Baubericht Fenja M800 -lordwimsey- (Peter)

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    • Baubericht Fenja M800 -lordwimsey- (Peter)

      Hallo zusammen und zunächst noch ein frohes neues Jahr!

      Disclaimer vorab:
      Ich glaube, mit den Bildern ist der Post etwas lang (und sehr bilderlastig) geworden, dafür bitte ich um Entschuldigung. Das kommt davon, wenn man mit dem ersten Post so lange wartet.
      Edit: habe den Post auf zwei einzelne aufgeteilt, siehe Andrés Hinweis.


      Ich selbst lese immer sehr gern Bauberichte über alle möglichen Projekte, daher versuche ich mich hier auch einmal an einem.
      Ein wenig hadere ich allerdings, denn die Messlatte ist hoch -soviel habe ich schon wahrgenommen... Meine Bauten sind wohl etwas hemdsärmliger als das, was hier im Schnitt geboten wird. Ich bitte dennoch um Wohlwollen und hoffe, trotzdem auf Interesse zu stoßen. ;)

      Mein Name ist Peter, ich bin noch 37, wohne in Bochum und versuche mich an einer kleinen Fenja (M800).
      Ich habe etwas Erfahrung durch den Bau einiger 3D-Drucker und sonstigem Kleinkram, aber die Fräse wird mein bislang größtes Projekt.


      Bisher habe ich einiges an Material gesammelt, zumeist das Bewährte von den empfohlenen Quellen, vielen Dank nochmal an dieser Stelle!
      - Profile von SMT (die teuren, langen 90x90 bekomme ich von einem Kumpel, daher weilen die noch im Norden)


      - Frästeile von Andreas


      - Lagerschalen von Oliver


      - Schraubensatz von Jochen


      - Schleppkettenablage und Profilstopfen von André


      - Schaltschrank von Ebay Kleinanzeigen (hoffentlich ausreichend- ca. 600x400x210)

      - Eheim Aquarienpumpe von Ebay Kleinanzeigen


      - zwei JMC Servos von Sorotec für X und Y (Z möchte ich mit Stepper realisieren wegen des Haltemoments)


      - einen Zyklonabscheider von Ebay
      - ein ehemaliges Fett-Fass aus der Firma als Spantonne (zum Glück sauber, weil das Fett darin nochmals in einem Beutel war)
      - einen Rechner (Dell Optiplex) mit LinuxCNC
      - 2 billige Breakout Boards für den Anfang
      - 3cm starke Schwerschaum-Matte von Schaumstoff.com (die sind in Bochum, daher konnte ich die Matte vor Ort abholen)


      Grüße,

      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von lordwimsey ()

    • Moin Peter,

      vielen Dank für deinen ausführlich Start.

      Macht es viel Arbeit die Bilder ins Forum zu posten? Meine Erfahrung ist, dass extern "gelagerte" Photos meistens irgendwann weg sind, und so ein Thread dann nur noch einen geringen Wert hat.
      Grüße,

      André

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Charly_Brown () aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler

    • Hi André,

      werde ich gern machen. Dazu muss ich den Post auf mehrere aufsplitten (max. 10 Anhänge) und zunächst herausfinden, warum ich einen Fehler beim Hochladen angezeigt bekomme ("Parameter "File" fehlt" o.ä.), wenn ich mehrere Dateien auf einmal hochladen will. Zur Not muss ich sie alle einzeln hochladen.

      Edit:
      weiter geht es:

      Endlich ist auch meine Lineartechnik von Topper HZ eingetroffen. (3 Tage von China zum Zoll nach Köln, danach 3 Wochen Bearbeitung durch FedEx und Zoll).
      - es war Weihnachten, mit hohem Paketaufkommen
      - lt. FedEx war der Bearbeitungsaufwand sehr hoch, weil der Zoll vor Weihnachten ungewöhnlich viele Pakete abgelehnt hätte.



      In der Zeit, in der ich noch auf die kritischen Komponenten für den Beginn des Aufbaus warte, habe ich mich erstmal mit dem Drumherum beschäftigt.
      Status heute: mir fehlen für den mechanischen Aufbau nur noch die 1020mm langen 90x90s Profile, die ich von einem Kumpel im Norden bekommen kann.

      Keller:

      Ich habe mir etwas Licht in die gewählte Kellerecke installiert und Steckdosen angebracht.

