Baubericht Fenja L1200 in Unterfranken

  • Wenn die spindel nicht Senkrecht ist, merkt man das bei großem Durchmesser sogar noch stärker.


    Mein habe ich auf weniger als 1/100 ausrichten können. Hab leider nur nen .01 Feintaster

    Grüße

    Daniel


    Idee -> QCAD-Pro -> Estlcam 11 -> TNG v2 -> PFM2.6

  • Nunja wenn dann sehe ich da gleich besser wie gut die Fräse ausgerichtet ist :D . Sollten da Stufen auftreten, dann habe ich eh ein Problem egal wie gross/klein der Fräser ist.

    Welche Drehzahl strebt dir da vor? Is da ein Datenblatt dabei?

    12000 rpm wäre das Maximum laut Hersteller. Das muss ich erstmal austesten an Opferholz.

  • Guten Abend, nNehmt doch einfach einen Messarm und spannt den unten in der Spindel ein (Messarm in eine Achterdoppelmutter und abgesägte 8er Schraube in die Doppelmutter und das andere glatte Ende in die Spannzange), so bekommt Ihr einen langen Hebel (20cm) und könnt Fehlstellungen der Z-Achse mit der Messuhr am Messarm ausmitteln.

    Beste Grüße aus dem Norden
    ingo

  • Naja, is kein Hexenwerk. Fräse habt ihr ja. Einfach ein Rundstück mit Loch fäsen, Gewinde rein, Messarm dran schrauben fertig. Das Loch muss nichtmal mittig sein.

    Grüße

    Daniel


    Idee -> QCAD-Pro -> Estlcam 11 -> TNG v2 -> PFM2.6

  • Heute war dann der grosse Frasswurst Tag auch wenn es nur Bohren war und nicht Fräsen.
    Da Andreas auch mal ein bewegtes Bild sehen wollte gibts hier ne Aufnahme. Nicht wundern die Absaugung wurde entfernt damit ich sehe ob alles passt :-)
    Der Anfang und bei der Arbeit
    Das Endergebnis

    ps
    Das klopfen kommt vom Staubsauger und nicht vom Nachbarn :D

    Gruß
    Michael

    Edited once, last by DC67 ().

  • Wie dick war der Bohrer? Weil das war ja letztens erst die Frage, ob man sowas fräst oder bohrt. Ich bin ja der Meinung das da Bohren noch Problemlos möglich ist.

    Grüße

    Daniel


    Idee -> QCAD-Pro -> Estlcam 11 -> TNG v2 -> PFM2.6

  • Wie dick war der Bohrer? Weil das war ja letztens erst die Frage, ob man sowas fräst oder bohrt. Ich bin ja der Meinung das da Bohren noch Problemlos möglich ist.

    Bohren geht auch noch easy, habe meine ganzen 200+ Löcher gebohrt.
    Einmal mit einem 10,x mm und einem 6 mm Bohrer.
    Ging alles easy ohne Probleme, bei ca. 5000U/min und ca. 400 Vorschub. 2,2kw China

  • kleines update
    Opferplatte gebohrt,Plangefräst ,Rampamuffen eingebracht und Bohrlöcher mit Senkschrauben verschlossen. Mit dem 60er Planfräser erstmal konservativ unterwegs wie im Video zu sehen ist. Zustellung Z-achse 1mm , 3mm Überlappung, 1200mm/min Vorschub und Spindel hatte 10000 U/min


  • Hallo


    Könnte mir mal jemand nen Tipp geben wie man 2 seitig am besten fräst (das ausrichten/einspannen)? Ich mache mir aktuell eine neue Absaugung aus 3 teilen und da sollten die Teile schon ziemlich gut zueinanderpassen. Hier mal ein 2 Bilder von einem Teil

    In die 6 Löcher kommen Holzdübel die dann mit dem gegenstück verleimt werden sollen. Wie gehe ich die sache am besten an?

  • Hallo Michael


    Wenn es nur um die Dübellöcher geht könntest DU das gezeigte Teil komplett einseitig bearbeiten und dabei die Dübellöcher komplett durchfräsen. Das erspart Dir eine Menge Vorrichtungsbau für ein Teil das Du in sehr kleiner Stückzahl machst. Wenn es ein hübsches Möbelteil wäre...... aber für die Absaugung sollte es ausreichen.


    So würde ich es zumindest machen.


    Viel Erfolgt

    Volkhard


    Derzeit im Bau:

    Fräse : Fenja R4 1200D

    Motoren: JMC ihss60-36-30-21-38

    Fräsmotor: AMB Fräsmotor 1050 FME-U DI 230V

    Steuerung: Estlcam über Arduino Mega Karte

  • Hallo Michael,


    ich habe mir für etwas vergleichbares das DXF geladen, die Außenform und dann in ein Stück Opferholz die Negativform gefräst.

    alles ohne Nullpunktverschiebung, mit dem gleichen DXF-File. Die Negativform verbleibt eingespannt, da wo sie ist.


