Tischbohrmaschine schon mal die exakte Mitte, oder mit 2 M4 Schrauben wegen des lockerdrehens, oder, oder, oder. Wichtig ist, dass die Löcher passen! Habe die zwei Platten gefräst, übereinandergeschraubt und dann noch einmal das letzte Zehntel mit der Reibahle herausgeholt. Und dann muß ich noch zugeben, dass es nicht selten vorkommt, dass ich unförmige Plattenreste einfach festspaxe || . Das Loch wird dann aber mit einem scharfen Stemmeisen wieder schön plan geschnitten! Spannen dauert manchmal länger als fräsen, ist aber für den Erfolg essentiell.

      Grüße, Jörg
      Der sich mit dem Schaltplan einer Taschenlampe auskennt. ;)
    • Hallo zusammen,

      bei mir steht auch "demnächst" die Fertigung einer Aufspannplatte an (Fenja M800). Die Frage ist welche Stärke das Material dafür haben sollte. Bei Obi gibt es derzeit 15 mm starke Siebdruckplatten relativ günstig. Ich habe nur die Befürchtung, dass die etwas zu dünn ist, um Einschraubmuttern mit vernünftiger Länge darin zu befestigen. Gibt es dahingehend Erfahrungen ?

      Und noch eine andere Frage: Hat jemand in seiner Opfer-/Aufspannplatte irgendetwas vorgesehen um bspw. Schwalbenschwanz- oder andere Verbindungen in Holz zu fräsen ? Ich hatte dazu mal ein Video gesehen, das aber natürlich voraussetzt, dass das Werkstück hochkant eingespannt wird.

      Viele Grüße
      Josh
    • Guten Morgen
      Schau mal bei der Firma Hornbach vorbei da gibts die 21 mm Platten
      Auch 18 mm
      Kannst die genau zuschneiden lassen
      Ich kaufe auch öfters Reststücke sehr günstig
      Viele Grüße Helmut
      Ps.
      Da kannst dir auch gleich die opferplate OSB Platte mit kaufen 18mm 22mm oder 25 mm
      Die haben sie auch

      The post was edited 1 time, last by cnchelmut ().

    • Hallo Josh,

      ich habe meine Einschraubmuttern hier gekauft.

      hoerr-edelstahl.de/index.php?l…=search&searchparam=rampa

      Aber unbedingt darauf achten, dass du Muttern mit Innensechskant kaufst.

      Ich habe 10,5mm Löcher in die Siebdruckplatte 23mm gefräst.

      youtube.com/channel/UCuAWmaR3m-OcD5sy2yZu2Eg

      Dafür habe ich 18mm lange 6mm Innengewinde Einschraubmuttern mit Innenschskant gekauft.
      Weil die im Shop nicht aufgelistet sind, von RAMPA aber hergestellt werden, hat mir diese extra bestellt.

      Grüße, Franz

      The post was edited 1 time, last by frajo ().

    • Hallo Josh, eine Platte sollte schon 20mm oder mehr haben, das ganze soll sich ja nicht verziehen.
      Siebdruckplatte muss es nicht sein, du muss die Platte eh noch Planfräsen und dann ist die schöne Beschichtung sowieso weg. Ich hab im Bauhaus eine 27mm Leimholzplatte (Buche) gekauft. 200cm x 80cm haben da 60,- Euro gekostet. Opferplatte OSB bin ich nicht so für, die Platten reißen immer etwas aus und die Fläche beim Fräsen sollte immer glatt sein. Wenn dein Werkstück nicht richtig aufliegt, solltest du dich nicht über Ungenauigkeiten wundern.
      Gruß
      Willi
    • Hallo Josh!

      Die Möglichkeit der Stirnseitenbearbeitung bringt die CNC14 von Haus aus mit. Man muß nur für die Spannmöglichkeiten sorgen.Und man ist auf den Verfahrweg der x-Achse beschränkt, was bei Möbel dann die Tiefe sein dürfte. Sonst müsste man einen Schlitz in das Maschinenbett machen, um Teile stirnseitig zu bearbeiten wenn man die Möglichkeit darüber hinaus zu fahren nicht hat. Weiter könnte man die Spindelachse von der Z-Achse temporär durch einen Anbau weiter entfernen um so über das Maschinenbett hinaus zu kommen, mit allen Nachteilen für Aufwand und Steifigkeit.

      Grüße Jörg
      Der sich mit dem Schaltplan einer Taschenlampe auskennt. ;)