      Die Ecke habe ich etwas mit OSB-Platten "aufgehübscht" (naja).


      Dieselben OSB-Platten benutzt, um die Türe etwas aufzudicken und abzudichten, in
      der Hoffnung, den Lärmpegel später etwas in den Griff zu bekommen. (Mietshaus). Es handelt sich um so eine altmodische Keller-"Scheunen"-Tür,
      aus groben Brettern, mit einem Z auf der Rückseite. Die OSB-Platten sind mit Acryl aufgeklebt und verschraubt. Die Fugen habe ich zusätzlich
      mit Acryl abgedichtet. Ein bisschen fehlt noch. Umlaufend möchte ich noch irgendein Gummi als Dichtung anbringen, mal gucken, was ich da finde. Sehr viel bringen wird's
      wohl nicht unbedingt, aber ich fühl mich besser damit und demonstiere guten Willen.


      Bewachung des Kellerraumes habe ich auch aufgehängt, den Kollegen hab ich beim Kellerausmisten gefunden.




      Ich habe einen Tisch gebaut.



      Ich habe dafür hauptsächlich vorhandene Reste verwendet. Der Rahmen umlaufend und die Beine sind mit Holzdübeln zusammengeleimt,
      das hatte ich vorher noch nie gemacht. Man merkt, dass die 120x60 Balken nicht super gerade sind, aber insgesamt ist der Tisch halbwegs plan.



      Unter den dicken Beinen sind Maschinenfüße auf M8 Gewinde, um den Tisch auf dem unebenen Kellerboden ausrichten zu können.




      Steuerung:

      Da ich auch sonst ein wenig Linux-Fan bin, habe ich mich ziemlich schnell dazu entschieden, die Fräse mit LinuxCNC zu steuern.
      Einen alten Recher konnte ich netterweise abstauben. Ein Dell Optiplex 7010, den ich durch eine PCIe Karte mit zwei Parallelports erweitert habe.
      Die Installation von LinuxCNC per Image vom USB-Stick verlief wie erwartet völlig unspektakulär. Der Jitter-Check zeigte nach allerlei Spielerei* mit
      dem Rechner Werte von unter 15000, was hoffentlich ausreichen sollte.
      *) Browsen, Youtube auf Vollbild, Updates und Upgrades etc.

      Den Rechner hatte ich fast als allererstes, weswegen sich dieser neben dem Keller zur ersten Spielwiese ergab. So konnte ich schon über eine abenteuerliche
      Breadboardschaltung einen Endstop simulieren und einen der Servos per Jogtaste unter gmoccapy drehen lassen. Auch die billige USB-Endoskop-Kamera aus China
      funktioniert schon mit eigenem Reiter im Vorschaubild.


      Ich hoffe, bald mehr vom eigentlichen Bau der Fräse schreiben zu können. Das geht hoffentlich auch bald los.

      Danke für's Interesse und ich hoffe, die Bilder sind nicht zuviel.

      Beste Grüße aus dem Ruhrgebiet, das ja anscheinend langsam auch zur Fenja-Hochburg wird. ;)

      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von lordwimsey ()

    • Tecnam schrieb:

      Hallo Peter,
      dass sieht schon mal vielversprechend aus! :thumbup:
      Die ganzen benötigten Teile heranzuschaffen benötigt schon mal eine menge Zeit!
      Aber sooo eilig haben wir es ja nicht......oder doch :D ? Irgendwie ist das immer spannend wenn etwas eintrudelt.
      Freu mich schon weiteres von Dir und dem Aufbau zu sehen!

      Gruß
      Rainer
      Hallo Rainer,

      das ist schon so, meine Sammlung wächst und gedeiht. 8o
      Allerdings dauert in meinem Falle die Beschaffung der Lineartechnik und auch der Profile ziemlich lang, so das das, was man eigentlich als erstes braucht, als letztes eintrifft. :rolleyes:
      Macht aber nix, der ganze Kram, mit dem ich mich bisher beschäftigt habe, will ja auch erledigt werden. Ich möchte mein Schätzchen ja nicht auf den Boden stellen. 8|

      Habe mir jetzt Gewindeschneider ausgeliehen, damit kann ich mich schonmal an Portalbalken und -verbinder begeben. Mal sehen, ob ich mich diesmal traue, das mit dem Akkuschrauber zu machen. ?(

      Grüße,
      Peter
    • millingpenguin schrieb:

      Hallo Peter
      welche Eheim Pumpe hast du angeschafft? Teilweise musst du mit der Förder Höhe aufpassen. Viele haben nur 1,2m.
      Hallo Albert,

      danke für den Hinweis!

