Planung einer Fräse für V Carve

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    • Planung einer Fräse für V Carve

      Hallo,

      Mein Name ist Oliver und ich komme aus der Nähe von Baden bei Wien.

      Ich bin gelernter Tischler bin aber seit Jahren im Vertrieb tätig. Seit über fünf Jahren verkaufe ich nun Gleitlager und Lineartechnik :)
      Daher auch mein Drang eine CNC Größe aus Holz zu bauen.

      Über die Mechanik mache ich mir kein Kopf, das bekomme ich hinn, ich lege ja andauern Portalanwendungen für meine Kunden aus.

      Was mir den Kopf zum rauchen bringt ist die Steuerung.
      Ich möchte meine drei Nena 23 mit 3N damit betreiben, die hab ich schon...
      Als Spindel wird meine Makita RT0700 dienen, die habe ich schon zum Freihandfräsen von Schildern.

      Das Schilderfräsen möchte ich Automatisieren daher werde ich mir wohl V Carve holen.

      Was meint ihr, welche Steuerung wird da am besten sein? Blicke da echt nicht durch!

      LG oliver
    • Hallo Oliver,

      aus welchem Material sind die Schilder? Messing, Holz, Alus?
      Welche Antriebsform hast Du vor? Riemen, Kus-Spindel, Zahnstange oder Trapez-Spindel?

      Steuerungen sind viele varianten Möglich. Es kommt halt auch auf das Programm an. Möchtest Du eher Mach3, Linux oder Grbl?
    • Hi,

      Es soll zu 90% Holz bearbeitet werden.
      Meist weichholz aber auch Eiche oder Esche.

      Riemen wäre mir garnicht so unsympathisch da bei 1200mm eine Spindel in eilfahrt schon ordentlich eiert.
      Ist die Dehnung bei Riemen mit Stahleinlage zu vernachlässigen?

      "Möchtest Du eher Mach3, Linux oder Grbl?"

      Da sind wir wieder beim rauchenden Kopf!
      Mach3 ist unter Windows, richtig?
      Linux ist mir eine unbekannte, eher nicht...
      GRBL ist das immer mit Adruino? Hab schon mal einen 3D drucker gebaut, is aber lange her......

      Was von den beiden ist einfacher? Bzw harmoniert mit V Carve? Oder ist das egal?

      LG Oliver
    • Hi, interessantes Thema. Ich bin am planen einen großen Fräse. 2500 auf 1250 ca und würde ungern zu KGS greifen. Rein preislich betrachtet.
      Wäre für die 1250 ne 2010 und für die 2500 vermutlich ne 2x 3210, da kommen selbst aus Fernost ein paar euro zusammen.
      Eine Überlegung wäre wie von die Oliver geschrieben ein Zahnriemen. Mir würde da ein htd5 25mm breit mit Stahleinlage einfallen und ihn so zu verwenden
      Bild aus Pinterest für das Prinzip.


      Mir stellt sich allerdings die selbe Frage wie von Oliver oben geschrieben wie sieht es um die Dehnung eines solchen Riemens aus?
      Gruß
      Daniel
    • Zur Steuerung
      ich würde zu Estlcam tendieren, das hat an allen Fräsen die ich hatte tadellos funktioniert und kann es uneingeschränkt empfehlen. Läuft sauber mit nem Arduino. Ich bin sogar ein Schritt weiter gegangen und habe den Arduino per USB an nem Raspberry auf dem VirtualHere läuf,t somit ist die Fräse theoretisch von jedem Rechner aus verbunden als wäre er per USB angeschlossen (bei mir ist der Rechner zu weit von der Fräse weg um per USB verbunden zu sein)
      Gruß
      Daniel
    • Herzlich willkommen Oliver,

      unser Start mit der Holzfräse war damals.

      Oberfläche zum steuern: Mach3
      GCode erstellen: Cambam
      Steuerung: TripleBeast

      Mit diesen Dingen ist man bestens gewapnet für´s Hobby mit Leistung an einer CNC und hat auf Dauer viel Spaß.
      Vom Preis ist es zwar etwas teurer aber es lohnt sich bei intensiverer Nutzung sofort.
      Auch der Anschluss ist sehr Gut erklärt und dokumentiert. Die TripleBeast ist weit verbreitet.

      Viele schwenken mittlerweile um auf Arduino, aber hier muss auch klar sein das man eben bei der Geschwindigkeit, Oberfläche usw. evtl. abstriche machen muss.
      Das kommt immer darauf an was will man später machen, wie stabil wird die CNC, was wird in Zukunft gefräst, etc...
      Wenn man die Komponenten gleich so auslegt wie mit der TripleBeast z.b hat man eben Luft nach oben im Gegensatz zu einem Arduino.

