Werktisch Mit Fräse unter Werkplatte bauen

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    • Werktisch Mit Fräse unter Werkplatte bauen

      Guten Morgen,

      Ich möchte für meine kommende Fenja L1000 einen Werktisch bauen, indem sie _unterhalb_ der Werkplatte steht. Hat das schon jmd. konstruiert und önnte mir die Pläne bereitstellen?
      Ich dachte an Aluprofile 40x40 und für die langen horizontalen 80x40 jeweils in Ausführung Nut8 schwer.

      Viele Grüße
      Björn
    • Ich habe meine jetzt mal in der Höhe gemessen. Mit Schrittmotor wirst Du da in etwa auf 95cm Bauhöhe kommen. Mit Servos bist Du bei etwa 99cm.
      Normale Arbeitshöhe für eine Werkbank liegt bei 90 - 100 cm. Da darfst Du deine Fenja auf den Boden stellen. Richtig arbeiten auf der wird da auch zum Problem. Beim antasten oder einrichten immer auf den Boden knien und unter den Tisch krabbeln. Etwas in der höhe gewinnen könntest Du, wenn Du den Z Motor umlenkst und nach hinten legst.
      Zum Einrichten könnte ich mir vorstellen wäre es praktisch, wenn Du die Tischplatte hochklappen könntest. Dazu muss diese aber immer leer geräumt werden.
      :huh:
      Kleiner Denkanstoß: Ich hatte an meiner Holzfräse einen kleinen Klapptisch montiert. Ich kann den Bildschirm vor den PC reinstellen, Tastatur und Maus darauf, zuklappen und dann wäre alles aufgeräumt. Das habe ich jetzt genau einmal gemacht. Und zwar nur zum schauen ob es funktioniert. Die wurde nie aufgeräumt, weil sie immer im Einsatz ist. Mehr als meine ganzen anderen Holzmaschinen.
      Es wäre schade, wenn Du sie so verbauen würdest, dass es zu umständlich zum arbeiten wird und sie dadurch nicht so oft nutzen würdest.
    • Hi Björn,
      den Sinn verstehe ich da auch nicht ganz. Liegt es am Platz den du zur Verfügung hast?
      Dann lieber eine Art Platte unter der Fräse/Tisch bauen, die du nach Bedarf rausziehen kannst und evtl. vorn dann zwei ausklappbare Beine als Abstützung. Dann hättest du etwas mehr Variationsmöglichkeiten!
      Die Fräse auf den Boden (höher geht nicht) stellen, oder wie Alois schon schrieb mit Motorunterbau der Z, etwas vom Boden weg zu bekommen hilft allerdings immer noch nicht gegen die ganzen Probleme die du dir damit einheimst!
      Gruß
      Rainer
    • Danke für die Infos.
      Ich habe rund 2qm Grundfäche für Fräse und Werkbank/Arbeitstisch zusammen. Daher die Idee, Färse unterhalb der Arbeitsplatte zu verbauen. Anders herum wird‘s wohl weniger Sinn ergeben ;)
      Wegen der Umlenkung bin ich mit Andreas im Gespräch.
      Würden denn 40x40 bzw 80x40 Profile mit Nut 8 in schwer punktionieren?
      LG
      Björn
    • Hi,

      in dem Video geht es eigentlich mehr an die Herangehensweise bei Problemstellungen, aber das gezeigte Beispiel kam mir in den Sinn bei Deiner Idee:
      Youtube: Engineering Principles for Makers Part One; The Problem. #068

      Ich könnte mir vorstellen, dass die Angelegenheit für die Fräse zu kippelig ist, aber vielleicht ist es ein Ansatz.

      Grüße,
      Peter
      Compared to a properly tailored dinner jacket with a self-tied bow tie and elegant turndown-collar formal shirt, the black suit is utterly pedestrian.
    • Hallo Björn,

      ich habe ein ähnliches Problem, ca. 2,3m Wandfläche, auf der ich meine CNC14 mit Umhausung und einen Werktisch unterbringen will.
      Ursprüngliche Idee war auch die Fräse quer halb unter der Werkbank zu haben.

      Eben weil man dann auf dem Boden sitzt um die Fräse zu bedienen und dann evtl noch halb hinein krabbeln muss. Habe ich es letztlich verworfen. Ich werde sie jetzt doch auf Höhe der Arbeitsplatte aufbauen. Auch wenn mir dann freie Ablagefläche verloren geht.

      Gruß Michael
    • Mal eine kleine blöde Idee am Rande: Ich selbst hatte es damals so und ich habe auch manchmal gehört, dass andere es genauso machen: Die Arbeitsplatte einfach in die Fräsfläche integrieren oder umgekehrt. Also quasi eine kombinierte Arbeitsfläche & Fräsfläche basteln...
      Damals hatte ich nur ca 6qm für "alles" - da hatte ich keine Wahl :D
      Gruß

      Andreas
    • Ein Kollege hat das so ähnlich gelöst. Arbeitsplatte unter dem Tisch wo sein 3D Drucker drauf steht, mit verstärkten Auszügen und zusätzlichen
      Abstützungen bei schwereren Arbeiten. So kann mal zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Bei nichtgebrauch unter den Frästisch schieben, fertig!
      So erspart „er“ sich die kriecherei unter dem Tisch. Ist sogar sehr variabel ausziehbar.
      Gruß
      Rainer