      Das ist eine ziemlich fette Eheim 1260 mit einer Förderhöhe von 3,7m laut Typenschild.


      Wie ich die nun einsetze, ob versenkt im Wasser oder neben dem Tank mit Saugschlauch, weiß ich noch nicht.
      Genausowenig, wie ich die mickrigen Schläuche hinterher an die riesigen Anschlüsse bekomme.
      Bei Thingiverse habe ich mal gedruckte Adapter für die Eheim-Pumpen gesehen. Vielleicht geht's damit.

      Edit:
      Den hier meine ich, aber ich glaube, die Eheim 600 hat andere/kleinere Anschlüsse. Kann man ansonsten ja mal eben neu zeichnen und ausprobieren.
      thingiverse.com/thing:3176320
      Edit²: Jep, die Universal 600 hat G1/4", die Universal 2400 (vormals 1260) hat G3/4" siehe hier: Ein Onlineshop, "Teichpoint"

      Darüber zerbreche ich mir den Kopf, wenn ich die Spindel habe.

      Grüße,
      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von lordwimsey ()

    • Hallo Peter,
      die Profile habe ich schon bei SMT geordert. Bei der Lineartechnik warte ich noch auf ein Angebot von Kamp & Kötter.
      Eins von Noulei hab ich bereits. Sollte Kamp & Kötter Preislich passen, dann hole ich die selbst da ab. Ist ja bei uns um die Ecke!

      Gewindeschneiden mit Akkuschrauber funktioniert sehr gut! Der Schrauber muss nur genügend Kraft haben. Hab ich bereits mehrfach gemacht. Auch in Aluprofilen für unsere Abfüllanlagen!
      Fühlt sich an als wenn man eine Schraube reindreht.
      Pass nur auf, dass du nicht verkanntest. Sonst brechen die schnell. Ist mir allerdings noch nicht passiert.

      Gruß
      Rainer
      Gruß
      Rainer
    • Tecnam schrieb:

      Hallo Peter,
      die Profile habe ich schon bei SMT geordert. Bei der Lineartechnik warte ich noch auf ein Angebot von Kamp & Kötter.
      Eins von Noulei hab ich bereits. Sollte Kamp & Kötter Preislich passen, dann hole ich die selbst da ab. Ist ja bei uns um die Ecke!

      Gewindeschneiden mit Akkuschrauber funktioniert sehr gut! Der Schrauber muss nur genügend Kraft haben. Hab ich bereits mehrfach gemacht. Auch in Aluprofilen für unsere Abfüllanlagen!
      Fühlt sich an als wenn man eine Schraube reindreht.
      Pass nur auf, dass du nicht verkanntest. Sonst brechen die schnell. Ist mir allerdings noch nicht passiert.

      Gruß
      Rainer
      Bei SMT habe ich schon in der Vergangenheit die Profile für einen meiner 3D-Drucker bestellt. Bin sehr zufrieden mit denen. :thumbsup:

      Lineartechnik hatte ich in China über Andreas' Anfrageformular gemacht, aber nur von Noulei Antwort erhalten. (Übrigens per "Antwort an alle" also auch an Topper-HZ... :D )

      Topper hatte ich danach nochmal separat angeschrieben, und irgendwann endlich eine Antwort bekommen (von "Daniel") mit der Entschuldigung für die Verzögerung, dass der Manager (John) derzeit ausfiele und die ganzen Stücklisten und Preise verwaltet hatte. Das wussten wir ja schon.
      Das Angebot war dann mal eben über 200USD günstiger. Nach einigem Hin und Her (ich wollte sicherstellen, dass die Endbearbeitung der Spindeln und die asymmetrische Lochung der Schienen der Z-Achse korrekt werden) hab ich dort bestellt.

      Nach einer Woche (oder eineinhalb) ging das Paket per Fedex auf die Reise nach Japan, Paris, Köln. Dort lag es dann 3 Wochen beim Zoll. :rolleyes:

      Bin aber zum Vergleich auch mal gespannt, wie Deine Erfahrungen mit K&K sein werden.

      Danke auch für die Ermutigung mit dem Akkuschrauber. Ich denke mal, ich lasse es darauf ankommen.