      Steuerungen aus dem Kopf:
      China
      Arduino Diverse varianten
      Letmathe
      TripleBeast
      UB1 / Eth300
      UC400
      CS MIO IP
    • Alex hat recht! Ich war auch am Anfang eher auf Arduino. Bin dann aber durch dieses Forum sofort auf das UC300ETH gekommen, so wie schon Alex angesprochen hat. Ich bin aber mittlerweile noch einen Schritt weiter gegangen und bin auf dieses Board gekommen, das leider momentan beim Zoll in Österreich seelenruhig dahin schlummert und auf sein Einsatz wartet:
      Der Preis ist der absolute Hammer. Kostet in meiner Ausführung 285 Dollar plus 28 Dollar Versand aus dem schönen Florida. Das aufgesetzte UC300ETH aus Ungarn. Es hört auf den Namen C76 von cnc4pc.com

      Lg Philipp
      Gut Fräs Philipp :jo:
    • Achja: das rechte Foto ist nicht mein Schaltschrank. Foto von der Homepage. Aber so ähnlich sollte der Schaltschrank dann bei mir aussehen. Allerdings ohne Stepperdriver. Stattdessen setze ich die IHSS60-36-30 ein.
      An dieser Stelle habe ich noch eine Frage:
      Es gibt sogenannte Hybrid Ethernet Stecker mit Ethernet-Steuersignal und Stromleitung mit 3 Litzen. In meinem Fall möchte ich die Ethernet-Kabel nicht im ganzen vom Breakout Board durch den Schaltschrank zum Steppermotor leiten. Sondern stattdessen das Hybrid-kabel einmal mit einem rj45 Stecker und dann den Anschluss vom Netzgerät bis zu einem Hybrid-rj45 Stecker dann weiter wieder auf einen rj45 Stecker mit einer Interfaceplatine auf die Anschlüsse am Motor für die Steuerung und die Stromleitung an die Stromversorgung. Ich hoffe ich konnte mich so ausdrücken, dass man es versteht. Was sagt ihr dazu? Wäre das was man verwirklichen könnte. Mein Gedanke dahinter wäre den Kabelsalat so gering wie möglich zu halten. Sowie die Einfachheit der Verkabelung zu wahren.
      Gut Fräs Philipp :jo:
    • Servus Oliver,

      aus eigener Erfahrung würde ich dir so wie Daniel ESTLCAM empfehlen.

      Da bekommst du alles aus einer Hand. Steuerplatine, Software, Motoren, Netzteil usw.
      Der Vorteil bei der Software von Christian Knüll ist die pragmatische Umsetzung. Ideal für den Einsteiger.
      Hat mir und ich denke auch vielen anderen den Start in die CNC-Materie erleichtert.

      estlcam.de/

      Christian hat auf seine Page auch umfangreiche Dokumentationen zu seinen Komponenten.
      Gruß
      Klaus

      CNC14 Klon, Kress 1050, Estlcam 11..., Board ArduinoClub MEGA
      FreeCad, QCad
    • Hallo Oliver,

      Twenty5eleven wrote:

      Reicht mir die Schnittstelle oder soll ich da auf USB aufstocken?
      Die TripleBeast hat einen LPT Anschluß wenn man möchte kann man hier mit einem Smoothstepper das ganze noch aufrüsten.
      Ich habe bei meiner Holzfräse einen starken Rechner mit Windows 7 in Verwendung - hier kommt es dann bei LPT zu Problemen. ( Windows Treiber Unterstützung)
      Deshalb habe ich einen UC100 - LPT zu USB angesteckt
      Wenn man über Ethernet fahren möchte gibt es den ESS - Smoothstepper Ethernet z.b.


      Bei Windows XP brauchst du theoretisch nichts ausser einen etwas älteren Rechner mit LPT.
      Da die Fräsrechner meist sowieso nicht am Internet hängen ist XP ein ausreichendes System.


      Twenty5eleven wrote:

      Kann ich da auch noch so ein externe Steuerung anschließen?
      Wenn du hier zusätzliche Dinge noch schalten willst oder steuern dann wirst du einen ESS oder ein Pokey verwenden müssen.
      Hierfür gibt es Plugins für Mach3/4 um diese in Mach3 zu konfigurieren.


      Twenty5eleven wrote:

      Ich meine zum positionieren der Spindel und verfahrgeschwindigkeit....
      Wenn ich das richtig verstehe meinst du die Einstellungen Drehzahl, 0-10Volt ansteuerung und die Verfahrgeschwindigkeit. Dies alles wird in Mach3 konfiguriert. Wenn du die Spindel regeln willst über 0-10V hat die TripleBeast einen Ausgang dafür und die Mikroschritte werden auf der TripleBeast konfiguriert.


      Wie gesagt dir muss am Anfang klar sein was willst du genau alles nutzen.
      Jede Steuerung hat Vor und Nachteile.
      Dies fängt bei dem Betriebssystem/Software an und hört bei der Möglichkeit von Anschlüssen an der Steuerung auf.