Pinned Bauteile spannen

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    • Bauteile spannen

      Hallo Zusammen,

      möchte mit diesem Thread eure Spann- Methoden und Erfahrungen hier sammeln.

      Manchmal spannt man und denkt während dem fräsen geht sich das aus ?
      50/50 Chance? :D
      In diesem Fall ging es Gut aus.


      Die bessere Wahl ist mit selbst gefrästen HPL spannern zu arbeiten. (Die sind in der Filebase zu finden)


      Gerade wenn man mehrere Teile fräst bietet es sich an Passstifte zu verwenden.
      Entweder Holzdübel oder aus Metall, wobei zweiteres zu einem Fräserbruch führen kann.


      Wenn dann innen schon Löcher oder Ausnehmungen gefräst wurden kann man diese gleich für den nächsten Fräsjob der Aussenkontur her nehmen.
      Eine Schraube mit Beilagscheibe.
      (Habe gerade nur ein Foto von einer Spannung am Rand...)



      Schraubstock:
      Gerade für kleinere Teile ideal.



      Das war ein kleiner Auszug und ich hoffe ihr habt auch das ein oder andere Foto wie ihr spannt.
      Es gibt ja noch zig Varianten wie:

      Klebeband
      Vakuum
      Pneumatisch
      Niederzugschraubstock
      Backenfutter
      Winkel als Anschlägee
      usw.

      Vor allem zeigt auch Fails wie das erste Bild von mir wo fast in die Hose gegangen wäre ^^ .
    • Danke Alex,

      im Moment ist zum Thema Spannen noch nicht viel zu zeigen, da die Fenja noch nicht ganz fertig ist (Aufspann- und Opferplatte und Werkzeuglängensensor fehlen noch).
      Bei meiner Holzfräse hatte ich aber immer mit so ähnlichen Spannern wie mit denen aus der Filebase gearbeitet, allerdings waren die aus Multiplex. Die nächsten möchte ich dann aus HPL fertigen und mir irgendwann auch einen Vakuumtisch bauen. Die Aufspannplatte werde ich nach dem System von Andreas machen, d.h. Rampamuffen im Abstand von 50mm und zusätzlich in der Opferplatte Bohrungen für Passstifte auch im Abstand von 50mm, aber um je 25mm versetzt zu der Aufspannplatte. Die Aufspannplatte wäre schon fertig, wenn ich nicht die Bohrungen zu groß gemacht hätte <X :whistling: .
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Ganz plump und platt: Linsenkopfschrauben für Holz und die Werkstücke einfach "festspaxen". Ich habe je ein kleines grünes Schächtelchen mit 4x16, 4x20, 4x25 und 4x30. Solange man nicht ständig die gleichen Löcher verwenden muss, kann eine Opferplatte auch trotz stumpfem "Festschraubens" der Werkstücke sehr sehr sehr lange halten... Opferplatten sind dafür da sich zu opfern :D ...

      Ansonsten sind Spiralspanner auch für simple Aufspannungen recht akzeptabel. Aber vorsicht: Keine Niederzugfunktion und die Anschlagkante muss den seitlichen Druck aufnehmen können.
      Gruß

      Andreas
    • Bis vor ein paar Tagen habe ich auch mit ganz normalen Schrauben das Werkstück auf der Opferplatte befestigt.
      Hatte mir zwar im Winter eine Platte mit einem 50mm Raster und Einschlagmuttern gemacht, aber war noch nicht dazugekommen die Opferplatte zu Fräsen.
      Jetzt spanne ich mit Spannpratzen aus dem 3D-Drucker. Bin überrascht das es so gut hält.
      Images
      • IMG_1254.jpeg

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      Gruß
      Christian
    • fraeserbruch.de wrote:

      Ganz plump und platt: Linsenkopfschrauben für Holz und die Werkstücke einfach "festspaxen". Ich habe je ein kleines grünes Schächtelchen mit 4x16, 4x20, 4x25 und 4x30. Solange man nicht ständig die gleichen Löcher verwenden muss, kann eine Opferplatte auch trotz stumpfem "Festschraubens" der Werkstücke sehr sehr sehr lange halten...
      Diese Methode nehme ich besonders gerne wenn bei Plattenmaterial innen schon Bearbeitungen gemacht wurden.
      Nach dem los schrauben steht das Holz meist durch die Schrauben nach oben.
      Ich nehme dann immer eine Stainlee Messerklinge und schabe es wieder glatt.