      Grüße,
      Peter


      Edit: "um die Ecke"- da hab ich mal flugs geguckt... da fahre ich von zu Hause aus ne Viertelstunde höchstens! Tja, hätte ich das damals gewusst. Dann hätte ich mir das Zolldrama und 200USD Versand gespart... 8o
    • Ja das stimmt!
      Die sitzen in Do- Öspel. 20 min von mir entfernt =O
      Ich habe gerade mit denen telefoniert. Ich muss sagen, sehr sehr nett und bemüht!
      Der Preis ist auch völlig ok! Gegenüber Noulei inkl. Verzollung und EUSt. sogar Preisgleich!
      Allerdings haben die momentan nicht alles vorrätig, weil alles was sie für die Fenja‘s hatten schneller weg war wie sie gucken konnten!
      Muss also auch 6-7 Wochen auf alles warten. Dann haben sie aber für einige Sätze genügend Ware da!

      Gruß
      Rainer
      Gruß
      Rainer
    • Heute habe ich nicht so viel Zeit gehabt, aber für ein paar Gewinde habe ich mich trotzdem in den Keller begeben.
      Den Portalbalken und den Portalverbinder habe ich mit M8 und M6 Gewinden versehen.
      Nach dem Zuspruch Rainers habe ich mich auch getraut, den Akkuschrauber zu benutzen.
      Das hat super funktioniert, auch wenn an mir nicht gerade ein Schlosser verloren gegangen ist... :huh:

      Zuerst habe ich die Bohrungen angesenkt, danach mit dem Ein-Gang-Schneider die Gewinde geschnitten.
      Als Schmiermittel habe ich etwas Universal-Sprühöl verwendet. Hat super funktioniert, auch wenn mein kleiner Bosch-Akkuschrauber
      bei den M8 Gewinden ziemlich am Limit war.






      Grüße,

      Peter
    • Hallo Peter,

      sieht sauber aus. Muss ich demnächste auch machen, deshlb hätte ich noch 2 Fragen dazu:

      1. Wie hast du die Bohrungen für das Gewinden gemacht ? Sprich, wie hast du sichergestellt, dass sie senkrecht zur Auflagefläche sind ?
      2. Welchen Typ von (Maschinen?)Gewindeschneider hast du verwendet ?
      Gruss
      Ralf


      CNC14 Klon, Kress 1050, LetMathe MDLCNC + Etlcam Interface, Estlcam: schmiro sperrholzfräse
    • schmiro schrieb:

      Hallo Peter,

      sieht sauber aus. Muss ich demnächste auch machen, deshlb hätte ich noch 2 Fragen dazu:

      1. Wie hast du die Bohrungen für das Gewinden gemacht ? Sprich, wie hast du sichergestellt, dass sie senkrecht zur Auflagefläche sind ?
      2. Welchen Typ von (Maschinen?)Gewindeschneider hast du verwendet ?
      1. Das stellt man mit einem guten Augenmaß sicher ;)
      2. Irgendwie geht es mit jedem habe ich das Gefühl, aber ich habe drei Typen getestet und am besten geht es mit Völkel Maschinengewindebohrer Form B - mit ausgesetzen Zähnen! Der normalen Gewindebohrer setzen sich zwischen den einzelnen Zähnen gerne zu, da dieses stranggepresste Alu so ein Schmieralu ist.
      voelkel.com/de/produkte/gewind…schinengewindebohrer.html
      Grüße,

      André

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Charly_Brown ()

    • Hallo Ralf,

      zu 1:
      das habe ich so gemacht, wie von André beschrieben. Das Profil habe ich mit Schraubzwingen auf der Werkbank befestigt damit es nicht wackelt, ich habe mich davor auf einen Hocker gesetzt, damit ich nicht wackle.
      Dann habe ich versucht, genau gerade hineinzuschneiden. Ob das gut genug funktioniert hat, werde ich dann sehen...
      Den Winkel seitlich einzuhalten fand ich sehr einfach, weil man über den Schneider in die Profilrillen "peilen" kann. Schwieriger fand ich den vertikalen Winkel, weil man hier nicht so schön gucken kann während man ansetzt und der Griff des Akkuschraubers diesen ergonomischen Winkel hat.

      zu 2:
      die Gewindeschneider habe ich mir ausgeliehen. Ich hatte mich zwar vergewissert (nachgefragt), ob die für den Akkuschrauber geeignet sind, aber sonst habe ich mir da nicht zu viele Gedanken gemacht.
      Es waren in meinem Fall HSS Schneider Form B von Würth.