    Dann das Teil in die negativ-Form und von beiden Seiten bearbeiten.


    hoffentlich hilfts

    Gruß

    Stefan

  • Negativform ist definitiv ein guter Ansatz. Wenn es einfacher sein darf: zwei zusätzliche Bohrung in das Rohmaterial außerhalb des Werkstücks und in die Opferplatte fräsen. Diese bekannte Position dient dann nach dem Umdrehen ebenfalls als Referenz. Das Bauteil wird dann entsprechend von der zweiten Seite ausgeschnitten (oder mit Tabs fast freigelegt.

  • Danke an alle für die konstruktiven Antworten. Damit komme ich der Sache schon viel näher. Der Grund warum ich mir eine Absaugung jetzt selber mache ist das ich kaum eine schlanke Absaugung für meine Spindel finde. Da ich ja eine 3.5kw Spindel nutze habe ich einen 100mm Durchmesser. Bis jetzt habe ich von Ali einen gekauften verwendet der aber 2x schon in die brüche ging 8o Das und weil ich etwas "kleineres" wollte hat mich dazu bewogen eine zu konstruieren. Da mir der obere Teil zum fräsen zu kompliziert war , habe ich das ganze 3D gedruckt. Der untere abnehmbare Teil wird dann aus 2 Holzteilen bestehen. Ich spare mit ca 10 cm in der länge ein und auch verspreche ich mir mehr "Saugkraft/Unterdruck" weil der "alte" einen grossen Durchmesser hatte wie man sehen kann auf den Bildern. Wenn das mit dem Fräsen jetzt so hinhaut wie ich mir das vorstelle kann ich die DXF teile anbieten wenn hier jemand bedarf hat. Gibt es eigentlich eine Möglichkeit eine Fräsung "schräg" anzubringen? Also ich hatte mir gedacht wenn ich im unteren Holzteil den 40er Ansaugstutzen zur Spindel hin schräge ausrichte das das der Späneansaugung förderlich wäre oder liege ich hier falsch?

    Hier konnte ich gleich meinen neuen selbstgebauten 3D Drucker (Voron 2.4)einweihen wo die Dibondplatten mit der Fenja bearbeitet wurden.

    Gruß
    Michael

    Edited once, last by DC67 ().

  • Hallo,


    Da ich bei meiner CNC Otter noch Mitten in der Verkabelung stecke, aber das Thema Aufspann- und Opferplatte demnächst ansteht, hab ich zu den obigen Bildern eine Verständnisfrage.

    Ich dachte es werden Bohrungen in die Opfer und Aufspannplatte gemacht und anschließend kommen die Rampamuffen in die Aufspannplatte und nicht in die Opferplatte. So können die Befestigungsschrauben durch die Bohrungen der Opferplatte auf der Aufspannplatte angezogen werden.

    Es macht doch keinen Sinn die Muffen in die Opferplatte zu drehen. Oder hab ich da ein Verständnisproblem.

    Gruß

    Marc

  • Hallo Marc


    Die Bilder täuschen. Die Rampamuffen sind in der Aufspannplatte. Das was du siehst ist die Opferplatte die mit Senkkopfschrauben quasi verschlossen wurde damit kein Dreck nach unten in die Rampa fällt. Die Schrauben drehe ich immer bei bedarf wo ich spannen will dann heraus.

  • Hallo Michael,


    also bei dem Teil hast du ja Löcher wo sowieso Dübel rein sollen, diese Löcher würde ich gleich nutzen zum spannen.


    Ablauf:

    Erst fräst du das Teil mit der Seite wo die Dübel rein sollen.

    Dann ein Stück Restholz, in dieses fräst du die Löcher vom Bauteil.

    Dort kommen Dübel rein, denke 3 Dübel reichen aus.

    Dann das Teil drüber stecken und die Rückseite fräsen.

  • Hallo Marc


    Die Bilder täuschen. Die Rampamuffen sind in der Aufspannplatte. Das was du siehst ist die Opferplatte die mit Senkkopfschrauben quasi verschlossen wurde damit kein Dreck nach unten in die Rampa fällt. Die Schrauben drehe ich immer bei bedarf wo ich spannen will dann heraus.

    Hallo Michael,


    jetzt wo du es sagst, sehe ich es auch :S . Hab vorhin auch über das Handy geschaut und das Bild nicht vergrößert. Sorry :saint:


    Gruß

    Marc