      Grüße,
      Peter
    • Hi,

      selbst wenn es ein bisschen "schief" geworden ist, macht das später nix beim Zusammenbau. Die Schraube zieht sich hin....selbst schon erprobt unfreiwillig :D . Beim Portalbalken muss man nur aufpassen, dass die Löcher nicht zu eng sind und nachher der Gewindeschneider bricht. Manchmal (!) muss man hier noch vorbohren.
      Wer es besonders stabil haben möchte an dieser Stelle kann auch Gewindeeinsätze einbringen (Vcoils, Helicoils).
      Gruß

      Andreas
    • key2 schrieb:

      Hi,

      selbst wenn es ein bisschen "schief" geworden ist, macht das später nix beim Zusammenbau. Die Schraube zieht sich hin....selbst schon erprobt unfreiwillig :D . Beim Portalbalken muss man nur aufpassen, dass die Löcher nicht zu eng sind und nachher der Gewindeschneider bricht. Manchmal (!) muss man hier noch vorbohren.
      Wer es besonders stabil haben möchte an dieser Stelle kann auch Gewindeeinsätze einbringen (Vcoils, Helicoils).
      Die Bohrungen im Portalbalken hatte ich zuerst nachgemessen, das hatte ich vergessen.
      Kernloch für M8 ist 6.8mm, und laut Messschieber passte das genau.
      Einen entsprechenden Bohrer hatte ich mir vorsichtshalber auch schon mitgenommen, aber ich war ganz froh, dass ich mir das Vorbohren sparen konnte.


      Grüße,
      Peter
    • key2 schrieb:

      Hi,

      selbst wenn es ein bisschen "schief" geworden ist, macht das später nix beim Zusammenbau. Die Schraube zieht sich hin....selbst schon erprobt unfreiwillig :D . Beim Portalbalken muss man nur aufpassen, dass die Löcher nicht zu eng sind und nachher der Gewindeschneider bricht. Manchmal (!) muss man hier noch vorbohren.
      Wer es besonders stabil haben möchte an dieser Stelle kann auch Gewindeeinsätze einbringen (Vcoils, Helicoils).
      Ein bisschen macht nix, aber ein bisschen mehr kann zu Problemen beim ausrichten führen, weil die schiefe Schraube alles weg drückt. Musste ich leider erleben.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • Bei mir war es das Portal wo ich länger zum ausrichten gebraucht hatte, bis ich drauf kam. Es waren nicht alle Gewinde schief und als ich meine Taktik des Schrauben anziehens geändert hatte ging es auch. Ich habe den Fehler nicht mehr im Kopf, aber es ging nur um ein paar Zehntel über den gesamten Verfahrweg des Portals.
      Als ich die Gewinde geschnitten hatte, war ich wohl besoffen . Mit ein wenig Sorgfalt ist es aber kein Problem.
      LG Albert
      Nur Fliegen ist schöner.
    • millingpenguin schrieb:

      Bei mir war es das Portal wo ich länger zum ausrichten gebraucht hatte, bis ich drauf kam. Es waren nicht alle Gewinde schief und als ich meine Taktik des Schrauben anziehens geändert hatte ging es auch. Ich habe den Fehler nicht mehr im Kopf, aber es ging nur um ein paar Zehntel über den gesamten Verfahrweg des Portals.
      Als ich die Gewinde geschnitten hatte, war ich wohl besoffen . Mit ein wenig Sorgfalt ist es aber kein Problem.
      Ich habe nachgesehen, wie tief die Gewinde überhaupt sein müssen (M8x40 Schraube, minus 20mm Portalwange bleiben 20mm Gewindetiefe. (Scheibe vernachlässigt). 21mm oder so wären angebracht.
      Mir kamen die Gewinde gefühlsmäßig zu kurz vor, darum habe ich die mit dem Wendeisen nochmal von Hand nachgeschnitten. Das war echt gut so, denn einige waren wirklich nicht tief genug.
      Ich habe diesmal darauf geachtet, wie zentrisch der Schneider in der Bohrung steckt und fand das ganz OK. Nur bei einer Bohrung konnte man sehen, dass es etwas schief war. Das muss ich bei der Justage im Hinterkopf behalten.

      Grüße,
      Peter